R. Seybold - Rudi und der Taschendrache

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Rudi und der Taschendrache: краткое содержание, описание и аннотация

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Den Taschendrachen entdeckte ich vor einigen Jahren am Bett meiner Tochter Lena. «Was bist du denn für einer?», fragte ich ihn. Er erzählte mir von sich und seinem Freund, dem kleinen, rothaarigen Rudi. Wie zufällig lagen Papier und Stifte bereit und ich schrieb die
Geschichten und Lieder mit.
Am nächsten Abend begann ich, meinen Töchtern die Geschichten vorzulesen. Beide bekamen große Augen und hörten gebannt zu. Sie verschlangen jedes Wort, summten die Lieder mit und fragten nach immer neuen Abenteuern. Aus meinen Augenwinkeln sah ich den Taschendrachen scheinbar zufrieden schmunzeln.
"Ich möchte gerne, dass mich noch viel mehr Kinder kennenlernen, die Kranken etwas zum Lachen und Singen haben, die Müden eine Gute-Nacht-Geschichte hören. Können wir aus den Geschichten nicht ein Buch herstellen?", wünschte er eines Abends.
Nun, das Ergebnis liegt vor Euch und vom Erlös eines jeden Buches wird ein Euro zugunsten der Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V. gespendet.

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„Da ist mir mein Feuer einfach rausgerutscht. Es tut mir so Leid.“ Die beiden umarmen und drücken sich. Über Rudis sommersprossige Wange rutscht eine kleine Träne. „Mir tut es Leid, dass ich dich nicht mitspielen lassen und so geärgert hab’.“ Sie schauen sich tief in die Augen. „Jetzt können wir wohl das Kriegsbeil begraben.“ „Aber eine Friedenspfeife wollen wir nicht rauchen. Für heute hatten wir genug Feuer“, lacht ihn der Taschendrache an. An diesem Abend schlafen beide friedlich ein. Rudi in seinem Hochbett und der Taschendrache, wie immer, auf der Fensterbank – und Hupfis Pelle liegt als Tischtuch auf dem Kindertisch.

Staubiger Schreck

Ein Rascheln schreckt Rudi aus dem Schlaf. Er schaut sich im Zimmer um. Staubpartikel flimmern in den schmalen Sonnenstrahlen, die durch die Schlitze des Rollladens scheinen. Da ist das Geräusch wieder. Es kommt direkt unter dem Hochbett hervor. Ängstlich flüstert Rudi zu seinem kleinen Freund, der auf der Fensterbank schläft, hinüber. „Taschendrache? Hast du das gehört?“ „Ja“, flüstert dieser zurück, „was ist das?“ „Ich habe keine Ahnung.“ Beide hören angestrengt in den Raum.

Das gruselige Geräusch ertönt wieder, gefolgt von – tapp, tapp, tapp – watschelnden Schritten.

Rudi ruft ängstlich: „Wer ist da?“

Keine Antwort.

Der Taschendrache flattert von der Fensterbank zu Rudi.

„Bestimmt ist es halb so schlimm, wie es klingt.“

„Mich gruselt’s!“

„Du bist doch kein Angsthase, oder?“

„Nein“, antwortet der Junge, „das bin ich nicht.“

„Außerdem bist du schon vier Jahre alt.“

„Fast fünf sogar.“ Der kleine Rotschopf hält kurz inne.

„Aber trotzdem!“

„Okay“, antwortet der grüne Freund, „ich bin bei dir. Kein Grund, ängstlich zu sein. Frag’ nochmal, wer da ist“.

Rudi nickt.

„Wer IST da?“

Wieder keine Antwort.

Stattdessen dringt ein leises Quak unter Rudis Hochbett hervor.

An der Wand ist ein großer Schatten zu sehen.

„Hast du das gehört?“

„Ja“, antwortet der Taschendrache, „und schau’ mal da rüber, an die Wand!“

Rudi zeigt zitternd auf das große Gebilde, das sich auf der gegenüberliegenden Wand abzeichnet.

Oval und zerzaust, wie der Umriss eines großen Monsters, bewegt sich der dunkle Fleck langsam hin und her.

„Iiihh“, ruft Rudi, „ein Monster wohnt unter meinem Bett!“

Der Junge ist den Tränen nah und atmet schnell.

„Oh Gott, was machen wir nur?“

„Beruhige dich!“

Rudi wundert sich, wieso der Drache keine Angst hat.

Gruselt es ihn nicht?

Weiß er vielleicht, was da unter seinem Bett wohnt?

Schließlich kommt er aus einem Land, in dem es jede Menge Monster gibt!

Ich glaube der grüne Freund flattert mit seinen kleinen gelben Flügelchen - фото 3

Ich glaube“, der grüne Freund flattert mit seinen kleinen gelben Flügelchen, „ich glaube, wir müssen nachschauen“.

„Lieber nicht!“

Die Augen des Taschendrachens funkeln im Halb­dunkel des Zimmers zu Rudi.

„Ich habe eine Idee! Du schaust unter dein Bett und ich stehe genau neben dir.

Wenn es tatsächlich ein Monster ist, dann speie ich Feuer.

Und wenn es sich dann erschreckt, rennen wir schnell aus dem Zimmer, okay?“

­

Mutig steckt der kleine Junge sein Sommersprossen­gesicht durch die Bettgitter und blickt unter sein Hochbett.

