Aber nach 1930 verliert sich die Spur des Verlags irgendwie. Wie dann. Ein Exemplar. Finden. Wenn es das gar nicht gab. Gab es das. Nicht.
Er fand. Nichts dabei. Alle seine Bemühungen endeten. Versandten. Im Sand. Ein Buch, das es gab. Aber nicht gab. Sollte es das geben. Ja. Vielleicht wird ja. Ja. Vielleicht.
Die halben Semesterferien hatte er weitgehend mit der Suche nach dem Buch verbracht. Den Rest verbrachte er wieder an seinem gewohnten Platz. In der Bibliothek. Sein üblicher Tagesablauf.
Dann traf er in der Stadt zufällig Lorenz. Er ging selbst sehr selten in die Stadt. Nie hatte er jemanden von der Uni. Den er kannte. Dort getroffen. Doch heute. Lorenz. Thomas. Sie waren befangen. Was machst Du. Und Du. Hier. Es wird. Frühling. Ja. Bald. Hier bin ich übrigens zur Schule gegangen. Damals. Sah noch anders aus. Damals. Und hier haste gearbeitet. Nein. Nicht hier. War bei Hamburg. Viele Jahre. Bin erst später wieder gekommen. Als mein Eltern gestorben sind. Und meine Frau. Schon länger tot war. Ach. Wußte gar nicht. Daß Du verheiratet warst. Ja. Und dann haste hier. Deine Zeit totgeschlagen. Vor der Uni. Ja. Und nein. Habe das Elternhaus umgebaut. War ziemlich renovierungsbedürftig. Über die Jahrzehnte ist nicht viel passiert. Arbeit über Jahre. Jetzt. Aber irgendwann füllt es einen nicht mehr aus. Und woher. Kommst Du. Aus Süddeutschland. Kleines Kaff. Kennste nicht. Und die anderen beiden. Heike. Ja. Heike kommt aus Würzburg. Merkste nicht. Der andere Lorenz aus Nordhausen. War DDR. Früher. Hörste nicht. Und dann haben wir uns hier. Ohne Uni hätten wir uns nie. Getroffen.
Wo wohnste denn. Hier. Du meinst mein Elternhaus. In der Gartenstraße. Nr. 13. Kann man sich merken. Und Du. Im Wohnheim an der Uni. Wie Heike. Ist billiger. Und der andere Lorenz. Der wohnt in einer WG. Kleines Zimmer, aber zentral. Ganz nette Leute. Glaub ich. Wenn Ihr mal Lust habt. Könnte Ihr ja mal vorbeikommen. Gartenstraße. Nr. 13. Wenn Ihr Lust habt. Auch ohne Voranmeldung.
Für nen Kaffee reicht es. Immer. Wenn ich da bin. Na dann. Bald fängt das Semester wieder an. Wir sehen uns. Machs gut. Ja. Du auch.
Kein Passant war stehen geblieben. Weil er mit einem jungen. Einem Studenten sprach. Niemand kannte ihn. So gut wie niemand mehr. War zu lange weg. Von hier. War gut. So.
Er wollte direkt nach Hause. Zurückfahren. Nach der Begegnung mit Lorenz. Aber irgendetwas. Hielt ihn. In der Stadt. Ein Tag ist so kurz. Ist so lang. Er streifte durch die Straßen. Fußgängerzone. Scheußlichkeit. In Person. Aber jetzt an die Uni. Oder nach Hause. Das ging nicht. Da sah er ein Cafe. Kannte er. Nicht. Ging hinein. Kannte niemanden. Setzte sich. An einen freien Tisch. Mit dem Rücken. Zur Wand. Die Kellnerin kam. Kellnerin. Wohl kaum. Die Bedienung. Kellnerin trägt schwarzen Rock. Weiße Schürze. Ist adrett. Die nicht. War jung. Vielleicht im Nebenberuf. Vielleicht. Studentin. Dachte er. Was wünschen Sie. Was nimmt man. In einem Cafe. So üblicherweise. Dachte er. Bei sich. Einen Kaffee. Ist bestimmt nicht falsch. Und ein Stück Kuchen. Verschiedene. Vorne an der Theke. Gut. Dann gehe ich. Auswählen. Kam zurück. Mit einem Stachelbeerkuchen. In der Bestellung. Die Bedienung. Kam zurück. An seinen Platz. Mit dem Stachelbeerkuchen. Und dem Kaffee. Roch gut. Beides. War nett. Die Bedienung. Und hübsch. Er schaute sich um. Wenige Leute. Rentner. Frauen mit Kindern. Sonst niemand. Und er. Er sah eine Zeitung. Im Ständer. An der Theke. Nahm sie. Stand auf, nahm sie. Ging zurück. Immerhin. Diese Zeitung. Er las. Eine Weile. Er fühlte sich. Nicht mehr allein. So. War vertieft. In die Zeitung. Was kann ich noch bringen. Ja. Was noch. Noch einen Kaffee. Noch einen. Kuchen. Nein. Nein. Das genügt.
Er zahlte. Trank den letzten Schluck. Des zweiten Kaffees. Der zweiten Tasse. Fühlte sich besser. Aber was nun. Ging zum Auto. Setzte sich. Hinein. Ließ den Motor an. Wußte nicht. Wohin. Zur Uni. Nach Hause. Sonst. Gab es nicht. Er fuhr. Los. Nirgendwohin. Konnte sich. Nicht entscheiden.
