Peter G. Kügler - Welt mit kleinen Fehlern günstig abzugeben

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Sie kennen das bestimmt: Sie wachen eines Morgens in einem wildfremden Bett auf, können sich an absolut nichts vom Vortag erinnern, müssen sich mit gekränkten Kühlschränken und neurotischen Navigationsgeräten auseinander setzen und erfahren nebenbei, dass sie von einer interdimensional tätigen Organisation als Tester für deren verschiedene Weltmodelle angeheuert wurden. Und als ob das nicht schon genügen würde müssen sie sich noch mit schlecht gelauntem Gemüse herumschlagen.
Das Buch erzählt die Geschichte von Max, der sich in einer möglichen – und nicht allzu fernen – Zukunft neben allerlei technischen Errungenschaften wie besorgten Kühlschränken, Realitätsverformern und diskutierenden Fahrstühlen auch noch mit Männern in Tarnanzügen, einem Zukunftsunternehmen und der fremden Frau bei ihm auseinander setzen muss. Seine größte Herausforderung aber sind seine Stimmen im Kopf. Allen voran Mutter.

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„Huch, hab ich jetzt Angst!“

„Pfft…“

„Auf jeden Fall verträgst du keinen Alkohol, Weichei!“

„Noch ein Wort….“

„Ach komm, reg dich ab. Ein Schlückchen zur Beruhigung gefällig, Weichei?“

„Weichei! Weichei!“, tönte das Kind im Manne, das mittlerweile wieder nach vorne gekommen war.

„Ruhe, Kleiner! So etwas sagt man nicht!“

„Aber der da hat es auch gesagt!“

„Das ist was anderes!“

„Wieso?“

„Geh spielen!“

„Och Menno….“

„Und du, mein lieber Draufgänger…“

Max lies sie streiten und hing wieder seinen eigenen Gedanken an den gestrigen Abend nach. Ja, er hatte wohl den Schüchternen mit Alkohol ausgeschaltet, weil er ganz genau wusste, dass er den nicht verträgt. Vielleicht hatte er dabei sogar ein wenig übertrieben. Und irgendwann hatte dann der Draufgänger immer mehr das Ruder übernommen. Recht erfolgreich, wie es schien. Schöner wäre es natürlich noch gewesen, wenn er sich auch noch daran erinnern könnte…

„MAX, ich bin entsetzt! Wie konntest du nur! Die Situation so schamlos auszunutzen! Das arme unschuldige Mädchen!“

Nicht jetzt, Mutter. Nicht jetzt’ , dachte Max.

Nachdem sich die beginnende wohltuende Erinnerung mit einem Schlag auf das Gründlichste verflüchtigt hatte, drängte ihn seine Blase zu schnellem Handeln. Er verließ das Schlafzimmer und fand sich gleich darauf im Bad wieder, das glücklicherweise direkt nebenan war. Er setzte sich vorsichtshalber.

Mutter war überall.

Während sein Geschäft vor sich hin plätscherte wanderte sein Blick über Schminkkoffer, Wattepads und Tamponschachteln. Flaschen mit Spülungen für vor, während und nach dem Haare waschen bildeten mit einem Duschgel namens „Strawberry smooth“ – war das nicht etwas zum essen? - eine Schicksalsgemeinschaft. Direkt neben seinem Sitzplatz fand eine Modezeitschrift ihre vorläufig letzte Ruhe. Ja, er war in der Wohnung einer Frau. Eindeutig. Er hoffte inständig, dass sie keinen Hund hatte. Jedenfalls keinen größeren, denn falls dieser ihn finden und als Eindringling einstufen würde, hätte er momentan definitiv schlechte Karten. In der meditativen Ruhe dieses Örtchens begann Max über seine Lage nachzudenken. Dieses Vorhaben wurde jäh durch seinen Magen unterbrochen, der sich nachdrücklich über einen Mangel an Arbeit und Aufmerksamkeit beklagte und seine Gedanken mit einem Hungergefühl der Dringlichkeitsstufe Eins belegte. Um seinem Wunsch Nachdruck zu verleihen, schob er noch ein deutlich vernehmbares Grummeln nach. Max wollte gerade die Küche suchen als er wieder umkehrte und seine Hände wusch.

„So ist´s recht! Braver Junge.“

„Schon gut, Mutter.“

In der Küche war bereits ein Frühstück vorbereitet, das nur darauf wartete, vernascht zu werden. Seine Augen wanderten über die Marmelade zu Käse und Wurst bis hin zu den noch warmen Brötchen. Der Geruch von frisch gebrühtem Kaffee durchzog den Raum. Glückshormone durchfluteten seinen Körper.

„Ich kann mich zwar nicht genau an dich erinnern, unbekannte Schöne. Jedenfalls noch nicht. Aber eins weiß ich jetzt schon ganz sicher: ICH LIEBE DICH! WILLST DU MICH HEIRATEN?“, rief er in den leeren Raum.

„Vielleicht sind wir gestorben und jetzt im Paradies?“, mutmaßte jemand in seinem Kopf.

