Hanspeter Hemgesberg - Migräne & Co.

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Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz! Ganz besonders trifft dies zu für alle primären chronischen Kopfschmerz-'Arten' – von den verschiedenen Formen von Migräne bis zum Cluster und Spannungskopfschmerz -. Gefährlich wird es immer dann, wenn sog. «Selbstbehandlungen» (wie nicht selten von der Werbung suggeriert) vorgenommen werden. Die sind sicherlich nicht fehl am Platze, wenn es sich um sog. Begleit-Kopfschmerzen, z.B. bei einem grippalen Infekt oder auch nach heftigem Konsum diverser Alkoholika usw., handelt; also Kopfschmerzen im Rahmen bekannter «Ursachen». Immer aber muss/sollte die Devise lauten «Finger weg von Selbsttherapien», wenn die Kopfschmerzen ohne ersichtlichen Grund auftreten und/oder sie immer wieder sich einstellen und/oder sie sogar an Intensität zunehmen. Hier muss das Gebot heißen: eingehende «Ursachen-Abklärung» und dann nachgehend eine «passende» – sprich Ursachen-bezogene und auf die jeweilige Person ausgerichtete – Behandlung.
Das sollte insbesondere Gültigkeit haben für Menschen, die unter «Migräne & Co.» leiden!

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Definition

Bei der Migräne handelt es sich um eine in Episoden und in unregelmäßigen Abständen ‚anfallsmäßig‘ wiederkehrende Form eines chronischen primären einseitigen Kopfschmerzes (Halbseiten-Kopfschmerz).

Migräne ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen.

Vorkommen und Häufigkeit (Epidemiologie)

Laut letzten Erhebungen leiden in Deutschland rund 18 Millionen Menschen - фото 4Laut letzten Erhebungen leiden in Deutschland rund 18 Millionen Menschen unter/an Migräne in deren verschiedenen Verlaufsformen.

Die Dunkelziffer ist sehr beträchtlich. Denn ca. 15% – d.s. ca. 12 Millionen Menschen – der Menschen mit wiederkehrenden Kopfschmerzen wissen nicht, dass es sich bei ihren Kopfschmerzen um eine Migräne-Form handelt.

Etwa 12 bis 14% aller Frauen und 6 bis 8% aller Männer in Deutschland leiden unter Migräne. Bei Klein- und Schulkindern bis zur Pubertät (>12 Jahre) sind 4 bis 5% betroffen.

Bleibt noch die ‚traurige’ Notiz, dass im letzten Jahrzehnt die Zahl der Migräne-Kranken („Migräniker“) von knapp 15 Millionen auf derzeit ca. 18 Millionen sich vergrößert hat.

Die Prävalenz(d.i. die Häufigkeit einer Krankheit oder eines Symptoms in einer Bevölkerung zu einem bestimmten Zeitpunkt) der Migräne wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich hoch angegeben und liegt bei 2-10%. Untersuchungen deuten an, dass die Prävalenz der Migräne in den Industrieländern seit 1970 um den Faktor 2-3 zugenommen hat. Frauen sind etwa dreifach häufiger betroffen als Männer.

Die Migräne tritt häufig bei jungen bis mittelalten Patienten auf. Frauen berichten oft über ein Verschwinden der Migräneattacken nach Eintritt der Menopause.

Migräne tritt in sozial schwachen Schichten häufiger auf als im Bevölkerungsschnitt.

Und:

Bei Ärzten (zumal Kopfschmerzspezialisten), die schwerpunktmässig Migräne und andere chronische Kopfschmerzen behandeln, liegt die Prävalenz der Migräne bei über 60%!

Entstehung und Pathomechanismen

Die (Er-)Kenntnisse über die Ursache und den Entstehungsweg der Migräne sind derzeit nicht vollständig, heißt:

„Bis heute (Stand Frühjahr 2021 ) sind die Ursache(n) für die Migräne immer noch nicht eindeutig erforscht!“

Es bestehen (Prüfung mit objektiven Mittel) lediglich Hypothesen, die einer weitergehenden Validierung und Ergänzung bedürfen. Auf Grund der in den letzten Jahrzehnten beobachteten starken Zunahme der Migräne-Prävalenz (Prävalenz = Rate der zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem bestimmten Zeitabschnitt an einer bestimmten Krankheit Erkrankten – im Vergleich zur Zahl der Untersuchten –) in den Industrieländern scheinen Lebensstilfaktoren eine Rolle zu spielen.

Ein fortgeschrittener Erklärungsansatz ist die durch Serotonin-Freisetzungvermittelte Entstehung der Migräne. Ausgangspunkt ist dabei die Freisetzung von Serotonin () aus Axon-Endigungen(Axon = Neurit, d.i. der Fortsatz einer Nervenzelle/Neuron, der elektrische Nervenimpulse vom Zellkörper/Soma wegleitet) der Dura mater(= harte, äußere Hirnhaut) bzw. Thrombozyten(„Blutblättech – sie spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung).

Das freigesetzte Serotonin führt einerseits an den Blutgefäßender Dura mater zur Synthese und Sekretionvon Stickstoffmonoxid/ NO(mit der Folge: Gefäßerweiterung und pulsierender Kopfschmerz). Andererseits werden durch die Serotonin-Wirkung als Entzündungsmediatoren(d.s. körpereigene Stoffe, die eine Entzündungsreaktion des Körpers einleiten oder aufrechterhalten) wirksame Neuropeptide() (z.B. Calcitonin Gene-Related Peptide/CGRP – es wird durch daselbe Gen wie das Hormon Calcitonin kodiert – CGRP zählt zu den stärksten gefäß-erweiternden Substanzen und es spielt eine sehr wichtige Rolle bei den Krankheitsvorgängen und Funktionsstörungen der Migräne) freigesetzt.

