Janaina Geismar - Blut zu Blut

Здесь есть возможность читать онлайн «Janaina Geismar - Blut zu Blut» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Blut zu Blut: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Blut zu Blut»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Ryu Etoile hat seit ihrem Unfall, bei dem sie ihre Eltern verlor, all ihre Erinnerungen verloren. Sie befindet sich in einem Krankenhaus und beobachtet, wie seltsame Dinge um sie herum geschehen.
Sie lernt dort Anna kennen, die sich mit ihr anfreunden möchte, doch eines Tages benimmt sich Anna sehr eigenartig und bringt Ryu gegen ihren Willen in einen Zug.
Als der Zug endlich zum Stillstand kommt, trifft sie weitere Personen, die sich aber alles andere als normal benehmen. Aus Angst, alleine an dem einsamen Bahnhof zurück zu bleiben, folgt sie diesen Leuten und gelangt so in eine Internatsschule, in der sie offenbar schon erwartet wurde.
Als sie diese Schule betritt, scheint ihr Schicksal schon besiegelt.
Sie begegnet dort einem Mann, der wahrscheinlich den Tod ihrer Eltern verursacht und alles inszeniert hat, um Ryu in diese Schule zu locken. Er erklärt ihr, dass er sie leiden sehen will und Ryu versteht erst sehr spät, was er damit meint.
Das Internat ist keine normale Schule, was Ryu bald schmerzlich erfahren muss.
Bei Schülern und Lehrern stehen Menschen auf der Speisekarte ganz oben und Ryu muss jeden Tag um ihr Leben bangen.
Ryu versucht zu fliehen, aber überall lauern tödliche Gefahren.
Das Spiel fressen und gefressen werden beginnt.
Lassen sie sich von einer spannenden Fantasy-Horror-Story mitreißen und lernen Sie Kreaturen kennen, von denen eine tödliche Gefahr für die ganze Menschheit ausgeht.
Trilogie der Finsternis
Band 1: Blut zu Blut
Band 2: folgt
Band 3 folgt

Blut zu Blut — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Blut zu Blut», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Dann wurde es wieder still, keine Schritte, kein Knurren, kein Grollen und die beiden Fliehenden atmeten auf. Sie gingen langsam durch das Moor und nach jedem Schritt hielten sie inne, um in den Nebel zu horchen.

Plötzlich war dicht vor ihnen ein lautes Klatschen zu hören. Ryu war vor Schreck abgelenkt, ihr Fuß verfing sich in einer Ranke und sie stürzte der Länge nach hin, der Matsch spritzte hoch auf. Sie konnte direkt unter die Nebelschwaden blicken. Dicht vor ihr starrten sie gelbe Augen aus einem schwarzen haarigen Kopf an. Der Kopf sah aus wie der eines Panthers, aber er war viel größer. Das Tier zog seine Lefzen hoch und bleckte seine riesigen gelben Reißzähne und knurrte laut und böse.

Ryu fühlte sich von Kronos hochgerissen, und als er in ihr Gesicht blickte, erkannte er, dass sie etwas Gefährliches gesehen haben musste. Er raffte einen dicken Knüppel auf und schlug damit in den Nebel, traf aber auf keinen Widerstand. Dann glaubte er, links von sich eine Bewegung im Nebel wahrzunehmen und schleuderte mit großem Schwung den Knüppel dort hin. Er hörte einen dumpfen Aufprall und ein wütendes Fauchen. Ryu fand einen Stein und warf ihn in die gleiche Richtung. Anschließend rannten sie in die Gegenrichtung.

Nach wenigen Schritten gerieten sie an eine Stelle, in der sie bis zu den Knien im Sumpf versanken und nur langsam und mit Hilfe von Ästen voran kamen, an denen sie sich vorwärts zogen. Die große Bestie, die ihnen folgte, hatte ähnliche Schwierigkeiten, denn ihre Pfoten versanken durch das enorme Gewicht noch tiefer im Moor, so dass sie immer mehr zurück blieb.

Nun hatten die beiden Flüchtenden jede Orientierung verloren. Sie wussten nicht mehr, aus welcher Richtung sie kamen und in welcher sie rennen mussten, um dieses schreckliche Moor hinter sich zu bringen.