„Nein, dann könnten wir uns noch an die letzte Nacht erinnern. Und zwar an alles…“

„Ich muss doch sehr bitten!“

Ach Mutter…’

Nachdem das Frühstücksei in seinem Magen Gesellschaft von drei Brötchen bekommen hatte, wollte er sich eine zweite Tasse Kaffee gönnen. Dabei fiel ihm auf, dass die Milchkanne leer war. Bestimmt war im Kühlschrank noch welche zu finden. Er hatte sich nicht geirrt. Es war zwar nur noch eine Tüte da, doch die würde für heute Morgen auf alle Fälle reichen. Nach dem Frühstück würde er gleich Neue besorgen. Ganz bestimmt. Gerade hatte er die Milchtüte in der Hand, als eine Stimme ertönte: „Nachbestellung ausgelöst!“. Max erschrak fast zu Tode. Sein Herz pochte. Er bekam die Tüte noch im letzten Moment wieder zu fassen. „Mann hast du mich erschreckt“, sagte er und fühlte sich wie ein Kind, das bei etwas Verbotenem ertappt worden war. „Hör mal, tut mir leid, dass ich einfach so an deinen Kühlschrank gegangen bin. Ich wollte nach dem Frühstück auch gleich los, um frische Milch zu kaufen. Ehrlich!“ Max drehte sich um und wollte sie mit seinem süßesten Lächeln besänftigen, als er mitten in der Bewegung inne hielt und sein Lächeln zu einem dümmlichen Grinsen erstarrte.

Nicht, dass sein Lächeln vorher besser ausgesehen hätte.

Max starrte in eine leere Küche.

„Na toll, dabei hab ich mich so bemüht mit dem Lächeln…“, ging es in seinem Kopf los.

„Hört, hört. Er hat sich bemüht…“ Das letzte Wort zog der Zyniker wie Kaugummi.

„Ich hab halt nicht so viel Übung darin! Wann soll ich denn auch trainieren? Der lächelt doch kaum! Die Lachmuskeln sind praktisch noch unbenutzt!“

„Schon gut, hört auf zu streiten. Helft lieber mit, das Herz wieder unter Kontrolle zu bekommen! Und hebt es gefälligst aus der Hose wieder nach oben! Achtet bloß darauf, dass er nicht schon wieder zu hyperventilieren anfängt. Der ist ja so ein Schisser! Nur weil er Stimmen hört ohne jemand zu sehen!“

„Dabei müsste er das ja von uns gewohnt sein…“

„…oder vom telefonieren…“

„Schnauze, Scherzkeks!“

„Odysseus hatte auch Stimmen gehört…“

„?“

„…dem hatte man dafür sogar ein Epos gewidmet…“

„??“

„…und heutzutage kommst du in eine Anstalt deswegen…“

„???“

„Sir, ich konnte die Stimme mit Hilfe des Akustikradars eindeutig lokalisieren. Ihr Ursprung war nicht hier im Kopf. Sie kam von außen!“

„Akustikradar?!?“

„Ich dachte, das klingt professioneller als ‚Ohren’…“

„Und wir sehen niemand?“

„Nein Sir, keine Wahrnehmung, obwohl die visuellen Systeme… obwohl die Augen keinerlei Funktionsstörungen anzeigen!“

„Hmmmm, sind denn die Körperfunktionen wieder einigermaßen normal?“

„Ja Sir, sogar der unkontrollierte Abwurf von… von… von… na, sie wissen schon, konnte verhindert werden!“

Toll, ich hab mir nicht in die Hose geschissen. Ich bin ein Held’, dachte Max lakonisch.

„MAX!“

Schon gut, Mutter. Ich versuche, in Zukunft keine schlimmen Wörter mehr zu denken’

„Bitte Max, sperr sie endlich in deinen Hinterkopf! Oder besser noch: Vergiss sie einfach! Wie soll man sich hier vernünftig ängstigen, wenn die dauernd dazwischenquatscht?!?“

Tut mir leid. Ich kann machen was ich will, ich werde sie nicht los.’

„Wem sagst du das…“, seufzte die Stimme resigniert. „Auf jeden Fall können wir dir keine näheren Erkenntnisse über die Stimme liefern. Ab jetzt bist du wieder auf dich allein gestellt. Kleiner Tipp: Fürs Erste wäre es bestimmt hilfreich, wenn du deine Verkrampfungen etwas lösen würdest.“ Nach einer Pause fügte die Stimme hinzu: „Und hör auf, so blöd zu grinsen.“

Na danke’ , dachte Max.

Was ihm an weiteren Handlungsmöglichkeiten in dieser Situation einfiel war recht bescheiden. Nach kurzem Überlegen entschied er sich für ein unverbindliches, halblaut hervorgebrachtes „Wie bitte?“

„Ich sagte: Nachbestellung ausgelöst! Und jetzt mach endlich die Tür zu! Ich bekomme ja schon ganz warm!“

Wieder diese Stimme. Direkt neben ihm.

„Ich sagte: Tür zu!“ Dieses Mal duldete die Stimme keinen Aufschub. Sie klang wie Mutter. Das riss ihn aus seiner Starre. Reflexartig schlug er die Tür des Kühlschranks zu und blickte direkt auf ein Display, das in der Tür eingelassen war. Er hielt es vorhin für einen kleinen Flachbildfernseher, wie er ihn schon öfter bei diesen neumodischen und völlig überteuerten Kühlschränken gesehen hatte. Ein Fernseher im Kühlschrank! So etwas Unnötiges! Aber jetzt hatte er das Display genau vor den Augen und erkannte, dass sich so etwas wie ein Gesicht abzeichnete, welches aus grobklotzigen Pixels bestand. Es glich einer Kinderzeichnung. Dass diese neumodischen Dinger schon so weit entwickelt sind, erstaunte ihn.

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