Karl Storck - Mozart
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Ziel war für mein Buch: die Erkenntnis der Persönlichkeit Mozarts als der Quelle seiner Kunst. Es scheint mir unleugbar, dass die Gesamterscheinung eines Künstlers nur mit den Mitteln einer aus den geschichtlichen, kulturellen und sozialen Verhältnissen seiner Zeit in ihn eindringenden Psychologie zu erkennen ist; dass aber die Liebe zu einem Künstler vor allem in seinen lebendigen Gegenwartswerten beruht.
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Nach den kirchlichen Festen drängten sich für Mozarts die Festlichkeiten in den vornehmen Häusern. Die Bewunderung für die Leistungen des Knaben wuchs, je weiter sie nach Süden kamen. »Aber«, konnte Vater Leopold hinzufügen, »der Wolfgang bleibt mit seiner Wissenschaft auch nicht stehen, sondern wächst von Tage zu Tage, daß die größten Meister und Kenner nicht Worte genug finden können, ihre Bewunderung an den Tag zu legen.« Am 8. Mai brachen sie von Rom auf nach Neapel, wo sie bis Mitte Juni blieben. Der Hof, an den sie von Wien aus warm empfohlen waren, hegte zwar kein größeres Interesse für Musik, bereitete aber den Fremden eine liebenswürdige Aufnahme, worauf dann die vornehme Gesellschaft in Gunstbezeugungen wetteiferte. Das öffentliche Konzert am 28. Mai war glänzend besucht und brachte großen Gewinn. Aber die Gewandtheit von Wolfgangs linker Hand war man so erstaunt, das man auf den Gedanken kam, er habe einen Zauber im Fingerring, so daß er ihn abziehen mußte.
Die herrliche Natur Neapels, überhaupt Italiens, hat natürlich ihren Eindruck auf die Mozarts nicht verfehlt. Manche Stelle in den Briefen des Vaters belegt das. Dagegen deuten in Wolfgangs Briefen nur knappe Worte auf solche Empfindungen. Das muß erwähnt werden, weil es leicht falsch gedeutet werden könnte. Auch in den späteren Briefen Mozarts findet sich kaum ein Wort der Schilderung, und man könnte meinen, daß der Künstler keinen Blick für alles das Schöne hatte, was seinen Augen sich bot. Das wäre ein Irrtum. Für die spätere Zeit wissen wir aus zahlreichen sonstigen Zeugnissen von Mozarts Liebe zur Natur, von der Förderung, die sein Schaffen durch das Weilen in schöner Landschaft erfuhr. Aber Mozart spricht und schreibt überhaupt von seinen persönlichen Erlebnissen nur so viel, als die daheim wissen müssen. Seine liebevolle Natur denkt immer nur an andere. So zeigen auch die Brieflein aus Italien in geradezu rührender Weise, wie Wolfgang inmitten der tausend Zerstreuungen die wärmste Teilnahme auch für das kleinste Geschehen daheim bewahrt. Man darf als sicher annehmen, daß der Aufenthalt in Italien durch die klare Linienführung dieser Natur, ihre Sonnigkeit, die günstige Wirkung auf Mozarts Kunstgefühl noch vertiefte, die das schöne Salzburg schon auf das Kind geübt hatte. Der Vater ließ aber auch keine Gelegenheit vorübergehen, die Kunstschätze der verschiedenen Städte seinem Sohne zu zeigen, auch nach Vermögen Kupferstiche zu sammeln, die dann zu Hause reichen Stoff für die Unterhaltung der Winterabende abgaben. Aber, auch für das Volksleben und für die gesamten volkswirtschaftlichen Verhältnisse hatte er ein offenes Auge. In musikalischer Hinsicht genossen sie vor allem die Aufführungen der komischen Oper und der großen Oper in San Carlo, wo sie Zeuge wurden, daß Iomellis an deutscher musikalischer Arbeit bereicherte Kunst seinen Landsleuten, die ihn früher so sehr gefeiert hatten, kein Gefallen abgewinnen konnte. Wolfgang stimmte den Italienern ziemlich bei, er fand die Musik schön, »aber zu gescheut und zu altväterisch für das Theater«.
Ende Juni fuhren sie nach Rom zurück, wobei der Vater bei einem Wagenunfall recht erheblich verletzt wurde. Jetzt verlieh der Papst dem Knaben dieselbe Auszeichnung, die zwanzig Jahre zuvor Gluck zuteil geworden war, nämlich das Ordenskreuz vom goldenen Sporn, womit der Rittertitel verknüpft war. Im Gegensatz zum »Ritter« Gluck hat Wolfgang später auf diese Auszeichnung kein besonderes Gewicht gelegt. Wertvoller war ihm die Auszeichnung, die ihm danach in Bologna zuteil wurde, wo sie am 20. Juli wieder anlangten und aufs neue der reichen Gastfreundschaft des Hauses Pallavicini sich erfreuten. Nicht nur daß der Padre Martini, dessen Umgang sie jetzt reichlich genossen, ein glänzendes Zeugnis ausstellte, auch die Philharmonische Akademie nahm ihn nach vorschriftsmäßig abgehaltener Prüfung unter ihre Mitglieder als Compositore auf, und das war eine wirksame, allgemein hoch anerkannte Auszeichnung.
