Janaina Geismar - Blut zu Blut

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Ryu Etoile hat seit ihrem Unfall, bei dem sie ihre Eltern verlor, all ihre Erinnerungen verloren. Sie befindet sich in einem Krankenhaus und beobachtet, wie seltsame Dinge um sie herum geschehen.
Sie lernt dort Anna kennen, die sich mit ihr anfreunden möchte, doch eines Tages benimmt sich Anna sehr eigenartig und bringt Ryu gegen ihren Willen in einen Zug.
Als der Zug endlich zum Stillstand kommt, trifft sie weitere Personen, die sich aber alles andere als normal benehmen. Aus Angst, alleine an dem einsamen Bahnhof zurück zu bleiben, folgt sie diesen Leuten und gelangt so in eine Internatsschule, in der sie offenbar schon erwartet wurde.
Als sie diese Schule betritt, scheint ihr Schicksal schon besiegelt.
Sie begegnet dort einem Mann, der wahrscheinlich den Tod ihrer Eltern verursacht und alles inszeniert hat, um Ryu in diese Schule zu locken. Er erklärt ihr, dass er sie leiden sehen will und Ryu versteht erst sehr spät, was er damit meint.
Das Internat ist keine normale Schule, was Ryu bald schmerzlich erfahren muss.
Bei Schülern und Lehrern stehen Menschen auf der Speisekarte ganz oben und Ryu muss jeden Tag um ihr Leben bangen.
Ryu versucht zu fliehen, aber überall lauern tödliche Gefahren.
Das Spiel fressen und gefressen werden beginnt.
Lassen sie sich von einer spannenden Fantasy-Horror-Story mitreißen und lernen Sie Kreaturen kennen, von denen eine tödliche Gefahr für die ganze Menschheit ausgeht.
Trilogie der Finsternis
Band 1: Blut zu Blut
Band 2: folgt
Band 3 folgt

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„Ich habe Durst, schlimmen Durst“, krächzte Ryu. „Meine Kehle ist ganz ausgedörrt.“

Kronos blickte sich um, aber außer der einfachen Liege gab es im Zelt nichts.

„Ich schaue draußen hinter dem Zelt nach. Irgendwo gibt es da bestimmt etwas zu trinken“, meinte Kronos und rannte hinaus.

Kaum war Ryu allein, machte sich der Schmerz im Knie mit einem heftigen Pochen wieder bemerkbar. Besorgt beugte sie sich zu ihm hinab, als sie vor dem Zelt Schritte und Flüstern vernahm. Ein ungutes Gefühl beschlich sie.

Dann wurde die Zeltbahn vor dem Eingang zurück geschlagen. Die unheimliche Frau, die in der Klasse hinter ihr gesessen und sie mit ihrer gespaltenen Zunge belästigt hatte, huschte hinein, gefolgt von einem fetten großen Kerl, der am Eingang zurück blieb und wie ein Wachposten die dicken Arme über der Brust verschränkte.

Die junge Frau fixierte Ryu mit ihren wimpernlosen Augen, ihr Leib wiegte sich beim Gehen hin und her wie ein schwankendes Rohr im Wind, während ihre schmale lange gespaltene Zunge vor ihren Lippen züngelte.

Ryu wollte schreien, aber sie bekam keinen Ton hervor. Sie schaffte es noch nicht einmal, ihre Arme schützend vors Gesicht zu heben. Jetzt spürte sie den kalten Atem der jungen Frau, ihr Gesicht war ganz nah und ihre Schlangenzunge berührte Ryus Gesicht. Ryu schloss die Augen und zitterte am ganzen Leib.

„Du...“, zischte sie. „Du riechst nach Mensch!“

Ryu riss vor Schreck die Augen ganz weit auf, sie wollte die furchtbare Frau von sich stoßen, aber sie konnte sich nicht bewegen, so als hätte die Frau sie mit ihrem starren Blick verhext. Als die schwarze gespaltene Zunge ihr Gesicht abtastete, glaubte Ryu, dass ihre letzte Stunde geschlagen habe.

