Lars Burkart - Parasit

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Parasit: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein kleines, friedliches, verschlafenes Städtchen. Die Einwohner gehen ihren Beschäftigungen nach und leben ansonsten in den Tag hinein.
Doch die Idylle zerbricht, als der Parasit das Grauen bringt. Wie schon in unzähligen Ortschaften zuvor wollte es fressen und eine Dienerschaft um sich scharen. Die wenigen, die nicht seinem unstillbaren Hunger zum Opfer fielen, erwartete etwas, das weitaus schrecklicher sein sollte, als der Tod. Etwas, das erschreckender war, als es ihre Alpträume je sein werden.

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Zielsicher lenkte er seine Schritte durchs Haus, geradewegs durch die Küche, dann in den Korridor, dort die Treppe in die obere Etage, schließlich noch zur zweiten Tür auf der linken Seite. Er fand es gar nicht merkwürdig, dass er sich in diesem fremden Haus so gut auskannte. Auch das hatte er von seinem Meister.

Vor der Tür blieb er stehen, und lauschte auf die Geräusche von hinter der Tür. Es war still. Er hörte nur seinen eigenen Atem. Er war aufgeregt und konnte mit seinen inneren Augen beinahe sehen, wie sie ahnungslos in ihrem warmen Bett lagen.

Mit kräftigem Tritt trat er auf die Tür ein, die krachend nachgab und beinahe aus ihren Angeln sprang. Dann war er mit einem einzigen raubtiergleichen Sprung auf der erschrockenen Frau. Noch bevor sie überhaupt etwas registrierte, packte er ihren Kopf und drehte ihn brutal nach rechts, bis ihr Genick laut brach. Dann wandte er sich dem Mann zu und packte auch ihn, allerdings hatte der Meister für den Polizeichef ein anderes Schicksal auserkoren.

Richies Hände drückten den Kopf fest zusammen, sie griffen zu wie Schraubstockbacken. Im selben Moment explodierten rasende Schmerzen in dessen Schockumwölkten und immer noch müden Verstand. Fassungslos starrte er in die Augen seines Gegenübers, doch was er sah war nichts als grenzenlose Bosheit und abgrundtiefer Wahnsinn. Er erschlaffte und wäre auf den Boden gestürzt, hätte Richie ihn nicht mit seiner unmenschlichen Kraft gehalten.

Richies Mund öffnete sich unnatürlich und etwas, das wie eine Schlange aussah, glitt aus ihr heraus. Nur einen kurzen Augenblick war es zu sehen, dann kroch es eilig in den Mund des Polizeichefs, von dort in die Speiseröhre um dann endlich den Magen zu erreichen. Dort legte es ein einziges Ei ab und zog sich dann ebenso schnell wieder in den Körper seines Wirtes zurück.

Es war vollbracht. Der Polizeichef, der nun nicht mehr gehalten werden musste, fiel wie ein Sack Mehl zu Boden.

Richie beobachtete interessiert, wie sein Opfer trotz der tiefen Ohnmacht am ganzen Körper zitterte. Seine Arbeit war getan, also drehte er sich um, ging wortlos fort. Er musste sie noch an einen anderen Ort wiederholen.

Nur wenig später schlüpfte aus dem Ei ein weiteres dieser schlangengleichen Kreaturen. Schließlich wurde die Ohnmacht des Polizeichefs ein tiefer Schlaf.

Richie lief gedankenverloren durch die einsamen, dunklen Straßen der Stadt. Er wusste nicht, wohin ihn seine Füße diesmal trugen. Es kümmerte ihn auch nicht. Ein heftiger Regenschauer prasselte auf ihn ein, doch er bemerkte ihn kaum.

Endlich kamen seine Füße vor einem Bordell zum stehen, und als er in einer Pfütze das Spiegelbild der roten Neonreklame sah, verstand er den Plan seines Meisters. Ein Lächeln huschte über seine rissigen Lippen. Ein wissendes, wahnsinniges Lächeln, das nichts Menschliches mehr an sich hatte.

Richie ging hinein, nahm sich die erste Prostituierte und begann das Spiel von neuem.

Nachdem auch diese Arbeit erledigt war und sie bewegungslos am Boden lag, verging er sich an ihr. Er war geil. Und warum auch nicht? Er hatte es sich verdient.

Er verließ ihr Arbeitszimmer mit zufriedenem Gesichtsausdruck und hängte das „Besetzt“ Schild an die Türklinke.

Für heute hatte er sein Nachtwerk beendet.

Richard Hagemann, wie der hiesige Polizeichef hieß, erwachte erst frühmorgens aus seinem Schlaf.

Auch er hatte eine Aufgabe. Und er wird mit ihr beginnen, sobald er in der Polizeistation ist. Jedoch musste er vorher noch den Leichnam seiner Frau beiseite räumen. Er hob sie also auf, trug sie durch das gemeinsame Haus. Ihr Kopf hing, wegen dem gebrochenem Genick und dem verdrehten Hals, unnatürlich wippend zwischen den Schulterblättern. Dann warf er sie lieblos in den Schrank, ohne sich dabei an die vielen gemeinsamen Jahre zu erinnern. Zu guter letzt zog er seine Uniform über, stieg ins Auto und brauste gutgelaunt pfeifend zur Arbeit.

