Helmut G Götz - Simons Weg

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Claudia, eine Frau in den Vierzigern erfährt nach der Trennung von ihrem Mann, dass sie von diesem ein Kind erwartet. Bei der Geburt kommt es zu Komplikationen. Früh stellt sich heraus, dass Simon, so der Name des Jungen, aufgrund der Komplikationen, Zeit seines Lebens unter Spastiken und Epilepsie zu leiden haben wird.
Claudia, sieht sich mit der ganzen Bandbreite an Problemen konfrontiert, die eine alleinstehende Mutter eines behinderten Kindes nur konfrontiert sein kann. Nicht zuletzt ihr eigenes Leben, bleibt dabei, wie sie schmerzlich erfahren muss, weitgehend auf der Strecke. Einen Reinfall nach dem anderen erlebend und nachdem sie fast schon die Hoffnung aufgegeben hätte, tritt ein Mann (Markus) in ihr Leben, der anders zu sein scheint. Die anfängliche Liebesbeziehung, entwickelt sich, sehr zur Freude des Jungen, aber auch Claudia bestens. In der Zwischenzeit verschlechtert sich Simons Gesundheits- und Geisteszustand zusehends. Eine Tatsache, die auch die Beziehung Markus auf eine harte Probe stellt…!

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Claudia, die sich in der Zwischenzeit von ihrer Jacke befreit hatte, um anschließend Simon von der seinigen zu befreien, tat einen Schnaufer. „Er hat zum x-ten Mal ein EEG und ein CTG gemacht, wie bei den letzten Malen auch. Und wie bei den letzten Malen auch konnte er nichts Abnormales feststellen.“

„Er hat aber gemeint, dass es, wenn Simon bei der Geburt zu lange keinen Sauerstoff bekommen hat, er früher oder später unter einer Beeinträchtigung leiden könnte. Eine andere Bezeichnung für eine Behinderung.“ „Tatsache ist, dass man das in diesem Alter noch nicht feststellen kann!“ Nun war es ausgesprochen. Sie hatte das gesagt, was sie wie ihre Eltern auch, befürchtet hatten. Ihre Mutter, kaum dass ihre Tochter den Satz ausgesprochen hatte, ließ den Kaffee, Kaffee sein und sah ihre Tochter mit bekümmertem Gesicht an. „Was soll das heißen“, fragte ihre Mutter.

„Von welcher Beeinträchtigung redet er?“

Claudia begann sich unwohl zu fühlen. Nicht genug, dass sie mit der Ungewissheit leben musste, ob Simon beeinträchtigt sein würde. Die Sache, hier und jetzt in der Küche ihrer Mutter, erklären zu müssen, kostete sie alle Überwindung, die sie nur imstande war, aufzubringen. „Euch ist vielleicht aufgefallen, dass Simon seinen Kopf immer nach hinten gedreht hat“, sagte Claudia. „So gut wie nie, sieht er nach vorne. Noch nicht einmal dann, wenn andere sich, direkt vor ihm, unterhalten. „Ja klar“, bestätigte ihre Mutter etwas zögernd. „Aber ich ..., ich habe mich nicht getraut, etwas zu sagen.“ Claudia erkannte die Verlegenheit ihrer Mutter. Deren Verlegenheit machte sie selbst nur noch verlegener. Diese Verlegenheit, die unweigerlich mit dem unausgesprochenen Vorwurf gegen sich selbst einherging, schuld am Zustand Simons zu sein, ließ sie innerlich zusammensinken. Noch einmal atmete sie tief durch. Da sie schon mal das Thema angesprochen hatten, konnten sie es auch gleich ganz durchkauen. „Das ist auch Dr. Haslauer, dem Neurologen aufgefallen“, begann Claudia. „Er kann aber jetzt noch nicht sagen, ob dies mit der Komplikation während der Geburt zusammenhängt! Alles was wir momentan tun können, ist abwarten!“ Jetzt, da es raus war, fühlte sie sich noch schlechter als zuvor. Sie sah zu Boden, um dem Blick ihrer Mutter nicht zu begegnen.

Stille breitete sich im Raum aus. Nach einer kleinen Pause war es Claudia, die wieder zu reden begann.

„Außerdem …, spannen sich seine Muskeln in den Armen und Beinen unwillkürlich an.“

Claudia hatte begonnen, sich mit beiden Händen an der Stuhllehne festzuhalten. Die ganze Sache fiel ihr um einiges schwerer, als sie gedacht hatte. „Du meinst, dass er Krämpfe hat“, wollte Claudias Mutter wissen.

„So kann man das auch nennen“, bestätigte sie ihrer Mutter. „Dieser Doktor Haslauer meinte, dass das auch Spastiken sein könnten! Sie können es noch nicht mit Genauigkeit sagen!“ Claudia zeigte ein Schulterzucken, dass das Gefühl der Hilflosigkeit in ihr noch mehr verstärkte.

