Christine Jörg - Geh in die Wueste

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Ruth studiert für das Lehramt in München, als sie Fernando kennen lernt. Er wird ihre große Liebe, die sie ihr ganzes Leben begleitet, auch als Fernando sie für seine Verlobte in Chile verlässt. Ruth heiratet den Anwalt Reinhard und hat mit ihm zwei Kinder. Für Ruth ist diese Ehe eine Notlösung. Sie wird nicht glücklich mit ihrem Mann. Auch die beiden Kinder ändern nichts daran. Als Reinhard hinter Ruths Geheimnis kommt verlangt er die Scheidung. Sie zieht aus Reinhards Haus aus. Die Kinder bleiben beim Vater. Ruth mietet eine kleine Wohnung. Während einer Reise mit ihrer Freundin nach Spanien beschließt Ruth, sich auf die Suche nach Fernando zu begeben.

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„Ich weiß nicht“, Fernando zögerte plötzlich, „vielleicht sollten wir das Glück nicht herausfordern.“

„Quatsch!“, Ruth stand auf, „komm, wir gehen ins Bett.“

Fernando holte den Toilettenbeutel aus seinem Zimmer und begab sich ins Badezimmer. Ruth zeigte ihm, bevor sie in ihr Zimmer ging, wo Fernando sie finden würde, damit er später nicht das falsche Zimmer betrat.

Während Fernando sich im Bad aufhielt, entledigte sich Ruth rasch ihrer Kleidung und legte sich splitternackt ins Bett. Sie hatten sich eine Woche nicht gesehen und sie war ganz heiß auf Sex mit ihm. Hoffentlich war Fernando nicht zu verklemmt, weil ihre Eltern auf der gleichen Etage schliefen. Aber sie konnte sich nicht vorstellen, dass ihn das stören würde.

Ruth kam es wie eine Ewigkeit vor, doch endlich erschien Fernando. Er brachte seinen Toilettenbeutel mit und stellte ihn auf den Stuhl, auf dem bereits Ruths Kleider lagen. Die Bettdecke hatte sie bis zum Hals hochgezogen. Fernando brauchte nicht sofort wissen, dass sie ohne Nachthemd im Bett lag.

„Den hättest du im Bad lassen können“, erklärte ihm Ruth und deutete mit dem Kinn auf den Beutel. „Komm, mein Liebster, ich warte schon zu lange auf dich.“

Fernando zog sich bis auf den Slip aus und kroch zu Ruth unter die Decke.

„Oh!“, lächelte Fernando und kniff vorsichtig in Ruths rechte Brustwarze. „Du hast es aber eilig.“

„Ich warte lange genug“, gurrte Ruth heißer.

Sie liebten sich wie zwei ausgehungerte Wesen. Dann stand Fernando auf, zog seinen Slip wieder an und klemmte sich die Kleider und den Toilettenbeutel unter den Arm. Vorsichtig öffnete er die Zimmertüre und schaute, ob die Luft rein war. Dann schlich er auf Zehenspitzen in das ihm zugewiesene Zimmer hinüber.

Das Wochenende mit Ruths Eltern verlief harmonisch. Fernando hatte einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen. Ruths Eltern hatten bislang nicht viel mit ausländischen Mitmenschen zu tun gehabt und waren angenehm überrascht, dass es heute noch junge Männer gab, die so gut erzogen waren. Inzwischen lehnten sie die Wahl ihrer Tochter nicht mehr strikt ab. Die Entfernung nach Chile machte ihnen jedoch nach wie vor Sorgen, doch das stand auf einem anderen Blatt.

*

Die Woche danach trafen sich die Liebenden nicht. Dafür würde Fernando in zwei Wochen mit Atilio und Oscar nach Kempten kommen. Wie vereinbart konnten sie bei Ruths Eltern übernachten.

Am Freitag- und Samstagabend traten sie jeweils im Internationalen Haus in Kempten auf.

Ruth begleitete die Freunde schon am Freitagabend. Am Samstag ließen es sich Ruths Eltern nicht nehmen, auch zum Konzert zu gehen. Sie waren begeistert.

Obwohl die Freunde es nicht wollten, wurden sie von Ruths Mutter bekocht und verwöhnt.

Ruth war überglücklich. Sie hatte nie gedacht, dass sich ihre Eltern so für die lateinamerikanische Sache begeistern könnten.

Am Sonntag, nach dem Mittagessen, es gab einen richtigen Schweinsbraten mit abgeschmelzten Spätzle und grünem Salat, fuhren die Freunde bei strömendem Regen wieder nach München zurück.

Ruth war traurig, weil sie in Krugzell zurückbleiben musste.

*

Drei Wochen vor Ende der Semesterferien bekam auch Fernando Urlaub und die beiden Turteltauben beschlossen mit dem Zelt an den Gardasee zu fahren. Fernando lieh sich Atilios Auto aus, also stand dem Unternehmen nichts im Weg.

Das Wetter am Gardasee war zwar nicht umwerfend, doch das tat der Liebe und der Zweisamkeit Fernandos und Ruths keinen Abbruch. Sie genossen diese Zeit umso mehr, als Fernando Anfang November nach Chile zurückkehren würde. Er hatte nie Anstalten gemacht, seinen Aufenthalt zu verlängern. Ruth hatte zwar insgeheim darauf gehofft, aber ihr Wunsch ging nicht in Erfüllung.