Durch Erregungsausbreitung werden zudem Strukturen des ZNSangeregt, wodurch die Entstehung von Symptomen wie Schmerz, Übelkeit und Erbrechen erklärbar werden.

Viele potenzielle Auslöser, sogen. „Migräne-Trigger“ – d.s. Faktoren, die eine Migräne ‚anstoßen‘ und auch zusätzlich ‚verstärken‘ können, sie sind aber ‚nicht Ursache‘ für eine Migräne! –, wurden für Migräne identifiziert; zu ihnen gehören:

- Regelmäßiger und/oder erhöhter Konsum von Coffein

- Regelmäßiger und/oder erhöhter Genuss von Rotwein

- Regelmäßiger und insbes. erhöhter Genuss von Alkohol (bes. Bier, Sekt/Champagner, Schnaps)

- Regelmäßiger und/oder erhöhter Konsum von Tabakwaren

- Regelmäßiges Auslassen von Mahlzeiten bzw. unregelmäßige Essens-Einnahme, bes. auch spät-abendliche oder nächtliche Mahlzeiten

- Bestimmte Lebensmittel (Lebensmittelauslöser variieren von Person zu Person – insbesonder Histamin- und Tyramin-haltige Lebensmittel in lange gelagerten Nahrungsmitteln wie u.a. Hartkäse, Dauerwurst [Salami], Roher Schinken, Sauerkraut, Saure Bohnen – aber auch Trockenfrüchte und reife Bananen)

- Flüssigkeitsmangel über längere Zeit

- Übermäßige afferente (zu einem Organ hinführende) Reize (z.B. Blitzlichter grelles Licht u.a.in Discos, starke Gerüche, laut-dröhnende und/oder schrille Geräusche)

- Wetterwechsel, bes. Föhnwind, starke Gewitterfronten

- anhaltende Kälte (bzw. Exposition in Kälte)

- Länger bestehender Schlafmangel bzw. unregelmäßiger und nicht ausreichender und unterbrochener Schlaf

- Stress – körperlich, seelisch, geistig

- Psychische und/oder psycho-soziale Belastungen (Schikanierungen, Herabsetzungen, Mobbing u.a.)

- Hormonelle Faktoren, besonders Menstruation und wechselnde Blutspiegel von Östrogen, Orale Kontrazeptiva („Antibaby-Pille“), (in seltenen Fällen) Schwangerschaft (im 1. und 2. Trimenon/Trimester)

- Hormon-Behandlungen (über längere Zeit)

- Exposition gegenüber Schwermetallen (u.a. Aluminium, Blei, Cadmium, Quecksilber, Arsen) und Chemikalien (insbes. Kohlenmonoxid/CO)

- Schädel-Hirn-Trauma

- Gehirn- und/oder Hirnhaut-Entzündungen (Enzephalitis, Meningitis)

- zerebrale Durchblutungsstörungen, Zustand nach Hirnschlag/ Schlaganfall

- Zustand nach Hirnblutung

- Zustand bei Liquor-Unterdruck-Syndrom (erniedrigter Druck im Subarachnoidal-Raum, d.i. ein Raum des ZNS, in dem sich der Liquor cerebrospinalis/Nervenwasser befindet)

- Halswirbelsäulen-Syndrom/Nackenschmerzen

- Costen-Syndrom (Komplex von neuralgischen Ohren- und Kopfschmerzen – kranio-mandibulare Dysfunktion)

- erbliche Veranlagung („familiäre hemiplegische Migräne“)

Migräne hat eine Ko-Morbidität mit Depressionenund Psychosen. Die Migräne ist eventuell ein Risikofaktor für junge Frauen, einen Schlaganfall zu erleiden, sofern die Migräne mit Aura vergesellschaftet ist, sowie bei gleichzeitigem Konsum von Nikotin, und Ovulationshemmern (Kontrazeptiva/Antibabypille).

Ebenfalls kennt man seit neuestem die Ko-Morbiditätmit dem offenen/persistierenden Foramen ovale(PFO = ein kleines Loch zwischen den beiden Vorhöfen des Herzens; ein PFO ist ein Risikofaktor u.a. für einen Schlaganfall).

Es gibt hingegen keine Ko-Morbidität mit der Epilepsie(zerebrales Anfallsleiden).

Neuere Untersuchungen laufen hinsichtlich der Ursache für Migräne dahin hinaus, dass eine „Übererregbarkeit der Hirnrinde“ (Cortex cerebri) vorliegt.

Ich zitiere aus Publikationen von Prof. Dr. Andreas Straube (Neurologe, Ludwig-Maximilian-Universität München).

… „Wie Aura und Kopfschmerzen pathophysiologisch zusammenhängen, ist noch nicht vollständig geklärt. Die These, dass sie auf zwei unterschiedlichen Pathomechanismen beruhen könnten und daher unabhängig voneinander auftreten können, ist stark umstritten. Eine andere Erklärung ist wahrscheinlicher: Beide beruhen auf demselben Pathomechanismus und zwar der Übererregbarkeit der Zellen der Hirnrinde. Die Zellen setzen verstärkt Kalium-Ionen in den Zellularraum frei, der Ionenhaushalt wird gestört. Dies führt zu einer Depolarisation (Verminderung des Membran-Potentials; d.h. des Ladungsunterschieds (Polarisation) der beiden Seiten einer biologischen Membran. Die Depolarisations-Schwelle ist die elektrische Spannung, bei der ein Aktionspotentialausgelöst wird), die sich über die Hirnrinde ausbreitet:

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