J.D. David - Mondschein
Здесь есть возможность читать онлайн «J.D. David - Mondschein» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Mondschein
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Mondschein: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Mondschein»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Mondschein — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Mondschein», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Geron von Dämmertan ging langsam weiter in die Gasse auf seinen jungen Schützling zu. Um die finsteren Gestalten kümmerte er sich nicht weiter, sie waren es gar nicht wert die Waffe zu ziehen. Die drei Verfolger bemerkten auch schnell, dass hier jeglicher Widerstand hinfällig war. Die Ritter Valoriens galten zu Recht als die besten Kämpfer des Reiches, und mit zwei lausigen Holzknüppeln war hier nichts zu machen. Nachdem sie den Schock des Auftritts des Ritters verdaut hatten, drehten sie sich um und nahmen die Beine in die Hände. So plötzlich, wie sie in der Gasse erschienen waren, verschwanden sie auch wieder.
„Nun, mein junger Knappe, ich glaube wir haben einige Worte zu reden, nicht wahr? Vielleicht kannst du mir mal erklären, was du hier machst, wieso du nicht an meiner Seite geblieben bist und wieso du keine Waffe trägst, wie es sich für dich als Knappe geziemt“, ging Geron auf Finn zu.
Er hatte sich noch keine entsprechende Strafe überlegt, irgendetwas würde ihm schon einfallen, da war er sich sicher. Er packte den Jungen an der Schulter und wollte mit ihm losgehen. Das kleine Bettlermädchen ignorierte er vollkommen.
„Wartet, Herr!“, wehrte sich Finn. „Mein Herr, darf ich Euch Lora vorstellen. Sie ist der Grund, wieso ich noch lebe. Sie hat mir geholfen, vor diesen Gestalten wegzurennen, und sie hat mich auch in einer Gasse gerettet. Ich meine, dafür sollte sie wenigstens belohnt werden, nicht wahr? Ihr habt mir doch immer beigebracht, dass Leistung belohnt werden muss, egal ob von einem Bauern oder einem Adeligen?“
Lora schaute etwas verwirrt zu dem Ritter, dann wieder zu Finn, dann wieder zu dem Ritter. Geron musterte das Mädchen und schien kurz zu überlegen.
„Halt, halt, halt“, unterbrach Lora die Gedanken von Geron. „Was geht hier eigentlich vor, wer seid Ihr, Euer Gnaden? Und wer bist du eigentlich, Finn?“
Geron blickte erneut ernst zu seinem Knappen. „Finn? Du nennst dich Finn? Ich verstehe es ja, wenn du nicht überall deine Herkunft mitteilen willst, so will ich das ja auch, aber du solltest dich trotzdem mit deinem richtigen Namen vorstellen. Und du solltest auch erwähnen, dass du mein Knappe bist. Wir haben wirklich ein Wörtchen miteinander zu reden.“
Finn schluckte schwer. Er senkte seinen Blick zum Boden. Dann wandte Geron seinen Blick zu Lora.
„Also, zu dir, junges Fräulein. Natürlich werde ich mir von meinem Knappen noch mal genau berichten lassen, was hier vorgefallen ist, aber anscheinend hast du dich wirklich verdient gemacht. Komm mit uns mit, dann möchte ich dir alles sagen und du wirst entsprechen belohnt werden. Und für jetzt, mein Name ist Geron von Dämmertan, Freiherr von Dämmertan und Ritter Valoriens.“
Dann packte Geron Finn wieder an der Schulter und lief in Richtung der besseren Viertel. Lora folgte den beiden wortlos.
Nach einigen Minuten Fußmarsch in den westlichen Teil der Stadt erreichten sie ein relativ gutes Gasthaus. Auf das Holzschild, das über der Tür hing, war ein Speichenrad aus Messing geschlagen. Darüber stand in ebensolchen Lettern der Name des Gasthauses „Zum goldenen Rad“. Das Fachwerkhaus hatte zwei Etagen und die drei passierten eine stabile Eichentür. Natürlich hätte der Herr von Dämmertan auch in der Residenz des Herzogs unterkommen können. Aber er bevorzugte es, in einem einfachen Gasthaus zu bleiben, um nicht so stark an die starren Protokolle eines Adelshofs gebunden zu sein. Außerdem sah er es auch als einen guten Teil der Ausbildung seines Knappens, ab und zu beim einfachen Volk zu sein, auch wenn die Gäste des „Goldenen Rads“ bestimmt nicht zum wirklich „einfachen“ Volk gehörten. In seinen vergangenen Reisen hatte Geron die Erfahrung gesammelt, dass man manchmal besser an einem dreckigen Wirtshaustisch als einer Adelstafel saß, um bestimmte Dinge in Erfahrung zu bringen oder zu erledigen.
Der Gastraum, den man betrat, war dem Haus entsprechend eingerichtet. Die Tische und Stühle waren offensichtlich von einem talentierten Schreiner angefertigt und hatten verschieden farbige Tischdecken. Der Gastraum bot einen Kamin mit einigen gemütlichen Sesseln davor, durch einen Durchgang sah man ein weiteres Kaminzimmer. Um diese Uhrzeit war fast nichts los, nur ein älteres Ehepaar, offensichtlich ehemals Kaufleute, saßen an einem Tisch und aßen Mittagessen. Der Wirt, der hinter dem Tresen stand, grüßte den Herrn mit seinen beiden Begleitern mit einer respektvollen Verbeugung. Geron ging ohne ihn weiter zu beachten die Treppe hoch und bis in den zweiten Stock. Am Ende des Treppenhauses waren nur zwei Türen. Der Ritter trat in den linken Raum. Er war geräumig eingerichtet und bot durch ein Fenster einen guten Blick über den Platz vor dem Gasthaus. Dazu gab es noch zwei Dachfenster. Zwischen den beiden Betten stand auf einem kleinen Tisch eine Waschschüssel. An einem Tisch am Fenster standen zwei normale Stühle und noch zwei Hocker.
