Bärbel Junker - Dunkle Tiefen der Seele

Здесь есть возможность читать онлайн «Bärbel Junker - Dunkle Tiefen der Seele» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Dunkle Tiefen der Seele: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Dunkle Tiefen der Seele»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Warum musste Fred Kowalski, Hauptkommissar beim Morddezernat Hamburg, sterben?
Und dann trifft es drei Tage später auch noch seinen Zwillingsbruder Paul, der kurz zuvor eine junge Frau vergewaltigt und getötet hat. Auch er wird vergiftet. Zufall?
Wie ein Schemen taucht der unheimliche Mörder auf und verschwindet nach jeder neuen Tat so spurlos, als hätte es ihn nie gegeben.
Er will sich rächen. Doch wofür?
Und welches geheimnisvolle Band verknüpft den Künstler Voltaire mit dem skrupellosen Paul?
Die schöne Galeristin Julia van Dangen hat den Mörder gesehen. Auf Anraten des Kommissars Sven Sörensen und der Psychiaterin Karla, ihrer Schwester, zieht sich Julia auf die Baleareninsel Mallorca zurück, um der Gefahr eines Mordanschlags zu entfliehen.
Hier lernt sie den zehnjährigen, gehbehinderten Roul und dessen Großmutter Tessa Alvarez kennen, die über die Gabe des zweiten Gesichts verfügt.
Wird Tessa Julia vor dem Mörder schützen können?
Und wird die zart keimende Liebe zwischen Julia und Kommissar Phil Thomsen Erfüllung finden?
In einem spektakulären, überraschenden Finale klären sich die Zusammenhänge, Rätsel und das Motiv des schemenhaften Mörders.

Dunkle Tiefen der Seele — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Dunkle Tiefen der Seele», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Er wurde vergiftet.“

„Vergiftet! Na, das is´ ja ´n Ding! Wer tut denn so was? Erschießen oder abstechen, aber vergiften?! Merkwürdige Art jemanden umzubring´“, meinte Kowalski kopfschüttelnd. „Ach, da fällt mir was ein: Erb´ ich jetzt Freds ganzen Kram? Schließlich bin ich ja sein einziger Bruder. Da muss doch was zu hol´n sein. Bestimmt hat er auch was auf der hohen Kante. Also, was meinen Sie?“ Mit gierig funkelnden Augen wartete er auf die Antwort.

Wahrscheinlich zählt er in Gedanken bereits das Geld, dachte Sven. Aber die Freude werde ich dir versalzen, du widerlicher Leichenfledderer! „Ich weiß nur, dass Fred Sie in seinem Testament nicht bedacht hat“, sagte er kalt.

„Mistkerl“, knurrte Kowalski böse und ließ offen, wen er damit meinte. „Dann eben nich´. War´s das oder woll´n Sie noch was wissen?“

„Nein, wir haben keine weiteren Fragen“, sagte Sven knapp und erhob sich gemeinsam mit Phil. Schweigend gingen sie an der Schlafzimmertür vorbei, nicht ahnend, dass dahinter der geschundene Körper einer ermordeten jungen Frau nach Vergeltung schrie. Mit einem knappen Kopfnicken verabschiedeten sie sich von Paul Kowalski, der die Wohnungstür hinter ihnen zuknallte.

„Was für ein Brechmittel“, schüttelte sich Phil. „Und diese Wohnung! Hast du auch diesen eigenartigen Geruch bemerkt?“

„Ja, aber ich will nicht darüber nachdenken, sonst kommt mir bestimmt mein Frühstück hoch.“

Schweigend gingen sie zu ihrem Wagen, stiegen ein und fuhren davon.

„Na endlich“, murmelte der ganz in Schwarz gekleidete Mann, der einen tief ins Gesicht gezogenen Schlapphut trug. Er trat aus dem Schatten einer Toreinfahrt, überquerte schnellen Schrittes die Straße und betrat das Haus, aus dem die beiden Kriminalbeamten gerade gekommen waren. Geräuschlos stieg er die Treppe hinauf. Vor Paul Kowalskis Tür blieb er stehen. Er griff in die Tasche seines Trenchcoats und nahm etwas heraus. Dann legte er seinen in feinem Leder steckenden Finger auf den Klingelknopf.

