Peter G. Kügler - Welt mit kleinen Fehlern günstig abzugeben

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Sie kennen das bestimmt: Sie wachen eines Morgens in einem wildfremden Bett auf, können sich an absolut nichts vom Vortag erinnern, müssen sich mit gekränkten Kühlschränken und neurotischen Navigationsgeräten auseinander setzen und erfahren nebenbei, dass sie von einer interdimensional tätigen Organisation als Tester für deren verschiedene Weltmodelle angeheuert wurden. Und als ob das nicht schon genügen würde müssen sie sich noch mit schlecht gelauntem Gemüse herumschlagen.
Das Buch erzählt die Geschichte von Max, der sich in einer möglichen – und nicht allzu fernen – Zukunft neben allerlei technischen Errungenschaften wie besorgten Kühlschränken, Realitätsverformern und diskutierenden Fahrstühlen auch noch mit Männern in Tarnanzügen, einem Zukunftsunternehmen und der fremden Frau bei ihm auseinander setzen muss. Seine größte Herausforderung aber sind seine Stimmen im Kopf. Allen voran Mutter.

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Erstaunte ihn wirklich.

„Ähhh...“

„Was glotzt du so?“

„Ha… ha… ha… hast du….?“

„Hab ich was ?“

„Hast du eben…?“

„Hab ich eben was ?!?“

„Hast du eben was gesagt?“

„Natürlich, wer sonst? Der Toaster vielleicht?“

„Du kannst sprechen?“

„Was tun wir wohl gerade? Sag mal, ist dir irgendwas vom Frühstück nicht bekommen?“

„Ein sprechender Kühlschrank!“

„Erzähl mir was Neues…“

„Und der Toaster kann auch…?“

„Sag mal, hast du sie nicht mehr alle? Seit wann können Toaster denn sprechen?“

„Aberaberaber…“

„Sprich deutlicher. Ich konnte dieses Wort in meiner Datenbank nicht finden. Meintest du vielleicht Araber? Sag: ‚Araber’ wenn du Araber meinst, sag ‚anderes’ wenn du was anderes meinst.“

„Aberaberaber….“

„Ich habe dich leider nicht verstanden. Bitte wiederholen.“

„Ichichich…dudududu…“

„Tut mir leid, ich habe dich leider nicht verstanden. Ich verbinde mich jetzt mit dem… ach, scheiß drauf! Ich hab gar keine Lust, dein Gestammel zu deuten! Sprich gefälligst deutlich oder lass es bleiben!“

„Ein sprechender Kühlschrank!“

„Das sagtest du schon…“

„Ein sprechender Kühlschrank!“

„Langsam mache ich mir wirklich Sorgen um deine Gesundheit…“

„Ein sprechender Kühlschrank!“

„Du machst mir Angst…“

„Ein…“

„NOCH EINMAL UND ICH FANGE AN ZU SCHREIEN! KAPIERT?“

„Aberaber…“

„Geht das schon wieder los…“

„Du kannst sprechen?!?“

„Ja und? Du doch auch.“

„Ein spr…“

„WAG DICH!“

Nachdem sich Max wieder etwas gefasst hatte, sagte er: „Entschuldige, aber von allen Kühlschränken, die ich kenne, bist du der erste, der spricht. Das hat mich etwas… verwirrt.“

„Die Erste.“

„Bitte?“

„Nicht der Erste, die Erste! Ich bin Karin.“

„Karin?“

„Sag mal, hast du einen Papagei verschluckt? Ja, K.a.R.In: Kühlschrank analog mit Restoreverbindung ins Internet. Mein Inhalt wird beim Einräumen automatisch gescannt. Ich weiß immer ganz genau, was in mir ist. Sobald etwas entnommen wird, wird es aus der Liste gestrichen. Wenn ich merke, dass es zur Neige geht, bestelle ich es über meinen Internetanschluss automatisch nach. Anhand des Verbrauchs merke ich mir die Vorlieben meines Benutzers und speichere sie in einem Profil ab. Manchmal bestelle ich auch mal was außer der Reihe, um meinem Benutzer eine Freude zu machen. Deshalb Karin.“

„Karin, aha…“

„Ja, ich weiß, es ist ein blöder altmodischer Name, aber die Werbefritzen hielten sich für die Größten als sie damals dieses Anagramm für mich gefunden hatten.“

„Also ich find ihn hübsch...“

„Wie bitte?“

„Bitte nicht wieder böse werden. Ich weiß ja, ich bin nicht sonderlich gut darin Kühlschränken Komplimente zu machen…“

„Findest du wirklich?“

„Ja, darin bin ich echt nicht gut.“

„Nein! Das meinte ich nicht!“

„Was meintest du dann?“

„Na, ob du findest, dass mein Name hübsch ist…“

„Ja, natürlich…“ Max blickte nach unten und errötete ein wenig.

„Er errötet vor einem Kühlschrank?!?“, dröhnte es in seinem Kopf. Ein gewisses Unverständnis schwang in den Worten. Das machte Max verlegen und seine Gesichtsfarbe wechselte hin zu sattem Rot.

