Nicole Wagner - Tom Winter und der weiße Hirsch

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Tom Winter und der weiße Hirsch: краткое содержание, описание и аннотация

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"Tom fehlten die Worte für das, was ihm in diesem Moment widerfuhr. Er fühlte sich nicht länger wie ein einziges, selbständiges Wesen, sondern als hätte man ihn in der Mitte zerteilt. Dieses zweite Geschöpf, das vor ihm in einem hellen gelben Licht erstrahlte, war genauso wichtig wie er selbst, ihre Leben miteinander verbunden."
Hals über Kopf stürzt Tom sich ins Abenteuer, die Anderswelt vor Vampir Graf Skelardo zu retten. Dabei ist es nicht unbedingt von Vorteil, dass er bis eben noch geglaubt hatte, völlig normal zu sein. Zum Glück sind seine Freunde Charlie, Peer und Astos bei ihm, wenn es brenzlig wird …

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Alle Warnsignale in den Wind schlagend, dass dies eine Falle sein könnte, rannte Tom zur Tür. Kurz vor der Treppe nahm das Schaben und Kratzen des Hundes einen Stockwerk weiter oben weiter zu und Tom fasste kurzerhand einen Entschluss. So leise wie möglich und mit wild klopfendem Herzen verschaffte er sich Zutritt ins Haus, dann wandte er sich nicht in Richtung Küche, wo der Kampflärm ertönte, sondern nach rechts, wo eine zweite Treppe lag. Um Griselbart stand es offensichtlich schlecht, seine Schreie hatten sich in schwache Ächzer verwandelt, während das ihn angreifende Wesen immer noch unerträglich hoch und schrill kreischte. Tom spurtete nach oben und gelangte in ein Zimmer, das merklich kühler war als der Flur. In einem Käfig lauerte ein Wesen, das Tom nur schemenhaft sehen konnte, aber er spürte anhand der Kälte und dem Flimmern, das in der Luft lag, dass auch dieses magisch war. Ohne zu überlegen, ging er vor dem Käfig in die Knie und schob den Riegel zur Seite. Zweimal verhakte er sich, ehe das Schloss mit einem Quietschen aufsprang. Das Geschöpf im Käfiginneren hielt sich nicht mit ihm auf, sondern raste die Treppe hinunter, so schnell, dass es zu verschwimmen schien, um seinem Herrn zu Hilfe zu eilen. Tom beeilte sich hinterherzukommen, doch mit dem Vierbeiner konnte er nicht mithalten. Er hörte das Wesen, mit dem Griselbart kämpfte, schreien, diesmal aus Angst und dann, gerade als Tom am oberen Treppenabsatz ankam, floh es Hals über Kopf aus der Haustür. Sein Anblick aus der Nähe war fürchterlich. Jetzt konnte Tom sehen, dass der Buckel auf dem Rücken in Wahrheit große, ledrige Schwingen waren und dass der Kopf dem eines Nagers ähnelte, wobei der Mund mit riesigen scharfkantigen Zähnen besetzt war; anstatt Augen prangten nur leere Höhlen im Schädel. Die Fledermaus - denn das schien sie zu sein - sah ihn, wie er da auf der Treppe stand - oder spürte sie nur seine Präsenz? - änderte die Richtung und flog auf ihn zu. Tom starrte in die leeren Höhlen, die, obwohl die Augäpfel fehlten, eine hypnotische Wirkung hatten. Als das Wesen ihn fast erreicht hatte, wandte er schließlich den Blick ab - er musste es tun, das fühlte er.

Als er wieder hinsah, war der Geist verschwunden. Ein eiskalter Schauer lief ihm über den Rücken und er merkte, dass er die Luft angehalten hatte.

Mit zitternden Knien ging er weiter. Im Flur, der zum letzten Zimmer vor der Veranda führte, lag der heftig schnaufende Griselbart rücklings am Boden. Er blutete aus einer Wunde am Hals und tätschelte schwach das Wesen, das Tom aus seinem Käfig befreit hatte. Es war ein Hund, zumindest hatte es die Gestalt und die Schnauze eines Hundes, doch es wirkte wilder und ungezähmter mit zotteligen Haaren und einem größeren Kopf; auch über seinem Herzen glomm ein helles gelbes Licht. Vielleicht ein Wolfshybrid. Ein unbestimmbares Summen lag in der Luft, bis Tom an seinen Lippenbewegungen erkannte, dass der Hund mit Griselbart kommunizierte und ihm auf seine eigene Weise erzählte, was passiert war. Griselbart wandte den Kopf und sah Tom, wie er unschlüssig am Ende des Ganges stand.

„Tom Winter!“ Seine raue Stimme klang ungläubig. „Xerxes hat mir gesagt, dass du gekommen bist. Ich konnte es nicht glauben.“

Tom ging langsam auf ihn zu. Die Wunde am Hals sah schlimm aus, tief, noch ein wenig später und die riesige Fledermaus hätte ihn geköpft.

„Was war das für ein Ding?“, fragte er leise.

„Das war eine Chipera.“ Ächzend kam Griselbart auf die Füße, Xerxes, der Wolf, half ihm dabei, indem er ihn mit seiner Schnauze stützte.

