Alessandra Grimm - Die Melodie in dir

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Manchmal bleibt eine Tür einen Spalt offen, um zu einem späteren Zeitpunkt wieder offen zu stehen. Das denkt sich zumindest Mia Stein, nachdem sie auf Tinder einen Match mit ihrer Vergangenheit hat. Ben Richter, ihre große Liebe vor 15 Jahren, erscheint auf ihrem Display. Dabei hatte sie die App nur installiert, um sich nicht auf Sebastian Meyer zu stark zu fokussieren, der frisch im Trennungsjahr Interesse an ihr bekundet. Sie ahnt jetzt schon, dass sie bald zwischen zwei Stühlen sitzen wird…

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Vor einem Jahr war sie in ein Loch gefallen. Vollkommen aus dem Nichts heraus. Es ging ihr plötzlich nicht mehr gut und sie wusste überhaupt nichts mehr mit ihrem Leben anzufangen. Die Motivation war sprichwörtlich im Keller. Keine Komödie, kein Witz konnten sie zum Lachen bringen. Auf ihre Mitmenschen wirkte sie kühl und distanziert. Sichtlich besorgt hatte Simon in Foren recherchiert und sie dazu bewegt, ihre Gedanken nieder zu schreiben. So schaffte er sie aus der Dunkelheit heraus ins Licht zu holen. Erst sollte sie eine Art Tagebuch führen, doch dann bemerkte sie ihre poetische Ader und so wurde es zu ihrem liebsten Hobby. Sie war nicht der Meinung, dass sie gut war, aber das Schreiben an sich half ihr, sich in eine andere Welt zu flüchten und zu erkennen, dass das Leben nicht so Grau war, wie es in diesem Augenblick auf sie wirkte. Die Welt war voller Farben und Klänge, voller Emotionen die gut und schlecht sein konnten. Sie schrieb viele Kurzgeschichten und erkannte, dass auch die negativen Gefühle nötig waren, um glücklich zu sein. Denn ohne den Schatten, gab es auch kein Licht. Das Leben wäre sonst zu trist und langweilig, dachte sie sich danach immer wieder. „Irgendwann kommt der Moment, der dich wieder lachen lässt.“, sangen die Freundinnen mit und hofften, dass die Band auch heute Abend den Song spielen würde.

Becky parkte am Schulparkplatz. Direkt am Schuleingang winkten ihnen schon ihre restlichen Freunde zu. Eine durchmischte Clique verschiedenen Alters und auch Schulen. Verbunden durch die Musik. Sei es den Konzerten zu lauschen oder selbst welche zu machen. Wobei diese anzutreffende Gruppe zu den Chorsängern gehörte, zu denen auch Mia und Becky zählten. Sie begrüßten sich freudig, nahmen sich gegenseitig in den Arm und betraten die Schulaula. Einer der Abiturienten kontrollierte ihre Eintrittskarten, die eher wie ein Bon von der Kirmes aussahen. Mia müsste später in ihr Tagebuch noch Tag und Namen des Events eintragen, denn sie hob alle Tickets ihrer Veranstaltungen auf. Dazu schrieb sie immer ein bis zwei Sätze, um den Abend zu beurteilen. War er gut, war er schlecht? Hatte sie jemand Besonderes getroffen oder irgendetwas Witziges erlebt? Dann wurde es dort festgehalten.

„Mia!“, hörte sie wen rufen. Es war Simon, der sie freudig zu sich rüber winkte.

Kapitel 2

Simon umarmte seine beste Freundin so sehr, dass viele an ein lang ersehntes Wiedersehen dachten, oder aber eine frische junge Liebe. Oft hatten sie mit Gerüchten in der Schule zu kämpfen, dass sie ein heimliches Paar wären und es nur nicht zugeben wollten. Selbst die Lehrer rätselten regelmäßig im Lehrerzimmer darüber und mussten jedes Mal verschmitzt grinsen, wenn sie in ihrer Klasse die beiden wieder nebeneinander vorfanden. Mia und Simon konnten diese Gerüchte überhaupt nicht nachvollziehen. Sie fühlten sich wie Geschwister und auch Mias Mutter sprach immer von ihrem Sohn, wenn es um Simon ging. Bekannt miteinander waren sie seit der fünften Klasse und seitdem, trotz der Tatsache, dass sie nicht in dieselbe Klasse gingen, unzertrennlich. Tatsächlich hatte der Schulchor die beiden zueinander geführt, zum Leidwesen von Herrn Pittek, der die beiden immer ermahnen musste. Nur Albernheiten im Kopf und manchmal lachten sie so laut, dass sie regelrecht die Chorprobe störten. Irgendwann begannen sie aber, sich zusammenzureißen, da sie doch lieber sangen, als sich von Herrn Pittek ständig Standpauken anhören zu dürfen und von der Probe ausgeschlossen zu werden.

