Alexander Bogdanow - Der rote Planet

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Die Ereignisse haben sich zugetragen, als in unserem Lande der große Umbruch gerade anhob, jener
Umbruch, der bis in die Gegenwart fortwährt und sich nun wohl seinem unabwendbaren
schrecklichen Ende nähert.
Die ersten, blutigen Tage hatten das gesellschaftliche Bewusstsein so tief aufgewühlt, dass alle einen
schnellen und klaren Ausgang des Kampfes erwarteten: Das Schlimmste schien vorüber zu sein, und
schlimmer konnte es nicht kommen. Niemand vermochte sich vorzustellen, wie hartnäckig die
knochigen Hände eines Toten einen Lebenden krampfhaft umklammern und würgen können.

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Tags darauf musste ich früh aufstehen. Ich ging fort, ohne Anna Nikolajewna gesehen zu haben, und kam erst abends heim. Der Plan zu der Demonstration war verworfen worden, sowohl von unserem Komitee wie von der Leitung des anderen Flügels. Ich war es zufrieden, weil ich wusste, wie unzureichend vorbereitet wir für einen bewaffneten Konflikt waren; bei einem solchen Zusammenstoß hätten wir nur fruchtlos unsere Kräfte vergeudet. In der Hoffnung, der Beschluss würde Anna Nikolajewna besänftigen, betrat ich das Zimmer. Auf dem Tisch fand ich einen Zettel.

»Ich fahre fort. Je mehr ich über uns nachdenke, um so klarer wird mir, dass wir auf verschiedenen Wegen gehen und dass wir uns beide geirrt haben. Es ist besser, wenn wir uns nicht wieder sehen. Verzeih mir.«

Ich irrte lange durch die Straßen, im Kopf ein Gefühl der Leere, das Herz verkrampft. Als ich heimkam, fand ich einen unvermuteten Gast vor. An meinem Tisch saß Menni und schrieb.

2. Die Einladung

»Ich muss wegen einer sehr ernsten und etwas eigenartigen Angelegenheit mit Ihnen reden«, sagte Menni.

Mir war alles gleichgültig; ich setzte mich und hörte ihm zu.

»Ich habe Ihre Arbeit über Elektronen und Materie gelesen«, begann er. »Auf diesem Gebiet habe ich selbst mehrere Jahre geforscht, und ich glaube, Ihre Arbeit enthält viele richtige Gedanken.«

Ich verneigte mich schweigend.

»In Ihrer Arbeit findet sich eine besonders interessante Bemerkung. Sie äußern, dass die elektrische Theorie der Materie, die die Gravitation als von elektrischen Kräften abhängige Anziehung und Abstoßung erklärt, notwendigerweise zur Entdeckung einer Gravitation mit umgekehrtem Vorzeichen führen müsse, das heißt zu einer Materie, die von der Erde, der Sonne und den anderen Himmelskörpern abgestoßen, aber nicht angezogen wird. Zum Vergleich verweisen Sie auf die diamagnetischen Eigenschaften von Körpern und auf die Abstoßung von unterschiedlich gepoltem Gleichstrom. Das alles wird beiläufig gesagt, aber ich glaube, dass Sie das für wichtiger halten, als Sie zeigen wollen.«

»Sie haben Recht«, antwortete ich, »und ich meine, die Menschheit wird auf diesem Wege die Aufgabe lösen, sich völlig frei in der Luft zu bewegen und dann zu anderen Planeten zu fliegen. Mag diese Idee nun richtig sein oder nicht, sie ist völlig fruchtlos, solange es keine genaue Erklärung der Materie und der Gravitation gibt. Wenn ein anderer Materietyp existieren sollte, so ist er offensichtlich nicht zu finden: Durch die Repulsionskraft ist er längst aus dem gesamten Sonnensystem vertrieben worden, oder noch genauer — er gelangte gar nicht erst in dieses System, als es sich in Form eines Nebels zu bilden begann. Das bedeutet, dass man diese Materie erst theoretisch konstruieren und dann praktisch herstellen muss. Vorläufig besitzen wir keine Voraussetzungen dazu und können die Aufgabe lediglich erahnen.«

»Diese Aufgabe ist bereits gelöst«, sagte Menni.

Ich sah ihn verblüfft an. Sein Gesicht war wie immer ausdruckslos, aber seine Stimme klang so sicher, dass ich ihn nicht für einen Scharlatan halten konnte.

Vielleicht ist er geisteskrank, ging es mir durch den Kopf.

»Ich weiß sehr wohl, was ich sage. Warum sollte ich Ihnen etwas vorgaukeln?« antwortete er auf meine Gedanken. »Hören Sie mich geduldig an, danach lege ich Ihnen Beweise vor, wenn Sie es für nötig erachten sollten.« Und er fuhr fort:

»Die große Entdeckung, von der die Rede ist, wurde nicht von einem einzelnen gemacht. Sie ist das Werk einer wissenschaftlichen Gesellschaft, die schon ziemlich lange besteht und viele Jahre auf diesem Felde geforscht hat. Es ist eine Geheimgesellschaft, und ich bin nicht bevollmächtigt, Sie näher mit ihrer Entstehung und Geschichte vertraut zu machen, solange wir nicht in der Hauptsache übereingekommen sind.

