Carsten Göttel - Wie man schreibt

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In «Wie man schreibt – Der praktische Ansatz» macht Carsten Göttel Sie mit einer Herangehensweise an das Kreative Schreiben vertraut, in der es nicht darum geht, erst einen Routenplan zu erstellen, bevor die Reise losgehen kann.
Warum funktioniert eine Geschichte? Wie wirkt ein Dilemma? Wann sollte man auf Beschreibung lieber verzichten?
Dabei werden keine Regeln aufgestellt, sondern die Beweggründe für die Entscheidungen, die jeder Autor in seiner Praxis treffen muss, erläutert. Immer mit einem Augenzwinkern versehen erlernen Sie die Werkzeuge, die dafür nötig sind, eine gute Geschichte auf herausragende Art & Weise zu erzählen.
"Wie man schreibt – Der praktische Ansatz" eignet sich sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene, da immer wieder mit leicht verständlichen Beispielen aus den Bereichen Film, Fotografie, Psychologie und schlussendlich der eigenen Erfahrung die Perspektive geändert wird, um mal die Position des Lesers einzunehmen, mal die des Zauberers auf der Bühne.
Das Schreiben wird dabei zu einem Spiel, in dem immer mal wieder hinterfragt wird, welche Regeln sich zu brechen lohnen und gleichermaßen anschaulich erläutert, wie wir unser Unterbewusstsein nutzen, um produktiv tätig zu werden und nicht vor dem leeren Blatt auf die Muse zu warten. Es gibt keine Schreibblockade!

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Im letzten Fall, während Sie ihren Protagonisten in Liebeskummer versinken lassen, werden Sie selbst den Schmerz überwinden oder sogar eine neue Beziehung finden. Und was machen Sie dann mit Ihrem todtraurigen Protagonisten. Lassen Sie ihn dann auch wieder eine neue Liebe finden?

Wie Sie sehen, ist der direkte Eindruck schwer literarisch zu verarbeiten und führt schnell zu überfüllten Schubladen mit Ideen & Ansätzen, jedoch nicht zu Ihrer fertigen Geschichte.

Ein Ansatz aus der Schauspielkunst scheint daher sinnvoller. Ein Schauspieler muss nicht direkt vor einer Szene, in der er verlassen wird, von einer Person verlassen worden sein. Er greift auf die emotionale Erfahrung des Verlassenwerdens zurück und wenn er tatsächlich noch nie in seinem Leben verlassen wurde, so hat er doch schon einmal in seinem Leben irgendetwas verloren und kann dieses Gefühl adaptieren. Gleiches gilt für den Autor und das Schreiben aus dem Leben. Reflektieren Sie Eindrücke aus ihrem Leben, verarbeiten Sie diese jedoch nicht unmittelbar.

Denn mit etwas Distanz können Sie darauf zurückgreifen und diese für Ihren Protagonisten adaptieren. Erst dann werden Sie in der Lage sein einen Eindruck so zu schildern, dass er dem Leser zugänglich ist.

Ermunter Sie sich, im tiefsten Winter eine Geschichte über den heißesten Sommer zu schreiben. Denn erst dann beginnen Sie in Ihrer Erinnerung zu wühlen, welche Sensationen Sie über Ihre Sinne an einem heißen Sommertag wahrnahmen, etwas, dass Sie an einem heißen Sommertag für selbstverständlich und zugehörig zu dem Begriff »Sommertag« empfinden und es dadurch dem Leser nicht näher bringen können, der ja Ihre Geschichte auch im Winter lesen könnte.

Übertragen Sie darüber hinaus nicht einfach Ihre Vorlieben auf den Protagonisten, denn auf diese Art & Weise werden Sie ihn nicht kennenlernen und sich selbst kennen Sie ja bereits.

Doch bedienen Sie sich natürlich an dem, was Sie sehen und erfahren, in Ihrem Bekanntenkreis, Zeitungsartikeln etc.

In diesem Sinne schreiben Sie ruhig aus Ihrem Leben, aber vermeiden Sie Subjektivität, was selbstverständlich nicht ausschließt, die erste Person Singular zu verwenden.

Doch Sie sind nicht der Protagonist! Wenn Sie nicht eine Biografie oder ein Tagebuch schreiben.

Dementsprechend ist es von enormer Wichtigkeit, als Autor auch zu lesen, um sich damit zu beschäftigen, wie andere Autoren diese Hürde gemeistert haben und schlussendlich von ihnen zu lernen wie der Maler von den Altmeistern.

Zeit zum Lesen

Um erneut auf das eigentliche Thema zurückzukommen, ist es ebenfalls wichtig, dass Sie sich Zeit zum Lesen nehmen. Dazu lassen sich auch gezwungene Aufenthalte im Zug beispielsweise nutzen. Dennoch sehen Sie es nicht als bloße Ablenkung, um eine Zeit zu überbrücken, sondern als Vergnügen. Nehmen Sie sich Zeit, ausschließlich, um zu lesen. Stunden. Denn daran scheitern viele Leser und damit auch viele Bücher. Wenn Sie quasi zwischen Tür und Angel immer mal eine Seite lesen, haben Sie beim nächsten Mal vergessen, was auf der Seite davor passiert ist und müssen zurückblättern oder ahnungslos weiterlesen, um vielleicht wieder die Erinnerung zu »triggern«.

Nicht nur ruinieren Sie sich dadurch gute Bücher, sondern machen es sich selbst schwerer, diese zu genießen.

Schauen Sie sich mal einen Film an. Morgens 10 Minuten, am Tag darauf 10 Minuten, bevor Sie beispielsweise die Kinder abholen, 10 Minuten vor dem Zubettgehen und so weiter.

