Peter G. Kügler - Welt mit kleinen Fehlern günstig abzugeben

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Sie kennen das bestimmt: Sie wachen eines Morgens in einem wildfremden Bett auf, können sich an absolut nichts vom Vortag erinnern, müssen sich mit gekränkten Kühlschränken und neurotischen Navigationsgeräten auseinander setzen und erfahren nebenbei, dass sie von einer interdimensional tätigen Organisation als Tester für deren verschiedene Weltmodelle angeheuert wurden. Und als ob das nicht schon genügen würde müssen sie sich noch mit schlecht gelauntem Gemüse herumschlagen.
Das Buch erzählt die Geschichte von Max, der sich in einer möglichen – und nicht allzu fernen – Zukunft neben allerlei technischen Errungenschaften wie besorgten Kühlschränken, Realitätsverformern und diskutierenden Fahrstühlen auch noch mit Männern in Tarnanzügen, einem Zukunftsunternehmen und der fremden Frau bei ihm auseinander setzen muss. Seine größte Herausforderung aber sind seine Stimmen im Kopf. Allen voran Mutter.

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„Du hältst diese Möglichkeit auch nur im Ansatz für wahrscheinlich, nachdem er Karin so behandelt hat?“, zischte es abschätzig durch imaginäre Zähne.

„Die Hoffnung stirbt zuletzt…“

Das hab ich gehört!’ , dachte Max laut und machte sich daran, die Wohnung näher in Augenschein zu nehmen. Der Kalender in der Küche verriet ihm, dass heute Sonntag war. Zum Glück brauchte er sich dann wenigstens nicht noch eine Ausrede für seinen Chef einfallen zu lassen.

Falls ihm bis morgen wieder eingefallen sein würde, was und wo er überhaupt arbeitete.

Im Wohnzimmer fiel sein Blick auf ein einzelnes Foto, das auf einer kleinen Kommode stand. Der Mann, der darauf zu sehen war, lächelte gestellt in die Kamera und seine Augen blickten einen direkt an. Max hatte das Gefühl, ihn schon einmal gesehen zu haben. Bestimmt lag das an dessen Brille, die ein dickes Gestell hatte und Max unwillkürlich an diesen Film mit Jerry Lewis denken lies. Lewis spielte darin einen schüchternen Professor, der nur mit Hilfe eines Gebräus zu einem Draufgänger wurde. ‚ Alkohol, das kann nur Alkohol gewesen sein ’, dachte Max lakonisch. Dieser schüchterne Professor trug auch immer eine solche Brille. Ob der Kerl auf dem Bild wohl mit ihr verwandt war? „Ja klar, und er ist bestimmt der einzige Verwandte, den sie noch hat. Deshalb auch nur ein einziges Bild auf der ganzen Kommode“, sagte der Ironische.

Die Arme…’ , fing Max an zu denken.

„HAST DU SIE NICHT MEHR ALLE? Ein einziges Bild hier im Wohnzimmer und dann noch von einem Typen! Ist ganz bestimmt der Papa!“

Meinst du wirkl…?’

„AAAARGGHHHH“, schrie der Ironische. Es machte ihn fertig, dass nie jemand seine Ironie verstand. Nein, es machte ihn rasend. „Jetzt mal für Deppen: Du hast mit einer wildfremden Frau geschlafen, die ganz offensichtlich einen Typen hat. Vielleicht sind sie sogar verheiratet oder noch schlimmer!“

„Was gibt es Schlimmeres als verheiratet zu sein?“, sagte ein anderer.

„VORSICHT!“, mahnte Mutter.

„Muha, ich find´s lustig. Vögelt ne Verheiratete, wird - wenn er Glück hat - vom Ehemann nur grün und blau geschlagen und kann sich noch nicht einmal an die Nacht mit ihr erinnern!“, sagte der Nächste.

„Dir ist aber schon klar, dass du in seinem Kopf bist, wenn er die Prügel bezieht?“

„Oh…“

„Zurück zum Thema, Jungs! Wir brauchen einen Plan, der auf dem Verstand fußt!“

„Das kenne ich! Der Satz ist aus… aus… aus diesem Film!“

„Ja, ich weiß. Ich dachte, das würde gut klingen. Konnte ja nicht ahnen, dass du den… dingens… ähh… diesen Film auch gesehen hast. Da wo dieser… dieser… dingens immer so komisch rumläuft.“

„Ja, genau den hab ich gemeint! Da spielt noch der… der… aus… aus… diesem anderen Film mit!“

„Genau! Der war auch gut!“

„Wer?“

„Na dieser andere Film.“

„Ach der! Ja, der war spitze!“

„Wenn mir bloß wieder der Titel davon einfallen würde…“

Ein plötzlicher Schmerz im linken Fuß riss sie aus ihrem Gespräch.

„Verflucht! Jetzt hat wieder keiner auf die Steuerung des Bewegungsapparates aufgepasst! Das kommt dabei heraus, wenn man ihn sich selbst überlässt. Schadensbericht!“

„Leichte Kollision mit einem Tischbein. Keine bleibenden Schäden, Sir.“

„Man kann dich aber auch keine fünf Minuten aus den Augen lassen!“

MUTTER!’ , dachte Max, während er sich halb gebückt die schmerzende Stelle massierte.

