Alessandra Grimm - Die Melodie in dir

Здесь есть возможность читать онлайн «Alessandra Grimm - Die Melodie in dir» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Melodie in dir: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Melodie in dir»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Manchmal bleibt eine Tür einen Spalt offen, um zu einem späteren Zeitpunkt wieder offen zu stehen. Das denkt sich zumindest Mia Stein, nachdem sie auf Tinder einen Match mit ihrer Vergangenheit hat. Ben Richter, ihre große Liebe vor 15 Jahren, erscheint auf ihrem Display. Dabei hatte sie die App nur installiert, um sich nicht auf Sebastian Meyer zu stark zu fokussieren, der frisch im Trennungsjahr Interesse an ihr bekundet. Sie ahnt jetzt schon, dass sie bald zwischen zwei Stühlen sitzen wird…

Die Melodie in dir — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Melodie in dir», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

*

„Guten Morgen!“, strahlte Mia, als sie ihren besten Freund an den Fahrradständern traf. „Guten Morgen!“, erwiderte er in selbiger guter Laune zurück und umarmte sie. „Ich habe deine Kritik gelesen. Irgendwann wird keiner mehr dein Lob für Good-For-Nothing ernst nehmen.“, sagte er lachend.

„Warum das denn nicht?“, Mia legte den Kopf schief und setzte einen gespielten Schmollmund auf.

„Na, weil du offensichtlich meinetwegen parteiisch bist.“, er zwinkerte ihr zu, legte den Arm um sie und ging mit ihr Richtung Schuleingang.

„Wenn ihr schlecht spielen würdet, würde ich es sagen. Das weiß jeder. Ihr seid einfach gut.“

„Ja das stimmt. Interrobang aber scheinbar nicht.“, er schenkte einer Freundin einen leicht vorwurfsvollen Blick.

„Sie sind nicht schlecht, aber ausbaufähig.“, antwortete sie.

„Sicher, dass du mit dem Artikel ihre Musik kritisiert hast?“, er pikste sie in die Seite und Mia schlug seine Hand von ihr weg. Sie nahm seinen Arm von sich und sah ihn mit ernster Miene an.

„Was meinst du damit?“

„Du gehst sonst nie so hart ins Gericht.“

„Ich will Journalistin werden, da muss man seine eigene Meinung vertreten können und ehrlich zu den Lesern sein.“

„Tu nicht so. Ich kenne dich. Du weißt, dass die Musik in Ordnung ist.“, sagte Simon streng.

„Sie ist langweilig und nicht besonders. Jede zweite Band kann das, was Interrobang kann.“, Mias Ton wurde zickiger.

„Du hast sie ja auch zweitklassig genannt.“

„Ich habe ihre Songs zweitklassig genannt, nicht sie als Personen.“, Mia verschränkte genervt die Arme.

„Meiner Meinung nach, kannst du diesen Ben nicht leiden, weil er dich von oben herab behandelt hat und mit der Kritik willst du ihm eins auswischen.“ Mia schwieg. Ihr bester Freund kannte sie zu gut. Sie hatte beim Verfassen des Textes lange überlegt, ob sie diese Passage mit einbauen sollte. Aber sobald sein Gesicht vor ihrem inneren Auge auftauchte, wollte sie die Wörter umso mehr niederschreiben. „Da mag etwas dran sein. Ich gebe zu, dass die persönliche Kritik an ihn selbst etwas zu hart war. Aber der Rest zu den Songs der Band ist tatsächlich meine Meinung und die revidiere ich nicht. Du hast mich doch auf dem Konzert gesehen. Habe ich da getanzt oder mich irgendwie verleiten lassen? Außerdem hatten sie einen guten Song. Sie müssen nur mehr auf diesem Level schreiben.“

„Na, wenn du das sagst. Ich denke sowieso nicht, dass wir allzu viele gemeinsame Konzerte mit denen haben werden. Also wirst du Ben Richter zu deiner Freude eventuell nie wieder begegnen.“

Die Schulklingelt läutete und die beiden begaben sich zu ihrer Deutsch-Stunde.

*

Ben saß im Unterricht und konnte seinem Lehrer kaum folgen. Er hatte immer nur wenige Minuten am Stück geschlafen und wurde hundert Mal wach. Ihn hatten in der Nacht Albträume von einem schlechten Publikum, das ihm nach seinem Debüt nicht zujubelte und nur grimmig anstarrte gehabt. In einem anderen Traum wurden sogar klassisch Tomaten auf ihn geworfen. In der nächsten Sequenz war er bei einem Produzenten eines Musiklabels, der ihn lachend ablehnte. Wie konnte dieser lächerliche Artikel einen derartig großen Einfluss auf ihn nehmen? Wieso konnten die Worte von Mia Stein nicht einfach in Vergessenheit geraten? Oder glaubte er innerlich an ihre Ehrlichkeit, die ihn die Worte glauben ließ? Er hatte sie als selbstbewusstes Mädchen kennengelernt, das nicht auf den Mund gefallen war, ihre Meinung vertreten konnte und laut äußerte. An jenem Abend hatte er eine leichte Abneigung ihrerseits bemerkt, die er teilweise selbst zu verschulden hatte. Mit blöden, neckenden Sprüchen hatte er sie nicht beeindrucken können. Sie war anders als die anderen Mädchen in diesem Alter. Oder auch nicht. Sie war kein Groupie, sondern ein Musik- und Konzertbegeistertes Mädchen, das ihren besten Freund so gut es ging, unterstützte. Diese Art von Mädchen war er auf Konzerten nicht gewohnt gewesen. Das wurde ihm nun klar.

