Anton Weiß - Advaita- Agewaida

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Die Advaita-Lehre erweckt den Eindruck, dass die Welt eine Illusion ist und dass das Durchschauen dieser Tatsache gleichzusetzen ist mit Erleuchtung. Dem stellt der Autor eine Sicht entgegen, die diese Welt und das Menschsein ernst nimmt. Er zeigt auf, dass das Grundübel des menschlichen Daseins die Befindlichkeit im Ich ist, und die ist nur durch den Tod des Ichs zu überwinden und nicht durch ein Erkennen der Einheit mit dem Absoluten.

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benennen – und was eher hinderlich ist, halte ich möglicherweise für Suchende hilfreich, denn ich glaube, dass mancher in die Irre geführt wird, wenn er sich nach dem richtet, was von traditionsreichen und damit ehrwürdigen Schriften und deren Nachfolgern und Vertretern geäußert wird. Denn so lange man auf der Suche ist, ist man ja kaum fähig, das Richtige vom Falschen unterscheiden zu können. Gerade die hohe Autorität der Upanishaden beeindruckt so stark, dass man sie leicht für die absolute Wahrheit hält. Ein Suchender zweifelt dann eher an sich als an der Lehre. Es wird ja auch viel getan, um einen unnahbaren Nimbus aufzubauen und eine Ehrfurcht zu erzeugen, die scheinbar jedes kritische Denken im Keim ersticken soll. Ich möchte nur ein Beispiel dafür bringen: „Gaudapada: Der erste Meister in Menschengestalt, der die Advaita-Erkenntnis empfangen hat“ (MM 186) (die Weise des Zitierens wird aus dem Literaturverzeichnis ersichtlich). Also ein „Meister“ – es gibt keinen – in „Menschengestalt“ – in welcher sonst? Es klingt wie: Christus, in dem Gott in Menschengestalt erschienen ist – hat Advaita-Erkenntnis empfangen, offenbar wie Mohammed den Koran, der als Offenbarung angesehen wird, die nicht kritisch hinterfragt werden darf.

Ich erlaube mir die Freiheit, das, was da gesagt wird, an dem zu messen, was ich erlebt habe. Wenn es dann dem nach kritischer Prüfung nicht entspricht, hat es für mich keine Gültigkeit und keine Bedeutung.

Glücklicherweise ist es so, dass heute fast jeder das finden kann, was ihm entspricht. Da möchte ich ein kleines Mosaiksteinchen hinzufügen. Vielleicht verstehen es manche Sucher besser so, wie es der eine sagt, und andere verstehen es besser, wie es ein anderer sagt. Im Übrigen bringt Verstehen sowieso nichts für das, worum es geht. Deshalb ist auch ein Streit um das richtige Verständnis sinnlos.

Ich möchte in dieser Darlegung zeigen, dass man viele Aussagen der Advaita-Literatur nicht so machen muss, wie sie gemacht werden. Mir geht es darum, aus meiner Erfahrung heraus die Dinge, die im Advaita übereinstimmende oder von vielen vertretene Aussagen darstellen, auf ihre Tragfähigkeit zu überprüfen.

Trotz aller Kritik bin ich aber überzeugt, dass die Ideen des Advaita dem am nächsten kommen, was meine Erfahrungen sind.

Ich betrachte das, was ich sage, nicht als die Wahrheit. Es ist meine Wahrheit, ein kleiner bunter Stein in dem großen Mosaik des Lebens. Und jeder trägt mit seiner Wahrheit dazu bei, dass dieses Leben, diese vergängliche Wirklichkeit bunt wird. Deshalb gibt es nur Austausch. Es gibt kein Lehrer-Schüler-Verhältnis.

Ich möchte betonen, dass ich voll respektiere, wenn andere ihre Sicht darstellen, auch wenn sie ganz anders ist als die meine. Wenn ich das hier schreibe dann nur, um meine Sicht einzubringen. Das tut den anderen Sichtweisen in keiner Weise Abbruch, auch wenn durch meine Ausdrucksweise vielleicht manchmal ein anderer Eindruck erweckt wird. Jeder hat das Recht, die Dinge so darzustellen, wie er sie sieht – aber ich eben auch. Was ich aufzeige, ist meine Sicht der Dinge, aufgrund meines Lebens, meinen Erfahrungen und Erkenntnissen. Das heißt nicht, dass sie für jeden Geltung haben müssten, selbst wenn ich davon überzeugt wäre!

Eigentlich greife ich niemanden an, auch wenn es manchmal so ausschaut. Wenn ich sage, dass ich das für Unsinn halte, dann heißt es nur, dass ich es ganz anders sehe, dass ich dieses Denken nicht nachvollziehen kann. Es darf jeder so sagen, wie er es für richtig hält; ich möchte nur meins einbringen.

„Spiritualität ist eine Erfindung des Verstandes. … Denken (und ich möchte hinzufügen: Erkennen) kann das Leid nicht beenden“ sagt U. G. Krishnamurti (MM 50). Das muss sich jeder bei allem, was er liest, vor Augen halten.

