Karl Storck - Mozart
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Ziel war für mein Buch: die Erkenntnis der Persönlichkeit Mozarts als der Quelle seiner Kunst. Es scheint mir unleugbar, dass die Gesamterscheinung eines Künstlers nur mit den Mitteln einer aus den geschichtlichen, kulturellen und sozialen Verhältnissen seiner Zeit in ihn eindringenden Psychologie zu erkennen ist; dass aber die Liebe zu einem Künstler vor allem in seinen lebendigen Gegenwartswerten beruht.
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Kräftiger noch als die zwanzig Aufführungen vor vollbesetztem Hause, die das Werk nacheinander fand, bestätigt diesen Erfolg die Tatsache, daß mit dem Cavaliere filarmonico , wie man ihn im Volke nannte, für die übernächste Stagione eine neue Oper vereinbart wurde, für die das Honorar auf 130 Goldgulden erhöht wurde.
Nachdem sie sich in Vergnügungen mancherlei Art, unter denen ein Abstecher nach Venedig an erster Stelle stand, von der anstrengenden Tätigkeit erholt hatten, machten sie sich am 12. März auf die Heimreise und kamen am 28. März 1771 wieder in Salzburg an. Mit besonderer Freude vernehmen wir, daß auch die Salzburger Bekannten fanden, daß Wolfgang, wenn er auch reifer und an Erfahrung bereichert zurückkam, doch der kindliche, bescheidene und unschuldige Knabe geblieben war, als der er die Heimat verlassen hatte.
In Salzburg begrüßte sie gleich eine neue große Auszeichnung. Der italienische Erfolg hatte bereits auf Deutschland gewirkt. Im Auftrage der Kaiserin Maria Theresia wurde Wolfgang beauftragt, zur Vermählung des Erzherzogs Ferdinand mit der Prinzessin Maria Riccarda Beatrice, einer Prinzessin von Modena, eine theatralische »Serenata« zu komponieren. Da diese Vermählung bereits im Oktober des Jahres 1771 stattfinden sollte, konnten die Mozarts auf keinen langen Aufenthalt in der Heimat rechnen. Immerhin reichte die Zeit aus, daß sich Mozart zum erstenmal verlieben konnte. Es war natürlich eine harmlose, kindische Spielerei, wie die vielfachen geheimnisvollen Andeutungen in den Briefen an die Schwester von der nächsten Reise bezeugen.
In Salzburg hatte Mozart als Konzertmeister, um seiner amtlichen Stellung zu genügen – freilich war diese ohne Gehalt –, nur einige Kompositionen für die Kirche und eine Sinfonie geschaffen. Dann ging es am 13. August wieder nach Mailand, wo die Vermählung stattfinden sollte. Der Termin war auf den 15. Oktober festgelegt. Da das Textbuch zur Serenata erst am Anfang September in die Hände Mozarts gelangte, begreifen wir, daß Wolfgang in den Briefen nach Hause sich darüber beklagt, daß ihm die Finger vom Schreiben weh tun. Aber »ober unser ist ein Violinist,« heißt's in dem Briefe vom 24. August, »unter unser auch einer, neben unser ein Singmeister, der Lektionen gibt, in dem letzten Zimmer gegen unser ist ein Oboist, das ist lustig zum Komponieren.« Diese Bemerkung über die musikalische Nachbarschaft, die manchen wohl zur Verzweiflung gebracht haben würde, ist keineswegs ironisch gemeint; sie zeugt nur wieder dafür, daß Mozarts eigentliches Lebenselement, die Luft, in der er am leichtesten atmete, Musik war. Da das Verhältnis zu den Sängern das denkbar beste war, ging die Arbeit glatt vonstatten und wurde rechtzeitig fertig. Bei dieser Gelegenheit stand Mozart als Rivale neben Hasse, dem berühmtesten damaligen Vertreter der italienischen Oper, der die Festoper (Metastasios »Ruggiero«) komponierte, und neidlos erkannte der Greis an: »Dieser Jüngling wird uns alle vergessen machen.« Der Beifall, den Wolfgangs Serenata »Ascanio in AIba « bei der Erstaufführung am 17. fand, bestätigte Hasses Voraussage, und der Vater konnte nach Hause berichten: »Mir ist leid, die Serenata hat die Opera von Hasse so niedergeschlagen, daß ich es nicht beschreiben kann.« Zum Erfolg kam diesmal ein reiches Geschenk.