Jetzt hatten sie wieder ein Stück festen Boden unter den Füßen und kamen schneller voran. Als Ryu einen Blick über die Schulter warf, schälte sich ein schwarzer Schatten aus dem Nebel, ein wildes Fauchen schallte dicht an ihrem Ohr und sie sah, wie Kronos zu Boden gerissen wurde.

Kronos schrie gellend, doch Ryu konnte vor Angst keinen klaren Gedanken fassen. Sie war starr vor Schreck, doch dann zwang sie sich, in Kronos' weit aufgerissene Augen zu blicken, in denen sie Todesangst las. Sie riss sich zusammen, packte Kronos' Hand und zog mit aller Kraft. Doch etwas Anderes zerrte an seinem Fuß, der schon vom Nebel bedeckt war, in die entgegengesetzte Richtung. Sie streckte sich und versuchte ein Bein von ihm zu fassen, fühlte dann aber etwas Nadelspitzes, das sich in ihren Arm bohrte. Der stechende Schmerz setzte erst mit Verzögerung ein, als spitze Krallen ihre Haut aufrissen. Die Welle der heißen Schmerzen war so stark, dass Ryu der Atem stockte. Sie spürte hartes widerborstiges Haar und roch fauligen Atem. Verzweifelt versuchte sie, die Bestie vor sich im dichten Nebel wegzudrücken, sie wollte nicht enden wie die anderen Opfer der Bestie, deren Verwesungsgeruch ihr aus dem Maul des Untiers entgegen schlug. In dieser Sekunde der höchsten Not hatte sie nur ein Verlangen: Ryu wollte weg, nach Hause, wo immer das auch sein mochte, sich mit Freunden treffen, normalen Unterricht haben, etwas lernen, das Sinn machte, und vor allem keine Angst mehr haben.

Doch die Realität sah anders aus. Eine furchtbare Bestie würde ihrem verworrenen kurzen Leben ein Ende setzen.

Ryu konnte die Tränen nicht mehr zurück halten. Sie schossen aus ihren Augen und mischten sich mit dem Blut aus ihrem Arm. Sie fühlte sich zu schwach für diese Welt der Monster, und der Einzige, der wusste, dass sie nicht dieser Welt angehörte, starb hier vor ihren Augen.

Ryu hatte also mit sich und ihrem kurzen Leben Schluss gemacht, als sie ein Fauchen und Brüllen zusammenzucken ließ. Es klang anders als das der Bestie im Nebel. Konnte es möglich sein, dass Kronos diese drohenden Laute ausgestoßen hatte?

Ryu musste zweimal hinsehen, um es glauben zu können, denn Kronos machte eine seltsame Verwandlung durch. Seine Kopffedern richteten sich steil auf und erschienen Ryu viel größer als zuvor, seine Schultern knackten und dehnten sich, dann wuchsen aus ihnen gewaltige Schwingen hervor, die wild zu schlagen begannen. Sein ganzer Schädel dehnte sich, wurde schmaler, seine Nase krümmte sich und wurde zum spitzen Schnabel, der wild um sich zu hacken begann. Seine Füße verwandelten sich ebenfalls und wurden zu messerscharfen Krallen. Dann war Kronos zum riesigen Greif geworden. Dieser Prozess musste für Kronos sehr schmerzhaft sein, denn die Schreie, die er dabei ausstieß, gingen Ryu durch Mark und Bein.

Dann fühlte sich Ryu von den Krallen des Greifen gepackt, er schlug mit den Schwingen, die den Nebel in wilden Wirbeln aufwallen ließen, und erhob sich mit Ryu in die Lüfte. Die Bestie mit dem Panterkopf versuchte die beiden mit einem gewaltigen Satz noch zu erwischen, doch sie sprang zu kurz.

Kronos hatte eine stattliche Gestalt, sein Gefieder war bläulich und sein Fell war goldbraun. Sein Adlerkopf war von einem Kragen aus Federn umgeben, dem sich ein dichtes seidiges Fell anschloss. Er hatte keinen Löwenschwanz, so wie sich Ryu einen Greif vorstellte, sondern einen Stoß wie der eines Vogels.