Auf der Haut der jungen Frau bildeten sich reptilienartige Schuppen, dann sperrte sie ihren Mund auf, immer weiter und weiter. Gewiss würde sie Ryos Kopf mit einem Biss verschlingen....

In diesem Moment stürmte Kronos, in der Hand eine Wasserflasche, ins Zelt. Überrascht blieb er stehen und starrte zur Liege. Auch die junge Frau, die davor kniete, hatte Kronos bemerkt und drehte sich zu ihm um. Ihre wimpernlosen Augen fixierten ihn und schienen die gewünschte lähmende Wirkung zu haben. Kronos war vor Schreck stehen geblieben, Der dicke Kerl baute sich vor Kronos auf und pumpte jede Menge Luft in Brustkorb und Backen. Kronos wich einen Schritt zurück und machte dann zwei zur Seite, aber als er weiter rennen wollte, stand der dicke Kerl, wie durch Zauberhand bewegt, wieder vor ihm und versperrte ihm den Weg. Aber diesmal bückte sich Kronos und schlüpfte durch seine Beine.

Vor der Liege angekommen, zischte die junge Frau: „Ein Hybrid und ein Mensch, wie süß!“ Dann betastete ihre gespaltene Zunge Kronos Gesicht.

„Ihr habt hier nichts zu suchen“, grollte eine tiefe Stimme.

Alle schauten zum Eingang. Dort stand Stan, seine Augen glühten, und als er eine Hand zur Faust ballte, fing diese an zu qualmen. Die junge Frau duckte sich, stieß ein furchtsames Zischeln aus und schlängelte sich aus dem Zelt. Ihr Begleiter ließ die Luft ab, machte sich ganz klein und trat ebenfalls den Rückzug an.

Ryu fiel vor Erstaunen die Kinnlade herunter. Sie hätte mit jedem Anderen gerechnet, aber nicht damit, dass ausgerechnet Stan sie aus ihrer misslichen Lage befreien würde. zumal sie sicher war, dass dieser Stan ganz genau wusste, dass sie ein Mensch und nicht eine dieser seltsamen Bestien war, die nur unvollkommen eine menschenähnliche Gestalt angenommen hatten. Wahrscheinlich wollte er nur, dass dieses böse gemeine Spiel, das er mit ihr trieb, nicht so schnell endete.

Kronos schien ebenso geschockt zu sein wie Ryu, denn jetzt fixierten ihn Stans Augen, und sie glühten, als brodelte die Hölle in ihnen. Aber Kronos hielt diesen tödlichen Blicken stand.

Plötzlich erlosch das Höllenfeuer in Stans Augen, sie wurden matt grau und farblos. Seine Fäuste dampften noch ein wenig, dann machte er auf dem Absatz kehrt und verschwand aus dem Zelt.

Kronos atmete erleichtert auf und knetete nervös seine Hände. „Ein durch und durch unheimlicher Typ!“, murmelte er. Dann wandte er sich zu Ryu und starrte sie aus großen Augen skeptisch an. „Hey...“, sagte er gedehnt, als müsse er Kraft sammeln, um fortzufahren „Stimmt es, dass du ein …. ein Mensch bist?“ Und während er auf Ryu hinab schaute, wurde sein Blick immer sorgenvoller.

„Ja...“, sagte Ryu leise und senkte ihren Blick. Sie schämte sich, Kronos ins Gesicht zu sehen, denn sie hatte ihn in arge Schwierigkeiten gebracht.

„Jedenfalls brauchst du vor mir keine Angst zu haben“, meinte Kronos. „Ich will hier auch weg, ich habe diese furchtbare Schule so satt! Ich hab' auch schon einen Plan, wie wir das anstellen können“, sagte er und streichelte Ryu's Haar.