Nun mußten sie aber an die große Aufgabe denken, die des jungen Kavaliers in Mailand harrte. Am 18. Oktober kamen sie hier an, und es galt eine beträchtliche Arbeitsleistung, wenn die ihm überwiesene opera seria in drei Akten »Mitridate re di Ponto« (Dichtung von Cigna-Santi) rechtzeitig fertig werden sollte.
Jetzt, wo der Knabe nicht mehr als flüchtig durchreisendes Wunderkind dastand, sondern als ein ernst um die Teilnahme des Publikums sich bewerbender und eine soziale Stellung im Leben anstrebender Musiker, wiederholten sich auch in Italien die Kabalen und Intrigen der Neider. Aber der Vater wehrte sich, nach Kräften für seinen Sohn, der seinerseits sich mit großem Geschick bemühte, soweit es irgend ging, allen Wünschen der Künstler entgegenzukommen. Es hat etwas Rührendes, zu sehen, wie das hohe Verantwortungsgefühl, das Wolfgang in künstlerischen Dingen von Kind an beseelte, hier mit der Größe der Aufgabe so wächst, daß seine ganze Natur ernster wird. Seine Briefe legen davon Zeugnis ab. Der Vater verstand ihn aber ja so gut, daß er jegliches Mittel wußte, das Schwierigkeiten beseitigen, vor Überanstrengung schützen und anregend wirken konnte. So mahnt er die Freunde in Salzburg, seinem Knaben doch recht spaßhafte und lustige Briefe zu schreiben. Mozart ist auch da sein ganzes Leben lang derselbe geblieben; in seinen Briefen kehren oft die Stellen wieder, daß er um Verschonung von unangenehmen Dingen bittet, weil er komponiere und deshalb ein heiteres Gemüt brauche. Auch das ist bezeichnend für seine Kunst. Und es ist jedenfalls das höchste Zeugnis für die Spannkraft seiner Natur, daß er dann doch auch in den widerwärtigsten Verhältnissen leicht den Schwung hinauf fand in das paradiesische Gefilde eines sonnigen Empfindens.
Schließlich wurden alle Hemmnisse siegreich überwunden. Die Proben konnten noch rechtzeitig beginnen, die Sangeskräfte, wenn es auch nicht die ursprünglich vorgesehenen waren, bewährten sich als vorzüglich. Obwohl der Primo uomo erst am 1. Dezember in Mailand eingetroffen war, konnte die erste Probe mit vollem Orchester doch bereits am 17. Dezember stattfinden. Damit war das günstige Schicksal der Oper entschieden. Freudig schrieb der Vater nach Hause:
»Bevor die erste Probe mit dem kleinen Orchester gemacht wurde, hat es nicht an Leuten gefehlt, welche mit satirischer Zunge die Musik schon zum Voraus als etwas Junges und Elendes ausgeschrien und sozusagen prophezeit, da sie behaupteten, daß es unmöglich wäre, daß ein so junger Knabe, und noch dazu ein deutscher, eine italienische Oper schreiben könnte, und daß er, ob sie ihn gleich als einen großen Virtuosen erkannten, doch das zum Theater nötige chiaro ed oscuro unmöglich verstehen und einsehen könnte. Alle diese Leute sind nun von dem Abend der ersten kleinen Probe an verstummt und reden nicht eine Silbe mehr. Der Kopist ist ganz voll Vergnügen, welches in Italien eine gute Vorbedeutung ist, indem, wenn die Musik gut ausfällt, der Kopist manchmal durch Verschickung und Verkaufung der Arien mehr Geld gewinnt, als der Kapellmeister für die Komposition hat. Die Sängerinnen und Sänger sind sehr zufrieden und völlig vergnügt, absonderlich die Primadonna und Primouomo wegen des Duetts voller Freude.«
Der Erfolg der am 26. Dezember unter Mozarts Leitung stattfindenden ersten Aufführung übertraf aber dennoch alle Erwartungen. Und am 5. Januar 1771 konnte Leopold Mozart seiner Frau schreiben:
»Die Oper unseres Sohns geht mit allgemeinem Beifall fort und, wie die Italiener sagen, ist dalle stelle . Nun sind wir seit der dritten Aufführung bald im Parterre bald in den Logen Zuhörer und Zuseher, wo jedermann mit dem Sgr. Maestro zu reden und ihn in der Nähe zu sehen begierig ist. Denn der Maestro ist nur verbunden, drei Abend die Oper im Orchester zu dirigieren, wo beim zweiten Klavier der Maestro Lampugnani akkompagniert, welcher, da der Wolfgang nicht mehr spielt, nun das erste, der Maestro Melchior Chiesa aber, das zweite Klavier spielt. Wenn man mir vor ungefähr fünfzehn oder achtzehn Jahren, da Lampugnani in England und Melchior Chiesa in Italien so vieles geschrieben und ich ihre Opernarien und Sinfonien gesehen, damals gesagt hätte, diese Männer werden der Musik deines Sohnes dienen, und wenn er vom Klavier weggeht hinsitzen und seine Musik akkompagnieren müssen, so würde ich einen solchen als einen Narren ins Narrenhaus verwiesen haben. Wir sehen also, was die Allmacht Gottes mit uns Menschen macht, wenn wir seine Talente, die er uns gnädigst mitteilt, nicht vergraben.«
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