Alexander Bogdanow - Der rote Planet

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Die Ereignisse haben sich zugetragen, als in unserem Lande der große Umbruch gerade anhob, jener
Umbruch, der bis in die Gegenwart fortwährt und sich nun wohl seinem unabwendbaren
schrecklichen Ende nähert.
Die ersten, blutigen Tage hatten das gesellschaftliche Bewusstsein so tief aufgewühlt, dass alle einen
schnellen und klaren Ausgang des Kampfes erwarteten: Das Schlimmste schien vorüber zu sein, und
schlimmer konnte es nicht kommen. Niemand vermochte sich vorzustellen, wie hartnäckig die
knochigen Hände eines Toten einen Lebenden krampfhaft umklammern und würgen können.

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»Sie bestätigen den Eindruck, den ich von Sterni habe. Trotzdem — ich verstehe es selber nicht, warum sein Anblick in mir bange Gefühle weckt, eine unerklärliche Unruhe, eine geradezu grundlose Antipathie. Doktor Netti, wissen Sie eine Erklärung dafür?«

»Sehen Sie, Sterni ist sehr klug, aber ein Mann mit kühlem und vor allem analytischem Verstand. Er zergliedert alles, unerbittlich und konsequent, und seine Schlussfolgerungen sind oft einseitig, manchmal sogar zu streng, weil die Analyse der Teile nicht ein Ganzes ergibt, sondern weniger als ein Ganzes. Sie wissen, dass das Ganze stets mehr ist als die Summe seiner Teile; die menschliche Gesellschaft beispielsweise ist mehr als eine Ansammlung von Individuen. Sterni ist also kaum imstande, Stimmungen und Gedanken anderer Menschen zu erfassen. Er wird Ihnen stets gern helfen, wenn Sie sich an ihn wenden, aber er wird nie spüren, ob Sie etwas brauchen. Daran hindert ihn natürlich auch der Umstand, dass er fast immer in seine Arbeit vertieft ist, sein Kopf ist ständig voll von irgendwelchen schwierigen Aufgaben. Menni ist ganz anders, er sieht immer alles, was um ihn herum geschieht, und manchmal weiß er sogar besser als ich, was ich will, was mich beunruhigt, was mein Verstand und mein Gefühl suchen.«

»Dann muss sich Sterni uns Erdenmenschen gegenüber ziemlich feindselig verhalten. Wir sind schließlich voller Widersprüche und Unzulänglichkeiten.«

»Feindselig? Nein, dieses Gefühl ist ihm fremd. Aber er ist wohl skeptischer als notwendig. Sterni hatte erst ein halbes Jahr in Frankreich verbracht, da telegraphierte er Menni: ›Hier brauchen wir nicht zu suchen.‹ Vielleicht hatte er recht, denn auch Letta hat dort keinen geeigneten Menschen gefunden. Aber Sterni beurteilt die bedeutenden Menschen dieses Landes viel rigoroser als Letta, und natürlich sind Sternis Charakteristiken viel einseitiger, obwohl sie nichts direkt Falsches enthalten.«

»Wer ist Letta, den Sie eben erwähnt haben? Ich erinnere mich nicht an ihn.«

»Ein Chemiker, ein Gehilfe Mennis. Er ist der Älteste auf dem Sternschiff. Zu ihm werden Sie leicht Kontakt finden, und das wird Ihnen sehr nützen. Letta hat eine weiche Natur und besitzt viel Verständnis für fremde Seelen, obwohl er kein Psychologe ist wie Menni. Gehen Sie zu ihm ins Labor, er wird sich darüber freuen und Ihnen viel Interessantes zeigen.«

Da fiel mir ein, dass wir uns schon weit von der Erde entfernt hatten. Ich wollte meine Heimat noch einmal sehen. Wir begaben uns in einen Nebenraum mit großen Fenstern.

»Fliegen wir nicht am Mond vorbei?« fragte ich Netti.

»Nein, der Mond liegt weit abseits von unserer Bahn, und das ist schade. Ich hätte den Mond auch gern näher betrachtet. Von der Erde aus kam er mir so merkwürdig vor. Groß, kalt, behäbig, rätselhaft still, ganz und gar nicht wie unsere beiden kleinen Monde, die am Himmel dahineilen und rasch ihr Antlitz verändern wie lebhafte, launische Kinder. Allerdings ist Ihr Mond viel heller und sein Licht recht angenehm. Heller ist bei Ihnen auch die Sonne, hier sind Sie von der Natur bevorzugt. Ihre Welt ist doppelt so hell wie unsere, deshalb brauchen Sie auch nicht solche riesigen Augen, um die schwachen Strahlen einzufangen.«

Wir saßen am Fenster. Die Erde erschien in der Ferne als gigantische Sichel. Zu erkennen waren der Westen Amerikas, der Nordosten Asiens und ein Teil des Stillen Ozeans als trüber Fleck und des Nördlichen Eismeers als heller Fleck. Der gesamte Atlantische Ozean und die Alte Welt lagen im Dunkeln und waren nur hinter dem verschwommenen Sichelrand zu erraten, weil der unsichtbare Teil der Erde die Sterne als ein Stück schwarzer Himmel verdeckte. Unsere Flugbahn und die Erdumdrehung hatten diesen Bildwechsel bewirkt.

Ich schaute hinüber, und mir wurde traurig zumute, weil ich nicht mein Heimatland sah, wo es so viel Kampf und Leiden gab, wo ich noch tags zuvor in den Reihen der Genossen gestanden hatte und wo jetzt auf meinem Platz ein anderer stehen musste. In meiner Seele regten sich Zweifel.

»Dort unten wird Blut vergossen«, sagte ich, »und hier befindet sich ein Revolutionär in der Rolle eines stillen Beobachters.«

»Das Blut wird um einer besseren Zukunft willen vergossen«, erwiderte Netti, »aber für den Kampf selbst muss man die bessere Zukunft auch kennen. Wegen dieser Aufgabe sind Sie hier.«

In unwillkürlicher Rührung drückte ich Nettis kleine, fast kindliche Hand.

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