R. Seybold - Rudi und der Taschendrache

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Rudi und der Taschendrache: краткое содержание, описание и аннотация

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Den Taschendrachen entdeckte ich vor einigen Jahren am Bett meiner Tochter Lena. «Was bist du denn für einer?», fragte ich ihn. Er erzählte mir von sich und seinem Freund, dem kleinen, rothaarigen Rudi. Wie zufällig lagen Papier und Stifte bereit und ich schrieb die
Geschichten und Lieder mit.
Am nächsten Abend begann ich, meinen Töchtern die Geschichten vorzulesen. Beide bekamen große Augen und hörten gebannt zu. Sie verschlangen jedes Wort, summten die Lieder mit und fragten nach immer neuen Abenteuern. Aus meinen Augenwinkeln sah ich den Taschendrachen scheinbar zufrieden schmunzeln.
"Ich möchte gerne, dass mich noch viel mehr Kinder kennenlernen, die Kranken etwas zum Lachen und Singen haben, die Müden eine Gute-Nacht-Geschichte hören. Können wir aus den Geschichten nicht ein Buch herstellen?", wünschte er eines Abends.
Nun, das Ergebnis liegt vor Euch und vom Erlös eines jeden Buches wird ein Euro zugunsten der Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V. gespendet.

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Waschlappen wieder heran. „Hier, der ist eiskalt. Den musst du deiner Mama auf den Bauch klatschen! Dann wacht sie auf und macht uns Frühstück!“ Der Rotschopf nimmt das nasse Stoff­stück und beide kriechen unter Muttis Bettdecke. Der Drache hebt vorsichtig das Schlafanzugoberteil von Rudis Mama an. „Los!“, flüstert er und Rudi klatscht den eiskalten Lappen auf Mamas Bauch. „Waaaahhhhh!“ Rudis Mutter schreckt hoch und fällt gleich darauf wieder aufs Bett zurück. Sie ist ganz still. Nur, um sicher zu gehen, dass sie tatsächlich wach ist, wirft Rudi den Waschlappen erneut auf Mutters Bauch.

Dem schmatzend klatschenden Geräusch folgt Mamas lautes „Waaaahhhhh! Was soll das? Bist du von allen guten Geistern verlas­sen?“.

„Jetzt scheint sie wach zu sein“, denkt Rudi.

„Wir haben Hunger und wollen frühstücken!“

Der Junge sieht Mamas Hand. Sicher will sie ihm über den Kopf streicheln und ihm erklären, dass er noch ein wenig Ruhe geben soll. Aber stattdessen stupst die Hand Rudis Papa an. „Das ist dein Job!“ Papa grummelt etwas Unverständliches und erhebt sich. Freudig begleitet Rudi seinen schlurfenden Papa in die Küche und hilft ihm beim Decken des Tisches. Nachdem alles vorbereitet ist, erscheint Mama im Türrahmen und gähnt den Jungen an: „Schon alles fertig?“

Alle setzen sich an den Küchentisch und trinken heiße Schokolade Rudi bekommt - фото 5Alle setzen sich an den Küchentisch und trinken heiße Schokolade. Rudi bekommt von seiner Mutter nachgeschenkt. „Frau Jansen wollte, dass du heute mal bei ihr vor­beischaust, Rudi. Vielleicht kannst du später hoch­gehen, wenn ich hier aufräume und Papa im Büro ist?“ Verschmitzt schauen sich Rudi und der Drache an. „Gute Idee, Mama.“ Der kleine Junge besucht die Nachbarin gerne. Dort gibt es immer Leckereien und tolle Geschichten. Und außerdem noch den kleinen Nils, das Baby von Frau Jansen, das Rudi sehr mag. Vielleicht könnte er ein bisschen mit ihm spielen? Oder Kuchen essen, wo doch Frau Jansen so toll bäckt!

Frau Jansens Brille

Ding-Dong.

In hellen Tönen kündigt Frau Jansens Türglocke Besuch an.

„Wer ist da?“

„Frau Jansen, ich bin es, Rudi.“

Die Tür öffnet sich und vor Rudi und seinem Drachen steht Frau Jansen mit zusammengekniffenen Augen.

„Hallo Rudi. Komm doch rein.“

Die beiden Freunde huschen schnell in den Flur. Rudi bemerkt gleich die Kommode, an der alle Schubladen aufgezogen sind und Papier, Tischdecken und andere Dinge verstreut davor liegen. Rudi wundert sich.

Frau Jansen ist doch immer so ordentlich!?

„Dich schickt der Himmel!“, hört Rudi Frau Jansen in die Hände klatschen.

„Nein“, antwortet Rudi, „meine Mama schickt mich“.

„Ach Rudi. Das sagt man doch nur so. Aber gut, dass du da bist. Du kannst mir bestimmt helfen. Ich habe meine Brille verlegt.“

Rudis Mutti sagt immer, Anneliese, so heißt Frau Jansen mit Vornamen, sei blind wie ein Maulwurf ohne ihre Brille.