Unsere Gesellschaft ist der akademischen Welt in vielen wichtigen Fragen der Wissenschaft weit voraus. Radioaktive Elemente und ihr Zerfall waren uns weitaus früher bekannt als Curie und Ramsay, und unsere Wissenschaftler haben viel früher und gründlicher den Aufbau der Materie analysiert als die bedeutendsten Forscher der neuesten Zeit. So gelangten sie zu der Erkenntnis, dass Elemente existieren, die von irdischen Körpern abgestoßen werden, und dann wurde diese ›Minus-Materie‹, wie wir sie kurz bezeichnen, synthetisiert.

Nun war es ein leichtes, diese Entdeckung technisch zu nutzen — anfangs wurden Flugapparate zur Bewegung in der irdischen Atmosphäre gebaut, dann Sternschiffe für den Flug zu anderen Planeten.«

»Und all das konnten Sie geheim halten?« unterbrach ich ihn.

»Ja, weil wir das in höchstem Maße für wichtig halten. Es wäre gefährlich, unsere wissenschaftlichen Entdeckungen zu veröffentlichen, solange in den meisten Ländern reaktionäre Regierungen an der Macht sind. Sie, ein russischer Revolutionär, müssten uns mehr als jeder andere darin beipflichten. Sie sehen ja, wie Ihr asiatischer Staat europäische Technik dazu benutzt, alles, was bei Ihnen lebendig und fortschrittlich ist, zu unterdrücken und auszumerzen. Und die Regierung des halb feudalen, halb konstitutionellen Landes, auf dessen Thron ein militaristisch-geschwätziger Dummkopf sitzt, der von adligen Spitzbuben gelenkt wird? Ist sie etwa viel besser? Was taugen selbst die beiden bürgerlichen Republiken Europas? Würden unsere Flugmaschinen bekannt, setzten diese Regierungen alles daran, sie in ihre Gewalt zu bekommen, das Monopol darüber zu erhalten und die Apparate für ihre Zwecke zu nutzen. Unsere Erfindungen würden nur dazu dienen, die Macht der oberen Klassen zu stärken. Das wollen wir keineswegs, deshalb behalten wir das Monopol und warten bessere Verhältnisse ab.«

»Ist es Ihnen tatsächlich schon gelungen, andere Planeten zu erreichen?« fragte ich.

»Ja, die beiden erdnächsten Planeten, die Venus und den Mars, den toten Mond nicht gerechnet. Augenblicklich sind wir dabei, diese Planeten gründlich zu erkunden. Wir haben alle notwendigen Mittel, brauchen jedoch beherzte und zuverlässige Helfer. Mit Vollmacht meiner Kameraden trage ich Ihnen an, in unsere Reihen zu treten — natürlich mit allen sich daraus ergebenden Rechten und Pflichten.«

Er verstummte und wartete auf meine Antwort. Ich wusste nicht, was ich von alledem halten sollte.

»Beweise!« rief ich. »Sie haben versprochen, Beweise vorzulegen.«

Menni zeigte mir ein gläsernes Flakon mit einer metallischen Flüssigkeit, die ich für Quecksilber hielt. Seltsamerweise befand sich die Flüssigkeit, die lediglich ein Drittel des Flakons ausfüllte, nicht auf dem Boden, sondern im oberen Teil unter dem Korken. Als Menni das Flakon umdrehte, schwebte die Flüssigkeit zum Boden hinauf. Menni ließ das Flakon los, und es hing in der Luft. Das war zwar unerklärlich, aber unbestreitbar.

»Dieses Flakon ist aus gewöhnlichem Glas«, erklärte Menni, »während die Flüssigkeit aus einer Materie besteht, die von den Körpern des Sonnensystems abgestoßen wird. Man hat gerade soviel Flüssigkeit hineingegossen, um das Gewicht der Flasche auszugleichen, also wiegen sie zusammen nichts. Auf diese Weise bauen wir auch alle Flugapparate. Sie werden aus gewöhnlichem Material hergestellt, enthalten aber ein Reservoir, das mit einer ausreichenden Menge Minus-Materie gefüllt ist. Dann braucht man diesem gewichtlosen System nur noch die ausreichende Geschwindigkeit zu verleihen. Für irdische Flugmaschinen verwenden wir einfache Elektromotoren mit Luftschraube, für den Flug zu den Planeten eignet sich diese Methode natürlich nicht, da bedienen wir uns eines völlig anderen Verfahrens, mit dem ich Sie demnächst näher bekannt machen werde.«

Es gab keine Zweifel mehr.

»Welchen Beschränkungen unterliegt ein neues Mitglied Ihrer Gesellschaft, abgesehen von der Schweigepflicht?«

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