Eberhard Weidner - DER WIDERSACHER

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Nach der Ermordung ihres Kollegen, des Mordermittlers Anton Krieger, wird Kriminalhauptkommissarin Anja Spangenberg von der Vermisstenstelle der Kripo München vom Dienst suspendiert und widmet sich der Renovierung ihres Hauses.
Doch ihr Widersacher gönnt ihr keine Ruhepause. Innerhalb weniger Stunden werden drei Menschen ermordet, allem Anschein nach von drei Serienkillern. Allerdings wird bei jedem Leichnam eine Visitenkarte von Anja Spangenberg gefunden. Damit ist nicht nur ihr, sondern auch den Kollegen von der Mordkommission klar, dass Anjas Widersacher dahinterstecken muss, dessen Identität noch immer nicht bekannt ist.
Die drei Morde sind jedoch nur der Auftakt einer Serie, denn der Widersacher und seine Handlanger haben es vor allem auf Anjas unmittelbares Umfeld und letzten Endes auf sie selbst abgesehen.
Als dann nach und nach ihre nächsten Angehörigen spurlos verschwinden, weiß Anja, dass der Widersacher dieses Mal alle Register zieht und aufs Ganze geht …

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Der andere Mann wiegte, noch immer lächelnd, den Kopf hin und her. »Das ist Ansichtssache, würde ich mal sagen. Aber jetzt lass uns nicht noch mehr Zeit vergeuden und endlich anfangen, Angel .« Sobald er ein weiteres Mal Kohlers Spitznamen auf seine unnachahmlich herablassende Weise ausgesprochen hatte, setzte er sich auch schon in Bewegung und kam näher.

Kohler zögerte einen Moment. Rein körperlich gesehen hatte er weder Angst noch Bedenken, den anderen zu besiegen. Doch dessen Selbstsicherheit und resolutes Auftreten erzeugten ein mulmiges Gefühl in ihm. Und nachdem der Kerl selbst mehrere Male von der Polizei gesprochen hatte, erschien es Angel inzwischen gar nicht mehr so abwegig, dort anzurufen. Er wandte daher kurz den Blick von dem Eindringling und suchte auf der Kommode neben sich nach seinem Handy. Aber es war nicht mehr da.

»Suchst du das hier?«, fragte der andere Mann. Er war unmittelbar jenseits der Türschwelle im Wohnzimmer stehen geblieben und damit nur noch wenige Meter entfernt. In der erhobenen linken Hand hielt er Kohlers Smartphone.

»Geben Sie das sofort her! Das gehört mir!« Noch während Kohler es sagte, kamen ihm seine Worte lächerlich vor. Wie zwei Fünfjährige, die sich im Sandkasten um einen Eimer stritten.

Die Reaktion des Eindringlings fiel auch tatsächlich so aus, wie Kohler befürchtet hatte. »Geben Sie das sofort her! Das gehört mir!« , äffte er ihn nach und machte dabei sehr überzeugend die Stimme eines kleinen Jungen nach. Dann sprach er mit seiner normalen Stimme weiter: »Na, dann hol es dir doch, Angel

Doch noch ehe Kohler sich in Bewegung setzen konnte, sagte er »Ups!« und ließ das Handy fallen. Als es auf dem Parkettboden aufkam, verzog Kohler unwillkürlich das Gesicht. Aber das Telefon, das direkt vor den Füßen des Eindringlings zu liegen gekommen war, schien den Aufprall unbeschadet überstanden zu haben, und so atmete Kohler auf. Doch er hatte sich zu früh gefreut, denn unvermittelt hob der Fremde den rechten Fuß und ließ den Stiefelabsatz auf das Display des Smartphones krachen, das sofort zersplitterte. »Nochmal ups!«, sagte er, zuckte in gespieltem Bedauern mit den Schultern, konnte sich dabei aber ein Grinsen nicht verkneifen.

Jeder Gedanke daran, die Polizei zu rufen, war jäh vergessen. Glühender Zorn erfüllte Kohler und ließ ihn rot sehen, jede Furcht vergessen und jegliche Vorsicht über Bord werfen.

»Das wirst du mir büßen, Arschloch«, knurrte Kohler, der nun ebenfalls auf jede Form von Höflichkeit verzichtete und zum Du überging. »Dafür nehme ich dich auseinander, Freundchen.« Und damit stampfte er auf den fremden Mann zu.

Normalerweise wichen andere ängstlich zurück oder bemühten sich zumindest um beschwichtigende, Unterwerfung signalisierende Gesten, wenn ein in Rage geratener Ralf Kohler mit hochrotem Kopf und finsterem, Mord verheißendem Gesichtsausdruck wie ein außer Kontrolle geratener Gefahrgutlastwagen auf sie zu rauschte. Sogar Männer, die ihm sowohl in der Größe als auch in der Statur nahekamen, überlegten es sich unwillkürlich zweimal, ob es tatsächlich so wichtig war, auf ihrem Standpunkt zu beharren, oder sie in diesem Fall nicht doch lieber eine Ausnahme machen und nachgeben sollten. Der Eindringling schien allerdings keine derartigen Bedenken zu haben. Im Gegenteil. Er lächelte strahlend, als bereitete ihm die Aussicht auf einen Ringkampf mit diesem zornigen Muskelberg allergrößtes Vergnügen, und wartete scheinbar gelassen und entspannt auf seinen Gegner.

