Lars Burkart - Die letzte Seele

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Für Paul Ritter bricht eine Welt zusammen. Plötzlich ist nichts mehr von Wert. Weder sein Besitz, noch seine Arbeit. Ziellos irrt er umher. Einzig vom Gedanken getrieben, seine Frau zurück zu gewinnen.
Bis ihm eines Tages ein Handel vorgeschlagen wird. Und er erst viel zu spät erkennt, auf was er sich eingelassen hat. Ein Handel, der ihm all das Verlorene zurückbringen kann.
Dafür soll er nur eines beschaffen – Seelen.

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„Einen egoistischen, blinden Idioten.“

Diesmal ging der Schlag nicht in die Magengrube, sondern mitten ins Herz. Alle Hoffnungen auf eine friedliche Lösung des Konfliktes zerplatzten wie Seifenblasen.

„Ich will wissen, wo meine Kinder sind! Und deine Beleidigungen kannst du dir sparen! Die prallen an mir ab!“ Aber seine Augen verrieten etwas anderes. Aber noch konnte er sich beherrschen, konnte die Tränen zurückhalten, obwohl seine Augen schon wässrig waren. Er hatte ein wenig Respekt von ihr erwartet, aber was er hier bekam, war nur Scheiße und Verachtung. Wie schnell Liebe in Hass umschlagen konnte!

„Ach übrigens, ehe ich es vergesse: Du hast dich doch ebenso darüber erregt, dass du die Flugtickets bezahlen sollst, oder? Da habe ich eine gute Nachricht für dich: Das muss dich nicht mehr kümmern. Ich habe sie bezahlt und“, sie sah auf die Uhr an der Wand, „wenn ich mich mit dem Zeitunterschied nicht verrechne, müssten sie jede Sekunde landen. Du siehst also: Du wirst noch nicht mal mehr dazu gebraucht.“

„Wo … wo hast du das Geld her? Wieso hast du das getan?“

Paul stotterte. Jetzt konnte er die Tränen nicht mehr zurückhalten. Was für ein beschissener Tag! Kann kaum noch schlimmerer werden, dachte er. Ein paar Sekunden später wusste er, dass es das sehr wohl konnte.

„Du wagst es zu fragen, woher ich das Geld habe?“ Diesmal klang ihre Stimme wie eine rostige Kette. „Na schön, ich werde es dir verklickern. Aber schön langsam, damit du es auch schnallst. Er hier“, jetzt deutete sie auf den Mann, der auf ihrem Bett saß, „hat es mir gegeben.“

Paul fiel aus allen Wolken. Er hatte die Anwesenheit des Fremden völlig vergessen. Bis jetzt.

„Und er ist es auch, der ab jetzt die Rolle ihres Vaters übernehmen wird.“

Einen Moment wurde es Paul schwarz vor Augen, und fast wäre er nach hinten weggesackt.

„Und nun tu mir bitte einen Gefallen und verpiss dich. Du widerst mich an.“

Paul war so perplex, dass er es tat.

Den Weg vom Zimmer zum Wagen legte er zurück wie im Delirium. Alles um ihn herum schien in einer anderen Dimension stattzufinden, Lichtjahre von dem entfernt, was einmal sein Leben gewesen war. Er hatte Mühe, aufrecht zu gehen. Seine Beine zitterten wie Götterspeise, und seine Muskeln besaßen in etwa die Stärke eines Marmeladenbrotes.

Mit letzter Kraft erreichte er den Porsche, ließ sich in den Sitz fallen, und von da an konnte er den Tränen keinen Einhalt mehr gebieten. Sie flossen in Sturzbächen und durchweichten seinen Hemdkragen. Er ließ es einfach geschehen. Es waren Tränen, die geweint werden mussten. Sie kribbelten auf seiner Haut und brannten. Es war ihm egal. Er wollte nur noch weinen. Weinen wie ein Schlosshund und nie wieder aufhören.

Langsam verschwand der letzte Fetzen Helligkeit, und noch immer saß er da, rauchte eine Zigarette nach der anderen und machte keine Anstalten, nach Hause zu fahren. Unzählige Menschen waren an ihm vorbeigekommen. Die Besuchszeit rückte heran, und der Menschenstrom wurde dichter. In vielen dieser Gesichter stand die Sorge um ihre Angehörigen geschrieben. Ja, dachte er, ein Krankenhaus ist wahrlich ein beschissener Ort. Ein Ort, wo Menschen sterben. Ein Ort, wo Frauen zu Witwen, Männern zu Witwern und Kinder zu Waisen werden. Wie bei ihm selbst. Wenn auch auf andere Art und Weise ….

Er drückte die Zigarette aus und zündete sich sofort eine neue an. Sein Hals fühlte sich trocken an und rau; trotzdem wollte und konnte er nicht auf sie verzichten.

Irgendwann endete die Besuchszeit. Wie viele Stunden saß er nun schon hier? Er hatte keine Ahnung. Mittlerweile mussten es schon fünf sein. Je später es wurde, umso verlassener wirkte die Straße. Nur ab und zu näherte sich ein Krankenwagen mit raschem Tempo, bog ab und verschwand hinter einer hohen Mauer. Paul brauchte kein Hellseher zu sein, um zu wissen, dass da neue Kundschaft eingeliefert wurde.

Während er kettenrauchend dasaß, dachte er über vieles nach. Er dachte an viele Dinge, aber am meisten an den Satz, den sie ihm an den Kopf geknallt hatte: Du widerst mich an.

Gab es da noch etwas misszuverstehen? Wohl kaum. Das war eindeutig. Es gab kaum einen Satz, der mehr verriet als dieser. Wenn er noch Zweifel an ihren Trennungsabsichten gehegt hatte, dieser Satz hatte sie ausgelöscht. Und ihr Geliebter (mittlerweile hatte er es geschnallt, dass es ihr Geliebter war) hatte bei ihr gesessen, hatte ihre Hand gehalten und, was am Schlimmsten war, er hatte die Tickets der Kinder bezahlt. Selbst das hatte sie ihm genommen.

Wieder näherte sich ein Krankenwagen, diesmal ohne Martinshorn und deutlich langsamer. Wieder bog er rechts ab und verschwand hinter der Mauer.

Warum wollte sie, dass er das alles erfuhr? Konnte sie so gehässig sein? Er konnte sich noch immer keinen Reim darauf machen.

Paul fühlte sich wie durch den Fleischwolf gedreht. Er war durstig, sein Kopf schmerzte wie nach tausend Nadelstichen, und seine Eingeweide schienen Polka in Holzpantoffeln zu tanzen. Er war müde, als hätte er seit Tagen nicht mehr geschlafen. Trotz allem kam es ihm nicht in den Sinn, den Motor zu starten und heimzufahren.

Irgendwann schälte er sich aus dem Sitz und schlich mit hängendem Kopf in eine dunkle Ecke, öffnete den Hosenschlitz und entleerte seine Blase. Keine zwei Minuten später saß er wieder im Wagen, hatte eine Kippe zwischen den Lippen und beobachtete die dunkle Straße. Zwei, drei Stunden später, es musste schon nach Mitternacht sein, entschied er sich endlich, den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen und heimzufahren.

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