Irgendwann hören Sie einfach auf, da Sie nicht mehr wissen, was in dem Film überhaupt geschieht.

Dasselbe passiert mit einem Buch. Nehmen Sie sich die gleiche Zeit zum Lesen, die Sie für jede andere Freizeitbeschäftigung aufwenden. Und, wenn es ihnen anfänglich schwerfällt, werten Sie diese Zeit auf, mit Popcorn, besonderen Getränken, Duftkerzen oder einem unheimlich gemütlichen Sessel, den Sie extra für das Lesen verwenden und bei dessen Anblick Sie sich bereits darauf freuen, das Buch in die Hand zu nehmen, anstatt den Tatort zu gucken oder ein Café aufzusuchen. Doch achten Sie darauf, dass Sie sich keinen Rattenschwanz von Entschuldigungen aufbauen, wie, dass Sie heute nicht lesen können, weil Sie keinen Kakao im Haus haben oder dass Ihr Lesesessel gerade von Ihrer Dogge besetzt ist, die ihn eben so gemütlich zu finden scheint, wie Sie.

Lassen Sie das Buch nicht zu einer Last werden, die noch erledigt werden muss, sondern zu einer Wohltat, mit der Sie sich belohnen.

Und wenn das alles nichts hilft, hilft nur ein Tritt in den eigenen Hintern. Nehmen Sie das Buch und beginnen Sie zu lesen, auch wenn Sie sich zwingen müssen und Ihnen duzende Dinge im Kopf herumschweben, die Sie vielleicht lieber täten.

Innerhalb weniger Minuten werden diese verschwunden sein.

Fangen Sie an und nach den ersten 5 Seiten, werden Sie sich fragen, warum Sie sich so davor gedrückt haben. Es macht ja doch Spaß!

Und dies ist exakt die gleiche Angelegenheit beim Schreiben. Denken Sie nicht darüber nach. Tun Sie es einfach! Werten Sie die Zeit, in der Sie schreiben, ebenso durch oben genannte Mittel z. B. auf. Und achten Sie auch hier darauf, sich keinen Rattenschwanz von Entschuldigungen aufzubauen. Nehmen Sie sich die Zeit! Sowohl für das Schreiben als auch für das Lesen.

Zumal das Lesen wichtig ist, wenn sie schreiben möchten. Nicht nur bieten sich Ihnen unendlich viele Quellen der Inspiration, gleichzeitig schulen Sie ihren Schreibstil, gerade durch klassische Literatur. Hier und da findet sich ein Ansatz, den Sie bewusst oder unterbewusst adaptieren werden.

Darüber hinaus und dies ist für den »Rewrite« wichtig, lernen Sie schneller zu lesen, fördern Ihre Konzentration und gewinnen mit jedem Buch neue Möglichkeiten Ihre Geschichte zu verwirklichen.

3. Der »Rewrite« oder »Der magische Trick des Autors«

Wenn uns ein Zauberer auf der Bühne mit einer Illusion in Erstaunen versetzt, sehen wir nicht, wie oft er diesen Trick geübt hat, wie oft er in der Übung gescheitert ist oder wie viele Möglichkeiten der Bewegung und der verbalen Ablenkung er ausprobiert hat, bis uns das Endresultat verblüfft und wir rätseln, was sein Geheimnis ist. Und sobald er es erklärt, eine Todsünde für jeden Zauberer, oder sobald wir den Trick durchschauen, fragen wir uns, wie wir es vorher nicht bemerken konnten.

Nun, in diesem Kapitel werde ich das Geheimnis der Autoren lüften.

Der Rewrite oder die Antwort auf die Frage »Wie kommt er/sie darauf?«

Der Rewrite

Es mag einfach erscheinen, dennoch ist es erstaunlich, wie oft man auf die Ansicht trifft, ein Autor wäre schlichtweg so talentiert, mit dem ersten Wort seiner Geschichte anzufangen und sie in einem durch mit dem letzten Wort zu beenden. Fertig. Und bevor ich begann mich mit dem Schreiben zu beschäftigen, vertrat ich die gleiche Auffassung, dass es einzig und allein mit Talent zu tun hat, eine gute Geschichte zu erzählen.

Natürlich spielt Talent eine Rolle, auch wenn ich persönlich nicht an Selbiges glaube, wahrscheinlich aus dem Grund, dass ich keines besitze, dennoch erfordert es mehr bzw. sogar weniger eine gute Geschichte zu erzählen. Nämlich schlichtweg die Kenntnis der Fertigkeit. Eben, wie bei dem Zauberer, keine magische Kraft (Talent), sondern die Kenntnis über die Fertigkeit die Aufmerksamkeit des Publikums zu lenken oder besser gesagt abzulenken. Der Rewrite ist nichts anderes, als die Korrektur des einmal Geschriebenen, wieder und wieder und wieder und lässt sich daher vielleicht am besten als »Überarbeitung« übersetzten. Der Leser sieht dabei nicht den ersten Entwurf und auch nicht den zweiten oder dritten, sondern erst das Endresultat und stellt sich daraufhin die Frage, wie man auf so was kommt. Der entscheidende Faktor dabei ist die investierte Zeit. Was der Leser in wenigen Sekunden oder Minuten aufnimmt, ist das Resultat von Stunden, Tagen, Wochen und Monaten der Überarbeitung, wohlgemerkt nicht des direkten Nachdenkens oder der Überlegung, dergestalt, dass der Autor Stunden an beispielsweise einem Dialog überlegt, sondern das erneute Herantreten an diesen. Dadurch ist es nicht der erste Einfall, der dem Leser dargeboten wird, sondern der dritte, vierte, fünfte und sechste und daher für den Leser, der die Informationen in so kurzer Zeit aufnimmt, überraschend, unvorhersehbar und originell.

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