Tara McKay - Herzstolpern

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Das Leben ist gefährlich – das denkt zumindest Lauren Anderson, die seit Jahren unter Panikattacken leidet. Als ihr Arzt ihr dringend dazu rät, mehr Zeit außer Haus zu verbringen, ist sie davon wenig begeistert. Schließlich ist ihr Haus in Portobello der einzige Ort, wo sie sich einigermaßen sicher fühlt. Doch dann taucht unerwartet die rebellische 15-jährige Charlotte bei ihr auf, die bei ihr wohnen und auf die Schule gehen soll. Der Teenager wirbelt Laurens Leben ganz schön durcheinander. Kein Wunder also, wenn ihr Herz da ab und zu aus dem Rhythmus kommt. Oder liegt das mehr an dem charmanten Barkeeper Kieran MacLaughlin, der anscheinend immer dann da ist, wenn Lauren Panik bekommt?

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„Das geht nicht.“, presse ich hervor und stehe auf.

Ich will jetzt nur noch hier raus. Die Wände erscheinen mir zu eng, es ist heiß im Raum und ich zupfe nervös am Ausschnitt meines H&M-Oberteils herum, das ich im Internetshop günstig ergattert habe.

„Miss Anderson, Sie wollen doch irgendwann am Leben wieder teilnehmen.“ Dr. Walker sieht mich eindringlich an. „Bitte nehmen Sie sich meinen Rat zu Herzen. Und suchen Sie sich einen Therapeuten. Ich habe ihnen doch schon vor Monaten ein paar Adressen mitgegeben.“

„Natürlich“, verspreche ich halbherzig.

An dem skeptischen Blick, den er mir zuwirft, sehe ich, dass er mir nicht glaubt. Kein Wunder. Ich glaube mir nicht mal selbst und ich bin ziemlich gut darin, mich zu belügen.

Eilig nehme ich meine Tasche vom Boden auf, drücke Dr. Walker die Hand und lächle ihm so gut es geht zu. Dann fliehe ich förmlich aus der Praxis.

Auf der Straße angekommen atme ich so tief als möglich ein und sehe mich um, als wäre ich noch nie hier gewesen. Der Weg nach Hause ist nicht weit, dennoch bedeutet er für mich eine Herausforderung. Es ist ein ziemlich heißer Tag für schottische Verhältnisse.

„Gott, ich hasse Sonne.“, schimpfe ich leise vor mich hin, presse meine riesige schwarze Handtasche an mich und wappne mich. Das Sonnenlicht sucht sich einen Weg durch die kleinen Reihenhäuser von Portobello, sodass es kaum möglich ist im Schatten zu laufen. Grell fällt es auf die helle Sandsteinfassade von Dr. Walkers Haus. Sorgsam versuche ich die Umgebung auszublenden und nur ans Zählen zu denken, dann marschiere ich mit gestrafftem Rücken los.

1,2,3,4 – einatmen

1,2,3,4,5,6 – ausatmen

Es klappt für eine Weile, ganz so, wie ich es gewohnt bin, doch bereits an der nächsten Straßenbiegung nimmt mir die Angst so sehr die Luft zum Atmen, dass ich nur noch mühsam beim Ausatmen bis vier komme. Mein ganzer Körper beginnt zu kribbeln und ich beschleunige meine Schritte. Ein fataler Fehler, wie ich weiß, denn dadurch fällt mir das gleichmäßige Atmen nur noch schwerer. Doch das einzige, was ich jetzt wirklich will, ist, möglichst schnell wieder in meinen vier Wänden sein. Meine strassbesetzten FlipFlops klatschen laut auf den Boden, mit jedem Schritt den ich mache.

Ich renne schon fast, als ich in die Brunstane Road einbiege, wo ich von weitem mein Häuschen sehen kann. Menschen gehen an mir vorbei, die an diesem schönen Tag auf dem Weg zum Strand sind und ich habe das Gefühl, als würden sie mich anstarren. Als stünde auf meiner Stirn: Ich habe gerade eine Panikattacke.

Wenigstens stirbst du nicht allein, denke ich und haste weiter. Jeden Moment wird mir die Luft ausgehen, da bin ich ganz sicher. Was danach kommt, weiß ich genau. Ich werde nicht sterben, soviel ist klar, wenngleich ich das gerne mal ausblende.

Vor meinem Haus angekommen, suche ich mit zittrigen Fingern die Schlüssel. Nachdem ich durch das schmiedeeiserne Gartentor geschlüpft bin, schaffe ich es gerade noch die Tür aufzuschließen und lasse mich dann ermattet auf den riesigen Ohrensessel sinken, der in der Garderobe steht. Meine Hände beginnen taub zu werden, es kribbelt bis in die Arme hinauf und mein Kopf fühlt sich an, als sei er voller Watte. Doch jetzt bin ich endlich zu Hause, der Atem strömt wieder völlig gleichförmig in meine Lungenflügel und wieder hinaus.

Geschafft!

Die Symptome ebben diesmal schnell ab. Meine Finger entkrampfen sich, das Kribbeln in meinen Armen lässt nach und verschwindet schließlich ganz. Ich bin in meinem sicheren Hafen angekommen.