„Was ist eine Chipera?“, fragte Tom.

„Ein Fledermausgeist. Einer von insgesamt sechs, glücklicherweise einer der schwächeren, und sie dienen allesamt Graf Skelardo.“

Tom konnte mit dieser Information wenig anfangen. „Was können wir gegen Ihre Wunde tun?“

„Ich habe vorerst ein Heilmittel. Es wird nicht genügen, weil die Wunde schwarzmagisch verseucht ist, aber für den Anfang reicht es.“ Griselbart humpelte ins Wohnzimmer, wo er den Geräuschen zufolge eine Schublade öffnete und darin herumkramte. Mit einer Tube in der Hand kehrte er zurück, deren Inhalt, eine grünliche verklumpte Paste, er sich großzügig auf die Wunde strich. Der Blutstrom versiegte augenblicklich und die Haut wuchs glatt zusammen, bis sie aussah wie zuvor.

„Gegen innerliche Verletzungen hilft das natürlich nicht. Thalíng wird das heilen können, Hauptsache, es blutet nicht mehr.“

Tom, der den Heilungsprozess staunend verfolgt hatte, fiel nichts ein außer: „Gut.“

Griselbart seufzte und bedachte ihn mit einem langen Blick. „Die Chipera. Hatte sie Interesse an dir?“

„Sie ist auf mich zugeflogen. Ich habe … “ Er wollte weggeschaut sagen, aber irgendwie klang das in dem Zusammenhang unsinnig und er verstummte.

Griselbart schien ihn auch so zu verstehen. Er seufzte wieder. „Ich hab dir Unrecht getan, nicht wahr? In dir steckt viel mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.“

Tom wusste nicht, was er darauf sagen sollte.

„Nimm Platz, ich hole die anderen und dann sehen wir, wie es weitergeht.“ Griselbart hob einen verschnörkelten Stock, den Tom bisher übersehen hatte, von einem Beistelltisch im Flur auf, wobei er murmelte: „Wäre ich an den rangekommen, hätte die Chipera nichts zu lachen gehabt.“ Er zeigte mit dem Stab an die Decke und murmelte die Worte: „Kataneuo.“

Ein rotes Licht brach aus der Spitze des Stabes und schwebte durch die Decke, bevor Tom es erkennen konnte.

„Was ist das?“, fragte er.

„Ein Zeichen, es zeigt die Fahne der ersten Pforte und die Freunde, die es sehen, kommen zu meinem Haus.“

„Leben die alle im Wald?“ Tom spähte aus dem Fenster im Wohnzimmer, ob er Bewegungen ausmachen konnte, aber der Garten lag verlassen und ruhig da.

„Oh nein, nur die Kobolde wohnen im Wald und die Hirsche und manche der Elfen. Die Trolle wohnen im Erdreich hinten bei der Haidmühle, Kuru kommt aus Gründobl ein paar Kilometer weiter, ist für ihn natürlich kein Problem, hierherzukommen, die Waldläufer leben im Felsengebirge bei Zwieselklamm wie auch die Meerjungfrauen, aber die können natürlich nicht kommen … Wegen der Schwänze, du verstehst.“

„Äh …“ Tom schwirrte der Kopf von all den bekannten und unbekannten Namen und Wesensbezeichnungen. Es wunderte ihn, dass Griselbart ihm das alles erzählte. „Was ist die erste Pforte?“

Griselbart lächelte. „Alles zu seiner Zeit, Tom. Ah, da kommen Charlie und Peer.“

In der Tat öffnete sich in diesem Moment die Haustür, Charlie ging voran, Peer folgte mit misstrauischem Blick. „Tom, du bist auch hier?“, sagte er erstaunt.

Zu Toms Überraschung ging hinter den beiden noch ein dritter, ein großer Mann mit Hakennase und braunem Schnurrbart, es war Kunibert Rottint, Charlies Vater. Offenbar wusste er von dem Geheimnis, das Griselbart hütete, vermutlich war er ebenfalls ein Zauberer, dämmerte es Tom. Aber da er als Kultusminister in einem riesigen Institut in München arbeitete, war er ihm immer wie der weltlichste, am wenigsten in Magie verwickelte Mensch in ganz Glöckerlstadt vorgekommen. Kunibert lächelte nicht, als er ihn sah.

„Die Schutzzauber sind schwach geworden, sonst wäre die Chipera nie in der Lage gewesen, durch die Tür zu kommen“, sagte Griselbart seufzend. Mit einem Schwenk seines Stabes räumte er alle zu Boden geworfenen Möbel und Habseligkeiten an ihren ursprünglichen Platz, Putz flog zurück in die Wände und eine zu Bruch gegangene Lampe wurde wieder ganz.

„Eine Chipera war hier?“, sagten Charlie und Kunibert gleichzeitig.

„Ja, sie muss gewusst haben, dass ich gerade alleine im Quartier war, wenn auch nur für ein paar Minuten, bis die Ablösung käme. Ich hatte Glück, dass sie keine Komplizen dabei hatte. Tom hat mich gerettet. Er hat Xerxes rausgelassen.“

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