Der Puls des Lebens schlägt nicht in Denksystemen, und die Probleme des Lebens, die durch das Ich entstehen, sind nicht von Denksystemen her zu lösen.

Wenn jetzt einer sagt: „Ja, was soll ich nun glauben? Der eine sagt so, der andere so“, dann möchte ich entgegnen: Dann sind Sie genau am richtigen Punkt: Es kann Ihnen nämlich niemand sagen, was für Sie gilt, das müssen Sie schon selbst herausfinden. Durch Studium von Schriften welcher Art auch immer, und wenn sie von noch so vielen Menschen für außerordentlich bedeutend gehalten werden, werden Sie nie zu dem finden, was Sie suchen. Denn es ist immer Ihr Ich, das sich durch sein Bemühen, die Wahrheit zu finden, auf diese Weise heraushält und alles tut, nur um nicht kapitulieren zu müssen. Und nur darum geht es, das ist das torlose Tor, durch das der Mensch hindurchgehen muss, sich im Ich aber weigert, hindurchzugehen, und es auch gar nicht kann.

Dass sich das Ich begeistern kann für große Ideen, ohne auch nur im Geringsten daran zu denken, diese für sich umzusetzen, zeigt eine kleine Geschichte:

Ein Akrobat fährt auf dem Hochseil eine Schubkarre über einen Abgrund. Begeistert klatschen die Zuschauer. Da fragt der Akrobat: „Trauen Sie es mir zu, das nochmals zu machen?“ Und ein tosendes „Ja“ schallt ihm entgegen. Da fragt er gezielt jemanden aus dem Publikum: „Und Sie, trauen Sie es mir zu?“ „Ja, natürlich“ ruft der Angesprochene. „Dann kommen Sie herauf und setzen sich in die Schubkarre!“ – Da taucht der Angesprochene ganz schnell in der Menge unter. So war es nicht gemeint.

Grundlegendes

Um den Unterschied zwischen dem, worum es mir geht, nämlich um die Transzendierung des Ichs, und dem, worum es vielen, die sich mit Advaita beschäftigen, geht, nämlich um Erleuchtung und Befreiung, aufzuzeigen, möchte ich ein Beispiel nennen, das U. G. Krishnamurti erzählt: Er berichtet von seinem Großvater, der den Yoga-Weg zielstrebig verfolgte und eifrig meditierte, also doch überzeugt war, so die Erleuchtung zu finden. Da stört ihn ein kleiner Junge in seiner Meditation und er schlägt ihn halbtot (7).

Nichts könnte deutlicher den Unterschied zwischen einem sog. Streben nach Erleuchtung und dem, worum es in Wirklichkeit geht, nämlich die Transzendierung des Ichs, die Auswirkung im konkreten Leben haben muss, aufzeigen.

Mein Denken entspricht genau dem, was Paulus im Hohen Lied der Liebe im Neuen Testament zum Ausdruck bringt: „Und hätte ich alle Weisheit und alle Erkenntnisse usw., hätte aber die Liebe nicht, so nützte es mir nichts“ (aus dem Gedächtnis zitiert). Ja, die höchste Erleuchtung, die tiefsten Erfahrungen und spirituellsten Erlebnisse sind nichts wert, wenn sie nicht bewirken, dass der Mensch aus einem transzendierten Ich lebt, d. h. verwandelt ist. Befreiung ist bedeutungslos, wenn sie nicht den Menschen in seinem (Ich-)Sein von Grund auf erneuert.

Für die meisten Suchenden gilt – ohne damit ihre ernsthafte Suche in Frage stellen zu wollen –, was U. G. Krishnamurti zu einem Suchenden sagt: „Sie schützen verzweifelt diese Panzerung, diesen Schild aus Denken, und haben Angst, dass die Bewegung des Lebens Ihre Grenzen zerstören könnte“ (14). Er bezeichnet spirituelle Menschen als „die unehrlichsten Menschen“ (37), und zwar genau aus dem Grund, den er bei seinem Großvater erlebt hat: dass die ganze Suche der meisten Menschen nur dazu dient, ihr Ich aufrecht zu erhalten, es nicht aufgeben zu müssen – genau das, was das Ziel der Suche sein müsste.

Das Gros der Suchenden kann man mit den Worten U. G. Krishnamurtis kennzeichnen: „Um das, was Seligkeit genannt wird, erfahren zu können, glauben Sie, Ihre Gedanken kontrollieren zu müssen. Das ist unmöglich. Sie werden sich selbst verbrennen und sterben, wenn Sie sich darum bemühen“ (42). Deshalb bedeutet mir U. G. Krishnamurti so viel, weil er einer der ganz wenigen ist im Bereich derer, die Advaita vertreten, die radikal, unmissverständlich und kompromisslos darlegen, dass jede Suche, wenn sie ehrlich erfolgt, in den Tod führt. Dass es keine Möglichkeit gibt, durch ein Erkennen, wie auch immer es geartet sein mag, die Befreiung zu erlangen.

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