John Marten Tailor - SINODIS

Здесь есть возможность читать онлайн «John Marten Tailor - SINODIS» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

SINODIS: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «SINODIS»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

"Es gibt in jeder Generation einen Präfekten. Das bin ich, so wie du die Auserwählte bist."
DIe junge Hamburgerin Amily Simon, enttäuscht von den Männern, stolpert in ihrem Single-Urlaub auf Kuba geradewegs in ein Abenteuer, das ihre Vorstellungskraft übersteugt. Ganz nebenbei lernt sie den Mann ihrer Träume kennen und stellt fest, dass die große Liebe wohl doch existiert. Nur ist alles so, wie es scheint, oder nicht vielmehr ein kompliziertes Spiel um die größten Schätze der Menschheit, die berühmtesten Herrscher vergangener Epochen und Geheimbunde, die bis in die Gegenwart überdauert haben?
Die taffe Amily steht ihre Frau und immer an ihrer Seite der smarte Jack …

SINODIS — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «SINODIS», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Zieh dich an«, tadelte ich und fragte mich, was Transuse auf Englisch hieß. Ich befreite die Rolle aus ihrem Versteck hinter der Wandverkleidung, knotete sie an der Innenseite des Rucksacks fest, den wir von unserem Gastgeber bekommen hatten und legte noch die restliche Wäsche darüber, die ich nicht leiden mochte, die mir aber gute Dienste geleistet hatte. Schon klopfte es. Die Zeit war nur so verronnen.

»Jack, wir müssen los. Bist du so weit? Und nimm dieses komische grüne Ding mit. Ich will wissen, was das ist. Eventuell kann uns jemand etwas dazu sagen.«

»Ja, Sir!«, salutierte er und verstaute es in seiner Umhängetasche.

Es klopfte erneut.

»So, Leute, wir müssen los. Der Jeep wartet am Treffpunkt. Wir haben einen strammen Fußweg von zwei Stunden vor uns.«

»Im Ernst?«, stöhnte ich. »Hat er wirklich zwei Stunden gesagt?«

Wir pirschten aus dem Haus, vornweg Alfons. Der Weg führte weg vom Meer, durch eine schmale Schlucht, danach steil den Berg hinauf. In der Ferne konnte man den Jeep schon erahnen, aber es zog sich noch verdammt lang hin und ich war heute nicht gut drauf. Niemand sprach ein Wort, denn bei dem steilen Anstieg brauchten wir unsere Puste. In der Morgendämmerung waren die Umrisse von kleinen und großen Höhlen auszumachen. Alfons sagte:

»Jetzt müsst ihr besonders vorsichtig sein, ab hier geht es gut zwanzig Grad nach oben, nur loses Geröll. Bitte achtet aufeinander.« Mit jedem Schritt spürte ich die Anstrengung in meinen Beinen. Es fiel mir schwer, mich zu konzentrieren, aber wir mussten da hoch, egal wie. Zwei Schritte vor, einer wieder zurück, es war deprimierend. Jack bewältigte den Anstieg anscheinend am mühelosesten. Nur langsam kamen wir voran, schließlich versperrte ein kleiner Felsvorsprung unseren Weg. Ich runzelte die Stirn.

»So, wartet hier«, keuchte Alfons. »Ich klettere zuerst hinauf und ziehe euch hoch, okay?«

Alfons hatte redlich Mühe, alleine dort hochzukommen und rutschte ab. Jack erwischte gerade noch dessen Arm. Alfons keuchte erleichtert und dankte ihm. Jack schlug vor, eine Räuberleiter zu bilden, indem er sich eng an den Felsen lehnte, damit der Franzose einen besseren Halt hatte. So funktionierte es gleich viel besser. Endlich hatte er es geschafft, den Vorsprung zu überwinden. Ein dickeres Seil, welches er sich um die Hüfte geschlungen hatte, sollte uns den Aufstieg erleichtern. Erst Jack, der diesen mit Leichtigkeit bezwang. Mir allerdings flößte dieser scharfkantige Fels Muffensausen ein, aber wen interessierte das? Ich musste tief durchatmen, wie ich es im Meditationskurs gelernt hatte, und dachte mir: Was Jack kann, schaffe ich auch. Aber die leichten Turnschuhe machten mir einen Strich durch die Rechnung. Bei jedem Schritt bohrten sich gnadenlos Steine in meine Fußsohlen. Die Schmerzen waren unbeschreiblich. Ich klammerte mich, so gut ich konnte, an dem Seil fest, ein leiser Hilfeschrei an Jack gerichtet unterstrich meine Angst.

»Hilf mir, bitte.« Jack legte sich bäuchlings auf den Felsvorsprung, nahm mich bei den Handgelenken und hievte mich hoch. Alfons griff auch nach mir und schließlich war ich oben. Wir hatten ihn gemeinsam überwunden, einen der schwersten Abschnitte unseres Marsches. Völlig aus der Puste ruhten wir uns ein paar Minuten aus. Mir lief der Schweiß am ganzen Körper hinunter. Ich nahm die kleine Flasche aus dem Seitenfach des Rucksacks, trank ohne an Jack zu denken, was mir dann sofort leidtat, aber es war nicht mehr zu ändern.

