Jules Verne - Die Eissphinx

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Der amerikanische Weltreisende und Forscher Joerling wartet auf einer der einsamen Kergueleninseln auf ein Schiff, das ihn weiterbringt. Der Kapitän der «Halbrane», Len Guy, ein geheimnisumwobener Mann, nimmt ihn nach Prüfung und Zögern auf seinen Schoner. Nach und nach erfährt Joerling, wohin die Reise geht. Der Kapitän glaubt, daß alles, was in dem Roman «Die Abenteuer Gordon Pyms» von Edgar Allan Poe beschrieben wird, keine Erfindung, sondern ein wahrer Bericht ist, und er will den Spuren des über zehn Jahre zurückliegenden Geschehens nachgehen. Joerling, bald überzeugt davon, daß der Kapitän kein Phantast ist, nimmt an der abenteuerlichen, manchmal gespenstischen Suche teil, die bis weit in die antarktischen Gewässer führt. Packeis, Eisberge bedrohen das Schiff, das schließlich untergeht, Meuterei und Wirrnisse und zuletzt das Geheimnis der Eissphinx und die Lösung aller Rätsel.

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»Guten Tag, Herr Jeorling!

– Schönen Dank, guter Freund! antwortete ich. Was wünschen Sie?

– Ihnen meine Dienste anzubieten...

– Ihre Dienste?... Wozu denn?...

– Nun, wegen Ihrer Absicht, sich an Bord der »Halbrane« einzuschiffen....

– Wer sind Sie denn?

– Der Hochbootsmann Hurliguerly, so bezeichnet und in der Stammrolle der Besatzung aufgeführt, außerdem ein getreuer Gefährte des Kapitän Len Guy, der gern auf ihn, das heißt auf mich, hört, obwohl er sonst dafür bekannt ist, daß er auf niemand hört.«

Da kam mir der Gedanke, daß es gut sein möchte, mich dieses sich so gefällig erweisenden Mannes zu bedienen, der seinen Einfluß auf den Kapitän Len Guy gewiß nicht bezweifelte. Ich antwortete also:

»Schön, lieber Freund, so sprechen wir darüber, wenn Sie Ihre Pflicht augenblicklich nicht in Anspruch nimmt.

– Ich habe zwei Stunden freie Zeit, Herr Jeorling, und heute überhaupt nicht viel zu thun. Morgen sind einige Waarenballen zu löschen, etwas Proviant zu fassen... doch das ist für die Mannschaft so gut wie eine Ruhezeit. Im Fall Sie eben so frei sind... wie ich...«

Dabei deutete er mit einer Handbewegung nach dem Hintergrunde des Hafens in einer Richtung, die ihm wohlbekannt zu sein schien.

»Können wir denn nicht gleich hier miteinander reden? bemerkte ich, ihn zurückhaltend.

– Reden, Herr Jeorling, stehenden Fußes reden... und das mit trockener Kehle, wo wir's so bequem haben, uns bei ein paar Tassen Thee mit Wisky in einer Ecke des »Grünen Cormoran« häuslich niederzulassen?...

– Ich trinke keinen Wisky, Hochbootsmann.

– Thut nichts... ich trinke für Zwei. O, glauben Sie nicht, es mit einem Trunksüchtigen zu thun zu haben!... Nein, niemals mehr als gerade genug, doch auch niemals weniger!«.

Ich folgte dem Seebären, der offenbar im Fahrwasser der Schänken zu schwimmen gewöhnt war. Und während Meister Atkins auf dem Deck der Goëlette um Ein- und Verkaufspreise feilschte, nahmen wir im großen Zimmer seines Gasthauses Platz. Hier wendete ich mich an den Hochbootsmann mit den Worten:

»Ursprünglich rechnete ich auf Atkins, die Vermittlung zwischen mir und Kapitän Len Guy zu übernehmen, denn er kennt diesen, wenn ich mich nicht täusche, ja sehr genau.

