Janaina Geismar - Blut zu Blut

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Ryu Etoile hat seit ihrem Unfall, bei dem sie ihre Eltern verlor, all ihre Erinnerungen verloren. Sie befindet sich in einem Krankenhaus und beobachtet, wie seltsame Dinge um sie herum geschehen.
Sie lernt dort Anna kennen, die sich mit ihr anfreunden möchte, doch eines Tages benimmt sich Anna sehr eigenartig und bringt Ryu gegen ihren Willen in einen Zug.
Als der Zug endlich zum Stillstand kommt, trifft sie weitere Personen, die sich aber alles andere als normal benehmen. Aus Angst, alleine an dem einsamen Bahnhof zurück zu bleiben, folgt sie diesen Leuten und gelangt so in eine Internatsschule, in der sie offenbar schon erwartet wurde.
Als sie diese Schule betritt, scheint ihr Schicksal schon besiegelt.
Sie begegnet dort einem Mann, der wahrscheinlich den Tod ihrer Eltern verursacht und alles inszeniert hat, um Ryu in diese Schule zu locken. Er erklärt ihr, dass er sie leiden sehen will und Ryu versteht erst sehr spät, was er damit meint.
Das Internat ist keine normale Schule, was Ryu bald schmerzlich erfahren muss.
Bei Schülern und Lehrern stehen Menschen auf der Speisekarte ganz oben und Ryu muss jeden Tag um ihr Leben bangen.
Ryu versucht zu fliehen, aber überall lauern tödliche Gefahren.
Das Spiel fressen und gefressen werden beginnt.
Lassen sie sich von einer spannenden Fantasy-Horror-Story mitreißen und lernen Sie Kreaturen kennen, von denen eine tödliche Gefahr für die ganze Menschheit ausgeht.
Trilogie der Finsternis
Band 1: Blut zu Blut
Band 2: folgt
Band 3 folgt

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Sie schlugen einen Weg ein, der über eine der zahllosen Treppen in das unterirdische Gewölbe führte, und fanden weitere Gänge und weitere Treppen, die sie immer tiefer in die hallenden Gewölbe vordringen ließen. Sie blieben einfach nicht stehen, hielten sich an der nächsten Weggabelung mal links, dann rechts, und Ryu und Kronos hätten sich längst schon hoffnungslos verirrt, wäre nicht plötzlich und wie aus dem Nichts Kitsune aufgetaucht, der ihnen den richtigen Weg wies.

Schließlich standen sie vor einem Klassenraum, der keine Tür besaß. Es führten nur drei kleine Stufen hinein. Die gewölbte Decke war niedrig, so dass alle aufpassen mussten, dass sie sich nicht die Köpfe stießen. Es gab nur eine Lampe, die den riesigen Raum erhellte. Unaufhörlich flogen unzählige Motten gegen die Lampe und fielen bewusstlos zu Boden, rappelten sich wieder auf, drehten sich auf dem Boden im Kreis und flogen dann erneut gegen die Lampe.

Alle Schüler hatten sich schon auf ihre Plätze gesetzt, und Ryu stellte verblüfft fest, dass sogar ihre Zimmergenossin, die kleine Larea, anwesend war.

Ryu teilte sich mit Kronos einen Tisch, Kitsune setzte sich an den Nebentisch. Voller Erwartung starrten alle auf den dunklen Eingang zum Klassenzimmer, aus dem ein trockenes Rascheln ertönte und sich eine Staubwolke hervor wälzte. Ein uralter Mann schlurfte in das Gewölbe, bei jeder noch so kleinen Bewegung wallte Staub von seiner Kleidung auf. Er hatte eine Glatze, seine Haut war faltig, seine Augen trübe und er schwankte beim Gehen, als könne er sich nur mit Mühe auf den Beinen halten. Bekleidet war er mit einem langen alten und von Motten zerfressenden braunen Mantel, aus dessen Ärmel immer neue Motten krochen und ihre Beißwerkzeuge in den Mantel schlugen. Auf seiner Nase saß eine Brille mit dicken runden und staubigen Gläsern, sie rutschte ständig auf seiner Knollennase bis ans Ende hinunter, so dass er sie im Sekundentakt mit seinen knochigen Fingern hochschieben musste. Als er seine Tasche auf das Pult legte, staubte es erst hoch auf, dann stiegen Wolken von Motten torkelnd in die Höhe, um sich kurz darauf wieder auf die Tasche zu setzen.

Der alte Mann wischte mit dem Handrücken ein paar Motten von seinen staubigen blutleeren Lippen. „Mein Name ist Zeller Malinellus“, sagte er mit einer raschelnden leiernden Stimme, hüstelte trocken, wobei eine große Motte aus seinem Mund flatterte, und zupfte an seinem Mantelkragen, der dabei immer mehr einriss. „Ich bin euer Philosophielehrer“, fügte er unter Mühen hinzu, dann versagte seine Stimme und er brach in ein solch infernalisches Husten aus, als würde er mindestens drei Packungen Zigaretten am Tag rauchen, und das schon seit mehr als 200 Jahren. Bei seinem nicht enden wollendem Hustenanfall, der seinen faltigen alten Leib auseinander zu brechen drohte, stieben die Motten auf und umschwärmten ihn in ihrem torkelnden Flug.

Ryu schaute sich um und war erleichtert, als sie die Schlangenfrau auf der anderen Seite des Klassenzimmers entdeckte. Sie schien aber andere Sorgen zu haben, als sich mit Ryu zu beschäftigen, denn vor ihr saß eine junge Frau, die ebenfalls eine schwarze gespaltene Schlangenzunge besaß. Die beiden Frauen mochten sich offensichtlich nicht, sie zischten sich permanent an, als wollten sie sich gegenseitig vertreiben.