Beide wussten, dass eine lange Zeit der Trennung bevorstand, doch sie versprachen sich, auch das zu meistern. Liebten sie sich doch über alles.

Am letzten Abend am Gardasee war Ruth wieder melancholisch. Fernando spürte es und war besonders liebevoll zu ihr. Sie schlenderten in Bardolino Hand in Hand die Strandpromenade entlang.

„Mein Liebes“, sagte er und streichelte ihre Wange. „Du weißt, dass nichts zwischen uns kommt. Ich kann ohne dich nicht mehr sein. Wir werden noch viele schöne Tage in Chile zusammen verbringen. Wichtig ist nur, dass du durchhältst und dein Studium zu Ende bringst. Dann hast du dort viele Möglichkeiten als Lehrerin zu arbeiten.“

„Ja, ich weiß“, schniefte Ruth und wischte sich mit der Hand über die Nase. „Aber zweieinhalb Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Ich weiß nicht, ob ich das durchhalte.“

„Vielleicht kannst du nächstes Jahr während der Semesterferien kommen“, schlug Fernando vor. Er hatte inzwischen seinen Arm um Ruth Schultern gelegt.

Ruth blieb stehen und schaute Fernando mit großen, fragenden Augen an. „Und wo soll ich das Geld für den Flug hernehmen?“

Fernando hatte sie an beiden Schultern ergriffen, drehte sie zu sich und sah ihr fest in die Augen. „Da findet sich bestimmt eine Lösung. Es ist ja noch fast ein Jahr bis dahin.“

„Ich denke“, Ruth heulte beinahe, „dieser Illusion sollten wir uns nicht hingeben.“

„Oder vielleicht doch“, berichtigte Fernando und küsste sie auf den Mund, „dann wird die Zeit kürzer.“

„Aber auch die Enttäuschung, wenn es nicht klappt“, sagte Ruth nüchtern.

Diese Art von Gesprächen hatten sie, bis zum Tag der Abreise des Öfteren. Ruth musste sich zwingen regelmäßig die Vorlesungen zu besuchen. Sie war mit ihren Gedanken stets weit weg.

Ruth feierte am 8. Oktober ihren Geburtstag. Sie war überaus glücklich, denn sie konnte ihn mit Fernando feiern. Da ihr Schatz nur noch einen Monat in München verweilen würde, wollte Ruth nur mit ihm ganz allein sein. Sie kochte für Fernando und Gabi. Es gab Albóndigas, Hackfleischbällchen mit Minze gewürzt und Reis. Dazu gemischten Salat und als Nachtisch Obstsalat.

Gabi nahm an dem Abendessen teil, verabschiedete sich dann jedoch sofort. Sie wusste, wie es um die Beiden stand und wollte die Zweisamkeit nicht unnötig stören.

Die Tage bis zu Fernandos Abreise konnte man nun ohne große Schwierigkeit zählen.

Er war inzwischen vom Wohnheim ganz zu Ruth gezogen. Nur zweimal die Woche ging er noch zur alten Adresse und holte seine Post ab. Briefe von seinen Eltern, wie er ihr erklärte. Er wollte ihnen für die kurze Zeit keine neue Adresse mehr geben, sagte er zur Begründung.

Dann war die letzte gemeinsame Nacht angebrochen. Eine letzte Gelegenheit sich nochmals zu lieben, doch Beiden stand der Sinn nicht mehr nach Sex. Sie lagen nebeneinander im Bett und streichelten sich, doch Erregung wollte keine aufkommen. Eine große Traurigkeit legte sich auf die Liebenden.

Ruth meinte: „Jetzt kann man sagen, morgen um diese Zeit bist du schon weit weg. Und ich liege alleine hier in dem Bett. Ich glaube, ich werde die Bettwäsche nie abziehen, damit ich wenigstens deinen Geruch in der Nase habe.“ Sie brach in Tränen aus. „Ich halte das nicht mehr aus, Fernando. Bitte bleib.“

„Liebling“, auch Fernandos Stimme klang gebrochen, „ich kann nicht. Das weißt du. Aber du weißt auch, dass ich alles in Bewegung setzen werde, damit du nachkommst. Das habe ich dir versprochen.“

„Ja“, Ruths Tränen kullerten aufs Kopfkissen und hinterließen einen nassen Fleck, doch es war ihr egal.

Am nächsten Morgen sah Ruth schrecklich aus. Man konnte ihr ansehen, dass sie sich die Augen ausgeweint hatte. Auch Fernando vermittelte einen mitgenommenen Eindruck.

Zum hundertsten Mal sagte Fernando zu Ruth: „Bitte komm nicht mit zum Flughafen. Oscar und Atilio bringen mich hin. Bleib hier. Es ist besser für uns beide.“

„Ich möchte dich aber begleiten“, beharrte Ruth, der schon wieder die Tränen in den Augen standen. „Ich will bis zur letzten Sekunde an deiner Seite bleiben.“

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