– Pah! stieß Hurliguerly hervor. Fenimore Atkins ist ein ganz braver Mann und der Kapitän achtet ihn auch recht hoch. Mit mir kann er sich aber nicht messen. Lassen Sie mich die Sache ordnen, Herr Jeorling....

– Macht sie denn so große Schwierigkeiten, Hochbootsmann, und giebt es keine freie Cabine am Bord der »Halbrane«? Ich begnüge mich ja mit der kleinsten und bezahle gern...

– Sehr schön, Herr Jeorling! Wir haben am Ruff eine Cabine frei, die bisher niemand benützt hat, und wenn's Ihnen auf den Preis nicht zu sehr ankommt – im Fall das nothwendig wäre... doch, unter uns, man muß schon etwas pfiffiger sein, als Sie vielleicht glauben und als es mein alter Freund Atkins ist, um den Kapitän Len Guy zu bestimmen, einen Passagier aufzunehmen!... Ja, ich sage Ihnen, es gehört die ganze Verschlagenheit des gutmüthigen Kerls dazu, der jetzt gleich auf Ihre Gesundheit trinken wird und es nur bedauert, daß Sie ihm nicht Bescheid geben!«

Und wie schaute mich da Hurliguerly mit dem rechten Auge an, während er das linke zukniff! Es schien, als ob alle Lebhaftigkeit, die in seinen beiden Augen wohnte, durch die Pupille des einen hervorstrahlte. Ich brauche wohl kaum zu versichern, daß das Ende dieser langen Phrase bis in ein frisches Glas Wisky reichte, dessen Vorzüglichkeit der Hochbootsmann gewiß zu schätzen wußte, da der »Grüne Cormoran« diesen Stoff ausschließlich aus der Cambüse der »Halbrane« bezog.

Darauf zog der Teufelsbursche eine kurze schwarze Pfeife aus der Tasche, stopfte sie sorgsam, legte auch noch ein loseres Häuschen Tabak darüber, zündete sie an, nachdem er sie fest in die Lücke zwischen zwei Backenzähnen eingeschoben hatte, und hüllte sich nun, wie ein Dampfer bei voller Fahrt, in einen solchen Qualm, daß sein Kopf in einer blaugrauen Wolke fast verschwand.

»Herr Hurliguerly?... begann ich wieder.

– Herr Jeorling...

– Warum sollte mich Ihr Kapitän denn abweisen?

– Weil es ihm nie in den Sinn gekommen ist, Passagiere an Bord zu nehmen, und er bisher alle Gesuche dieser Art rundweg abgeschlagen hat.

– Welchen Grund mag er aber dazu haben?

– O, weil er sich in keiner Weise beschränkt sehen mag, weil er hinfahren will, wo es ihm gerade beliebt, jetzt plötzlich umzukehren oder wenn's ihm einfällt, nach Norden oder Süden, nach Westen oder Osten zu segeln, ohne daß er jemand wissen läßt, warum er das thut. Die südlichen Meere hier verläßt er dabei aber niemals, Herr Jeorling, und so sind wir schon manche schöne Jahre hier zusammen gefahren, zwischen dem östlichen Australien und dem westlichen Amerika, von Hobart-Town nach den Kerguelen, nach Tristan d'Acunha oder den Falklandsinseln, wobei wir immer nur so lange am Land lagen, bis unsere Fracht verkauft war. Manchmal drangen wir auch bis zum antarktischen Meere hinunter... Sie begreifen, daß ein Passagier unter solchen Umständen lästig werden könnte, und wer würde sich auf der »Halbrane« einschiffen wollen, da diese nie einen vorher bestimmten Curs einhält, sondern eigentlich hinfährt, wohin der Wind sie treibt!«

Ich fragte mich, ob der Hochbootsmann sich nicht ein wenig bemühte, seine Goëlette als eine Art geheimnißvollen Fahrzeugs hinzustellen, das planlos umherschweifte und an den Ankerplätzen kaum rastete, als ein Schiff, das unter Führung eines gespensterhaften Kapitäns durch die hohen Breiten irrte. Doch ohne eine dahin zielende Bemerkung zu machen, sagte ich zu ihm:

»Die »Halbrane« wird von den Kerguelen aber doch nach vier bis fünf Tagen absegeln?

