Anna Katharine Green - Engel und Teufel

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Agatha Webb und ihre Köchin sind ermordet bzw. tot aufgefunden worden. Der Verdacht fällt auf eine Reihe von Personen.
Agatha selbst hatte eine tragische und bewegte Vergangenheit, sie litt unter dem Verlust ihrer sechs Kinder, die im Säuglingsalter starben. Ein Musiker versucht sich als Amateur-Detektiv und findet letztlich die Lösung des Verbrechens an Agatha Webb.

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„Sie haben noch nicht alles gesehen, was merkwürdig ist in diesem Zimmer.“

Mrs. Sutherland blickte schnell umher. Außer dem Tisch und was darauf stand, konnte er nichts Auffallendes bemerken. Er schaute daher wieder auf Philemon Webb.

„Ich sehe nichts - außer dem armen Schläfer hier.“

„Betrachten Sie seinen Ärmel.“

Schnell beugte sich Mr. Sutherland nieder. Der Arm des alten Mannes lag auf dem Tische; am Ärmel der blauen Jacke konnte man deutliche Flecken sehen, die zwar von Rotwein herstammen konnten, die aber in Wirklichkeit - Blut waren.

Als. Mr. Sutherland diese Gewissheit erlangt, erblasste er und schaute fragend auf den Mann neben ihm, der ihn aufmerksam betrachtete.

„Schlimm!“ sagte er. „Noch andere Blutspuren hier unten?“

„Nein, dies sind die einzigen.“

„O, Philemon!“ entfuhr es Mr. Sutherland schmerzlich.

Dann betrachtete er wieder seinen alten Freund und setzte langsam hinzu:

„Er befand sich offenbar in dem Zimmer, in dem seine Frau getötet ward, doch glaube ich nicht, dass er weiß, was dort geschah, sonst würde er hier nicht so ruhig schlafen. Lassen Sie uns nach oben gehen!“

Fenton nickte seinem Untergebenen zu, aufzupassen und wandte sich sodann zur Treppe, wohin ihm Mr. Sutherland folgte. Sie gingen direkt durch den oberen Gang nach dem großen Vorderzimmer, das der Schauplatz des Dramas war.

Ein einfacher Teppich bedeckte den Fußboden, alte, anspruchslose Möbel standen an den Wänden. Auf einem altmodischen Sofa lag die tote Herrin des Hauses.

Obwohl sie einen gewaltsamen Tod gefunden, ging von ihrer Gestalt und ihren Zügen - beide von seltenem Ebenmaß - eine solche Ruhe aus, dass Mr. Sutherland, der an ihre vornehme Erscheinung und ihre majestätische Würde gewohnt war, erstaunt ausrief:

„Ermordet?! Sie?! Sie irren, mein Herr! Sehen Sie ihr Gesicht an!“

Doch da fiel sein Blick auf das Blut, das an ihrem Kleide klebte und er fragte schauernd:

„Wo ward sie getroffen? Wo ist die Waffe?“

„Sie ward offenbar getroffen, während sie an diesem Tische stand oder saß“, entgegnete Fenton und deutete auf zwei oder drei Tropfen Blut, die auf der polierten Tischplatte zu sehen waren.

„Die Waffe konnten wir nicht finden, doch zeigt die Wunde, dass es ein dreischneidiger Dolch gewesen sein muss.“

„Ein dreischneidiger Dolch?“

„Jawohl.“

„Ich wusste nicht, dass ein solcher sich in der Stadt befand. Philemon kann unmöglich einen solchen Dolch gehabt haben.“

„Scheinbar nicht; doch man kann nie sicher sein. Solch alte Häuser, wie dieses, enthalten oft die merkwürdigsten Artikel.“

„Ich glaube kaum, dass je ein solcher Dolch in diesem Hause war“, erklärte Mr. Sutherland. „Wo fanden Sie Mrs. Webb, als Sie ins Haus kamen?“

„An derselben Stelle, wo Sie sie jetzt sehen. Es ward nichts im Zimmer berührt oder von der Stelle bewegt.“

„Sie fanden sie hier, auf diesem Sofa, in derselben Lage, wie ich sie jetzt sehe?“

„Gewiss.“

„Das ist kaum glaublich! Sehen Sie, wie sie daliegt, die Hände gefaltet, die Augen geschlossen, gerade als ob sie zur Beerdigung getragen werden sollte - nur liebende Hände können dies getan haben! Was hat dies zu bedeuten?“

„Das deutet auf Philemon, klar und deutlich.“

Mr. Sutherland erschauerte, doch er sagte nichts. Er war starr, diesen Beweisen des Werkes eines Geistesschwachen gegenüber. Philemon Webb schien stets so harmlos, vollkommen harmlos, obwohl sein Geist sich seit zehn Jahren immer mehr umnachtete.

