Heidi Büttner - Sterano auf Artesa

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Sterano auf Artesa: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Hariolene Sterano kommt als Teil einer Raumfracht auf den Planeten Artesa in das Institut für Außerartesianische Biologie. Das Wesen soll dort sofort aus hygienischen Gründen tiefgefrostet werden. Sterano kann sich aber befreien und trifft auf ihrer Flucht den leidenschaftlichen Sportschüler Rotam Vargun. Sie verschmilzt ihr Wissen mit dem Rotams und von diesem Moment an beginnt für die beiden eine innige Beziehung, die größer ist als alles, was sie je erfahren haben. Alle Verbote, Hindernisse, Jahre der Trennung und die Verwandlung Steranos in ein unheilvolles, von Angst gejagtes Wesen werden diese Beziehung nicht zerstören können. Die Treue der beiden und das Verständnis voneinander werden den Planeten Artesa vor dem Untergang retten.

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II.

„Na, das mit dem Taisieh ist schon ein gutes Angebot“, brummte Rotam. „Danke Sell! Melde dich mal, wenn ich was für dich tun kann.“ Er legte eilig auf, sprang noch zweimal, dann signalisierte ihm der Trainer das Ende seiner Hallenstunde und stellte sich auf das Konzentrations-Bewegungsprogramm Taisieh um.

„Wollen doch mal sehen, ob es bei Taisieh nicht auch ein paar Sprünge gibt?“, sagte Rotam er zu sich selbst und machte sich daran, den Rechner neu zu programmieren. Er begann mit den ersten Übungen für Taisieh. Dann gab es ein Geräusch, als wäre von draußen etwas sehr Großes, Weiches, gegen die Scheibe geprallt. Die Scheibe bebte über die ganze Fläche.

Es war dämmrig geworden, aber seit dem Geräusch war die Halle verändert. Rotam sah sich um, er suchte nach der Ursache dieser Veränderung und konnte sich seine Unruhe nicht erklären. Er wusste, dass er durch die großen Glasscheiben von außen gut zu sehen war, und manchmal, vor allem an den ersten Abenden hatte er lange gebraucht, um sich einzureden, dass niemand ihn beobachten würde, wenn er abends hier allein in der Halle trainierte. Er war zur Sicherheit selbst einmal um die Halle gelaufen und hatte festgestellt, dass direkt vor der Halle eine Wasserfläche war, deren Grund man nicht sehen konnte, und dass man schon eine Flugmaschine herholen müsste, um trockenen Fußes bis an die Scheibe heran zu kommen. Rotam glaubte nicht, dass jemand extra mit einem Kleinflugzeug anrücken würde, nur um ihm abends beim Trainieren zuzuschauen. Aber ein mulmiges Gefühl hatte er immer, wenn er nach der großen Glasscheibe sah. Besonders jetzt, seit dem eigenartigen Geräusch.

„Sell, bist du das?“, fragte er in die Leere der Halle hinein. Er blieb stehen und sah sich um. Ein Lichtschimmer war lautlos vorbei geglitten und wieder verschwunden. Rotam hatte ihn nur im Augenwinkel wahr genommen und deshalb mehr als einen Irrtum seiner Sinne registriert.

Die letzte Dämmerung war verloschen, in wenigen Minuten würden die drei Raumstationen im Orbit aufleuchten, goldrot und prächtig. Lerasische Raumstationen, dachte Rotam. Lerasia ist eine starke Nation. Die stärkste Nation auf Artesa. Wir haben einen Herrscher, der wirklich in der Lage ist, die Kraft eines ganzen Volkes zu bündeln und zur universellen Vormacht zu führen. Und der dafür sorgt, dass wir vor unliebsamen Gästen von da draußen sicher sind.

Es raschelte am anderen Hallenende.

„Sell?“

Keine Antwort. Rotam konzentrierte sich wieder auf sein Training. Er hatte bei Taisieh weiche, fließende Konzen­trationsübungen gefunden und fand langsam Spaß daran. Das Gleiten, Gehen, Drehen und der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung könnte helfen, die fehlenden fünf Prozent der verfügbaren Sprungenergie zu aktivieren. Wieder spähte er in die dunkle Ecke der langgestreckten Sporthalle, aus der er die Geräusche vernommen hatte. Bewegte sich dort etwas?

Rotam beendete den Übungsteil. Er senkte die Arme und atmete dabei langsam und deutlich aus, dann rief er dem Trainer ein Pausenzeichen zu und lief zügig durch die ganze Halle. Die eigentlich überall hell erleuchtet sein sollte, aber an der Tür zum Schiedsrichterquartier stand heute ein senkrechter Schatten, viel dunkler, als er ihn sonst dort gesehen hatte.

Rotam konnte sich nicht erinnern, dort überhaupt jemals einen Schatten gesehen zu haben.

„Sell! Das ist überhaupt nicht lustig. Warum rufst du nicht vorher an, wenn du doch noch zum Taisieh kommen willst?“

Wieder keine Reaktion.