– Gewiß...

– Und diesmal steuert sie nach Westen, um Tristan d'Acunha anzulaufen?

– Wahrscheinlich.

– Nun, Hochbootsmann, schon diese Wahrscheinlichkeit genügt mir ja, und da Sie mir Ihre guten Dienste anbieten, ersuche ich Sie, es beim Kapitän Len Guy zu vermitteln, daß er mich als Passagier aufnimmt.

– Das ist so gut wie abgemacht.

– Sehr schön, Hurliguerly, Sie sollen es auch nicht zu bereuen haben.

– O, Herr Jeorling, versicherte dieser seltsame Hochbootsmann, der den Kopf schüttelte, als wäre er eben aus dem Wasser aufgetaucht, ich habe bisher nie etwas zu bereuen gehabt und weiß, daß das auch nicht der Fall sein wird, wenn ich Ihnen eine Gefälligkeit erweise. Nun erlauben Sie mir aber, mich, ohne die Rückkehr des Freundes Atkins abzuwarten, zu verabschieden und nach meinem Schiffe zu begeben.«

Nachdem er sein letztes Glas Wisky auf einen Zug geleert hatte – ich fürchtete dabei, daß das Glas gleich mit dem Inhalte in seiner Kehle verschwinden werde – lächelte mich Hurliguerly noch gönnerhaft an; dann ging er, den mächtigen Rumpf auf dem Doppelbogen der Beine hin und her wiegend und von den scharfen, seiner Pfeife entströmenden Rauchwolken eingehüllt, hinaus und steuerte in nordöstlicher Richtung vom »Grünen Cormoran« davon.

Ich blieb noch mit recht wechselnden Empfindungen am Tische sitzen. Was war im Grunde dieser Kapitän Len Guy? Meister Atkins hatte ihn mir als tüchtigen Seefahrer und braven Mann geschildert. Ich hatte keine Veranlassung, an dem einen oder dem anderen zu zweifeln; jedenfalls war er, nach dem, was mir der Hochbootsmann mitgetheilt hatte, ein origineller Charakter. Nie war mir aber in den Sinn gekommen, daß mein Gesuch, mit der »Halbrane« zu reisen, Schwierigkeiten begegnen könnte, nachdem ich erklärt hatte, nicht auf den Fahrpreis zu sehen und mich der gewohnten Lebensweise an Bord zu fügen. Welchen Grund hatte der Kapitän Len Guy also, mein Gesuch abzuschlagen?... Höchstens könnte ich vermuthen, daß er sich durch die Mitanwesenheit eines Passagiers nicht binden und sich nicht verpflichten wollte, nach einem vorher bestimmten Orte zu segeln, wenn es ihm im Laufe der Fahrt einfiel, nach einem beliebigen anderen zu steuern. Vielleicht hatte er aber auch besondere Gründe, zu vermeiden, daß ein Fremder in seine Art und Weise umherzufahren Einblick bekäme. Führte er etwa Contrebande oder betrieb er Sklavenhandel, ein Geschäft, das jener Zeit in den südlichen Meeren noch lebhaft im Schwange war? Das wäre immerhin möglich, obwohl mein würdiger Gasthalter für die »Halbrane« und ihren Kapitän so warm eintrat. Fenimore Atkins garantierte für die Ehrbarkeit des Schiffes, wie für die seines Befehlshabers!... Das war ja schon etwas werth, wenn er sich nicht in Bezug auf beide täuschte. Er kannte ja den Kapitän Len Guy nicht weiter, als daß er ihn jährlich einmal sah, wenn dieser die Kerguelen anlief, wo er ganz ordnungsgemäße Geschäfte erledigte, die keinerlei Verdacht aufkommen lassen konnten.

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