„Wo hast du eigentlich die riesige Tomate her? Die hatte ich doch gar nicht in meiner Bestandsliste“, sagte Karin.

„Bitte was?“

„Entschuldige, mir war für einen Moment so, als ob ich eine riesige Tomate wahrgenommen hätte. Muss wohl eine Fehlfunktion meines Scanners sein. Jetzt ist es wieder weg. Nein, da ist es wieder! Ich glaub, ich habe einen Wackelkontakt. Ich muss den Service rufen.“

„Ach komm, das ist doch nicht so schlimm. Das kann jedem mal passieren“, sagte Max und trat schnell einen Schritt zurück.

„Komisch, jetzt ist es wieder weg. Du hast bestimmt recht. Solche Dinge sollte man nicht überbewerten.“ Und nach einer kurzen Pause: „Im Übrigen wäre es nicht das Schlechteste, wenn du mehr Tomaten auf deinem Speiseplan hättest.“

„Was meinst du damit?“

„Nun, das Wasser darin hat keine Kalorien. Das würde deiner Figur gut tun. Du hast Übergewicht. Am Besten du nimmst Holländische. Die sind am Effektivsten.“

„Ich hab doch kein…!“

Die Verlegenheitsröte floh vor der Zornesröte. Er hielt inne und horchte in seinen Kopf, wo die Stimmen vielsagend und sehr laut schwiegen. ‚ He, auf wessen Seite steht ihr eigentlich? Kommt schon, Übergewicht! Das ist doch kein Übergewicht! Die paar Gramm!’, dachte er. Das Schweigen wurde lauter und Karins Gesicht hob abschätzig die digitale Augenbraue.

„Hallo? Ich brauch mich doch hier nicht zu rechtfertigen! Ich fühl mich gut so und ich will so bleiben wie ich bin. Wozu kauf ich denn diese ganzen ‚Ich darf das!’-Produkte? Und ich seh´ noch ganz schön flott aus! Jawohl!“

„Wenn du meinst…“

„Du brauchst gar nicht so zu machen, Karin!“

„So, wie mach ich denn?“, fragte sie spitz.

„Na, so von oben herab!“

„Ach, tue ich das?“

„Sehr wohl, Madame! Ich wäre an deiner Stelle vorsichtiger! Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!“

„Was soll das denn bitte heißen?“, fragte sie scharf, doch Max lies sich nicht mehr stoppen.

„Wann hast du eigentlich das letzte Mal in den Spiegel geschaut? Du bist so fett, du hast eine Figur wie ein Schrank!“, platzte es aus Max heraus.

Ein kurzer Blitz umhüllte Karin und tauchte sie für einen Moment in kaltes, bläuliches Licht. Die Luft knisterte und das Display wurde auf einen Schlag dunkel.

„Karin?“ Pause. „Karin? Sag doch was…“

„Idiot!“, tönte es vereint in seinem Kopf. „Da können wir doch nur hoffen, dass er sich der Schwarzhaarigen gegenüber nicht genauso beschissen benommen hat. Und die Erinnerungsdatenbanken sind immer noch nicht rekonfiguriert. Wie lange dauert das eigentlich noch? Ich befürchte ja jetzt das Schlimmste. Wir haben sie immer noch nicht gesehen. Und das ist ihre Wohnung. Glauben wir jedenfalls. Bestimmt hat unser Dickerchen mit traumwandlerischer Sicherheit was Falsches gesagt und sie ist abgerauscht.“

„Hoffentlich erst nach dem Sex…“

„ICH MUSS DOCH SEHR BITTEN! ES SIND NOCH KINDER IM KOPF!“

„Was macht das für einen Unterschied? Wir können uns eh nicht daran erinnern. Und Erinnerungen sind das Einzige, was wir hier oben haben…“

Kollektive Betroffenheit herrschte in seinem Kopf.

Vielleicht sollte ich versuchen, mehr über sie und gestern Abend herauszufinden?’ , dachte Max kleinlaut. ‚Und nennt mich gefälligst nicht Dickerchen!’

„Gute Idee“, kam es dünn zurück. „Jetzt, wo der Herr seinen Hunger gestillt hat, können wir uns vielleicht ja um solche Nebensächlichkeiten kümmern. Aber Hauptsache gut gegessen, gell? Was kümmert uns da, wo wir hier sind und wie wir hier herkommen!“

Ich hatte halt Hunger!’ , versuchte Max sich halbherzig zu verteidigen. ‚ Jemand einen Vorschlag, was wir tun könnten?’

„Vielleicht ein zweites Frühstück?“

Au fein!’

„DAS WAR IRONISCH GEMEINT!“, schrie der Ironische.

Ach so… Also, was tun?’

„Gehe nicht über Los. Ziehe nicht 4000 ein.“

Bitte?’

„Ach… nichts. Vergiss es, du Humorresistenter! Schau dich lieber mal in der Wohnung um. Vielleicht findest du ja Hinweise auf sie. Vielleicht einen Zettel, den sie dir geschrieben hat oder so was.“

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