Karl Storck - Mozart

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Ziel war für mein Buch: die Erkenntnis der Persönlichkeit Mozarts als der Quelle seiner Kunst. Es scheint mir unleugbar, dass die Gesamterscheinung eines Künstlers nur mit den Mitteln einer aus den geschichtlichen, kulturellen und sozialen Verhältnissen seiner Zeit in ihn eindringenden Psychologie zu erkennen ist; dass aber die Liebe zu einem Künstler vor allem in seinen lebendigen Gegenwartswerten beruht.

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Am 12. Dezember 1769 verließ der Vater mit seinem nunmehr fast vierzehnjährigen Sohne Salzburg. Mutter und Tochter blieben dieses Mal zu Hause. Die Berichte des Vaters, die sich zum großen Teil erhalten haben und im Mozartmuseum aufbewahrt werden, geben die beste Schilderung der Reiseerlebnisse. Die Beziehungen zwischen dem österreichischen Adel, dem Mozart von Wien aus ja bereits gut bekannt war, und den vornehmsten Kreisen Italiens waren so innige, daß sie auf eine gute Aufnahme rechnen durften. Immerhin, daß diese so warmherzig und begeistert sein würde, konnten sie gerade nach den letzten, weniger günstigen Erfahrungen in Wien doch nicht erwarten. Hatten sie in Innsbruck in der vornehmen Gesellschaft einen großen Erfolg gehabt, so äußerte sich bereits in Roveredo die leidenschaftliche Teilnahme des ganzen Volkes an diesem musikalischen Ereignis. Wolfgang hatte zuerst vor dem Adel im Hause des Barons Todeschi ein Konzert veranstaltet; es hatte sich dann das Gerücht verbreitet, daß er tags darauf in der Hauptkirche die Orgel spielen würde, und da war die Kirche so angefüllt, daß zwei starke Männer ihm einen Weg auf den Chor bahnen mußten, wo sie dann wieder eine Viertelstunde brauchten, um an die Orgel zu kommen. Noch ärger war der Andrang in Verona. Hier war zuvor in zahlreichen Privatkonzerten Wolfgang auch bereits als Komponist stark hervorgetreten. Die Zeitungen rühmten und zahlreiche Gedichte priesen das Wundergenie.

Die nächste Station war Mantua. Das Programm des Konzerts, das er am 16. Januar hier in der Philharmonischen Gesellschaft gab, ist erhalten und bezeugt, welch starke Leistungen Mozart bei diesen Gelegenheiten bot. Unter den 14 Nummern des Programms ist Wolfgang an 9 beteiligt gewesen. Eine Symphonie seiner Komposition eröffnete und beschloß das Konzert. Die meisten übrigen Nummern stellten sein wunderbares Improvisationstalent auf die Probe, wobei ihm die Themen zu Sonaten und Fugen, erst während des Konzerts gegeben wurden. Dabei bot sich ihm die Gelegenheit, als Klavierspieler, Violinist und Sänger aufzutreten. Nach der Art dieser Leistungen begreifen wir es, daß er alsbald als ein »Wunderwerk der Natur gepriesen« wurde, das geboren worden sei, um die erfahrensten Meister der Kunst zu beschämen. Wir wollen bedenken, daß diese Improvisationen nicht nur eine außerordentliche Produktionskraft, sondern vor allem auch eine volle Beherrschung der musikalischen Formen voraussetzten, also nicht nur das Angeborene, sondern auch das Erlernte.

Noch im Januar gelangten sie nach Mailand, wo der erste längere Aufenthalt gemacht wurde. Das Kloster der Augustiner bot ihnen eine schöne Wohnung und wetteiferte in der Gastfreundschaft mit den vornehmsten Familien der Stadt. Beim Adel war der Generalgouverneur Graf Firmian, ein hochgebildeter und echt musikalischer Mann, ihr eifrigster Gönner. Er verschaffte bei einer großen Gesellschaft dem Knaben die Gelegenheit, zu zeigen, daß er zur Schöpfung ernster dramatischer Musik vollauf befähigt sei. Die drei Arien, in denen Wolfgang die verschiedenen Seiten des damaligen Kunstgesangs ausgiebig bedachte, hatten auch solchen Erfolg, daß er für die nächste Stagione die Scrittura erhielt, also für die nächste Theatersaison eine Oper in Auftrag bekam. Man versprach ihm dazu die hervorragendsten Sänger und ein Honorar von 100 Florentiner Goldgulden. Das war ein herrlicher Erfolg, der beiden noch dadurch angenehmer wurde, daß man das Textbuch nachschicken wollte und die Bedingungen so stellte, daß die Rezitative im Oktober nach Mailand eingeschickt werden sollten, der Komponist aber erst mit Anfang November dort sein mußte, um dann in Gegenwart der Sänger die Oper zu vollenden und für die auf den 26. Dezember angesetzte Erstaufführung einzustudieren. So war ihnen die Möglichkeit geboten, ihren Reiseplan durch Italien ungestört auszuführen mit der schönen Zuversicht, ihre Reise durch eine glänzende äußere Veranstaltung im besten künstlerischen Sinne krönen zu können. Im März führte dann die Reise über Lodi, wo Mozart sein erstes Quartett komponierte, und Parma nach Bologna, wo sie im Hause des Grafen Pallavicini die herzlichste Aufnahme fanden.