Schließlich artete das Gezänk der beiden so aus, dass es selbst dem Philosophielehrer nicht verborgen blieb. Unter trockenem Husten schlurfte er zu ihnen, wobei die Motten aufstoben und um die beiden jungen Frauen flatterten. Sie fingen mit ihren gespaltenen langen Zungen etliche der Motten und verspeisten sie mit großem Appetit, was Herrn Malinellus ziemlich erboste.

„Wie heißt ihr beide?“, fragte er und wurde von einem seiner heftigen Hustenanfälle durchgeschüttelt.

„Serpenta Montana“, erwiderte die Schlangenfrau, die Ryu im Zelt bedroht hatte.

„Und ich bin Mia Mogala“, sagte die andere.

Dann zischten die beiden sich wieder an und ihre Köpfe bewegten sich in blitzschnellen Pendelbewegungen.

„In meinem Unterricht werden keine Rangkämpfe ausgetragen“, hüstelte der Philosophielehrer und ließ aus den Staubwolken seines Mantels wieder große Mengen Motten auf die beiden jungen Frauen regnen. „Wenn ihr nicht sofort damit aufhört, werden euch die Motten auffressen!“

Diese Drohung verfehlte ihre Wirkung nicht, Serpenta und Mia hörten auf sich anzuzischen und starrten sich nur noch an. Der Kampf mit Blicken schien den Lehrer nicht zu stören.

Dann begann er mit seinem Unterricht. Kaum jemand verstand auch nur einen einzigen Satz von dem, was er sagte, denn der Lehrer unterbrach sich ständig selbst mit seinen gewaltigen Hustenanfällen. Manchmal waren sie so heftig, dass es ihn von den Beinen riss und er sich in Schwärmen von Motten unter dem Lehrerpult wälzte.

Einen dieser Hustenanfälle nutzte Kronos , stupste Ryu in die Seite und beugte sich zu ihr. „Hey“, flüsterte er. „Lass uns schon heute Nacht abhauen, ich werde sonst hier noch verrückt! Wir treffen uns um ein Uhr am Osttor. Geht das in Ordnung?“

„Okay, ich bin dabei“, erwiderte Ryu und freute sich schon auf die Nacht.

Der Unterricht zog sich quälend in die Länge. Die Stimme des Lehrers wurde immer leiser, die Beleuchtung immer schwächer, die Luft hier unten immer stickiger. Alle Schüler hatten gegen eine anwachsende Müdigkeit zu kämpfen, aber immer, wenn ihnen die Augen zufielen, schwirrten Schwärme von Motten herbei, krabbelten in Augen und Nasenlöcher, so dass die Schüler niesen mussten und aus ihrem Halbschlaf hoch schreckten.

Nur eine Schülerin blieb hellwach und ließ ihre Blicke aufmerksam durch die Bankreihen wandern, wobei sie sich ständig die Lippen leckte und nervös auf ihrem Stuhl rutschte. Es war die kleine Larea. Ryu wunderte sich nicht, dass ausgerechnet Larea nicht müde wurde, sie hatte ja schließlich den ganzen Tag geschlafen.

Als Ryu auf die staubige Uhr an der Stirnseite der Klasse blickte, musste sie zu ihrem Erschrecken feststellen, dass erst zwanzig Minuten von dem dreistündigen Unterricht vergangen waren. Mittlerweile hing der alte Lehrer halb über dem Pult, Kopf und Arme baumelten herunter, seine Stimme war so schwach, dass man kein einziges Wort verstand. Um nicht einzuschlafen, ließ Ryu ihre Blicke durch die Klasse wandern.

Einer der Schüler kaute intensiv an seinem Bleistift, bis er zerbrach. Galo, der Megalodon und Gestaltenwandler, fraß seine Stifte sogar auf, und als er keine mehr hatte, bediente er sich an den Stiften seines Banknachbarn. Serpenta führte immer noch ihren Blickkrieg mit Mia.

Jetzt hatte es der Lehrer vom Pult bis zur Tafel geschafft, doch ihm fehlte die Kraft, etwas darauf zu schreiben. Er klammerte sich mit beiden Händen an ihr fest, seine Stimme war nur noch ein feines Raunen.

Ryu beobachtete, wie der Junge, unter dessen Füßen das Feuer ausgebrochen war, einen Stift in die Nase steckte und damit seinen Kopf auf der Tischplatte abstützte, damit er unauffällig schlafen konnte. Die junge Frau, die in der nächsten Bank links von ihr saß, hieb sich ständig, damit sie nicht einschlief, mit der Handkante gegen den Kehlkopf. Schräg vor ihr bemerkte sie eine Schülerin, die gegen den Schlaf ankämpfte, indem sie sich mit der Nadelspitze ihres Zirkels blutige Rillen in die Stirn ritzte.

Die Motten flogen noch immer gegen die Lampe. Sie schienen Ryu nicht besonders intelligente Wesen zu sein. Genau wie Megalodons, denn Galo hatte mittlerweile auch die Stifte seines Banknachbarn vertilgt, und kaute nun auf seinem Schreibmäppchen herum, dass er schließlich ziemlich frustriert verschluckte. Auch Kronos hatte neben ihr den Kampf gegen die Müdigkeit verloren, bettete den Kopf auf die Tischplatte und begann wie viele andere auch leise zu schnarchen.

Von alledem bemerkte der uralte Lehrer nichts und flüsterte leise mit der schweigsamen Tafel, die anscheinend die einzige war, die ihm überhaupt noch zuhörte. Ryu nahm an, dass man dem Lehrer mit einem Presslufthammer die Schädeldecke hätte öffnen können, ohne dass er etwas davon mitbekommen hätte.

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