Heidi Büttner - Sterano auf Artesa

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Sterano auf Artesa: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Hariolene Sterano kommt als Teil einer Raumfracht auf den Planeten Artesa in das Institut für Außerartesianische Biologie. Das Wesen soll dort sofort aus hygienischen Gründen tiefgefrostet werden. Sterano kann sich aber befreien und trifft auf ihrer Flucht den leidenschaftlichen Sportschüler Rotam Vargun. Sie verschmilzt ihr Wissen mit dem Rotams und von diesem Moment an beginnt für die beiden eine innige Beziehung, die größer ist als alles, was sie je erfahren haben. Alle Verbote, Hindernisse, Jahre der Trennung und die Verwandlung Steranos in ein unheilvolles, von Angst gejagtes Wesen werden diese Beziehung nicht zerstören können. Die Treue der beiden und das Verständnis voneinander werden den Planeten Artesa vor dem Untergang retten.

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Schließlich sollte er in die Schule gehen, deshalb brachten ihn seine Eltern zu einem Spezialarzt, der die Anfälle behandeln sollte. Auch der riet davon ab. Diese Anfälle haben eine bestimmte Funktion für das Kind. Wenn wir sie abstellen, wird ihr Kind sehr krank werden!

Aber Lakolar sollte ein normales und erfolgreiches Kind werden, sie bestanden auf der Behandlung. Lakolar wurde auf einen großen Tisch gelegt, er solle schlafen, sagte der Arzt, schlafe, und Lakolar wehrte sich gegen den Schlaf, aber die Medikamente waren stärker als sein kleiner Körper. Lakolar schlief ein, träumte ein letztes Mal von den Ungeheuern, die aber verwandelten sich von großen, greifbaren Einzellebewesen in viele kleine giftig gelbe Seifenblasen, die ihn umschwirrten. Als Lakolar aufwachte, waren sie immer noch da. Als er die Augen öffnete, nicht mehr. Aber er spürte ihre Anwesenheit mit einem unguten Gefühl im Bauch. Nur die Ungeheuer fand er nicht mehr. In der Schule schwirrten die gelben Seifenblasen besonders dicht um einen Lehrer, der die Schüler ungerecht behandelte. Eines Tages kam ein Besucher zu den Eltern und wollte sie zu einem Umzug bewegen. Lakolar sah ihn giftig gelb leuchten, und markierte einen Rückfall in die Tiefe der Epilepsie, um den Besucher zu vertreiben. Er hatte Erfolg damit, musste aber wieder zu dem Arzt. Nun konnte er die giftigen Blasen nur noch wahrnehmen, wenn er fest die Augen schloss, und sich auf die Männer, Frauen, Häuser, Straßen, Flugboote und Raumschiffe konzentrierte, die er erkennen wollte. Diese Fähigkeit, mithilfe von purer Intuition zwischen gut und böse unterscheiden zu können, zwischen schlecht und vollkommen, diese Eigenschaft ließ ihn groß werden im Lande Lerasia. Und als Lakolar endlich die Spitze der Hierarchie erklommen hatte, entschloss er sich, die Augen nie wieder zu öffnen, weil er ohne das Tageslicht besser sah, tiefer empfand und präziser denken konnte. Vierzig Jahre war das nun schon her. Seinen Sehnerv hatte er mit einem Anschluss an die Computersysteme von Lerasia koppeln lassen, er sah mit dem inneren Auge und er las direkt aus den Systemen heraus.

Jetzt, in diesem Moment wurde ihm mitgeteilt, dass ein unbestimmter VORFALL im Institut für Außerartesianische Biologie geschehen war, er studierte die Bilder und Informationen und fühlte sich 70 Jahre in die Vergangenheit zurückgeschossen. Ein Ungeheuer war ausgebrochen und versetzte die Verantwortlichen auf Artesa in Angst und Schrecken. Lakolar konnte nicht genug sehen. Er war zurück in den Träumen seiner Kindertage und die Jagdlust in ihm erwacht. Er wollte es besitzen. Unterwerfen. Erkennen. Seine zerstörerische Potenz zähmen. Sich zu eigen machen.

Er richtete sich auf, und fühlte seine müden Glieder brennen. Bist du nicht schon ein wenig alt, für eine solche Jagd in der realen Welt, fragte er sich plötzlich. Alter ist kein Kriterium für Kompetenz!, fauchte er selbst zurück. Schau dir diesen Nachrichtenwust an! Es geht alles drunter und drüber. Sie sind unfähig. Perfekte Bewacher eines ewigen Friedens. Ohne diesen Frieden agieren sie wie die Idioten.

IV.

Vier Männer der Bereitschaft der Bodensicherheit von Artesa knieten um Rotam und versuchten, ihn aus der Bewusstlosigkeit zurückzuholen. Sie hatten seine Ausweise studiert und seine Mutter angerufen. Clarissa Vargun war Minuten später eingetroffen und starrte mit entsetzten Augen in das Chaos der Turnhalle. Dann hatte sie nur noch Augen für ihren Sohn.

„Geben Sie ihm noch einen Schub Adrenalin!“, sagt einer der Männer und reichte eine kleine Ampulle herüber.

„Mann, du bist Sportler, so ein kleiner Schubser kann dich doch nicht so aus der Bahn werfen!“, murmelte er.