Sie hasste dieses Gefühl. Diese formlose, durch nichts zu greifende Emotionen, welches sie auszuhöhlen schien. Umsonst hatte sie versucht sich einzureden, dass, da auch die Ärzte nicht wussten, ob es Spätfolgen geben würde, sie sich nicht völlig umsonst, verrückt machte. Claudia, die für einen Augenblick den Blick angehoben hatte, um zu sehen, wie ihre Mutter auf die Neuigkeit reagierte, sah den Schrecken auf deren Gesicht. Als diese sich einer kleinen Weile vom Schrecken erholt hatte, fragte sie Claudia: „Deswegen wacht er auch alle zwei Stunden auf, oder? Weil er Krämpfe, weil er Schmerzen hat!“ Claudias Mutter sah für einen Augenblick auf Simon, der friedlich in seiner Tragetasche lag. „So genau können sie es noch nicht sagen“, erwiderte Claudia ausweichend. „Es ist noch zu früh, um das mit Bestimmtheit sagen zu können. Auf dem CT sieht alles normal aus. Was aber nicht heißen will, dass es so ist, weil man in diesem Alter noch nicht sagen kann, ob das Gehirn …, ob das Gehirn, weil es eventuell bei der Geburt, einen…, Schaden erlitten hat!“ Die Stille, die sich wieder breitgemacht hatte, drückte auf beide, wie eine schwere Last, derer sie sich nicht erwehren konnten. Der Raum schien mit einem Mal kleiner geworden zu sein. Ihre Mutter war die erste, die wieder imstande war, etwas zu sagen. „Genaues wissen sie aber noch nicht“, fragte ihre Mutter sie in einem Ton, mit dem sie ihrer Tochter zu verstehen geben wollte, dass noch nichts feststand. „Nein“, bestätigte Claudia. „Sie nehmen es aber an“, sagte Claudia, die den Kopf gesenkt hatte. „Auch wenn sie das nicht ausdrücklich gesagt haben. Jedenfalls glauben sie, dass, sollten es Spastiken sein, diese mit dem Älterwerden zunehmend schwerer werden“, setzte sie nach. Claudia hatte im Bruchteil einer Sekunde gehofft, dass, wenn sie die unausgesprochene Vermutung erst einmal ausgesprochen haben würde, sie sich leichter anfühlen würde. Das Gegenteil war der Fall. Tränen traten ihr in die Augen. Tränen, die seit Langem geweint sein wollten. Ihre Mutter stellte den Topf mit dem Wasser zurück auf den Herd, der dabei ein für Claudia, viel zu lautes Geräusch von sich gab. Claudia versuchte, einen Punkt mit ihren Augen zu erfassen, an dem sie sich fixieren konnten. Nur ein Augenzwinkern davon entfernt, und die Tränen würden ihr die Wangen herablaufen. Plötzlich stand ihr Vater in der Tür. „Wie siehts denn jetzt aus mit dem Kaffee“, fragte er.

„Du wirst es erwarten können“, fuhr seine Frau ihn an.

„Ist ja schon gut“, wehrte er erschrocken ab. „Was ist denn los mit euch beiden“, fragte er die beiden, als er erkannte, dass irgendetwas nicht stimmte. „Ihr seht ja aus, als wäre der Himmel eingestürzt.“

„Ganz so schlimm ist es nicht“, entgegnete ihm seine Frau.

„Andererseits sind wir nicht so weit davon entfernt.“ Als die beiden nichts weiter dazu sagten, wurde er ungeduldig. „Möchte mir vielleicht endlich jemand sagen, was hier los ist?“ Es war seine Frau, die den Mut fand, ihm die Situation zu erklären. Horst, dem man nicht nachsagen konnte, dass er zu den Schnellsten gehörte, erst recht nicht was das Denken anging, stand mucksmäuschenstill da. Mit halboffenem Mund, betrachtete er die beiden, während er versucht war, die richtigen Worte zu finden, die auf solch eine Hiobsbotschaft passen würden. Schließlich gab er es auf. Es war noch nie seine Sache gewesen, einer Situation mittels Worte, die Schärfe zu nehmen. Stattdessen ging er zu den beiden hin, umfing seine beiden Frauen mit seinen immer noch kräftigen Armen und begann sie zu drücken.

Den Rest des Tages, inklusive dem gemeinsamen Mittagessen, hing ein Schatten über dem Haus. Fragen standen im Raum, Vermutungen, die beantwortet und besprochen werden wollten.

So sehr sich alle drei bemühten, der Neuigkeit nicht noch mehr Macht zu geben. Am Ende hatte diese sie, zumindest für diesen Tag besiegt. Ungewissheit, lag träge über allen, die sie fast zu erdrücken schien. Immer wieder sah einer der Dreien auf Simon, der sich manchmal meldete, um entweder gefüttert oder gehalten zu werden. Die Tatsache, dass Simons Kopf, immer wieder nach hinten glitt, fiel allen nun umso mehr auf. Es war Claudias Vater, der Claudia schließlich fragte.

„Weiß Martin davon“, fragte er seine Tochter. „Natürlich weiß er davon“, erwiderte sie auf die Frage ihres Vaters. „Er ist immerhin der Vater von Simon.“ „Und was sagt er dazu?“ Claudia begann die Fragerei, die ihrer Meinung nach völlig unnötig war, zu nerven. „Papa“, begann sie. „Was soll er schon dazu sagen?“ „Er ist genauso betroffen wie ich.“ Claudia zuckte mit den Schultern, hoffte, dass die Fragerei damit ein Ende haben würde. Der Tag begann für alle drei mühsam zu werden. Für Claudia, der das Berichten über die Neuigkeit, den letzten Rest an Energie aus dem Leib gezogen zu haben schien, als auch für ihre Eltern, weil sie, die sie Zeit ihres Lebens jede noch so große Schwierigkeit gemeistert hatten, nun vor einem Problem standen, dem sie nichts entgegen zu setzen hatten. Nun begann auch bei ihnen jenes Gefühl Einzug zu halten, dass einer Ohnmacht nicht unähnlich, Besitz von ihnen ergriff.

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