Helmut G Götz - Simons Weg

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Claudia, eine Frau in den Vierzigern erfährt nach der Trennung von ihrem Mann, dass sie von diesem ein Kind erwartet. Bei der Geburt kommt es zu Komplikationen. Früh stellt sich heraus, dass Simon, so der Name des Jungen, aufgrund der Komplikationen, Zeit seines Lebens unter Spastiken und Epilepsie zu leiden haben wird.
Claudia, sieht sich mit der ganzen Bandbreite an Problemen konfrontiert, die eine alleinstehende Mutter eines behinderten Kindes nur konfrontiert sein kann. Nicht zuletzt ihr eigenes Leben, bleibt dabei, wie sie schmerzlich erfahren muss, weitgehend auf der Strecke. Einen Reinfall nach dem anderen erlebend und nachdem sie fast schon die Hoffnung aufgegeben hätte, tritt ein Mann (Markus) in ihr Leben, der anders zu sein scheint. Die anfängliche Liebesbeziehung, entwickelt sich, sehr zur Freude des Jungen, aber auch Claudia bestens. In der Zwischenzeit verschlechtert sich Simons Gesundheits- und Geisteszustand zusehends. Eine Tatsache, die auch die Beziehung Markus auf eine harte Probe stellt…!

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„Dann schauen wir mal, wie weit wir sind“, sagte der

Arzt und machte sich daran den unförmigen Kittel über Claudias Knie zu ziehen.

Nachdem er sie höflich dazu aufgefordert hatte, die Knie anzuheben, beugte er sich nach vorne, beäugte ihren Muttermund, tastete diesen ab, um nach wenigen Augenblicken wieder zum Vorschein zu kommen. Kaum, dass er das getan hatte, stand er schwungvoll vom Drehstuhl auf, um den Wehen Schreiber, den eine Schwester in der Zwischenzeit hereingeschoben hatte, näher zu sich heranzuziehen. Sie freute sich auf das kalte Gel, dass er auf ihren Bauch schmieren würde, dass sich angenehm auf ihren, kochend-heißen Bauch anfühlen würde. Kurz darauf, nachdem er sie vorgewarnt hatte, dass es nun etwas kalt werden würde, verschmierte er tatsächlich das eiskalte Gel auf ihren Bauch und begann mit dem Gerät darauf herum zu manövrieren. Konzentriert sah der Gynäkologe auf das Bild, das sich auf dem Bildschirm abzeichnete. „Hmm“, hörte sie den Arzt sagen, an dessen Namen sie sich noch immer nicht erinnern konnte. „Warum legst du deine Stirn so in Falten“, fragte Claudia sich.

Nachdem der Gynäkologe sich davon überzeugt hatte, dass Simon tatsächlich so lag, wie er liegen sollte, befreite er Claudias Bauch von dem Gel, um Dioden an ihr zu befestigen. Geschäftig drehte er an Knöpfen des Gerätes und eine Sekunde später hörten sie den Herzschlag Simons.

„Dann wollen wir uns mal anhören, wie das kleine Herzchen so schlägt“, meinte der Arzt.

„Wie hast du es jemals durch die Uni geschafft“, dachte sich Claudia, kaum dass der Arzt den Satz beendet hatte. Für sie einem Menschen, der sich nicht damit brüsten konnte, dass Geduld zu ihren stärksten Seiten gehört, dauerte das Betrachten ihres Inneren zu lange. „Was ist. Es ist doch alles in Ordnung, oder?“ Dieser, seine Stirn in Falten legende Arzt, antwortete nicht sogleich, sondern starrte weiter auf den Bildschirm. Schon wollte sie nachsetzen, als wieder eine Wehe einsetzte. „Scheiße“, entkam es Claudia. Bereits nach wenigen Augenblicken, sagte er: „Ja, sieht gut aus“, hörte sie ihn sagen. „Warum nicht gleich du A…“; fluchte sie still in sich hinein.

Ihr Fluchen und die dafür aufgebrachte Energie, halfen dabei die Wehe, wenn auch nur für einen Moment, etwas abzumildern. Kaum, dass sie diese Tatsache wahrgenommen hatte, war die Wehe auch schon wieder vorbei. „Schwester“, sprach der Arzt die Schwester an die direkt neben ihm stand. „Wir machen Frau Stahlheimer für den Entbindungssaal fertig.“

„Alles klar, dann wollen wir mal“, erwiderte diese nur. Sie streifte den Kittel Claudias zurück über ihre Knie, schob den Wehen Schreiber auf die Seite und deckte Claudia mit der Decke locker zu.

Der Arzt, sah sie an und sagte zu ihr: „So Frau Stahlheimer. Es sieht so aus, als möchte sich ihr Kind nicht länger gedulden.“ „Der Muttermund ist bereits an die 7 Zentimeter weit geöffnet. Ich denke, wir sollten dann mal.“

„Wenn du das sagst“, dachte sich Claudia. In diesem Moment kündigte sich die nächste heftige Wehe an.

„Wir bringen sie dann gleich in den Entbindungssaal“, ließ er sie wissen. „Gut“, sagte sie zu ihm.