Sein Blick fiel auf einen Schlüsselbund direkt vor seiner Nase. Es waren Autoschlüssel. Die Automarke kannte er nicht, aber das war ihm auch völlig egal. Er wollte nur noch weg. So weit weg wie nur möglich, bevor ein betrogener Ehemann auftauchte und ihm eine Freifahrt im Rettungswagen spendierte. So weit weg wie nur möglich von dieser ganzen Situation, die langsam begann, ihm über den Kopf zu wachsen. Er brauchte etwas Abstand – vor allem räumlichen Abstand – um in Ruhe über alles nachzudenken. Dann würde sich alles aufklären. Die Erinnerung würde wiederkommen. Dann könnte er sie anrufen und sie würden über alles reden. Ein Gespräch unter erwachsenen zivilisierten Menschen. Doch dazu musste er sich erst einmal selbst über alles klar werden. Und das wäre hier unmöglich, wo ihn immer mehr Panik beschlich und er sich von Sekunde zu Sekunde unwohler in seiner Haut fühlte. Spontan fasste er einen Entschluss.

Und die Autoschlüssel.

Das Auto stand Gott sei Dank direkt neben dem Haus. Er war so nervös, dass er den Schlüssel erst nach dem dritten Versuch ins Zündschloss bekam. Er drehte hastig, doch nichts rührte sich. „Verflucht, zuviel Gas. Abgesoffen! Verdammte Kacke!“ Er hämmerte auf das Lenkrad und wollte den Schlüssel erneut drehen als jemand aufforderte: „Bitte Fahrziel angeben.“ - „Was?“, entfuhr es Max. „Bitte Fahrziel angeben“, wiederholte die Stimme. Sein Kopf fuhr herum. Der Kerl hatte es vorausgesehen! Er hatte sich die ganze Zeit im Auto auf dem Rücksitz versteckt und auf seine Chance gelauert. Jetzt würde er sein grausames Spiel mit Max spielen. Er würde ihn angrinsen und sich an seinem dämlichen Gesicht erfreuen, diesen Moment des Triumphes bis zum Letzten auskosten, bevor er Max auseinander nehmen würde. Rache schmeckt kalt serviert am Besten. Er saß in der Falle. Hier kam er nicht mehr raus!

Jedenfalls nicht unversehrt.

„Bitte lassen Sie mich erklären…“, sagte er zur leeren Rückbank.

„Ja, erklär mir endlich dein Fahrziel!“

„Wo…“

„Ja, wohin du wollen, Meister? Du nix sprechen diese Sprache?“

Max wandte sich wieder nach vorn, wo ihn das Display des Navigationssystems anstarrte. Wieder ein Pixelgesicht. Nur irgendwie männlicher.

„Wird´s bald? Ich hab nicht ewig Zeit!“

„Wie?“, stammelte Max, der gerade zum zweiten Mal an diesem Morgen einen Moment ungläubigen Erstaunens durchlebte.

„Wie was ?“, blaffte das Navigationssystem.

„Wie… bitte ?“, sagte Max, der nicht genau wusste, was er antworten sollte.

„Wie bitte was ?“, blaffte das Navigationssystem.

„Wie bitte… Sir ?“, versuchte es Max unsicher.

„…oh Gott…“, stöhnte das Navigationssystem.

„Wie bitte, o Gott?!?

Das Display rollte seine virtuellen Augen. „Lassen wir das. Dein Fahrziel!“ Pause. „Bitte.“

„Äh, ich will nach Hause“, antwortete Max nachdem er sich wieder etwas gefangen hatte.

„Sehe ich vielleicht aus wie eine Glaskugel?! Ein bisschen genauer müsste es schon sein! Für den Anfang würde mich schon die Angabe einer Adresse auf das Höchste erfreuen. Oder wenn sie die Längen- und Breitenangabe ihres Ziels hätten… oder vielleicht die Google Earth Koordinaten?“ Das Display lächelte spöttisch.

„Klugscheißer!“

„Ich habe sie nicht verstanden. Bitte wiederholen sie ihre Eingabe.“ Das Lächeln des Displays wurde breiter. Max reichte es. Er ignorierte diesen penetranten Navigationsschnösel und drehte erneut am Zündschlüssel.

„Das nützt nü-hüschts! Du mir sagen wohin. Ich Route berechnen. Ich dann starten Wagen. Du kapiert?“ Das Grinsen füllte jetzt das gesamte Display.

Max wusste, wann er verloren hatte. Erst der Kühlschrank, dann diese Karre. Oder musste es in diesem Falle nicht korrekt ‚ die Kühlschrank’ heißen? Oder gar ‚die Kühlschrankkarin’? Auf jeden Fall würde er sich so einen neumodischen Kram nicht kaufen, das stand fest. Er hoffte, dass sich so etwas auf dem Markt nicht durchsetzen würde.

„Bitte in die Tilmetstraße 83, Schafbich“

„Gibt es nicht.“

„Doch, es gibt sehr wohl eine Tilmetstraße, mein liiiiebster Navimaster! Das ist zwar eher ein kleineres Gässchen, das viele Leute nicht finden, aber es gibt sie! Ich werde ja wohl noch wissen, wo ich wohne! Oder ist das etwa zu schwer für dich, Besserwissernavi?“

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