Kohler, dem jede Kampfsporttechnik fremd war, vertraute stattdessen auf seine Muskelmasse, die Reichweite seiner langen Arme und seine Kraft. Aus Erfahrung wusste er, dass es am besten war, wenn er mit der Wucht einer Dampframme über seinen Gegner herfiel und jeden möglichen Widerstand unverzüglich im Keim erstickte. Er lief daher ins Wohnzimmer und schlug mit der zur Faust geballten Rechten ansatzlos nach dem Kopf des anderen. Hinter dem Schlag lag zwar nicht so viel Kraft, als wenn er vorher ausgeholt hätte, doch es dürfte dennoch genügen, um Nasenbein oder Kiefer des Gegners zu zertrümmern und ihn halb bewusstlos zu schlagen. Das Wichtigste war allerdings, dass der andere den Hieb erst gar nicht kommen sah. Auf diese Weise wollte Kohler den Eindringling überrumpeln und den Kampf bereits in den ersten Augenblicken für sich entscheiden. Denn obwohl er sich dem Mann körperlich weit überlegen fühlte, hatte ihn dessen forsches Auftreten und Unerschrockenheit dennoch tief beeindruckt.

Als sein Gegner überhaupt keine Anstalten machte, sich zur Wehr zu setzen, sah sich der Personenschützer bereits auf der Siegerstraße. Doch unmittelbar bevor seine Faust ins Schwarze traf, riss sein Widersacher mit einer Schnelligkeit, die Kohler nicht erwartet hatte, den Kopf zur Seite, sodass der Hieb ins Leere ging und Kohler unvermittelt nach vorn taumelte. Bereits im nächsten Augenblick rammte der andere ihm die rechte Faust in die Magengrube, sodass Kohler unvermittelt das Gefühl hatte, er wäre von einer Dampframme getroffen worden. Unmittelbar gefolgt von einem Leberhaken, ausgeführt mit der anderen Faust, der so schmerzhaft war, dass Kohler augenblicklich pechschwarz vor Augen wurde. Von einer Sekunde zur anderen hatte er massive Kreislaufprobleme und geriet ins Wanken.

Er hatte Angst, der andere könnte sofort nachsetzen, seine momentane Schwäche und Hilflosigkeit ausnutzen und ihn kurzerhand niederschlagen. Doch der Eindringling zog sich stattdessen zurück und ließ seinem Gegner Zeit, sich zu erholen.

Kohler schnaufte schwer, als ginge der Kampf bereits über mehrere Runden. Er war sichtlich angeschlagen und kämpfte darum, nicht in die Knie zu gehen. Schwer atmend richtete er sich auf, rieb sich mit der rechten Hand die Seite, die noch immer wahnsinnig wehtat, denn Leberhaken waren sogar bei Profiboxern gefürchtet. Manch einer war bereits nach einem einzigen davon zu Boden gegangen.

Der Eindringling lächelte noch immer und wirkte weiterhin völlig entspannt. Der bisherige Kampfverlauf hatte ihn weder ins Schwitzen gebracht, noch seinen Zopf in Unordnung gebracht. Er atmete nicht einmal wesentlich schneller.

»Warum gehen Sie nicht einfach, und wir vergessen, dass Sie hier eingedrungen sind und mein Handy kaputtgemacht haben«, schlug Kohler vor, sobald er wieder halbwegs zu Atem gekommen war, als wäre die Situation andersherum und er würde nach Punkten führen. Nach den beiden Schlägen, die er eingesteckt hatte, war er jetzt allerdings wieder um Höflichkeit bemüht. »Die Nachschlüssel müssen Sie allerdings hier lassen.«

Der Eindringling lachte leise. »Du bist nicht besonders helle, oder?«

Kohler ging nicht auf die Frage ein. »Ich will nur nicht, dass jemand ernsthaft verletzt wird.«

»Mit jemand kannst du nur dich selbst meinen«, sagte der andere. »Aber anscheinend hast du es noch immer nicht begriffen, dass es hier genau darum geht. Wie ich schon sagte, kämpfen wir um Leben und Tod. Das beinhaltet automatisch, dass jemand – in diesem Fall du – ernsthaft verletzt wird.«

Kohler schüttelte den Kopf. »Ich verstehe das nicht. Wieso tun Sie das?«

»Weil es mir Spaß macht«, erwiderte der Eindringling lächelnd. »Gibt es denn einen besseren Grund? Und wenn du dich genug ausgeruht hast, können wir ja allmählich in die zweite Runde gehen.«

Während der kurzen Kampfpause hatte sich Kohler wieder etwas erholt, auch wenn er noch immer heftige Schmerzen in der rechten Seite hatte. Er hatte fieberhaft überlegt, was er tun sollte. So angeschlagen, wie er war, und angesichts der kämpferischen Fähigkeiten, die sein Gegner bislang an den Tag gelegt hatte, war seine Siegesgewissheit geschmolzen wie ein Schneemann in der Wüste. Jetzt ging es ihm nur noch darum, ohne größere Blessuren und mit dem Leben davonzukommen.

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