Der Wagen fuhr. Wußte. Wohin. Er will. Als er parkte. Uni. Was will ich hier. Es wird niemand da sein. Den ich kenne. Und in die Bibliothek. Zur Blassen. Nein. Jetzt nicht. Heute nicht. Geht nicht.
Er fuhr wieder an. Wohin. Keine Ahnung. Nach Hause. Er setzte sich. Wußte nicht. Was zu tun. Was nicht. Zu tun. Fühlte sich. Nicht.
Früh ging er. Ins Bett. Morgen. Wieder Uni. Bibliothek. Die Blasse. Noch zwei Tage. Bis zum Wochenende. Dann beginnt die Uni. Wieder. Er spürte. Daß er sich freute. Wie manchmal. Bei der Arbeit. Freute sich. Auf Montag. Manchmal. Jetzt.
Er ging direkt in die Vorlesung. War ja die erste. Am Morgen. In seinem zweiten Semester. Seit Oktober also. Studierte er. Machte es ihm Freude. Wußte es. Nicht. Ja. Es beschäftigte. Er entdeckte viel. Neues. Und hatte die drei getroffen. In der Vorlesung. Die anderen Anwesenden. Gab es Neue. Waren welche. Nicht mehr da. Nein. Konnte sich nicht erinnern. Die eine. Die ihn angesprochen hatte. Saß wieder vorne. In der zweiten Reihe. Sah er sofort. Er war froh. Daß sie weit weg saß. Ging danach. In die Cafeteria. Es war jetzt 11. Oder schon später. Morgens hatte er nichts gegessen. Nur Kaffee. Jetzt nahm er zwei Brötchen. Auf das Tablett. Auf einen Teller. Auf eine Serviette. Die auf dem Teller. Auf dem Tablett. Lag so da. Georgia guckte. Wegen des Preises. Käse oder Salami. Salami. Zwei Mal. Und ein Kaffee. Den mußte er nicht bezahlen. Mußte beim Automaten bezahlen. Aber er hatte den Kaffee. Auch auf das Tablett gestellt. Neben den Teller. Mit der Serviette. Und den Brötchen. Auf das Tablett, das er weiterschob. Dabei waren jetzt gar nicht viele Leute. Da. Ging schnell. Er. Das Tablett. Das Bezahlen. Ein Tisch. Er setzte sich. Sah sich nicht um. Setzte sich. Auf den Stuhl. Mit dem Rücken. Zur Wand. Setzte sich. Saß jetzt. Mit dem Rücken zur Wand. Sah sich um. Jetzt. Erst jetzt. Sah er die vielen Studenten. Die er nicht. Kannte. Vom Sehen. Nicht kannte. Nicht kennen wollte. Kein Interesse. Beiderseits. Vermutlich. Man muß nicht. An allem interessiert sein. Er aß schnell. Wie er gekommen war. Wie er bezahlt hatte. Wie er sich setzte. Wie er umherschaute. Wie er den Kaffee trank. Schnell. In Gedanken. Verloren.
Ging zur Blassen. In die Bibliothek. An seinen Platz. War noch frei. Holte die Bücher. Die üblichen. Vertiefte sich. Wollte. Sich vertiefen. Ging nicht. Stand auf. Ging herum. Ging aus der Bibliothek. Heraus. Auf den Flur. In das Treppenhaus. Wollte nicht. In die Cafeteria. Ging er. Niemand da. Wie sollte auch. Jetzt. Um diese Zeit. Er ging wieder zurück. Richtung der Blassen. Da streifte ihn. Der Blick von Heike. Sie kam durch die Eingangstür. Wollte wohl. Zur Cafeteria. Vermutlich. Wollte wohl. Etwas essen. Oder Lorenz. Oder den anderen. Treffen. Hallo Heike. Thomas. Lange nicht. Ja. Nein. Was. Suppe. Hier. Ja. Kann ich Dir Gesellschaft leisten. Ja. Ich hole mir was. Dauert. Gleich.
Heike bezahlte. Bei Georgia. Das Brötchen. Auf der weißen Serviette. Und dem Teller. Und dem Tablett. Und den Obstsalat. Den hatte sie sich auch. Aufgeladen. Da sie in der Kneipe. Gestern. Hatte sie das Geld. Sie ging zum dem Tisch. An dem er saß. Setzte sich. Rückte den Stuhl so. Daß sie Thomas schräg gegenüber. Nicht direkt. Das wollte sie nicht. Offenbar. Schön. Ja. War lange Zeit. Semesterferien. Schon 3. Semester. Ja. 2. Semester. Bei mir. Was hast Du in den Ferien gemacht. Bei meinen Eltern. Vier Wochen. Dann noch mal weg. In Griechenland. Sonne. Das war. Erholung. Jetzt kann das Semester kommen. Und du. War nicht weg. War hier. Immer. Viel in der Bibliothek. Und habe. Den Lorenz getroffen. In der Stadt. Schon einige Zeit her. Ja. Hat er erzählt. Daß Du von hier bist. Wo Du warst. Wo Du wohnst. Dann weißt Du ja alles über mich. Ich muß. In die Vorlesung.
Wußte nicht. Klar. Weiß ich. Vielleicht. Ja. Bestimmt. Bis dann.
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