Noch ein wenig wackelig auf den Beinen stemme ich mich aus dem rosa geblümten Chintzsessel hoch und hebe meinen Schlüsselbund auf, der in aller Eile nicht auf dem dafür vorgesehenen weißlackierten Holztischchen gelandet ist, sondern auf dem abgewetzten lindgrünen Teppich, mit dem sowohl der Flur, als auch die Treppe nach oben ausgelegt sind.

Ich sollte ihn austauschen.

Nicht zum ersten Mal denke ich über die Renovierung des kleinen Reihenhäuschens in Portobello nach, das ich von meiner Patentante Mhairi geerbt habe. Die Teppiche und Böden sind alt und abgewohnt und befinden sich hier im Haus seit ich denken kann – und vermutlich noch viel länger. Eine Renovierung kommt jedoch nicht in Frage, alles erinnert mich hier an glückliche Tage mit meiner Großtante. Erinnerungen, die ich gerade jetzt nicht aufgeben kann, wo ich das Gefühl habe, dass es mir jeden Tag schlechter geht. Auch wenn ich das nur ungern zugebe.

Das Telefon klingelt und reißt mich aus meinen Gedanken. Da ich die schlechte Angewohnheit habe, es überall liegen zu lassen, ist es meist unauffindbar oder der Akku leer. Das Klingeln kommt aus dem Wohnzimmer, wo ich es schließlich unter einem dicken Sofakissen finde.

„Ja?“, frage ich misstrauisch, als ich auf den Knopf mit dem Hörer drücke. Meist sind es Anrufe von einer Telefongesellschaft, die mir unbedingt ihre günstigen Tarife andrehen will. Für derartige Gespräche habe ich keinen Nerv.

„Liebes, wie war es beim Arzt?“ Meine Mutter schreit in den Hörer, als wäre sie tausende von Meilen entfernt auf dem Kontinent und nicht im selben Land wie ich.

„Gut“, antworte ich wortkarg und könnte mich in den Hintern beißen, dass ich ihr von meinem Verdacht, etwas könne mit meiner Lunge nicht in Ordnung sein, erzählt habe.

„Wie, gut? Hast du nun etwas oder nicht?“

Die Antwort ‚gut‘ sollte ihr eigentlich sagen, dass ich an keiner lebensbedrohlichen Krankheit leide, das versteht doch nun wirklich jeder. Nicht so meine Mutter. Sie ist Meisterin darin, nicht zu verstehen, was ihre Umgebung ihr sagen will oder Dinge falsch zu interpretieren. Was wohl der Grund dafür ist, dass keiner ihrer Geschwister noch mit ihr spricht. Das oder dass sie mit Vorliebe über jeden herzieht, egal ob er ihr nahesteht oder nicht.

„Nein, ich habe nichts.“ Zumindest nichts, was ich nicht wüsste.

Meine Mutter zieht die Luft laut ein. Ein äußerst missbilligendes Geräusch.

„Du bist ein ebensolcher Hydrodingsda wie dein Vater.“

„Hypochonder“, verbessere ich sie genervt.

Ich versuche nicht mal, meiner Stimme einen freundlicheren Klang zu geben. Danach ist mir nun wirklich nicht zumute. Die letzte Panikattacke hat zwar nicht lange angedauert, aber mich nichtsdestotrotz ziemlich ausgelaugt.

„Sag ich doch.“ Ich sehe förmlich vor mir, wie sie beleidigt das Gesicht verzieht.

„Ich bin kein Hypochonder, Ma.“

Sie besteht schon seit ich klein bin darauf, dass ich sie ‚Ma‘ nenne und sieht sich gerne als Mutter aus der Serie ‚Die kleine Farm‘. Nun gut, sie ist blond und kümmert sich gerne um ihre Familie, aber da hört die Ähnlichkeit auch schon auf.

„Wenn du sagst, dass dir etwas fehlt und dann ist es doch wieder ein Fehlalarm, dann bist du eben das. Dein Vater stirbt auch bereits seit Jahren und ist immer noch da.“

„Wie geht es Da?“, versuche ich das Gespräch in andere Bahnen zu lenken. Mein Vater hat sich standhaft geweigert, dass ich ihn ‚Pa‘ nennen soll, weil er Mas Vorliebe für amerikanische Serien und Filme nicht teilt. Das etwas altmodische, schottische ‚Da‘ hat sich als Kompromiss durchgesetzt.

„Er rechnet stündlich mit einem Herzinfarkt, aber ansonsten ist alles in Ordnung. Ich habe ihn dazu verdonnert, den Rasen zu mähen.“

Ich sehe meine Vater förmlich vor mir, wie er in seinen khakifarbenen Shorts und einem seiner unvermeidlichen Polohemden, den Schlapphut gegen die Sonne tief ins Gesicht gezogen, über den Rasen trabt und seinen uralten roten Rasenmäher vor sich herschiebt. Sein Traum ist so ein Ding, auf das man sich draufsetzen kann, aber da er damit in dem kleinen Quadrat, das zu dem Reihenhäuschen meiner Eltern gehört, gerade einmal hin und zurück fahren könnte, wird er den wohl nie bekommen. Eine Welle der Zärtlichkeit überkommt mich und das überwältigende Gefühl, nach Hause fahren zu wollen.

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