Carsten Göttel - Wie man schreibt

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In «Wie man schreibt – Der praktische Ansatz» macht Carsten Göttel Sie mit einer Herangehensweise an das Kreative Schreiben vertraut, in der es nicht darum geht, erst einen Routenplan zu erstellen, bevor die Reise losgehen kann.
Warum funktioniert eine Geschichte? Wie wirkt ein Dilemma? Wann sollte man auf Beschreibung lieber verzichten?
Dabei werden keine Regeln aufgestellt, sondern die Beweggründe für die Entscheidungen, die jeder Autor in seiner Praxis treffen muss, erläutert. Immer mit einem Augenzwinkern versehen erlernen Sie die Werkzeuge, die dafür nötig sind, eine gute Geschichte auf herausragende Art & Weise zu erzählen.
"Wie man schreibt – Der praktische Ansatz" eignet sich sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene, da immer wieder mit leicht verständlichen Beispielen aus den Bereichen Film, Fotografie, Psychologie und schlussendlich der eigenen Erfahrung die Perspektive geändert wird, um mal die Position des Lesers einzunehmen, mal die des Zauberers auf der Bühne.
Das Schreiben wird dabei zu einem Spiel, in dem immer mal wieder hinterfragt wird, welche Regeln sich zu brechen lohnen und gleichermaßen anschaulich erläutert, wie wir unser Unterbewusstsein nutzen, um produktiv tätig zu werden und nicht vor dem leeren Blatt auf die Muse zu warten. Es gibt keine Schreibblockade!

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Wie im ersten Kapitel verdeutlicht und anhand von Viki Kings Ansatz »Schreiben Sie mit Ihrem Herzen, überarbeiten Sie mit Ihrem Kopf« erklärt, geht es beim Schreiben zu einem großen Teil darum, weiter zu schreiben und sich nicht aufhalten zu lassen, nicht während des Schreibens zu hinterfragen, um die Kreativität fließen zu lassen, ohne dass der rationale Verstand diese unterbricht. Daher gleichermaßen das Gegenteil der ominösen Schreibblockade, die nach wie vor schlichtweg nicht existiert. Es ist zumindest sehr viel einfacher, wenn nicht sogar der einzige Weg, etwas zu verbessern, sobald es einmal existiert und demnach muss erst einmal etwas geschrieben stehen, bevor man es verändern kann. Ansonsten existiert konstant nur der Ansatz zu einer Geschichte in Ihrem Kopf.

Der offene & geschlossene Modus nach John Cleese

Dazu und auch im Bezug auf den Rest dieses Kapitels, möchte ich auf einen Vortrag von John Cleese (Schauspieler, Komiker und Mitglied von Monty Python) über Kreativität aus dem Jahr 1991 verweisen. In seinem Vortrag sprach er über die Arbeit von Donald Mackinnon (Psychologe), der herausfand, dass der kreative Prozess kindlicher Natur ist, dergestalt, dass das Spielen mit Ideen im Vordergrund steht, wenn auch ohne praktischen Nutzen. Weiter stellte John Cleese das Konzept des offenen und geschlossenen Modus vor, die sich wie folgt unterscheiden.

Der offene Modus ist das Spiel, indem wir der Neugier folgen, wenn auch ohne Resultat und in dem es keine Fehler gibt bzw. man nichts falsch machen kann. Es geht sich um das Experimentieren, eine Offenheit gegenüber allem, was passieren könnte und das Gefühl, dass egal was passiert, es ok ist und selbst die wildeste Idee die Möglichkeit birgt, im Nachgang eine originelle hervorzubringen.

Der geschlossene Modus hingegen ist derjenige, in dem wir uns die meiste Zeit befinden, geprägt von Zeitdruck, Lösungsorientiertheit und praktischem Nutzen. In diesem Modus ist nach John Cleese keine Kreativität möglich.

Weiterhin fügt er an, dass der Umgang mit einem kreativen Problem auf einem Wechsel zwischen offenen und geschlossenen Modus basiert. Der Offene, um die Lösung zu finden, der Geschlossene, um sie anzuwenden. Gleichermaßen fällt uns dieser Wechsel, gerade vom geschlossenen Modus zurück in den offenen schwer.

Ein letzter Punkt, der für dieses Kapitel wichtig ist, ist, dass sich die kreativsten Menschen dadurch auszeichnen, sich mehr Zeit zu nehmen, um an der Lösung eines Problems zu arbeiten. Dazu fügt er an, dass, sobald sich uns ein Problem ergibt, sich gleichermaßen ein Gefühl der Nervosität und des Unwohlseins einstellt, was dazu führt, dass wir schnell eine Entscheidung treffen wollen, nicht, weil es die beste Entscheidung ist, sondern, um das Unwohlsein loszuwerden.

Im Bezug auf den Rewrite bedeutet dies, dass Sie Ihren ersten Entwurf im offenen Modus schreiben sollten. Wie in den vorangegangenen Kapiteln erwähnt, zweifeln Sie nicht, während Sie schreiben!