Im Schatten stand nicht Sell. Sell war wie Rotam hoch gewachsen, schlank, langbeinig und mit einem auffällig schönen Tattoo auf der Kopfhaut, das sich vom Stirnansatz bis zum Nacken hinzog, deshalb hielt sie ihren Kopf seit einiger Zeit von Haaren frei, bis auf einen einzigen dünnen Zopf an der rechten Schläfenseite. Die Gestalt im Schatten war nicht Sell. Sie war einen ganzen Kopf kleiner, sie hatte lange, sehr lange helle Haare, schmutzige Fingernägel und keine Schuhe an. Am rechten Zehenballen klebte getrocknetes Blut, vielleicht war es mit Sand vermischt, denn es war nicht dunkelrot, sondern orangefarben. Sie ist ein Niemandskind, dachte Rotam. Was hat sie hier zu suchen? Trotzdem wollte er vorsichtig sein. Selbst unter den Niemandskindern gab es solche, die später zu Macht und Ansehen kamen, auch wenn sie nie eine Statur vorweisen konnten wie Sell oder gar Rotam, der seit frühester Kindheit an dieser Statur arbeitete.

„Suchst du jemanden?“, fragte er kurz.

Als Antwort imitierte sie mit den Händen ein paar der Gesten, die Rotam sich vorhin im Taisieh-Training angeeignet hatte. Schöne Gesten. Der Trainer hätte seine Freude gehabt.

„Kannst du nicht reden?“, fragte er eine Spur freundlicher, weil ihn die Gesten beeindruckt hatten. Sie trat einen Schritt vor, nur halb aus dem Schatten heraus, aus dem sie wie ein Relief herausragte, dahinter verbarg der Schatten etwas, das glitzerte und schimmerte schwach wie eine Silberfolie im Wind.

„Du kannst nicht hier bleiben!“, sagte er betont deutlich und versuchte, einen Blickkontakt herzustellen. „Erkläre mir, wer du bist, und ich helfe dir, nach Hause zu kommen.“

Rotam sah in Augen, die schwarz waren wie die Tiefe des Universums, aber er blieb ernst und seine Haltung fordernd. Statt einer Antwort reichte sie ihm ihre Hände aus der Tiefe, die waren auch zerschrammt. Und plötzlich spürte Rotam, dass es noch etwas gab, was dieses fremde Wesen von Sell unterschied, Sell, die von einer Laune in die andere fallen konnte, die an manchen Tagen an ihren Freunden vorbeiging, ohne dass diese etwas von ihr merkten, Sell, der man ihre ganze Schulausrüstung wegnehmen konnte, ohne dass Sell sich dagegen gewehrt hätte, Sell war eine falsch programmierte Zeile im Programm Lerasia, aber diese Fremde war die Aufgabe, an der das Programm scheitern konnte. Ihre Aura war so stark, dass Rotam ohnmächtig ihrer stummen Aufforderung folgte, er legte seine Hände auf die ihren, er stürzte in ein Meer aus Emotionen, Angst und Erinnerungen, seinen eigenen, ihren und fremden, die er nicht einzusortieren vermochte. Er schloss die Augen, fühlte sich in einer heißen, glitzernden Umgebung und hörte den Satz: „Sei froh, dass der Apparat dich vor dem Aufwachen gegrillt hat!“

Rotam wollte mehr wissen, er hielt ihre zarten, zerschrammten Hände fest, er schwirrte weiter durch diese fremde Welt, die ihr Zuhause war, wollte aufklären, beruhigen, sie und sich selbst, doch plötzlich krachten Maschinengeräusche draußen, die große Glasscheibe brach klirrend in die Halle, er riss die Augen auf, aber da war die Fremde weg, verschwunden wie ein großer Irrtum, wie ein Alptraum, wie ein Geist. Uniformierte kamen hereingestürmt, sie leuchteten die Ecke aus, sie hielten überall Strahlungsmessgeräte hin und sie hielten sie auch an Rotams Hände. Jemand sprach von Dekontamination und versuchte, mit Rotam zu reden, aber der starrte nur in die Ecke und dachte an diesen letzten Satz. Immer wieder und immer aufs neue und er war nicht in der Lage, einen einzigen klaren Gedanken zu fassen, weder einen davor, jenseits oder darüber hinaus.

III.

Lakolar Annselarmo war mit einem Schlag hellwach geworden. Sein Puls begann zu rasen und er hatte das Gefühl, dass jetzt in diesem Moment etwas ganz Großes, Außergewöhnliches auf ihn zukam. Lakolar vertraute seinen inneren Sinnen, wenn sie ihn einmal verlassen würden, dann wäre das das Ende seiner Herrschaft über diese Welt.

Als Lakolar ein Kind war, hatte er eine seltsame Krankheit.

Sie ließ ihn Arme schlenkern, Füße werfen, Schaum auswürgen und grelle Schreie ausstoßen. Seine Eltern hofften erst, das würde sich geben mit Medikamenten und besonderer Zuwendung, aber es gab sich nicht. Lakolar durfte nicht mit anderen Kindern zusammenkommen, er durfte nicht allein aus dem Haus und durfte nicht schwimmen und laufen gehen. Lakolar saß stundenlang am hellen Fenster und schaute der weißen Sonne nach, wie sie von Ost nach West über den Himmel wanderte, und wartete auf den nächsten Anfall. Er wollte zu keinem Arzt, er wollte keine Medikamente und er wollte auch keine Zuwendung. Wenn das Kribbeln im Genick begann, begann für Lakolar eine Reise in eine andere Welt. Er kämpfte mit schwarzen Ungeheuern, er rang mit giftigen Insekten und er kämpfte um die Existenz seines Planeten. Erst wenn er die Ungeheuer nieder gerungen, eingesperrt und angebunden hatte, konnte er zurück in seine reale Welt mit dem Fenster und der Sonne, und dann war ihm wieder gut. Niemand würde seine kleine Welt kaputtmachen, wenn er, Lakolar, stärker war als die Geister der Finsternis.

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