Kronos flog über dem Nebel, der wie eine weiße Suppe unter ihnen brodelte. Sie konnten weder das Schulgebäude noch das Moor unter sich sehen, nur den Nebel, der in seiner Endlosigkeit die ganze Welt zu bedecken schien. Selbst Kronos fand mit seinen scharfen Adleraugen nichts, an dem er sich orientieren konnte.

Er flog dicht über dem Nebel, in dem sich keine Lücke auftat, durch die er spähen konnte. Dann drehte er einen großen Bogen, um wenigsten von der Stelle wegzukommen, an der die Bestie ihnen aufgelauert hatte.

Der große runde Mond schien fahl und wie am Himmel festgewachsen, die Sterne glitzerten kalt und stumm. Von dort war auch keine Hilfe zu erwarten. Im Gegenteil, aus der Höhe fauchten heftige Windstöße und drückten Kronos in die Tiefe. Erste Nebelfetzen griffen nach ihnen.

Nur nicht zurück in dieses teuflische Moor, dachte Ryu, als der Flug des Greifen immer instabiler wurde. Er taumelte im Flug, drehte sich erst auf die linke, dann auf die rechte Seite. In den Nebelfetzen, in die sie jetzt ganz eingetaucht waren, erkannte Ryu ein paar Fledermäuse, die ihre spitzen Zähne in Kronos' Fell schlugen. Es wurden immer mehr, sie bedeckten schon die Hälfte seines Leibes. Seine Schwingen schlugen immer kraftloser und Kronos versank im Nebel, aus dem ein grässliches Grollen schallte. Die Bestie, von der sie im Moor gejagt worden waren, hatte ihre Spur nicht verloren und erwartete sie, um ihr blutiges Werk zu vollenden.

„Flieg höher, unter uns ist die Bestie“, schrie Ryu, doch so sehr sich Kronos auch bemühte, er schaffte es nicht. Die kleinen Fledermäuse hatten sich auf seine Schwingen gesetzt und begannen, mit Klauen und Zähnen seine Federn auszureißen. Er versuchte sie durch heftiges Schlagen seiner Flügel abzuwerfen, doch die Fledermäuse ließen nicht locker.

Ryu baumelte an Kronos' Krallen. Ihre Füße streiften schon die Spitzen von abgestorbenen Bäumen und Büschen. Dann glaubte sie im weißen Nebel die gelben Augen der Bestie zu sehen.

Sie hatte schon zum zweiten Mal in dieser Nacht mit ihrem Leben abgeschlossen, als sie ein Geräusch wie elektrisiert zusammenzucken ließ. Es war ein lang gedehntes auf- und abschwellendes Geräusch, das schnell näher kam.

„Kronos, das Geheul die Wölfe, es kommt von dort“, rief sie und zeigte dem Greifen die Richtung an. Die Wölfe hatten ihr Revier nahe der Schule, jedenfalls dort, wo es kein Moor gab. Dort würden sie sich auskennen und ein Versteck finden, in dem sie vor der Bestie sicher waren.

In einer letzten großen Kraftanstrengung schwenkte Kronos in die Richtung, die Ryu ihm angezeigt hatte, der Nebel wurde lichter, und Ryu konnte die spitzen Dächer, die Brücken und Kamine des verwinkelten Schulgebäudes erkennen. Kronos musste nur noch kurz durchhalten, dann hätten sie das Schulgelände erreicht.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Blut zu Blut»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Blut zu Blut» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


John Hawkes - The Blood Oranges
John Hawkes
John Adams - By Blood We Live
John Adams
Janina Nikoleiski - Die blutige Windrose
Janina Nikoleiski
John F. Cooper - Blutige Berge (Western)
John F. Cooper
Jean-Pierre Kermanchec - Blutspur in Locronan
Jean-Pierre Kermanchec
Beth St. John - Tödliches Blut
Beth St. John
Jenna Kernan - Tribal Blood
Jenna Kernan
Juhani Aho - Schweres Blut
Juhani Aho
John Ayliff - Belt Three
John Ayliff
Отзывы о книге «Blut zu Blut»

Обсуждение, отзывы о книге «Blut zu Blut» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x