8.2 Besprechungen vorbereiten und durchführen
8.3 Agenda bzw. Tagesordnung
8.4 Zeitliche Planung
8.5 Ort
8.6 Einladung
8.7 Bewirtung
8.8 Sonstiges
8.9 Protokoll
8.10 Ergebnisliste
8.11 Auftragsliste
8.12 Vorbereitung
8.13 Ablauf einer Besprechung
8.14 Konflikte / Störungen bei Besprechungen
8.15 Leitung der Diskussion übernehmen
8.16 Nachbereitung
9 Präsentationen / Reden / Vorträge
9.1 Grundlagen der Kommunikation
9.1.1 Gesprächsebenen / Vier-Ebenen-Modell / Vier-Seiten-Modell / Vier-Schnäbel-Modell / Quadratische Kommunikation / 4-Ohren-Modell von Friedemann Schulz von Thun
9.1.2 Fragen
9.1.3 Feedback
9.2 Vorbereitung einer Präsentation / Rede / eines Vortrags
9.2.1 Die klassischen fünf Arbeitsschritte einer Rede
9.2.2 Emotional mitreißen
9.2.3 Rhetorisch überzeugen
9.2.4 Argumentation
9.2.5 Verständlichkeit
9.2.6 Aufmerksamkeit
9.2.7 Informationen
9.2.8 Visualisierung
9.2.9 Teilnehmer motivieren / aktivieren
9.3 Aufbau einer Präsentation / Rede / eines Vortrags
9.3.1 Einleitung, Hauptteil, Schluss (1-2-3-Formel)
9.3.2 Die Lehre von den vier Redeteilen
9.3.3 AIDA-Formel
9.3.4 Antike Redegliederung
9.3.5 Fünf-Punkte-Formel / Fünf-Finger- oder Fünf-Satz-Formel
9.3.6 Integrierte Problemlösungsformel
9.3.7 Pro-und-Kontra-Formel / Plus-Minus-Formel
9.3.8 Vier-B-Formel
9.3.9 Programmatische Struktur
9.3.10 Analytische Struktur
9.3.11 Proleptische Struktur
9.3.12 Statement-Struktur
9.4 Der Vortrag
9.4.1 Allgemeine Tipps
9.4.2 Thema
9.4.3 Auftreten
9.4.4 Vermeiden
9.5 Einwände / Widerstand / Störungen / Angriffe
9.6 Vorbereitung einer Präsentation
9.6.1 Einladung
9.6.2 Zeiteinteilung Präsentation
9.6.3 Präsentationsaufbau
9.7 Medien und Techniken
9.8 Interaktionsstrategie
9.9 Veranstaltungsort
10 Verhandlungen
10.1 Vorbereitung einer Verhandlung
10.2 Durchführung
10.3 Vier Haupthindernisse zur Entwicklung von Entscheidungsmöglichkeiten
11 Business Englisch
11.1 Die häufigsten englischen Begriffe im Büro
11.2 Anrede im Englischen
11.3 Typische Formulierungen in der schriftlichen Korrespondenz
11.4 Verabschiedung im Englischen
11.5 Small Talk
12 Fremde Arbeitskulturen
12.1 Auslandsaufenthalte
12.2 USA
12.3 China
13 Umgang mit Beratern
14 Headhunter
15 Karriere
15.1 Allgemeines
15.2 Aufstieg
15.3 Umgang mit dem Vorgesetzten
16 Führung
16.1 Führungsstile
16.2 Führungstechniken
16.3 Führungsinstrumente (auch Führungswerkzeuge)
16.4 Verhalten als Führungskraft
16.5 Motivation
16.6 Team-/ Gruppenbildung
17 Das Mitarbeitergespräch
17.1 Anlässe und Themen von Mitarbeitergesprächen
17.2 Vorbereitung als Mitarbeiter
17.3 Mitarbeitergespräch als Führungskraft
17.4 Mögliches Verhalten des Mitarbeiters bei einem Mitarbeitergespräch
17.5 Gehaltsverhandlungen
17.6 Vermeiden als Führungskraft
17.7 Kundengespräch
18 Mikropolitik / Karriereorientiertes Verhalten / Machiavellismus
18.1 Netzwerke (bzw. Networking, Seilschaften, Vitamin B)
18.2 Politische Taktiken (Mikropolitik und Machiavellismus)
18.3 Konflikte im Büro
1 Organisationsformen in Unternehmen
„Alles im Leben ist Organisation.“
Wilhelm von Humboldt; deutscher Gelehrter und Staatsmann
In Unternehmen sind heute die unterschiedlichsten Organisationsformen vorzufinden. Das folgende Kapitel zeigt, welche Organisationsformen zumeist umgesetzt werden und wieso.