Kowalski, mit einer Dose Bier in der Hand, riss wütend die Tür auf und keifte: „Was´n nun noch? Jetzt hab ich aber langsam die Schnauze gestrichen voll von eurer blöden Fragerei. Mein Bruder is´ tot. Na und? Langsam weiß ich´s nun. Hau´n Sie ab, Mann! Lassen Sie mich endlich mit Ihrem blöden Gelaber in Ruhe oder ich ...!“ Er verstummte abrupt und starrte mit offenem Mund auf den Unbekannten. „Zum Teufel, wer ...?“

Ein dicker Strahl Tränengas schnitt ihm das Wort ab. Die Bierdose schepperte zu Boden. Kowalski presste wimmernd die Hände vor seine wie Feuer brennenden Augen und taumelte zurück in den Flur. Der Unbekannte setzte geschmeidig hinterher, holte aus, und schlug ihm ein kurzes Bleirohr über den Kopf. Kowalski stürzte wie ein gefällter Baum zu Boden.

Sein Besucher verlor keine Zeit. Er zog die Tür hinter sich zu und schleifte den Bewusstlosen vor Anstrengung stöhnend vor die Küchentür. Er stieß sie auf, zerrte den schweren Körper ins Zimmer und schloss die Tür. Hastig fesselte er die Hand- und Fußgelenke des Bewusstlosen mit Klebeband. Erschöpft sank er auf den einzigen Stuhl.

Er hatte gut daran getan sich zu beeilen, denn bereits kurze Zeit später schlug Kowalski stöhnend die Augen auf. Er versuchte sich an den schmerzenden Kopf zu fassen. Als ihm das nicht gelang, starrte er begriffsstutzig auf seine gefesselten Hände. „Verdammt! Was is´n jetzt passiert“, knurrte er verwirrt und wälzte sich stöhnend auf die Seite. Sein Blick fiel auf ein Paar schwarze Stiefel, wanderten an den dazugehörigen, in schwarzen Jeans steckenden Beinen hinauf und blieb an dem tief ins Gesicht gezogenen Schlapphut und der großen Sonnenbrille hängen.

„Was soll ´n der Mist?! Wer, zum Teufel, sind Sie?“, knurrte er wütend an seinen Fesseln zerrend. Selbstverständlich ohne Erfolg.

Sein Besucher antwortete nicht. Schweigend holte er aus den unergründlichen Tiefen seiner Manteltaschen eine kleine Flasche hervor und schraubte den Verschluss ab. Dann stellte er die geöffnete Flasche vor sich auf den Tisch. Er stand auf und ging zum Kühlschrank.

Mit einer Dose Bier und einem Glas kam er zurück zum Tisch und setzte sich. Er gab aus dem Fläschchen einige Tropfen in das Glas und füllte mit Bier auf. Mit dem Glas in der Hand drehte er sich zu Kowalski um und sah ihn an.

„Was soll´n das werden, wenn´s fertig is´? Woll´n wir einen zusammen heben oder was soll das blödsinnige Theater?“, pöbelte Kowalski.

Sein Besucher antwortete nicht. Er ließ die kleine Flasche wieder in seiner Manteltasche verschwinden und holte eine kleine Plastikdose hervor, aus der er zwei lachsfarbene Wachskügelchen nahm. „Und nun werde ich dir sagen, was ich mit dir vorhabe“, sagte er ruhig.

Kowalski öffnete den Mund zu einer unflätigen Antwort.

„Ich warne dich“, sagte der Unbekannte eiskalt. „Noch ein einziges Wort und ich ziehe dir mit dem Bleirohr eins über, doch diesmal schlage ich richtig zu, verstanden?“

Wie viele Gewalttäter war auch Kowalski feige, sobald es um sein eigenes Wohl ging. Bloß keine Schmerzen! Die fügte er lieber anderen zu. Also nickte er hastig. Schließlich war er nicht blöde.