„Ich sagte Ihnen, er muss in ein Krankenhaus!“, fauchte Clarissa.

„Und was erzählen Sie den Notärzten? Dass sein Kreislauf bei der dritten Drehfigur von Taisieh kollabiert ist?“

„Das sieht hier nicht aus wie das Ergebnis von Taisieh-Training!“, gab sie erregt zurück.

„Ma!“

„Rotam! Rotam, siehst du mich?“

„Sie hatte Flügel, verstehst du das?“

„Wovon redest du?“, fragte Clarissa zurück.

„Ma, sie ist einfach verdunstet, wie ein Licht, das ausgeht.“

„Er phantasiert!“, warf einer der Männer dazwischen.

„Sag doch endlich, was passiert ist?“

„Sie ist sehr stark.“

„Oh, Mann, auch das noch!“ Einer der Männer richtete sich auf und griff nach einem besonderen Medikamentenkoffer.

„Rotam, wovon redest du?“

„Bleib liegen, schön ruhig, wir werden dich ganz schnell von diesem Alptraum befreien.“ Während er redete, hatte er den Koffer geöffnet, einen Rechner und zwei weitere Ampullen mit blaugrüner Flüssigkeit entnommen. Clarissa warf einen Blick darauf und wurde kreideweiß.

„Nichts werden Sie verabreichen, keine Psychopharmaka, keine Schlafdrogen!“

„Er kann nicht sein ganzes Leben herumlaufen und von geflügelten Fremdwesen phantasieren!“, fuhr der Mann auf und tippte Rotams Körpergewicht in den Rechner.

„So! Und wer ist daran schuld? Er doch nicht! Und ich auch nicht!“

„Hören Sie, wir haben hier ein Präparat. Das wirkt ganz sanft. Es löscht nur das Kurzzeitgedächtnis. Nicht mehr als eine Stunde. Wenn wir jetzt noch länger warten, dann müssen wir höher dosieren.“

„Sie lassen die Finger davon! Erstens sind Sie kein promovierter Pharmakologe. Zweitens irren sich sogar promovierte Pharmakologen in der Dosierung dieses so sanften Präparates. Ich habe darüber eine Reportage gemacht.“

„Sie arbeiten für Thraxon?“

„Ja, ich bin die Lokalkorrespondentin für Simapi West“, sagte Clarissa und richtete sich auf.

„Auch das noch! Welcher Eierkopf hat diese Vorschrift geschrieben, dass die Familie zu verständigen ist? Ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten, aber wir müssten jetzt eine Meldung machen. Wir würden einen maximalen Makel in seine Biografie schreiben. Lassen Sie mich diese eine Stunde aus seinem Gedächtnis löschen und wir können alle so tun, als wäre nichts geschehen.“

„Jetzt mal langsam! Sollten Sie versuchen, dieses Präparat anzuwenden, dann sende ich das, was mein Kind eben gesagt hat, als unkommentierten Mitschnitt auf das Lokalfernsehen. Die Abzeichen auf Ihren Uniformen sprechen dann den Rest. Ist Ihnen das lieber?“ Clarissa hielt ihr Phone hoch. Die Betriebsanzeige leuchtete und der Datenstrom war schon unterwegs zu irgendeinem Empfänger, den der Beamte nicht kannte. Es war genauso gut möglich, dass ihnen jetzt schon tausend Neugierige auf ihren Bildschirmen zu Hause zusahen. Er musste die Journalistin dazu bringen, das verdammte Ding auszuschalten.

Sagen Sie endlich, was Sie wollen?“, knurrte er.

„Wir sollten miteinander reden wie Erwachsene. Wenn Sie jetzt dieses Präparat anwenden, dann löschen Sie vielleicht wichtige Detailinformationen aus seiner Erinnerung. Und auf die dürfen Sie nicht verzichten, wenn Sie die Fremde finden wollen. Danach vergessen wir das alles. Rotam ist doch nicht blöd. Er kann schweigen und er wird auch schweigen. Genau wie ich!“ Clarissa Vargun hielt ein. Sie wendete ihren Kopf Rotam zu und löste die Härte aus ihren Gesichtsmuskeln.

„Gut. Aber stecken Sie endlich das verdammte Phone weg!“, fauchte der Sicherheitsmann zurück.

Sie tat es wirklich.

„Hat sie dir weh getan?“, fragte sie leise den großen Jungen. Sie streckte die rechte Hand aus und hob damit vorsichtig seinen Kopf an. Er hat so wirklich richtig dichtes schwarzes Haar. Clarissa lächelte. Und klare Augen. Ich lasse mir mein Kind nicht von diesen Leuten kaputt machen.

„Hat sie dir irgendwie weh getan?“, fragte sie ein zweites Mal, immer noch leise, aber sehr eindringlich.

„Nein. Wieso?“

„Und? Versuch dich zu erinnern! Wie hat sie ausgesehen?“

Aber Rotam sagte nichts. Er lächelte. Seine Augen lächelten. Kleine strahlende Sterne standen in seinen Augen. Silber strahlende Sterne, glänzend wie Wassertropfen im Scheinwerferlicht. Sie lächelten, so wie Clarissa es noch nie bei ihrem Kind gesehen hatte und so, wie sie es niemals mehr von ihm vermissen wollte.

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