Sein kleiner Drache klammert sich an seine Schulter, jederzeit bereit, einen Feuerstrahl unter das Bett zu schicken.

„Wer glotzt mich denn so komisch an? Der Rudi ist’s, oh Mann oh Mann.“

Eine fusslig-gelbe Kuschelente watschelt reimend unter dem Bett hervor.

„Quietschi!“, ruft Rudi überrascht,

„Gott sei Dank, du bist’s. Wir hatten schon solche Angst! Aber wo kommst du denn her? Dich habe ich schon gesucht!“

„Gesucht hast du mich? Das glaube ich nicht.“

Verärgert flattert das Stofftier zu Rudi ins Bett und reimt weiter: „Unter das Bett geworfen hast du mich, und das macht mich sehr ärgerlich.“

Rudi erinnert sich, mit der Ente gestern in seiner Spielhöhle gespielt zu haben. Dort hat er sie dann vergessen.

„Und deshalb musst du mir solche Angst machen?“

„Ich wollte dich nicht erschrecken. Nur wollte ich dich nicht wecken. Schon viel früher bin ich aufgewacht, denn ich hab’ geweint heut’ Nacht.

Ich durfte ja nicht in dein Bett Das war wirklich gar nicht nett Unter dem - фото 4

Ich durfte ja nicht in dein Bett. Das war wirklich gar nicht nett!“ Unter dem Bett ertönte eine weitere Stimme. „Ja, und uns geht es genauso!“ Die drei Freunde schauen verwundert hinunter. Langsam rollt ein Spielzeugauto ins Zimmer. Der große Teddy humpelt hinterher, gefolgt von der klei­nen Stoffgiraffe. Alle drei stehen vor dem Bett, als noch der Käse, das Brot und die Milchflaschen aus dem Kaufladen dazu hüpfen.

„Du hast nicht nur Quietschi vergessen. Hier unten sind noch viel mehr. Wir sind ziemlich traurig darüber, wie du mit uns umgehst.“ Rudi blickt mit offenem Mund nach unten, die Ente und den Drachen fest an sich gedrückt. „Nach dem Spielen lässt du uns immer irgendwo liegen. Wir rutschen dann unter den Schrank oder dein Regal und werden dort vergessen. Ekelige Spinnen laufen mit ihren haarigen Beinen über uns und anstatt einer kuscheligen Zudecke, liegt Staub auf uns. Und der wärmt nicht. Meinst du, das macht uns Spaß?“ „Es tut mir Leid“, antwortet Rudi. „Ich glaube, ich sollte besser aufräumen, bevor ich ins Bett gehe. Nicht, dass noch mehr Spielzeuge traurig sind oder nicht mehr mit mir spielen wollen.“ Schnell klettert der Junge aus seinem Bett, schaltet das Licht an und kniet zu seinem Spielzeug hinunter. „Ich werde euch abstauben und jeden an seinen richtigen Platz legen.“ Er klopft den Staub vom Teddy und der Giraffe und setzt die beiden in sein Regal. Das Auto kommt in seine Spielkiste und die Lebensmittel in den Einkaufskorb des Kaufladens. Zufrieden sieht sich Rudi im Zimmer um. Zwar ist es nicht sauberer, aber alles hat einen Platz gefunden.

Rrrrrmmm.

Der rothaarige Junge hält sich den Bauch. „Mein Magen knurrt. Ich glaub’, ich hab’ Hunger!“ Der Taschendrache flattert auf Rudis Schulter. „Dann lass uns mal deine Eltern aufwecken. Ich könnte jetzt ein leckeres Käsebrot vertragen.“

Aufwachen, Mutti

Im Flur ist es still. Leise schleicht Rudi ins Bad, erst mal Pipi machen. Der Drache folgt ihm. „Deine Eltern sind noch nicht wach“, scheint er bemerkt zu haben, während Rudi auf dem Klo sitzt. „Wir müssen sie wecken!“

Rudi nickt, spült und beide schleichen in das elter­liche Schlafzimmer. Sie hören Papa schnarchen. Mamas Atem geht ruhig und kommt unter der Bettdecke hervor. „Mama“, flüstert Rudi leise, „ich habe Hunger!“ „Mmh mmh“ Das Bett knarrt. Der Junge sieht in Umrissen, wie sich seine Mutter umdreht und die Decke noch ein Stück höher über den Kopf zieht. Nur noch der blonde Haarschopf schaut hervor.

Rudi wird ärgerlich. Er mag es nicht, wenn er überhört wird. Diesmal ruft er etwas lauter: „Mama, Papa! Aufwachen!“ Rudi kann gerade noch dem Kopfkissen ausweichen, das sein Vater nach ihm wirft. „Lass’ uns schlafen!“ Jetzt kitzelt Rudi die Füße seiner Eltern. Die Füße wackeln kurz, verschwinden dann aber ganz schnell vor Rudi zurück unter die Decke.

„Hör’ auf! Geh’ in dein Zimmer und spiel’ irgendetwas.“ „Ich habe Hunger.“ Der Junge mit den Sommersprossen bekommt keine Antwort. Stattdessen flattert der Drache auf seine Schulter und flüstert ihm ins Ohr: „Ich glaube, wir müssen zu anderen Mitteln greifen.“ Er fliegt ins Badezimmer zurück. Rudi hört von dort ein Klappern und das Rauschen des Wasserhahns. Gleich darauf flattert der kleine Däumling mit einem

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