„Aber meine Chance wird kommen und dann wird sich dieses Weichei wünschen, nie geboren worden zu sein, dachte Kowalski. Der Typ will mir Angst einjagen, aber warum? Was will der von mir? Was hab ich dem Kerl getan? Will der mich wirklich umbring´? Nein! Dazu sind die meisten Menschen nich´ fähig. Ich kann das, aber ich stehe ja auch außerhalb der Norm, lebe nach meinen Vorstellungen und nich´ so wie diese Schwächlinge.

Ich droh´ nich´ wie die andern, sondern tu´, was ich sage. Die andern kneifen wenn´s darauf ankommt. Die zieh´n den Schwanz ein und hau´n ab wenn´s ernst wird. Schwächlinge ! Alles Schwächlinge !“ Er konzentrierte sich auf die Worte des Mannes und grinste innerlich. Bluff ! Alles nur Bluff ! Und er ahnte nicht einmal wie sehr er sich irrte.

„Na, Kowalski, zurück von Ihrem gedanklichen Trip? Haben Sie einen Fluchtplan ersonnen? Nein? Es würde Ihnen auch nichts nützen, denn Sie sterben hier und jetzt“, erklang die zwar kultivierte, jedoch irgendwie seltsame Stimme des Unbekannten. Leise zischend, kaum den Tonfall haltend, plätscherte sie beängstigend in ihrer Monotonie durch den Raum. Und doch kam sie ihm irgendwie bekannt vor. Wo hatte er diese Stimme gehört? Er strengte seine kümmerlichen grauen Gehirnzellen an, jedoch ohne Erfolg.

„Sie sterben an mit Bier vermischtem Aconitin , dem Gift des Blauen Eisenhuts “, dozierte der Unbekannte. „Sie kennen es nicht, aber Sie werden es spüren.“

Bluff! dachte Kowalski abfällig. Alles nur billiger Bluff! Aber er konnte nicht verhindern, dass ihn ein Gefühl der Angst beschlich. Und wenn der Kerl seine Drohung ernst meinte? Unsinn! So was brachten diese so genannten kultivierten Leute nich´ fertig. Dazu musste man veranlagt sein und Mumm haben.

Oder durch eine schreckliche Erfahrung dazu gebracht werden“ , wisperte eine kleine, unangenehme Stimme in seinem Kopf.

„Eine Aconitin-Vergiftung ist ...“

„Ach, halts Maul, du blöder Scheißer“, unterbrach Kowalski den Schwarzgekleideten rüde. „Du spinnst doch. Du jagst mir keine Angst ein. Ich glaub dir kein Wort. Wenn du mich umbring´ willst, dann tu´s, aber verschone mich mit deinem blödsinnigen Gelaber. Wenn du mich wirklich umbringst, dann bist du ´n Mörder und wirst von den Bullen eingelocht. Aber du bringst mich nich´ um, dafür hast du einfach nich´ das Format“, sagte Kowalski höhnisch.

„So, meinst du. Und wer hat wohl deinen Bruder getötet?“

„Meinen Bruder? Wieso?! Was, zum Teufel, soll das dämliche Gequatsche? Was geht dich ...“, er verstummte so abrupt, als hätte ihm jemand die Stimmbänder gekappt. Entsetzt starrte er den Unbekannten an. Plötzliche Angst überfiel ihn mit brachialer Gewalt. Angst vor diesem Fremden, der ihn so kalt und mitleidlos fixierte, als sei er ein ekliges Insekt, das in der nächsten Sekunde als breiiger Fleck unter seiner Stiefelsohle enden würde.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Dunkle Tiefen der Seele»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Dunkle Tiefen der Seele» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Bärbel Junker - Der Safe
Bärbel Junker
Bärbel Junker - Grauen in der Parkallee
Bärbel Junker
Bärbel Junker - Der Zaubersamen
Bärbel Junker
Bärbel Junker - Der Herzschrittmacher
Bärbel Junker
Bärbel Junker - Der Perlmuttbaum
Bärbel Junker
Bärbel Junker - Der Sarkophag
Bärbel Junker
Bärbel Junker - Der Kristall
Bärbel Junker
Отзывы о книге «Dunkle Tiefen der Seele»

Обсуждение, отзывы о книге «Dunkle Tiefen der Seele» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x