Wie vorher in Mailand der bedeutendste Vertreter der italienischen Intrumentalmusik, der greise Giambattista Sammartini (1704–1774), der einst der Lehrer Glucks gewesen, das überragende Genie des Knaben gepriesen hatte, so hier in Bologna der Padre Giambattista Martini (1705–1784), der angesehenste Kirchenkomponist der Zeit, vor allem aber berühmt als vortrefflichster Kenner des polyphonen Stils und bedeutender Musikgelehrter. Der junge Mozart hat von seinem Unterricht reichlichen Gewinn gehabt, denn der immer freundliche Franziskaner war dem lieben Knaben besonders zugetan. Wie sehr Wolfgang bemüht war, seine musikalischen Kenntnisse zu bereichern, wie es aber auch andererseits der Vater einzurichten verstand, daß er auf der Reise stets Zeit und Gelegenheit zu ruhiger Arbeit hatte, beweist die Art, wie er sich in Florenz aus den streng kontrapunktischen Arbeiten des Marquis de Ligniville eine ganze Reihe von Sätzen abschrieb, wie er sich außerdem in der schweren Kunst des Kanons übte. Der Padre Martini hatte ihm in Bologna die vollendeten Teile seiner gelehrten Musikgeschichte geschenkt, und der Knabe hat sich sofort darin versucht, die Kunststücke, zu denen Beispiele dort mitgeteilt waren, selber nachzumachen. Nach kurzem Aufenthalt in Florenz, wo Wolfgang mit dem gleichaltrigen, aber früh der Kunst wieder entrissenen Engländer Thomas Linley innige Freundschaft schloß, langten sie am Mittwoch in der Karwoche in Rom an. Sie hatten gerade noch Zeit, in der Sixtinischen Kapelle das »Miserere« von Allegri zu hören, wobei Wolfgang die oft besprochene glänzende Probe seines Gehörs und seines Gedächtnisses ablegte. Domenico Allegris »Miserere« wurde immer am Mittwoch und Freitag der Karwoche gesungen. Es wechselt in vier- und fünfstimmigen Chorsätzen ab und wird von einem neunstimmigen Chor beschlossen. Die Aufführung galt als eine Musterleistung der Kapelle, deren Mitglied Allegri von 1629 ab gewesen war. »Du weißt,« schreibt Leopold seiner Frau, »daß das hiesige berühmte ›Miserere‹ so hoch geachtet ist, daß den Musicis der Kapelle unter der Exkommunikation verboten ist, eine Stimme davon aus der Kapelle wegzutragen, zu kopieren oder jemanden zu geben. Allein wir haben es schon. Wolfgang hat es schon aufgeschrieben, und wir würden es in diesem Briefe nach Salzburg geschickt haben, wenn nicht unsere Gegenwart, es zu machen (d. h. zur Aufführung), notwendig wäre. Die Art der Produktion muß mehr dabei tun als die Komposition selbst. Wir wollen es auch nicht in andere Hände lassen, dieses Geheimnis ut non incurramus mediate vel immediate in censuram ecclesiae .« Bei der Wiederholung am Freitag ergänzte Wolfgang in das im Hut verborgene Manuskript die wenigen Stellen, die ihm nicht treu im Gedächtnis geblieben waren. Des Knaben Unternehmen war aber doch ruchbar geworden, und bei einer in größerem musikalischem Kreise vorgenommenen Vergleichung ergab sich die genaue Übereinstimmung, was natürlich ein gewaltiges Staunen hervorrief. Die Leistung Mozarts wird dadurch nicht weniger bewundernswert, als natürlich die Geheimhaltung der Komposition keineswegs eine so ängstliche war, vielmehr ziemlich feststeht, daß der Papst selbst verschiedene Abschriften an befreundete Höfe abgegeben hat. Dagegen hat der alte Mozart richtig erkannt, daß die wunderbare Wirkung der Komposition »mehr auf der Produktion« beruhte. Es nimmt keineswegs eine Sonderstellung innerhalb der großen kontrapunktischen Literatur ein, und es haben seither schon viele, die das »Miserere« an anderer Stelle hörten, dieselbe Enttäuschung erlebt wie der alte Metastasio, der in seinen Briefen erzählt, daß eine Aufführung des »Miserere« von guten Sängern in Wien ihn völlig kalt gelassen habe, während er dadurch in der Sixtinischen Kapelle in Ekstase versetzt worden war. Wir erleben eben bei aller Kunst die Bedeutung der Einheit des Stils, zu der auch die gesamte Umgebung, in der ein Kunstwerk vorgeführt wird, und die Einstimmung der Zuhörer gehört.

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