Was ich damit sagen möchte, für das Loslassen müssen die Voraussetzungen zum Fließen lassen gegeben sein, in sich hinein zuschreien – ich lass den Sche… jetzt los – funktioniert nicht und hinterlässt zusätzlich unerwünschte Spuren.
Mit Bewusstsein und Unterbewusstsein verhält es sich wie beim Schwimmen, der größte Teil ist unter Wasser, also unsichtbar. Das ist gleichzeitig die Erklärung warum sich jeder Veränderungswunsch so richtig im Unterbewusstsein etablieren muss – also die Gefühle dazu, dass es schon jetzt so ist – damit es in der Realität sichtbar erscheinen kann. Visualisieren und fühlen kannst du es jederzeit, da kann das Unterbewusstsein nicht unterscheiden zwischen echt und real. Vergiss die Worte „probieren und versuchen“ tu es mit Freude und Zuversicht (Gefühle!!!!!) und jede Verbissenheit (das ist ungefähr so wie wenn du zu Bett gehst mit dem Gedanken, dass du eh wieder nicht einschlafen kannst und das mit gedanklicher Gewalt erzwingen willst).
Nimm deine erwünschten Bilder und Gefühle mit in den Schlaf – ganz easy wie ein Kind eine Gutenachtgeschichte – da kann wenigstens der denkende und querulierende Verstand nicht drein pfuschen.
Die Dankesenergie ist wesentlich effektiver für die Realität, als zu Bitten. Beim Bitten liegt die Hauptschwingung und somit Energie bei der Hoffnung, dass etwas passiert, ich aber nicht wirklich darauf vertraue dass es so sein wird. Während bei echter Dankbarkeit das Erwünschte ja schon da ist, sonst würde ich mich ja nicht bedanken. Es gilt also darauf zu vertrauen, selbst wenn verstandstechnisch alles dagegen spricht. Mach gedanklich diesen Schritt aus deinem Zuckerwattehaus und vertraue. Spüre deine Stärke – Innen wie Außen – stelle dich mit beiden Beinen aufrecht hin, Hände in die Hüften, atme tief in den Bauch und spüre dich, spüre die fließende Energie und die Kraft in dir.
Du musst dein Ändern leben! Rainer Maria Rilke
Man sagt, Politiker ist der einzige Beruf für den man keine spezielle Qualifikation braucht, von einem Tag auf den anderen ist man einfach Einer. Genau so kann man sein Menschsein betrachten, jeder kann in der Sekunde mit der „Veränderung“ beginnen – auf was willst du warten?
Spüre deine Lebendigkeit und erwarte nicht mit Missmut, dass es nicht klappt, das es nicht so gut lauft wie erträumt und schließe das „Experiment“ nicht wie immer ab – alle haben es besser, mir bleibt wieder nur die Hoffnung auf die Zukunft – irgendwann, irgendwo. Während du wieder wartest, auf … geht das Leben an dir vorbei.
Du musst erst mal wissen, was du willst, das was du nicht willst hast du ja offensichtlich eh zur Genüge. Und wenn du weißt, was du wünschst überprüfe es in deiner Vorstellung nochmals, genauso wie wenn du es schon hättest. Oft stellt sich heraus, dass der Wunsch gar nicht zu dir passt, dann hättest du vergebens gewünscht oder der Wunsch hätte sich sowieso nicht erfüllt. Bedenke, alles im Leben hat mindestens zwei Seiten, wie Licht und Schatten.
Angenommen du wünscht dir ein Haus mit großem Garten am Land, du musst den Garten pflegen, im Winter Schnee räumen, jeden Tag eine Stunde mit dem Auto in die Arbeit fahren, hast keine Lust mehr am Abend nochmals in die Stadt zu fahren um Freunde zu treffen,…
Angenommen du wünscht dir einen Hund, du musst viermal täglich Gassi gehen und das bei jedem Wetter, das Futter kostet, vom Tierarzt gar nicht zu reden, du musst ihn erziehen, du kannst nicht mehr spontan auf Urlaub fahren,…
Mancher „Wunschtraum“ stellt sich bei genauerer ehrlicher Betrachtung als unpassend heraus, ist also letztlich Energievergeudung. Setzte deine Energie also für Besseres ein. Mache dein persönliches Glück nicht von drei Menschen abhängig – dem (möglichen) Partner, dem Therapeuten und dir – allein du hast die Verantwortung.