Da die Streifenpolizisten an diesem Tag viele Einsätze fahren mussten, (unter anderem wurde die Leiche eines frisch Verstorbenen vor seiner Bestattung aus dem Sarg entwendet – auf Ideen kommen die Leute) stand sein Vorhaben unter keinem guten Stern. Sie waren ständig außerhalb seiner Reichweite. Dennoch gab er es an zweien weiter.

Die Hure erwachte fast zur selben Zeit. Auch in ihrem Körper war der Parasit gewachsen und bereit sich fortzupflanzen.

Sie hatte gegenüber Richard einen Vorteil: ihre Opfer kamen zu ihr. So schaffte sie an diesem Tag acht Freier, die dann daheim, nur wenige Stunden später, sehr viel zu erledigen hatten.

Am nächsten Morgen erwachte der jüngere von Richards Kollegen mit den schrecklichsten Kopfschmerzen auf, die er jemals hatte.

Steve war Junggeselle und ein ordentlicher Kater nach einer durchzechten Nacht war keine Seltenheit. Doch das hier war etwas völlig anderes. Es war ihm ein Rätsel wie er ihn bekommen konnte, schließlich hatte er am Abend zuvor keinen Tropfen Alkohol getrunken.

Um nichts auf der Welt wollte er aufstehen, einfach nur im Bett bleiben. Doch das war ihm nicht möglich, seine Blase war berstendvoll. Mühsam richtete er sich auf, wobei eine neue heiße Schmerzwelle in seinem dröhnenden Kopf flutete. Ihm wurde schwindelig. Seine Nerven brannten lichterloh. Die Muskeln, Gelenke und Knochen standen in Flammen. Sein Magen fuhr in einer Art Raketenfahrstuhl mit rasender Geschwindigkeit auf und ab, auf und ab, auf und ab.

Irgendwann aber war auch dieser beschwerliche Weg geschafft und als sein Blick flüchtig über den Wandspiegel streifte, registrierte er, dass er sich nicht nur schlecht fühlte, sondern auch so aussah. Das Haar stand ihm wirr vom Kopf, die Augen blutunterlaufen und von tiefschwarzen Ringen gesäumt. Seine geschwollenen Lippen waren rissig und bluteten stark. Die Haut hatte eine ungesunde, gelbgraue Färbung angenommen.

„Drauf geschissen“, schnauzte er die unvorteilhafte Spiegelung an, „hab eh nicht vor das nächste Topmodel zu werden.“

Er schob seine Pyjamahose über die Knie und pflanzte sich kraftlos auf die Schüssel.

Danach ging es ihm etwas besser, nur dieser eklige Geschmack im Mund machte ihm zu schaffen. Mit zittrigen Fingern griff er nach der Zahnbürste. Aber noch bevor sie packen konnte, verkrampfte sein Magen, dann übergab er sich ins Waschbecken.

Durch die Tränen war seine Sicht verschwommen, aber was er da sich im Waschbecken winden sah, trug nicht dazu bei sich besser zu fühlen.

Steve glotzte ungläubig mit weit aufgerissenen Augen. Wahrscheinlich wäre er ewig so stehen geblieben, hätte das Wesen nicht seinen schlangenartigen Kopf gehoben und mit seinen scharfen Zähnen versucht ihn zu packen.

Sein Atem war flach, unregelmäßig und keuchend, dennoch kreischte er laut. Seine linke Faust prügelte auf das Wesen ein, das sich bereits um seinen rechten Arm gewunden hatte. Panisch und kopflos rannte er durch das Badezimmer, rutschte fast auf dem Wannenvorleger aus und hämmerte schließlich seinen umschlungenen Arm heftig gegen die Wand. Die Verzweiflung und Angst verdeckte zuerst noch den eigenen Schmerz, aber der kam mit jedem Schlag mehr durch. Nach einem Dutzend dieser Schläge schrie er noch lauter. Dennoch machte er weiter. In seinem Kopf existierte nur ein Gedanke: Dieses Vieh muss runter von meinem Arm!

Endlich platzte es unter seinen Schlägen auf und warme, schwarze Flüssigkeit spritzte ihm ins Gesicht. Die Eingeweide, ekelhaft und schwarz, hingen zuckend an den Fliesen. Steve kreischte und hämmerte den Arm unaufhörlich gegen die Wand.

Nur schwer bekam er sich wieder unter Kontrolle. Er zitterte immer noch sehr stark. Endlich ließ er seinen rechten Arm sinken; der ein einziges Epizentrum des Schmerzes war. Blutunterlaufen war er, allerdings konnte er nicht wissen, ob es mehr von ihm oder mehr von diesem Vieh war. Es hatte sich miteinander vermischt und war eine dunkelbraune zähe Soße geworden. Außerdem war der Arm derartig angeschwollen, um mehr als das doppelte an Umfang. Und tat es noch.

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