Richten Sie nicht, während Sie schreiben, und lesen Sie nicht erneut, was Sie geschrieben haben, während Sie schreiben! Denn diese Tätigkeit bringt Sie im Handumdrehen wieder in den geschlossenen Modus. Daher halte ich es in diesem Zusammenhang auch nicht für sinnvoll, den Wechsel zu wagen. Bleiben Sie im offenen Modus! Schreiben Sie mit Ihrem Herzen! Lassen Sie Ihren Kopf schreiben oder Ihr Unterbewusstsein! Wie man es nennen möchte, es kommt auf dasselbe hinaus. Im Rewrite begeben Sie sich in den geschlossenen Modus und überarbeiten analytisch, rational, was Sie im »Spiel« erarbeitet haben. Schreiben Sie Ihren ersten Entwurf weiter und hören Sie nicht auf, für alles andere ist der Rewrite zuständig. Das Unwohlsein, das uns bei der Konfrontation mit einem Problem plagt, ist genau der Grund, warum es im Rewrite nicht darum geht, einmal über Ihre Geschichte zu arbeiten und sich für diese eine Überarbeitung so viel Zeit wie möglich zu nehmen, da Sie auf diese Art & Weise Gefahr laufen, eine Entscheidung zu treffen, eben nicht, weil es die beste ist, sondern, um das Unwohlsein loszuwerden. Wenn Sie sich jedoch wieder und wieder mit der Problematik beschäftigen, nähern Sie sich systematisch der besten Lösung.

Visualisierung

Das Schreiben ist dabei gleichermaßen der ideale Weg, eine Idee zu testen. Schreiben Sie sie nieder und sehen, wie viel übrig bleibt.

Vielleicht haben Sie es schon einmal erlebt, dass Sie mehrere Stunden lang mit Freunden und Bekannten an einem Konzept, einer Idee, überlegt und diskutiert haben, bis jeder Einzelne von Ihnen der Ansicht war, dass Sie nicht nur Material für EINE gute Geschichte hätten, sondern duzende Ideen für zahlreiche Bücher. Voller Euphorie schlossen Sie die Diskussion ab, nur um bei der erneuten Aufnahme festzustellen, dass das gesammelte Resultat Ihres mehrstündigen Brainstormings gerade mal eine halbe Din-A4 Seite füllte. Eine halbe Seite, die nicht einmal das Skelett oder den roten Faden für eine Geschichte bot, sondern zahlreiche einzelne Skizzen, die eher dem Skelett eines Wolpertingers entsprachen.

Dabei ist es so, dass dem menschlichen Verstand nur eine begrenzte Anzahl an Ecken, um die er denken kann, zur Verfügung steht. Eine Disziplin, die beim Schach den Unterschied zwischen guten und schlechten Spielern ausmacht. In meinem Essay »Über den Kurzfilm« verwendete ich das Sinnbild eines Puzzles, bei dem, sobald man ein neues Stück anlegt, ein bereits gelegtes sich wieder löst. So ist der menschliche Verstand nun einmal aufgebaut, wobei sich die Anzahl der Puzzleteile je nach Training durchaus unterscheidet bzw. steigern lässt. Jedoch führt diese Eigenschaft genau zu der oben aufgeführten Problematik. Es ist nicht möglich, ein gesamtes Konzept ausschließlich in Ihrem Kopf zu schreiben. Daher empfehlen Erfolgstrainer auch die konstante Nutzung eines Notizblocks, Mind-Maps usw. Eine Idee muss visualisiert werden und der einfachste Weg dafür ist es, sie aufzuschreiben.

Das Detail als Idee

Das bedeutet für den Autor, erst seine Geschichte zu schreiben, um einerseits die Idee auf Ihren Gehalt zu prüfen, aber noch viel wichtiger, erst, sobald sie einmal geschrieben steht, überarbeiten zu können. Ansonsten führt es in den seltensten Fällen über eine bloße Idee hinaus. Und ja wir sind euphorisch, wenn wir einen Gedankengang haben, der uns fasziniert, wenn wir im Alltag einen Charakter beobachten, den wir gerne in eine Geschichte verarbeiten würden. Doch mangelt es häufig eben an der Geschichte. Was wir als Sensation empfinden, bildet in den meisten Fällen nur eine Szene, manchmal sogar nur ein Foto und der Verstand spielt uns den Streich, dass wir es jetzt nur noch aufschreiben müssten, dass es quasi schon geschrieben steht und die Geschichte ja eigentlich schon fertig ist, dabei hat die Arbeit noch gar nicht begonnen.

In meiner Tätigkeit als Filmemacher geschah es so des Öfteren, dass Menschen mit einer Idee an mich herantraten. Voller Euphorie verkündeten sie: »Ich habe da diese Idee für einen Film. Es geht sich um einen Schuhputzer.«

Eine interessante Charakterwahl, jedoch war meine erste Frage »Was passiert?«

Darauf die verdutzte Antwort: »Ja nun, er putzt Schuhe und dann geschieht etwas.«

Was geschieht, ist dabei jedoch das Entscheidende für eine Geschichte. Das Skelett. Ein Bildhauer, je nachdem, mit welchem Material er arbeitet, beginnt mit einem Drahtgestell, auf das nach und nach einzelne Lagen aufgetragen werden. Wenn er mit Marmor arbeitet, bringt er den Klotz erst einmal in eine Grundform. Der Maler skizziert die Komposition und Figuren als Formen oder sogar Strichmännchen. Erst danach geht es ins Detail. Häufig wird das Detail als Idee verstanden und ich könnte nicht darüber schreiben, wenn es mir selbst nicht schon so ergangen wäre. Ein Detail, das mich in Euphorie versetzt, niedergeschrieben jedoch nur einen Satz ergibt. Denn ich sprang im Verstand von dem Detail zu einem weiteren Detail und übersprang dabei den eigentlichen Inhalt. Eben, wie beim Schach, wo man bereits den 5ten Zug plant, ohne die Grundvoraussetzung, um diesen Zug zu tätigen, zu erfüllen und dann reagiert mein Gegenüber anders und ich komme gar nicht erst zum 5ten Zug. Schachmatt. Jetzt spiel ich mit Weiß. Den Zug habe ich natürlich noch im Kopf und es wäre ein genialer Zug, aber ich muss mit dem ersten anfangen.

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