„Setz dich, Lora!“, sagte Geron und zeigte auf einen der beiden Stühle. Nachdem sich das Mädchen niedergelassen hatte, setzte sich Geron gegenüber von ihr.
„Priovan“, rief er seinen Knappen her. „Geh herunter und lass dir vom Wirt einen Krug mit Wasser, einen Krug mit Milch und einen ordentliche Schüssel mit heißem Eintopf geben. Dann komm sofort wieder hoch.“ Der Knappe nickte kurz und zackig und war dann schon wieder aus der Tür verschwunden.
„Also, Lora, dann erzähl mir doch erstmal ein bisschen über dich und das, was vorhin vorgefallen ist. Danach werde ich dir gerne auch mehr Auskunft über mich und meinen Knappen geben.“
Lora hatte den Namen Priovan schon mal gehört, aber sie konnte ihn im Moment noch nicht wirklich zuordnen. Aber dem Ritter folgend würde sie es bestimmt bald erfahren.
„Nun, wie Ihr schon wisst, hoher Herr, ist mein Name Lora, genauer gesagt Eleonora. Über mich gibt es nicht wirklich viel zu erzählen. Ich wohne hier auf den Straßen von Tjemin. Meine Eltern sind schon lange tot, mein Vater kehrte aus dem Krieg nicht zurück, meine Mutter starb kurz darauf. Seitdem lebe ich eben in den Tag und versuche jeden Tag genug Essen zu bekommen, wenn es geht auch mal einen warmen Platz zum Schlafen.“ Der Ritter nickte und signalisierte Lora weiter zu erzählen.
„Heute war eigentlich ein ganz guter Tag und, hoher Herr, ich glaube, dass er gerade noch besser wird. Es war warm, ich hatte noch ein bisschen was zu Essen und der alte Xaver, ein örtlicher Bäcker, war auch nicht gerade knauserig, was ein bisschen Brot anging. Dann sah ich Euren Knappen, wie er durch die Gassen lief, verfolgt von diesen drei dunklen Gestalten, die Ihr ja auch noch gesehen habt.“
In diesem Moment kam Gerons Knappe gerade wieder durch die Tür. In der Hand hatte er ein Tablett mit den geforderten Sachen.
„Gut“, sagte Geron. „Dann iss erstmal etwas, danach kannst du weitererzählen.“
Priovan stellte die Schüssel mit der heißen Suppe vor Lora ab. Dann holte er aus einer Kiste zwei Kelche und stellte sie ebenfalls vor Lora und seinem Herrn ab. Loras Kelch schenkte er mit Milch voll, den seines Herrn mit Wasser. Lora schaute, ob sich Priovan setzen würde, aber er stellte sich ohne weitere Worte direkt hinter seinen Herren, der sich aber sofort wieder an ihn wandte:
„Priovan, nimm dir einen Hocker und repariere dein Kettenhemd weiter. Es war noch etwas kaputt. Denke dabei nach, was dir die Tugenden Gehorsam, Treue und Demut bedeuten und berichte mir das dann danach.“
Nachdem Lora bemerkte, dass sich Finn, beziehungsweise Priovan, nicht zu ihnen setzen würde, begann sie dann doch mit dem Essen. Geron nahm ruhig einen Schluck aus seinem Kelch.
Den ersten Löffel nahm Lora noch sehr zivilisiert, aber dann überkam sie ihr Hunger. Sie begann den Rest des Eintopfs geradezu in sich herein zu schaufeln. Es schmeckte wirklich köstlich. Sie hatte schon lange nichts mehr so schön Warmes gegessen und sie erinnerte sich nicht daran, jemals so etwas Köstliches gegessen zu haben. Im Eintopf waren nicht nur verschiedene Sorten von Gemüse, von frischem Gemüse, sondern auch wirklich große Brocken Fleisch. Dazu war der Eintopf mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen verfeinert. Es schmeckte wirklich einfach köstlich. Als sie halb fertig gegessen hatte schaute sie zu Finn hinüber. Der Arme tat ihr ein bisschen leid. Während sie hier essen durfte, musste er sein Kettenhemd flicken, was offensichtlich eine recht anstrengende Arbeit war. Ihr kam gerade kurz der Gedanke, dass sie wohl lieber mit ihm zusammen essen wollte, aber dann überkam sie wieder der köstliche Geschmack dieser Suppe. Nicht nur das Essen war gut, sie hatte auch sonst ein gutes Gefühl in der Gesellschaft des Herrn Ritter und Finn. Dann nahm sie noch einen kräftigen Schluck Milch, ein Getränk, das sie bisher auch sehr selten genossen hatte. Es schmeckte auch sehr angenehm, leicht süßlich und dennoch schön frisch. Das Ganze war wirklich ein Festmahl.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Mondschein»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Mondschein» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Mondschein» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.