1.1 Funktionale Organisation
Die funktionale Organisation (auch Einlinienorganisation oder Trennaufbauorganisation) basiert auf einem Verrichtungsprinzip. Die Aufgabenverteilung ist relativ überschaubar und homogen und ist daher besonders für kleine und mittlere Unternehmen geeignet.
Vorteile:
- Begrenzter Bedarf an fachlich spezialisierten Führungskräften
- Bündelung des Wissens
- Effekt der Spezialisierung wird ausgenutzt
- Eindeutige und klar abgrenzbare Aufgabenbereiche, Kommunikationsbeziehungen und Hierarchie
- Wenig Aufwand
Nachteile:
- Beitrag zum Gesamtergebnis der einzelnen Bereiche / Mitarbeiter teilweise schwer ersichtlich
- Erschwerte Koordination und Kommunikation zwischen den Bereichen
- Fehlende Generalisierung
- Führungsaufgaben werden weitgehend von der Unternehmensspitze übernommen
- Gefahr der Überlastung bzw. Leerzeiten
- Mangelnde Gesamtsicht und fehlendes Verständnis für andere Bereiche (Ressortegoismus)
- Mögliche Informationsfilterung
1.2 Gebietsorientierte Organisation
Die Organisationsstruktur orientiert sich an (Absatz-)Gebieten (Städte, Länder, Kontinente, …). Dabei ist wichtig, dass die Gebiete eindeutig abgrenzbar sind. Vor allem Unternehmen mit einer großen Anzahl von Standardprodukten können diese Organisationsstruktur einsetzen.
Vorteile:
- Die Bearbeitung des Markts kann individuell angepasst werden
- Relativ einfach und eindeutig
- Spezifische Ausrichtung auf das Gebiet möglich
Nachteile:
- Die langfristige Strategie leidet unter Umständen
- Möglichkeit einer unterschiedlichen Marktpolitik
- Schwierige Koordination zwischen den Bereichen
1.3 Kundenorientierte Organisation
Ausgehend von den Kunden, werden hier die verschiedenen Bereiche zusammengefasst. Diese Organisationsform ist lediglich anwendbar bei einer überschaubaren Anzahl von Kunden.
Vorteile:
- Auf spezifische Kundenanforderungen kann gezielt eingegangen werden
- Enge Kundenbeziehungen
- Spezialisierung auf Kunden
Nachteile:
- Hohe Kosten
- Mögliche Kompetenzprobleme unter den Mitarbeitern
- Spezialisierte Mitarbeiter notwendig
1.4 Produktorientierte Organisation
Die Orientierung der Organisation basiert auf den Produkten bzw. Produktgruppen. Sie wird meist von Unternehmen eingesetzt, deren Produkte stark unterschiedlich sind.
Vorteile:
- Flexible Marktanpassungen möglich
- Hohe Motivation der Bereiche
- Klare Zuordnung von Leistungsbeiträgen
- Starke Marketingorientierung bzw. Marktorientierung
- Zugang zu neuen Märkten
Nachteile:
- Aufwendig
- Internes Konkurrenzdenken
- Mögliche Kompetenzkonflikte
- Nur begrenzte Zusammenarbeit
- Spezialisierte Mitarbeiter notwendig
Ist ein Unternehmen nach mehreren Kriterien strukturiert (Kunden, Gebiete, Produkte, Projekte, …), kommt eine Matrix Organisation zum Einsatz.
Vorteile:
- Innovationsförderung
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