Ich nicke. „Ich will wie dieser Baum sein. Ich will ein kräftiger Baum am Wasser sein. Ich will mich nicht fürchten. Ich möchte in diesem guten Acker zuhause sein.“
„Gott ist dein Versorger. Er bestellt deinen Acker und sorgt dafür, dass es dir an nichts fehlt. Vergiss das nie, Lars.“
Wir trinken und essen gemeinsam. Hannah hat mich wieder daran erinnert, wo meine Wurzeln sind. Heidelberg ist immer eine Reise wert.
Liebe Lisa,
danke, dass du mit mir und Francis diesen Sommer noch einmal auf den Mont Sainte-Odile gefahren bist. Dieser Sommerurlaub hat mir geholfen, von meinen Eltern Abschied zu nehmen. Ich weiß, meine Eltern sind bei Gott in den besten Händen. Und wir sind das auch.
Ich liebe Colmar. Flammkuchen mit einem Glas Riesling bei „Chez Hansi“. Und dann für uns alle ein gutes Eis. Und ich liebe den Isenheimer Altar im Museum Unterlinden. Man sieht am Bild von der Auferstehung, wie vital und heiter Jesus aussieht. Ja. Er ist das Leben.
Ich liebe die Haut Koenigsbourg. Schon mit meinen Eltern habe ich dort „La Tourte au Munster et sa salade verte“ gegessen.
Wir sind die Heidenmauer entlanggewandert und haben auf Papas Bank gesessen.
Und nun möchte ich dem schönen Mont Saint-Odile „Adieu“ sagen. Wir kehren diesem Ort den Rücken. Ich fühle, dass wir hierher nicht noch einmal zurückkehren werden.
Die Zeit ist reif für neue Ziele im Sommerurlaub. Die Zeit ist reif für neue Ziele in unserem Leben. Inzwischen hast du die Zusage zu einem Studienplatz in Frankfurt bekommen. Besser könnte es nicht laufen. Und ich bin auch stolz auf dich, Lisa.
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