»So«, meinte Alfons. »Jetzt kommt der schwierigste Teil der Strecke, aber dann ist es geschafft. Es sind ungefähr achtzig Meter leicht links und anschließend scharf rechts. Wir müssen alle dicht hintereinander bleiben, damit wir uns gegenseitig einen besseren Halt geben können.« Ich brachte nur ein Nicken zu Stande. Alfons sagte: »D’accord, also los.« Dann bewegten wir uns im Gänsemarsch in einer Linkskurve steil nach oben. Es war verdammt anstrengend. Ich keuchte und hielt mich dabei an Jack fest. Er zog mich wie eine Lokomotive unermüdlich nach oben. Nach zwanzig Minuten sagte unser Anführer:

»Achtung, jetzt scharf rechts. Es ist nicht mehr weit, aber sachte, nur einen Fuß vor den anderen. Achtet auf die losen Steine, denn die können einen schnell aus dem Gleichgewicht bringen.« Der Schweiß bahnte sich Wege in Regionen meines Körpers, die unaussprechlich waren. So geschwitzt hatte ich schon ewig nicht mehr. Früher als ich noch regelmäßig Laufen war, also bevor ich zur Schreibtischtäterin verkam, gehörte das zur Tagesordnung.

Endlich waren wir angekommen. Dort parkte das Auto, von dem Alfons gesprochen hatte. Ich machte drei Kreuze und beugte mich vornüber, keuchte den letzten Rest Luft aus meiner Lunge. Schweiß strömte unentwegt über mein Gesicht. Alfons, der zwischenzeitlich Handtücher aus dem Jeep geholt hatte, reichte jedem eins. Ich zog die Jacke aus und trocknete mich unter dem T-Shirt notdürftig ab. Ein weiteres Handtuch wickelte ich mir um den Kopf. Jack nahm die Flasche Wasser aus dem Rucksack. Er ließ mir nur noch einen winzigen Schluck übrig, aber das war nicht so schlimm. Vorhin hatte ich ähnlich egoistisch gehandelt, was gar nicht in meiner Natur lag, aber unter Extrembedingungen tat man manchmal Unüberlegtes. Mit einem Zug war das Thema erledigt, und die Flasche leer.

»Im Wagen findet ihr noch mehr Wasser«, beruhigte uns Alfons und nach ein paar Minuten: »Ich will Sie nicht antreiben, aber wir haben einen engen Zeitplan, liegen aber gut im Rennen.«

»Wohin fahren wir denn?« Die Frage lag mir schon seit Stunden auf der Zunge. Aus der Ferne sah man ein Fahrzeug heranrasen, das stetig näher kam und genau neben dem ersten hielt.

»Nur Geduld, Amily.«

07 - Über den Klippen

Eine rege Unterhaltung mit den Insassen des zweiten Wagens stellte die weitere Vorgehensweise infrage.

Ich hatte nur Wortfetzen, die der Wind zu mir herüberwehte, verstanden und wollte daraufhin wissen:

»Was ist denn los, Alfons?«

Er meinte in seiner gewohnt ruhigen Art, ein paar Leute würden verschärft nach uns suchen. »Aber keine Sorge. Ihr seid in guten Händen. Wir fragen uns jedoch, ob wir euch getrennt fahren sollten, wegen der möglichen Gefahr.«

»Oh nein. Jack!« Ein extrem ungutes Gefühl plagte mich, alleine mit Alfons die nächste Etappe in Angriff zu nehmen. Ich wollte meinen starken Mann an meiner Seite wissen. Dass ich so eine Mimose war, schob ich auf die Erschöpfung. Das frühe Aufstehen, der anstrengende Aufstieg in mehr oder weniger ungeeignetem Schuhwerk, Schmerzen von den frisch verheilten Verletzungen, das brachte mich an die Grenzen meiner Psyche. Jack strich sanft über mein Gesicht:

»Komm, Kleines, ist doch nur für die Fahrt zum nächsten Treffpunkt, oder, Alfons?«

»Oui, Monsieur.«

Mein lieber Jack versuchte, mich zu trösten.

»Siehst du. Es wird schon nichts geschehen. Mach dir keine Sorgen. Wir kleben euch an der Stoßstange. Ich kann sofort eingreifen, sollte etwas passieren. - Schau mich an!« Er umfasste mein Kinn. Sein Kuss sollte mich wohl beruhigen.

»Bis später. Es dauert nicht lange.«

»Jack, ich liebe dich mehr, als tausend Worte ausdrücken könnten.« Er warf mir einen Handkuss zu, dann stieg er in den Geländewagen. Ich kletterte in das vordere Fahrzeug zu Alfons. Jack und der andere Fahrer folgten uns im zweiten Wagen, wie es abgesprochen war. Immer wieder schaute ich mich um, auch Alfons kontrollierte automatisch alle paar Sekunden den Rückspiegel. Er fuhr zügig und extrem sicher. Wir hatten bereits einige Kilometer zurückgelegt auf einer Straße, die diese Bezeichnung nicht verdiente, und die sich oberhalb der Küste entlang schlängelte. Aus dem Seitenfenster hätte ich einen phantastischen Blick auf das Meer gehabt. Hätte. Plötzlich gab es ein ohrenbetäubendes Krachen, gefolgt von einem undefinierbaren Knirschen. Die Erde bebte. Alfons trat abrupt auf die Bremse. Hier strafte mich meine Zerstreutheit. Ich hatte vergessen, mich anzuschnallen, mit der Folge, dass ich gegen den vorderen Sitz geschleudert wurde. Der Wagen rutschte über den Schotter und kam zum Stehen. Benommen drehte ich mich um. Gerade rechtzeitig, um zu sehen, wie Jacks Geländewagen die Klippen hinunterstürzte. Die Ereignisse liefen wie in Zeitlupe ab. Ich schrie, was meine Lungen hergaben. Alfons schob den Vorwärtsgang rein und trat aufs Gas.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «SINODIS»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «SINODIS» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «SINODIS»

Обсуждение, отзывы о книге «SINODIS» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x