„Ich weiß nicht, wo sie ist. Vorhin, als ich den kleinen Nils hingelegt habe, hatte ich die Brille noch auf.“

Nils ist Frau Jansens kleiner Sohn, mit dem Rudi sehr gerne spielt. Allerdings klappt das nicht immer allzu gut. Nils ist noch ziemlich klein, erst anderthalb Jahre alt, freut sich aber trotzdem jedes Mal, wenn Rudi ihm einen Ball zuwirft oder eine Rassel hinhält. Und das macht Rudi glücklich. Wenn die kleinen Händchen sich um seine Finger klammern, dann fühlt sich Rudi wie ein großer Bruder. Oder wie ein Vater. Heimlich wünscht er sich auch einen kleinen Bruder, nur weiß er nicht, wie er den Storch erreichen kann, um ihm das zu erzählen.

„Siehst du die Brille vielleicht irgendwo?“

Der Junge blickt sich um und entdeckt die Brille auf Annelieses Stirn hochgeschoben.

„Also die Brille ist …“

„Ja, verschwunden“, wird Rudi von der jungen Frau unterbrochen, „das sagte ich bereits“.

„Nein, ich wollte doch sagen, dass ich deine Brille …“

Aber Rudi kommt wieder nicht dazu, zu Ende zu sprechen.

„Auch nirgends sehen kannst? Das dachte ich mir schon. Komm doch mit ins Wohnzimmer.“

Rudi muss kichern. Die Zunge des Taschendrachens kitzelt ihn im Ohr, als der kleine Freund ihm zu­flüstert: „Was hat sie denn?“

„Manchmal“, flüstert Rudi zurück, „scheinen die Erwachsenen uns nicht zu hören!“.

„Vielleicht musst du einfach lauter reden?“, weiß der grüne Flattermann.

„Was hast du gesagt?“, fragt Frau Jansen. Mit den zusam­mengekniffe­nen Augen und der run­zeligen Stirn sieht sie einer alten Kartoffel sehr ähnlich.

„Ich habe dich nicht richtig verstanden.“

„Nichts“, antwortet Rudi, „nur weiß ich, wo deine Brille …“.

In diesem Moment hören sie Nils laut schreien.

„Herrje, auch das noch.“

Rudi zeigt noch auf Frau Jansens Stirn, da ist sie ihm schon in Nils Zimmer entwischt.

„Ist ja gut“, hört Rudi sie sagen, und gleich darauf steht sie mit dem kleinen Kind auf dem Arm vor ihm.

„Dudi, dudi“, reckt sich der Kleine nach Rudi und der streckt Nils seinen Zeigefinger entgegen.

Die kleinen Finger in Rudis Hand fühlen sich wunder­bar warm an.

„Wenn ich jetzt nur wüsste, wo die Brille ist, dann könnte ich den Kleinen baden.“

Schnell schreit Rudi so laut er kann. „Auf deinem Kopf!“

Nils zieht seine Fingerchen blitzschnell aus Rudis Hand zurück und Rudi schaut - фото 6

Nils zieht seine Fingerchen blitzschnell aus Rudis Hand zurück und Rudi schaut ihm in die großen Augen. Erste Tränen zeigen sich. Schnell hält sich der Junge die Ohren zu, denn er weiß schon, was gleich passiert.

Und da brüllt Nils laut los.

„Also wirklich, Rudi. Du brauchst nicht so zu schreien. Ich bin nicht taub!

Außerdem erschreckst du nur Nils!“ Frau Jansen scheint nun etwas genervt zu sein und huscht mit dem Kleinen so schnell ins Badezimmer, dass Rudi an die Wand im Flur gedrängt wird. Der Rotschopf zieht die Schultern hoch und wendet sich an seinen Freund: „Verstehst du das?“.

„Nein“, antwortet der, „sie könnte ihre Brille schon lange haben, wenn sie dir einfach nur zuhören würde“. Aus dem Bad hören die beiden einen lauten Schrei, gefolgt von zerspringendem Glas auf dem Fuß­boden.

„Jetzt habe ich auch noch den Badezusatz fallen lassen. Alles wegen der blöden Brille!“ Rudi schaut ins Badezimmer und sieht, wie Frau Jansen hin und her läuft, Nils fest im Arm. Er nutzt den Moment und springt rufend ins Bad.

„Auf deinem Kopf. Auf deinem Kopf. Auf deinem Kopf. Auf deinem Kopf. Auf deinem Kopf.“

„Was ist denn mit meinem Kopf?“ Rudi schaut in das fragende Gesicht von Anneliese, die sich mit der freien Hand durch die Haare wuschelt und sich auf die Stirn tastet.

„Da ist ja meine Brille. Na Gott sei Dank. Danke, Rudi.“, sagt Frau Jansen und schiebt sich die Brille auf die Nase.

„Aber warum hast du das denn nicht schon viel früher gesagt?“

„Das habe ich doch versucht. Du hast mich nur nicht ausreden lassen. Nicht mal zugehört hast du!“

„Ja“, antwortet Frau Jansen, „da hast du vielleicht Recht“.

Rudi spürt Frau Jansens Hand durch seine Haare streicheln.

„Aber das werden wir ändern. Weißt du was? Wenn wir Nils gebadet haben, dann essen wir zur Belohnung einen Kuchen. Möchtest du mir helfen, den Kleinen zu baden?“

„Au ja!“, jubelt Rudi und sieht den Drachen mit seinem Feuerstrahl schon mal das Wasser im Waschbecken erwärmen.

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