Andreas Milanowski - Sinja und die Zaubergeige

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Sinja und die Zaubergeige: краткое содержание, описание и аннотация

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Eigentlich war Geige üben für Sinja etwas furchtbar Langweiliges. Doch plötzlich schwirren drei Elfen um ihr Instrument herum und behaupten, die Hüterinnen der Töne zu sein. Sinja folgt den dreien in eine wundersame Welt, die aus den Klängen der Musiker entsteht und damit beginnt ein Abenteuer, in dem es drunter und drüber und gelegentlich auch um Kopf und Kragen geht. Denn diese Welt ist nicht so friedlich, wie sie auf den ersten Blick erscheint. Glücklicherweise finden sich bald Freunde und Gefährten, die Sinja im Kampf gegen den finsteren `Unerhörten´ unterstützen.

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Amandra sagte das mit nicht zu überhörendem Stolz in der Stimme und strich sich mit einer ausladenden Geste eine schwere Haarsträne aus der Stirn.

Sie turnte ungefähr fünfunddreißig bis vierzig Zentimeter über Emelda herum und machte dort ihre Kapriolen.

Sie war von ähnlicher Statur wie Elfe eins, hatte allerdings schwarzes Haar, blaue Augen und knallrote Lippen, und sah aus wie eine Miniaturausgabe von Schneewittchen - mit Flügeln. Die Flügel dieser Elfen erinnerten Sinja ein wenig an die Fähnchen von Achtelnoten.

Amandra trug ein dunkelblaues Kleid und elegante modisch-schwarze Schuhe mit Silberschnallen dazu.

Plötzlich hörte Sinja aus einer anderen Ecke langsames, leises Händeklatschen. Es sollte klingen wie hämischer Applaus.

„Bravo, bravo, bravo!“, rief eine Stimme von ganz weit unten aus dem Lichterwirbel dazu.

„Die zwei sind wirklich die Allergrössten unter den Sonnen, aber es gibt auch noch andere, weniger Tolle. Wenn Mandy und das „große EEEEgo“ dann damit fertig sind, sich selbst zu beweihräuchern kann ich mich vielleicht auch gerade vorstellen, wenn wir schon dabei sind. Ich bin Gamanziel und mir gehört das ‚G', der Erdenton. Ich lege im Übrigen viel Wert darauf, dass mein Name richtig ausgesprochen wird, nämlich mit i-ä am Ende und nicht mit langem ie wie Ziel. GA-MAN-ZI-ÄÄÄL. Ich wäre dir sehr dankbar.“

„Noch eine?“

Sinjas fragender Blick wanderte hektisch von einer Elfe zur anderen und wieder zurück.

Gamanziel, die dritte im Bunde hatte braune Haare, die zu zwei seitlichen Pipi- Langstrumpfmässigen Zöpfen gebunden waren, graubraune Augen und die gleiche, seltsame Art von Flügeln.

Sie steckte in einer grünen Latzhose mit gelbem Hemd und braunen Stiefeln und sah aus, als käme sie gerade von der Gartenarbeit.

Sie flatterte in der Nähe des Geigenkörpers herum, in etwa dort, wo die Lichtbögen und –bänder die Geige verließen.

„Emelda, Amandra, Gamanziel? Aha?

Ich berufen? Warum? Wozu?

Viel Zeit miteinander verbringen? Wer mit wem?

Wieso?

Was soll das alles?

Wo kommt ihr her?

Wie komme ich zu euch und ihr zu mir?

Was….was ist das hier?“

Sinja versuchte mühsam, ihre Fassung wiederzugewinnen und hoffte sehr, auf ihr Dutzend Fragen mindestens genauso viele Antworten zu bekommen.

Sie hatte mit einigem gerechnet, als sie eben die Geige in die Hand genommen hatte, vor allem damit, eine entsetzlich langweilige Viertelstunde mit ihrem Instrument zu verbringen, aber sicher nicht mit dem, was in den letzten Minuten hier passiert war.

„Nun, wollen wir unserem armen, verwirrten Kind mal erklären, was hier gerade vor sich geht?“, spielte Emelda auf einmal die Besorgte.

„Ja, ich denke, wir sollten es ihr schnell erzählen. Schließlich hat sie uns gerufen und es wäre doch doof, wenn wir den ganzen langen Weg umsonst gemacht hätten“, antwortete Amandra.

„Aber wir sind doch nicht ihretwegen hier. Das kann doch nur ein Versehen sein. Meint ihr denn wirklich, dass sie das alles kann?

Guckt sie euch doch nur an. Wie hilflos sie dasteht. Ich glaub´ das nicht!

Keine Ahnung warum und wie, aber da muss ein Fehler passiert sein.

Wir sollten so schnell wie möglich hier verschwinden und die Sache auf sich beruhen lassen. Sie wird uns bald vergessen haben“, hörte Sinja die Stimme der Latzhosenelfe.