Sven pikste ihn in die Seite. Erschrocken sprang er ein Stück vom Stuhl. „Man, warum machst du das?“, zischte er ihn wütend an.

„Weil du immer noch hier sitzt, obwohl der Unterricht vorbei ist und wir nach Hause fahren können.“, antwortete Sven. „Was? Die Stunde ist vorbei?“, Ben war in der letzten Stunde in seiner eigenen Welt der Gedanken gewesen. „Du kriegst wirklich gar nichts mehr auf die Reihe. Nimm dir den Artikel von Mia doch nicht so zu Herzen. Gibt genug andere Leute, die dich und Interrobang toll finden.“

„Du hast recht.“

„Hast du mit Simon sprechen können?“

„Leider nicht. Er hat mich aber angenommen. Julia kam gestern Abend noch und als ich wieder am Rechner war, war er schon offline.“ Sven rollte mit den Augen, als er den Namen der Freundin hörte. Ben wusste, dass Sven sie nicht besonders leiden konnte. Kaum jemand aus seinem Bandumfeld mochte sie, weil sie sich kaum für die Musik interessierte und auch selten auf Konzerten zu sehen war. Auch die Gespräche zwischen ihr und seinen Bandkollegen waren eher angespannt gewesen. Sie lebte in einer anderen Welt, doch ihre Schönheit zog ihn immer wieder zu ihr. Seit nun zwei Jahren waren sie bereits ein Paar und sie brüstete sich mit der Tatsache, dass er Musiker war. Manchmal wusste er gar nicht, ob sie wirklich stolz auf ihn und sein Talent war oder den Umstand nur dazu nutzte, um ihr Ansehen etwas aufzupolieren. Manchmal fühlte er sich regelrecht vorgeführt, als ob sie aller Welt sagen wollen würde: „Schaut, wie toll mein Freund ist! So einen kriegt ihr niemals!“

„Ich habe heute Bandprobe mit ihm. Wenn du willst, gebe ich ihm eine Uhrzeit mit. Dann seid ihr quasi verabredet und könnt euch nicht verpassen.“, schlug Sven ihm vor.

„Das wäre super! Kannst du ihm zwanzig Uhr sagen?“

„Klar.“

„Danke!“, Ben hielt ihm die Hand ihn und Sven hakte sich ein, zog seinen Kumpel heran und sie klopften sich gegenseitig mit der anderen Hand auf die Schulter.

„Ach und Ben?“, sagte Sven, als er das Fahrradschloss um die Vorderstange hing.

„Ja?“

„Wenn du bei Mia durchfällst, fällst du bei Simon durch. Genauso ist es umgekehrt. Nur, damit du das weißt.“

Kapitel 5

Bereits eine Stunde vor dem verabredeten Zeitpunkt saß Ben vor seinem Monitor. Er hatte sich einige Notizen gemacht und überlegte, wie genau er das Gespräch mit Simon anfangen konnte. Den Rat seines Freundes hatte er ernst genommen, dachte aber zugleich, dass er wohl keinen guten Start mit dem Kollegen haben würde, wenn Mia Stein ihn tatsächlich nicht leiden konnte. Andererseits hätte Simon ihn womöglich nicht in ICQ angenommen, wenn das Urteil über ihn schon ausgesprochen gewesen wäre. Nebenbei werkelte er an einem seiner neuer Songtexte herum. „Dieses Feeling ist der Sinn meines Herzens schlagen“, notierte er auf ein Blatt Papier. Manchmal fielen ihm einzelne Sätze oder Wörter ein, die er gerne zu einem Liedtext verbauen wollte. Um sie nicht zu vergessen, notierte er alles kreuz und quer auf kleinen Zetteln oder in seinen Schulheften. Wenn die kreative Phase ihren Hochpunkt fand, konnte er die einzelnen Teile zu einem Puzzle zusammensetzen. So war auch „Niemals darfst du gehen“ entstanden.

Das wohl bekannte Geräusch einer eingehenden Nachricht im ICQ ertönte.

„Hi Ben, Sven sagte mir, dass du mich sprechen wolltest.“, las er.

„Hi Simon, danke dir erstmal für die Annahme und für deine Zeit.“

„Kein Problem. Womit kann ich dir helfen?“

„Es ist mir etwas unangenehm, aber ich hatte gehofft, dass du mir in Bezug auf Mia helfen könntest.“

„Mia?“, Ben bereute seine Wortwahl, hätte man die Anfrage auch in einen romantischen Kontext setzen können und das, wollte er definitiv nicht. Immer wieder tippte er ins Chatfenster und löschte die Worte wieder. Schließlich antwortete er:

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Melodie in dir»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Melodie in dir» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Melodie in dir»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Melodie in dir» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x