Es ist übrigens recht lehrreich, zu erfahren, wie es um dieses kaiserliche Wohlwollen, für das Wolfgang sich durchs ganze Leben zu Dank verpflichtet fühlte, in Wirklichkeit bestellt war. Erzherzog Ferdinand war auf den Gedanken gekommen, den jungen Komponisten in seine Dienste zu nehmen, wodurch er die höchsten Wünsche des Vaters Mozart erfüllt hätte. Auf die Anfrage bei der Kaiserin Maria Theresia gab diese ihrem Sohne in einem französischen Briefe folgenden Bescheid: »Sie bitten von mir, daß Sie den jungen Salzburger in Ihren Dienst nehmen dürfen. Ich weiß nicht als was, da ich nicht glaube, daß Sie einen Komponisten oder unnütze Leute nötig haben. Allerdings, wenn Ihnen das dennoch Vergnügen macht, will ich kein Hindernis sein. Was ich sage, ist, daß Sie sich nicht mit unnützen Leuten beschweren und niemals Titel an solche Leute, als ständen sie in Ihren Diensten. Das macht den Dienst verächtlich, wenn diese Leute dann wie Bettler in der Welt herumreisen; übrigens hat er eine große Familie.« (12. Dezember 1771. Arneth, Briefe der Kaiserin Maria Theresia an ihre Kinder und Freunde I, S. 92.) So wissen wir doch, warum der junge Mozart überall umsonst nach einem Dienste suchte. Es war eben viel leichter, dem als Künstler gefeierten Genie einige freundliche Worte ins Gesicht zu sagen, als ihm in Taten wahrhaft wohlwollend sich zu bezeigen.
Als die beiden Mozarts Mitte Dezember wieder in Salzburg ankamen, lag der Erzbischof Sigismund im Sterben († 16. Dez. 1771). Zu seinem Nachfolger wurde 1772 Hieronymus Graf von Colloredo , der bisherige Bischof von Gurk, gewählt. An den Festlichkeiten, die ihm natürlich trotz der allgemeinen Abneigung, der seine Wahl bei den Salzburgern begegnete, in großer Zahl dargeboten wurden, wirkte Wolfgang in hervorragender Weise mit durch die Komposition der Begrüßungsoper »Il sogno di Scipione« , einer allerdings für eine ganz andere Gelegenheit geschaffenen Huldigungsoper, die im Anfang Mai 1772 aufgeführt wurde. Man kann an der Musik merken, daß Mozarts die Neuernennung nicht sympathischer begrüßten als alle Mitbürger, denn sie ist wohl die äußerlichste, die Wolfgang jemals geschaffen hat. Er hat damit den Mann begrüßt, der am schwersten auf seinem Leben gelastet hat, den einzigen, den dieser liebevolle Mensch gehaßt hat. Der Groll gegen die Ernennung des in seinem ganzen Wesen unsympathischen, wenn auch klugen Mannes mochte bei den Mozarts noch schroffer sein, weil seine Wahl nur durch den freiwilligen Verzicht des Grafen Zell, Bischofs von Chiemsee, zustande gekommen war, der seinerseits zu den wohlwollendsten Gönnern des jungen Künstlers gehörte.
Einstweilen merkte aber wenigstens der Knabe noch nichts von dem Gewölk, das sich über ihm zusammenzog. Nachdem er sich von der Krankheit, die ihn im Januar befallen hatte, völlig erholt hatte, schuf er lustig darauf los: Kirchenmusik, ein halbes Dutzend Sinfonien, mehrere Quartette und Divertimenti, Arbeiten, die wahrscheinlich durch allerlei Salzburger Gelegenheiten hervorgerufen wurden. Dann begaben sie sich am 24. Oktober wiederum auf die Reise nach Mailand, um rechtzeitig für die neue Oper zur Stelle zu sein.
Leopold Mozart reiste diesmal nicht so freudig wie bisher und empfand auch nicht die gleiche Freude an den Erfolgen, die seinem Knaben wiederum reichlich zuteil wurden. Daran war weniger ein Übelbefinden schuld, das ihn häufiger quälte, als Sorge um die Zukunft seines Sohnes. Der kluge Mann sah voraus, daß unter dem neuen Brotherrn schwere Tage kommen würden, und er wollte wenigstens seinen Sohn aus der abhängigen Lage in Salzburg befreien. Sein Bestreben ging dahin, für Wolfgang eine angemessene Stellung an irgend einem Hofe zu suchen. Der Vater hat damit keinen Erfolg gehabt, trotzdem der Knabe so lebhafte Bewunderung und seine in wenigen Wochen komponierte Oper »Lucio Silla« wiederum einen großartigen Erfolg gewann. Wolfgang, der ja klein von Gestalt war, mochte doch wohl den verschiedenen Höfen zu wenig repräsentabel oder auch zu jung sein. Jedenfalls hat er ja auch später, als er freilich bei seinen Bemühungen die Hilfe des lebensklugen Vaters entbehrte, in dieser Hinsicht niemals Erfolg gehabt. Bezeichnend für den Widerwillen, den Leopold Mozart gegen die Salzburger Verhältnisse jetzt empfand – man muß das besonders hervorheben, weil er später gegenüber seinem Sohne immer der Mahner zur Geduld war – ist, daß er die Heimreise solange wie möglich hinausschob. Erst als es höchste Zeit war, um noch zum Jahrestag der Wahl des Erzbischofs in Salzburg zu sein, Anfang März, brachen sie von Mailand auf.
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