Ryu wusste nicht, was sie antworten sollte, denn solch eine Reaktion hätte sie nicht erwartet.

„Lass uns von hier abhauen, zusammen, und sobald wir eine Gelegenheit finden“, fügte Kronos hinzu und Ryu fiel ein Stein vom Herzen. Sie war nicht die Einzige, die aus diesem furchtbaren Gemäuer fliehen wollte.

„Warum willst du von hier weg?“, fragte sie.

Kronos' Blick senkte sich zu Boden, ein Zucken lief durch seinen Leib und er stöhnte leise „Weil ich ein Hybrid bin“, antwortete er und seine Stimme klang deprimiert und hoffnungslos.

„Was bedeutet das, ein Hybrid zu sein? Ist das was Schlimmes?“, fragte Ryu und wartete gespannt auf seine Antwort. Endlich konnte sie Fragen stellen, ohne Angst zu haben, komisch zu wirken.

„Ein Hybrid ist ein Mischwesen. Mischwesen sind nicht sonderlich hoch angesehen. Wenn du es genau wissen willst, bin ich eine Mischung aus Vogel und Säugetier, halb Adler und halb Löwe. Man nennt das Greif“, erklärte Kronos und wandte sich halb von Ryu ab, als schäme er sich seiner Existenz.

„Ein Greif?“, fragte Ryu und hielt den Atem an. Greife gab es doch eigentlich nur in Geschichten oder Sagen. Aber wenn Kronos wirklich ein Greif war, dann verstand sie schon Einiges mehr von dem, was vorgefallen war. Kitsune erwähnte ja einen Zentaurus und diese Beleidigungen mit der Tollwut und den Flöhen waren ihr jetzt auch klar. Auf dieser Schule waren nicht nur die Schüler Monster, sondern auch die Lehrer, jede Minute könnte hier lebensbedrohlich werden. Also musste sie mit Kronos schnell einen Plan austüfteln, um von hier zu verschwinden. Denn wenn dies furchtbare Schlange das nächste Mal attackieren würde, wer weiß, ob dann wieder Stan zur Stelle wäre, um sie zu vertreiben.

Jetzt keuchte es vor dem Zelt, der Eingang raschelte, Kitsune trat ein. Er sah ziemlich mitgenommen aus, seiner Kleider waren vom Schweiß durchtränkt, sein Brustkorb hob und senkte sich. Insgeheim bedauerte Ryu, dass sie einen so attraktiven Burschen bald nie wiedersehen würde.

Kapitel 10

Der Sportunterricht war vorbei und es folgte wieder eine Pause von zwei Stunden während der sich die Schüler von den Anstrengungen des Sportunterrichts erholen sollten. Ryu und Kronos mieden die Gesellschaft der anderen und wanderten in den endlosen Gängen auf und ab. Sie wollten allein und ungestört sein, damit sie beratschlagen konnten, wie sie die Flucht von der Schule bewerkstelligten. Immer wieder tauchte an den Kreuzungen der Flure und Gänge Kitsune auf und guckte immer misstrauischer. Schließlich fragte er rundheraus: „Vor wem wollt ihr euch eigentlich verstecken?“

„Vor wem wohl?“, fauchte Kronos. „Vor Schmeißfliegen wie dir! Vor wem sonst?“

Kitsune schien ernstlich beleidigt, vor allem, als Ryu keine Anstalten machte, Kronos zu widersprechen.

Ryu war wenigstens für diesen Moment glücklich, denn sie fühlte sich nicht mehr allein. Es gab endlich jemanden, dem sie nichts vorspielen musste, der sie so nahm, wie sie war, und dieselben gefährliche Ziele hatte wie sie. Die zwei Stunden gingen schnell vorbei und sie begaben sich auf die Suche nach dem Klassenzimmer, in dem der Philosophie-Unterricht abgehalten wurde.

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