„Du urteilst ziemlich hart Gamanziel und das steht dir gar nicht gut an“, wies Amandra ihre Freundin barsch zurecht. Die Töne irren sich nicht. Es kann kein Fehler sein.“

„Amandra hat Recht, Gamanziel! Hast du schon jemals erlebt, dass die Töne sich geirrt haben? Ein einziges Mal? Nein! Das hast du nicht! In unserer Situation können wir jede helfende Hand und jede Seele gebrauchen.“

„Hast du das Fräulein denn schon gefragt, ob es uns überhaupt helfen will?“, fragte Gamanziel gereizt zurück, „im Moment steht sie da und starrt mit offenem Mund auf ihre Notenblätter und hat keine Ahnung, was geschieht und warum, obwohl sie es eigentlich wissen müsste.

Also, wie soll das jetzt weitergehen?“

„Sie hat die Töne gespielt und sie hat sie so gespielt, wie man sie spielen muss, sonst wären wir der Melodie nicht gefolgt. Auch du nicht. Das solltest du zugeben!“, sagte Amandra energisch.

„Hmpfhgnkrznfz!“, knarzte Gamanziel verärgert und schüttelte ihren Kopf, dass die Zöpfe von einer Seite auf die andere flogen, "nee, nee, nee - ich bin raus! Macht das von mir aus, aber ohne mich!"

Amandra wurde sauer.

"Du spinnst wohl! Wie soll das ohne dich gehen?"

"Ja, du hast ja recht. Ist mir so rausgerutscht. Tut mir leid!

Aber denk´doch mal nach: der Kristall, der `Unerhörte´, die ganze Tour durch die Berge....und das soll dieses Kind?.... Niemals!.... Das schafft die nicht!"

„Ihr geht mir ganz schön auf den Sender, ihr zwei. So viele miese Schwingungen bin ich von euch beiden gar nicht gewöhnt“, rief Emelda dazwischen, „gut, ich bin auch etwas gestreßt zurzeit.

Das ist aber kein Grund, so schlechte Stimmung zu verbreiten.

Was soll denn unsere Freundin hier von uns denken?

Wenn ihr fertig diskutiert habt, sagt mir Bescheid.

Ich regele den Rest in der Zwischenzeit schon mal mit der jungen Dame hier!“

Damit überließ Emelda die beiden anderen Elfen sich selbst und ihrem Streit.

Sie kam mit schnellen Schlägen ihrer Notenhalsflügel auf das Mädchen zu geflattert.

„Kind, komm zu Mama und lausche!“, rief das winzige Wesen Sinja großspurig zu. Die war immer noch mehr als verwirrt.

Sie hatte zwar schon einiges gehört über Feen und Elfen, magische Reiche, in denen sonderbare Dinge geschehen, hatte allerdings nie so recht gewusst, ob sie glauben sollte, was sie gelesen hatte oder ob das nur Erfindungen von Schriftstellern waren.

Mit dem Weihnachtsmann war es ja auch nicht optimal gelaufen.

Eigentlich hatte sie immer daran geglaubt, dass es ihn gibt.

Wer sollte schließlich die Teller mit Äpfeln und Nüssen füllen, die ganzen leckeren Süßigkeiten bringen und die Geschenke unter den Weihnachtsbaum legen? Und außerdem hatten ihre Eltern ihr das schließlich so erzählt.

Also würde es sicher seine Richtigkeit haben.

Das ging so bis eines schönen Tages auf einer Autofahrt, Sinja war gerade sieben Jahre alt, ihre um drei Jahre ältere Schwester Marie sie spöttisch fragte:

“Hihi, du glaubst noch an den Weihnachtsmann? Das weiß doch jeder, dass es den nicht gibt. Die Geschenke legen Mama und Papa unter den Baum. Ich hab‘ beim letzten Mal durchs Schlüsselloch geguckt und alles gesehen!“

Das war Sinja so peinlich gewesen, dass sie von diesem Tag an nicht mehr mit anderen über den Weihnachtsmann sprach.

Offiziell war der erledigt.

Schließlich wollte sie nicht für albern oder kindisch gehalten werden.

Aber in ihrer Seele sah es ganz anders aus.

Wenn sie nur genau in sich hinein hörte, war da eine leise Stimme, die wünschte, es gäbe ihn doch.

Ähnlich war es ihr mit den magischen Wesen aus den Büchern gegangen.

Sie hatte diese Bücher verschlungen, seitdem sie die ersten Sätze lesen konnte.

Ihr Verstand hielt all diese Zauberer und Einhörner, diese Trolle und Zwerge, Feen, Elfen und Gnome und was sich sonst noch alles auf und zwischen den Seiten ihrer Bücher tummelte, für Erfindungen der Bücherschreiber.

Aber die Geschichten hatten sie dennoch immer fasziniert und wenn sie mit offenen Sinnen durch den Wald lief, bei einem der vielen Sonntagsspaziergänge mit ihren Eltern zum Beispiel oder während einer Wanderung mit der Schulklasse, dann konnte sie die Wesen ganz deutlich sehen und hören.

Sie schwirrten und flatterten überall durch die Luft. Sie hingen in den Ästen der Bäume und auf Blättern. Sie versteckten sich hinter Felsen und Rinde und im Farnkraut und neckten und erschreckten gelegentlich alle, auch und vor allem gerade die, die nicht an sie glaubten und sie daher nicht sehen konnten.

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