„Aber“, fuhr Mr. Sutherland plötzlich auf, „es ist noch ein anderes Opfer im Hause! Ich sah die alte Batsy aus dem Fenster hängen, tot!“

„Ja, sie ist im nächsten Zimmer. Es ist aber keine Wunde an Batsy zu finden.“

„Wie ward sie dann getötet?“

„Das müssen uns die Doktoren sagen.“

Mr. Sutherland ging mit Fenton in das kleine, anstoßende Zimmer und sah auf den ersten Blick die leblose Gestalt der alten Batsy aus dem Fenster hängen, wie er sie schon von der Straße aus bemerkt hatte.

Dass sie tot war, unterlag keinem Zweifel. Doch, wie Fenton gesagt hatte, es war keine Wunde an ihr zu finden, keine Blutspur, nichts, das auf die Art und Weise ihres Todes hätte hinweisen können.

„Das ist schrecklich!“ jammerte Mr. Sutherland, „das schrecklichste, was ich je gesehen habe! Helfen Sie mir, den Leichnam hereinzubringen. Sie lag lange genug zur Schau der Neugierigen aus dem Fenster.“

Es befand sich ein Bett in diesem Zimmer - in der Tat war es Mrs. Webbs Schlafzimmer - und auf dieses legten sie die Tote. Als ihr Gesicht zu sehen war, schauten sich die beiden Männer erstaunt an: der Ausdruck von Schreck und Angst, den sie hier sahen, stand in auffallendem Gegensatz zu der Ruhe und Majestät, die auf den Zügen der toten Herrin lagen!

03. Die leere Schublade.

Als die beiden Männer in das erste Zimmer zurücktraten, waren sie nicht wenig erstaunt, Miss Page zu sehen, die unter der Türe stand. Sie starrte die Tote an und schien die beiden Männer nicht zu bemerken.

„Wie kommen Sie hierher? Wer hat Sie, entgegen meinem ausdrücklichen Befehl, eintreten lassen?“ fragte Fenton, ärgerlich und erregt.

Sie ließ ihre Kapuze vom Kopfe fallen und sah den Frager lächelnd an, mit demselben gewinnenden Lächeln, mit dem sie versucht hatte, ihn vor dem Hause ihren Wünschen gefügig zu machen.

Damals hatte er widerstanden, doch dem abermaligen Versuch konnte er nicht standhalten.

„Ich bestand darauf, eingelassen zu werden“, sagte sie. „Machen Sie den Männern draußen keinen Vorwurf; sie wollten einer Dame gegenüber keine Gewalt anwenden“.

Ihre Stimme war nicht wohlklingend und sie wusste das; sie schlug daher den Ton an, der ihre Worte zu Herzen trug und sie siegte auch über den alten, wetterharten Amos Fenton.

„Na, na“, murmelte er, „das ist schlimme Neugierde, die Sie hierher führte. Legen Sie die besser ab; ehrenwerte Personen missverstehen dergleichen sehr leicht.“

„Danke“, entgegnete sie mit schelmischem Lächeln, das Falten auf Mr. Sutherlands Stirn brachte. Er schaute von ihr nach der Toten und sagte in vorwurfsvollem Tone:

„Ich verstehe Sie nicht, Miss Page. Wenn dieser Anblick Ihrer Koketterie keinen Zwang auferlegen kann, dann weiß ich nicht, was überhaupt diese in Schranken zu halten vermag! Was Ihre Neugierde betrifft, so ist selbige ebenso unpassend als unweiblich. Verlassen Sie dies Haus sofort, Miss Page! Und sollten Sie in den paar Stunden, die noch bis zum Frühstück dahingehen, Zeit finden, Ihre Koffer zu packen, würden Sie mich noch besonders verpflichten.“

„Schicken Sie mich nicht fort, ich bitte Sie!“ Es war dies ein Schrei aus innerstem Herzen, den sie jedenfalls gleich bedauerte, denn sie versuchte sofort diesen unvorsichtigen Selbstverrat durch Beugen ihres schönen Kopfes und durch Zurücktreten zu verwischen.

Weder Mr. Sutherland noch Amos Fenton schien das eine oder das andere bemerkt zu haben; hatten sie doch ihre Aufmerksamkeit wichtigeren Sachen zugewandt.

„Ihrer Kleidung nach zu urteilen“, sagte Mr. Sutherland, der die Tote wieder eingehend betrachtete, „scheint meine unglückliche Freundin vor dem Schlafengehen ermordet worden zu sein. Wenn Philemon –.“

„Entschuldigen Sie, meine Herren“, rief da der junge Mann, der in der Halle zurückgelassen worden war, „die junge Dame horcht, was Sie sagen. Sie steht noch oben auf der Treppe.“

„So ist es! So ist es!“ rief Fenton, dessen Galanterie bei der Zurechtweisung vonseiten seines Kameraden verschwunden war.

„Ich will ihr aber zeigen -.“

Als er zur Türe gekommen, war die junge Dame verschwunden und nur ein feines Parfüm erinnerte daran, dass sie kurz zuvor hier gestanden hatte.

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