In der siebten Klasse hatten sie dann den Französischkurs zusammen gemeistert, wohl gemerkt eher schlecht als recht und mit jeder Stufe häuften sich die gemeinsamen Kurse. Zum Leidwesen der Lehrer, denn zwar wurden sie gemocht, aber wirklich fleißig und motiviert waren beide nicht. Immer wieder hatten die Lehrer versucht, sie auseinanderzusetzen, damit der Einfluss von Einser-Schülern auf sie abfärbte. Wie zu erwarten brachte das natürlich gar nichts, woraufhin sie die kapitulierten und die beiden wieder nebeneinandersitzen ließen. Es lag auch nicht an mangelnder Aufmerksamkeit. Sie hatten beide immer die Hausaufgaben gemacht und beteiligten sich mal mehr, mal weniger am Unterricht. Aber beide waren offen gesagt unheimlich faul, was das Lernen betraf und taten es nur für Fächer, die sie wirklich interessierten. Ihr Notenschnitt ließ schon früh erahnen, dass wohl keiner von beiden jemals Medizin studieren würde.

„Ich habe dich früher erwartet!“, erwiderte Simon vorwurfsvoll. „Ich habe mein Shirt nicht gefunden.“, gab Mia achselzuckend wieder. „Lass mich raten, deine Mutter hat es wieder ausversehen in ihren Schrank gepackt?“, dabei formte er Anführungszeichen mit den Fingern, als er das Wort „ausversehen“ aussprach. Mia nickte und grinste ihn an. „Welche Bands sind denn heute noch dabei? Ich habe gar nicht auf die Liste geschaut.“, fragte sie.

„Viele, die man nicht kennt. Eine Band nennt sich Spontan , finde ich jetzt nicht so kreativ. Tim ist auch dabei mit The Pressure .“

Mia kannte Tim seit etwa einem Jahr. Er war etwas jünger als sie und sie hatten sogar am selben Tag Geburtstag. Die Freundschaft hatte sich leider nach einiger Zeit etwas aufgelöst, da er sich irgendwann in sie verliebt hatte, sie aber leider nicht in ihn. Erinnern wir uns an jeden Tag, denn die Geschichte ist für manche belustigend, für andere schockierend. An jenem Tag waren sie mal wieder bei ihm verabredet. Tim hatte den Luxus mit seinem älteren Bruder in einer eigenen Wohnung zu leben. Die Eltern wohnten nebenan. So waren die Jugendlichen ungestört von den prüfenden Blicken der Eltern, weswegen die meisten sich immer bei ihm zu Hause treffen wollten. Fast jeden Samstag fuhr sie nach Düsseldorf, um Tim zu besuchen. Sie hörten gemeinsam Musik, schrieben Song-Texte und ab und an überredete er sie sein Schlagzeug auszuprobieren. Hoffnungslos. Wenn Mia in etwas kein Talent hatte, dann in der Koordination der Schläge von Trommeln und Blechen. Daher ernteten Schlagezuger bei ihr schnell den höchsten Respekt.

Tim hatte diesmal in der Küche einen kleinen Brunch vorbereitet. Es fanden sich frisch gepresster Orangensaft, Croissants, schön geschnittene Gurken und Tomaten und verschieden Aufstriche und Aufschnitte wieder. Sie wusste noch, dass sie gar keinen Hunger gehabt hatte und mehr als überrascht über den reichlich gedeckten Tisch war. Oft hatte Tim im Chat beton, dass er ein wunderbares Frühstück zaubern könne, doch Mia blieb davon unbeeindruckt und nahm die Aussage stumpf zur Kenntnis. Womöglich wollte er sich beweisen, dachte sie sich. Doch als ihr Blick von den Konfitüren hin zur Tischecke wanderte, sprang ihr die Rose ins Auge. Schlagartig zog sich ihr Magen zusammen und ihr wurde speiübel. Sofort wusste sie, was jetzt passieren würde und ihr war das mehr als unangenehm. „Ich weiß, du magst keine roten Rosen und findest es kitschig, darum habe ich eine gelbe Rose besorgt.“, fing Tim an zu sprechen.

„Du weißt, das Gelb für Neid steht?“, unterbrach sie ihn direkt. Ihr Magen pochte. Am liebsten wäre sie aus der Wohnung gerannt und hätte am nächsten Tag so getan, als wäre dies alles niemals geschehen und Tim hätte das alles nur in seinen Träumen gesehen. „Oh, nein das wusste ich nicht! Tut mir leid!“, sagte er und schaute verlegen zu seinen Füßen, während er einen Arm hinter seinen Kopf zog und sich dort kratzte.

„Nicht schlimm, der Gedanke zählt.“, murmelte sie kaum hörbar.

„Ich… also ich wollte dir damit natürlich etwas sagen. Ich kaufe dir nicht ohne Grund diese Rose.“, fuhr er fort. Bitte nicht, dachte Mia. Tim war ihr lieb und teuer, die Freundschaft würde nach der Abfuhr niemals wieder wie zuvor sein, das wusste sie.

„Ich habe mich in dich verliebt, Mia.“ Ein unangenehmer Schwall bahnte sich den Weg ihrer Speiseröhre hoch. Mit der einen Hand packte sie den Stuhl, mit der anderen umfasste sie ihren Bauch. „Alles gut?“, fragte Tim erschrocken. „Du bist auf einmal so blass!“

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