„Ich will das Ganze möglichst schnell hinter mich bringen“, gab sie zu. Der Arzt, lächelte sie nur an und sagte: „Glaub ich ihnen gerne. Sie werden sehen, bald haben sie alles hinter sich und sie werden ein gesundes kleines Baby in den Armen halten.“ Mit diesen Worten hatte er sich schon aus dem Zimmer bewegt, um sich für die Entbindung vorzubereiten. Keine fünf Minuten später, befand sie sich auf dem Weg in den Entbindungssaal. Als man sie in den Saal schob, erinnerte sie sich augenblicklich wieder an das Gefühl, dass sie hatte, als sie diesen zum ersten Mal besucht hatte. Auch hier und trotz der bunten Aufmachung, haftete dem Raum noch immer etwas Kaltes an. „Was solls“, sagte sie sich.

„Rein, raus und du siehst den Raum nie wieder.“ „So“, begann die Hebamme zu ihr zu sagen.

„Wir schieben das Bett jetzt ganz nahe an den Entbindungsstuhl heran und dann nehmen sie einfach darauf Platz. Wir helfen ihnen dabei.“

Gerade war es Claudia gelungen, auf dem Stuhl Platz zu nehmen, kam auch schon die nächste Wehe an. Heftiger wie alle anderen zuvor.

„Gott im Himmel, mach das es vorbei ist“, betete sie. Kaum war die eine Wehe vorbei, kam auch schon die nächste angerollt. Doch plötzlich, mit einem Mal, völlig unerwartet, ebbte diese wieder ab. Claudia verblüfft, wartete darauf, dass diese gleich wiedereinsetzen würde. Aber nichts dergleichen geschah. Stattdessen verspürte sie ein Ziehen, das vom Ausgang ihrer Vagina ausging. Ein Ziehen, das stärker wurde, wieder nachließ, um dann nochmals einzusetzen. Der Arzt betrat den Raum, sah auf Claudia, dann auf den Wehen Schreiber. „Na, hat es sich da wer anders überlegt“, versuchte er zu scherzen. Plötzlich war das Ziehen wieder da. Nur dass es diesmal nicht wieder abebbte, sondern sich in Dauerschmerz verwandelte. Eine erneute Wehe setzte sein. Welche, wie die Letzte, genauso schnell wieder abebbte, wie sie gekommen war. Sie glaubte, der Schmerz, der nicht aufhören wollte, würde ihr das Becken sprengen. Plötzlich verringerte sich der Druck wieder.

„Oh“, stöhnte sie. „Was ist denn jetzt!“

Der Arzt sah auf den Wehen Schreiber, dann auf das Gesicht Claudias. Sah, wie sich ihre Augen vor Überraschung weiteten.

Der Arzt, der auf dem Stuhl vor Claudias gespreizten Beinen Platz genommen hatte, stand auf.

„Frau Stahlheimer“, sagte er zu Claudia. „Wenn die nächst Wehe kommt, müssen sie kräftig pressen!“

„Echt jetzt“, fragte Claudia sich, während sie den Arzt mit einem teils erstaunten, teils hasserfüllten Blick ansah. „Ich dachte, wir legen eine kleine Pause ein, gehen einen Café Latte trinken und machen dann weiter!“ Etwas in der Stimme des Arztes sagte ihr, dass etwas nicht stimmte. Sie sah nur, wie er immer wieder auf den Wehen Schreiber und dann wieder zwischen ihre Beine sah. Sie spürte seine Finger an dem Körperteil, dass bis vor Kurzem noch ihre Vagina gewesen war und das sich jetzt anfühlte, wie etwas das kurz davor war zu zerreißen. „Pille“, dachte sie sich in diesem Moment. „Von jetzt an nur mehr mit Pille!“

Der Wehen Schreiber meldete sich wieder, um sie wissen zu lassen, dass eine neue Wehe anstand. „Und jetzt pressen“, sagte der Arzt.

Claudia presste. Doch so sehr sie sich auch bemühte …, es schien nichts weiterzugehen. Wieder spürte sie wie der Arzt mit seinen Fingern am Rand ihrer Vagina entlangfuhr und ihr kam es vor, als würde er tatsächlich versuchen, nach etwas zu greifen. Erneut kam eine Wehe. „Pressen“, sagte der Arzt, kaum dass die nächste Wehe einsetzte.

Claudia presste. Presste solange, bis sie meinte, ihre Lungenflügel würden zerspringen. „Ein bisschen mehr anstrengen,“ hörte sie ihre Hebamme sagen. Claudia zwischen Angst, Schmerz und Panik hin und hergerissen, glaubte sich verhört zu haben.

„Sagen sie mir noch einmal, dass ich mich nicht genug anstrenge, und ich fahre ihnen mit dem Arsch ins Gesicht!“ Irgendetwas hatte sie an dieser Hebamme schon immer gestört. Jetzt wusste sie was. Sie sah in das Gesicht der Hebamme. Sah wie diese sie mit überraschtem Gesichtsausdruck ansah.

Der Wehen Schreiber gab plötzlich keinen Ton mehr von sich. Auch die Herztöne, so glaubte Claudia, schienen auf einmal ungleichmäßiger, weniger rhythmisch zu sein. Doch da, noch bevor sie richtig in Panik verfallen konnte, meldete sich das Gerät wieder mit seinen nervigen Piep-Tönen zu Wort als auch schon die nächste Wehe einsetzte.

Auch diese ebbte so schnell ab, wie sie gekommen war. „Was ist los“, fragte sie den Arzt, nachdem es ihr gelungen war, genug Sauerstoff in ihre Lungen zu bekommen.

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