Atme einmal richtig durch und spüre – für die Asiate ist Pranaatmen eine tägliche, automatisch durchgeführte Atemtherapie als Urquelle der Gesundheit von Geist und Seele. Prana bedeutet Lebensenergie und die ist das wichtigste Werkzeug für Alles. Mit der bewussten tiefen Bauchatmung können wir innerhalb von zehn Minuten den gesamten Körper reinigen und harmonisieren oder auch zwischendurch bei Bedarf wieder in die Mitte bringen. Liegen, Sitzen oder Stehen – wichtig ist das die gerade Wirbelsäule (damit der Energiefluss optimal funktionieren kann) und nichts überkreuzen, Augen geschlossen, Zungenwurzel an den hinteren Gaumen drücken, tief durch die Nase einatmen (die Luft richtig rauf in die Lungen ziehen), Atem ruhig anhalten, bewusst und langsam ausatmen (spüren wie Verunreinigungen und Blockaden gelöst sind und nun abfließen).
Wenn du so in den Tag startest, dankbar bist für Alles was du hast, statt dauernd zu grübeln was dir fehlt, ist schon viel gewonnen und das ganz ohne esoterischen Firlefanz.
Lerne wieder deine Gefühle wahrzunehmen, oft weinen oder lachen wir nur mehr theoretisch mit unserem Gehirn, weil es jetzt so erwartet wird, wie bei einem Kinofilm, auf einer Beerdigung oder wenn dir ein Baby gezeigt wird. Diese Hirngefühle haben jedoch keinerlei „Wirkung“ auf unser Inneres, die Information dahinter ist – es ist mir total egal, es lässt mich kalt.
Um sagen wir es pauschal, um den gesellschaftlichen Zwängen, Vorgaben und Erwartungen zu entsprechen bleiben wir oft als Selbstschutz in dieser gefühlsfreien Zone, weil es einfach bequemer ist und unserer Gewohnheit entspricht.
Es beginnt als Kind, da sagen uns die Eltern was gut für uns ist, das verstärkt sich dann mit dem Schulbesuch, dann müssen wir Geld verdienen und dem Chef entsprechen und als Ganzes gesehen eben der Gesellschaft. Und so werden die Gefühle nach und nach verschüttet, wir entfernen uns Stück für Stück vom eigenen Ich. Etwas „Falsches“ zu tun wird bestraft, dieses Abteil unserer Glaubensmuster ist meist randvoll, die Frage ist – wer entscheidet was falsch ist. Man gewöhnt sich daran ein halbwegs zufriedenes, wenn auch unerfülltes Leben zu leben. Manch einer tut etwas Anderes nur um dagegen zu sein, eine Revolution gegen was auch immer, obwohl er das auch nicht wirklich will. Das ist verpuffte Energie und bringt uns auch nicht weiter, eigentlich lenkt es nur noch mehr vom eigenen Mühsal ab, um dass wir uns nicht kümmern wollen. Neidig schauen wir auf manche Menschen, die sich über diese vorgegebenen Zwänge hinwegsetzten und dabei eine Lebensfreude ausstrahlen, dass es nur so pascht. Genau diese Lebensfreude, dieses innere Freiheitsgefühl macht das Leben lebenswert – genau das ist es doch was wir ALLE wollen. Und genau deswegen brauchen wir unsere Gefühle, die können wir nur in uns finden und sonst nirgendwo. Das kann ein holpriger Weg sein diese wiederzufinden, aber es ist die einzige Möglichkeit.
Wer zu sich selbst finden will, darf andere nicht nach dem Weg fragen. Paul Watzlawick
Esoterik, Realität, Wunder, Spiritualität, Erleuchtung, Schicksal, Karma oder der ganz normale Wahnsinn – den wir unser Leben nennen?
Ich glaube aus tiefster Überzeugung dass,…..ja was, dauernd etwas Anderes, das das was ich bisher glaubte nicht richtig ist, dass alle Anderen es leichter haben, ich mit meiner Vorgeschichte keine Chance auf ein schönes, lebenswertes Leben habe, Alles mit Allem verbunden ist, diese ganze Universumgeschichte ein totaler Blödsinn ist, ja oder…………………………………………………………………
Die essentielle Frage, die ich irgendwann an mein Bauchgehirn geschickt habe ist eigentlich ein Gedankenchaos: Ist es möglich durch meine Gedanken und Gefühle mein Leben, also meinen persönlichen Zustand zu verändern? Ist es vielleicht nur möglich, wenn alles eigentlich eh ganz in Ordnung ist, eine harmlose Verkühlung oder einen verpassten Zug in einem anderen Licht zu sehen erscheint mir nicht so abartig, da bin ich überzeugt vom guten Gelingen, wenn ich mich sonst stabil und gut fühle. Aber was ist bei einer schweren Depression, lebensbedrohlichen Krankheiten, chronischen Schmerzen, permanenten Existenzängsten, Verlust von Mensch und Tier, tiefe durchdringende Traurigkeit, erstickende Einsamkeit?
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