Rolf-Dieter Meier - Ernteplanet

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Die Wahrscheinlichkeit, dass Außerirdische die Erde besuchen, ist mehr als gering. Aber was, wenn es doch geschieht? Was hätten wir zu erwarten? Aliens, die schier unfassbare Weiten überwinden, nur um uns zu vernichten? Oder würden sie uns, den Unwissenden auf die Sprünge helfen? Würde dieser Besuch Tod und Verderben bringen oder das Paradies auf Erden? Was in solch einem Fall geschehen würde, lässt sich auch nicht annähernd voraussagen und bleibt letztendlich der Phantasie jedes Einzelnen überlassen!
Eine der vielen Möglichkeiten, wie sich der Besuch einer außerirdischen Spezies gestalten könnte, wird in diesem Roman beschrieben. Vor allem stellt sich doch die Frage, welche Gestaltungsmöglichkeiten verbleiben den Menschen noch, wenn eine weitaus höher entwickelte Zivilisation in das tägliche Leben eingreift. Und weitaus höher entwickelt muss diese Zivilisation sein, der es gelingt, die unendlichen Weiten des Weltraums zu durchqueren. Auch die Frage nach dem Grund des Interesses an uns und ihres Erscheinens ist berechtigt und bewegt die Menschen jener Zeit. Wie reagieren Wissenschaftler und Politiker auf die neue Situation? Funktionieren die Institutionen noch wie gewohnt oder unterliegen alle Handlungen bereits dem Willen der Außerirdischen? Unterstellt, diese fremde Zivilisation nimmt für sich hehre ethische Grundsätze in Anspruch, kann sie dann die Menschen ihren Zielen unterwerfen?
Lassen Sie sich in eine Geschichte entführen, die sich so oder so ähnlich in der Realität nicht abspielen wird. Die aber Fragen zur menschlichen Existenz aufwirft, die letztendlich fragiler ist, als manche glauben. Das Ende des homo sapiens durch eine Katastrophe biblischen Ausmaßes ist nicht ausgeschlossen und wer weiß, wie oft die Erde, unser blauer Planet, einer solchen Katastrophe in der Vergangenheit nur knapp entgangen ist.

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„Ich weiß nicht“, meldete Erik Zweifel an, „diese Ankündigung würde die Welt wohl ins Chaos stürzen. Ich würde das so lange wie möglich geheim halten, insbesondere dann, wenn es keinen Ausweg gibt. Ehrlich gesagt, dieses Szenario möchte ich mir lieber nicht vorstellen. Ich bin mir sicher, da steckt etwas anderes dahinter. Etwas, was keiner vermutet. Das Ganze ist doch unglaublich.“

Dr. Konzaliks Gesicht nahm einen verbitterten Ausdruck an, so wie es Erik noch gut aus vergangenen Zeiten in Erinnerung hatte. Er wirkte zutiefst beleidigt, dass seine Idee in das Reich der Fantasie katapultiert worden war. Unvermittelt begann er jedoch zu lächeln. „Ich wollte nur mal ihre Reaktion testen.“ Und fast fröhlich fügte er an: „Und sie haben den Test bestanden.“

Erik war über die Wendung, die das Gespräch genommen hatte, so irritiert, dass er lediglich ein „Danke!“ herausbrachte.

„So, und jetzt gehen wir alle nach Hause und lassen uns überraschen.“ Lachend verließ Dr. Konzalik das Büro und ließ einen verblüfften Erik zurück.

Erik bereute es nachträglich Dr. Konzalik noch einmal aufgesucht zu haben, da das Gespräch nur wenig zur Aufhellung der Situation beigetragen hatte. Er war so ratlos wie zuvor und daher beschloss er dem Beispiel von Dr. Konzalik und seinem eigenen Ratschlag an Kirstin zu folgen und die Heimfahrt anzutreten. Wie zu erwarten, waren auch seine Kolleginnen und Kollegen bestrebt, das Büro so schnell wie möglich zu verlassen, nachdem auch die Geschäftsleitung der Aufforderung der Bundespräsidentin gefolgt war, den Mitarbeitern für den Rest des Tages freizugeben. Da für die Verwaltungsangestellten sowieso schon Dienstschluss war, war diese Entscheidung relativ leicht gefallen. Also machte sich auch Erik auf den Heimweg.

Erstaunlicherweise kam Erik relativ gut durch den Verkehr, sodass er eine halbe Stunde vor der angekündigten Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu Hause eintraf. Nachdem er seinen leichten Übergangsmantel an die Garderobe gehängt und seine Tasche abgestellt hatte, war er gleich ins Wohnzimmer gegangen, um den Flachbildschirm zu aktivieren. Kurz darauf wurde das Emblem der UNO sichtbar, untermalt von dezenter Musik. Er war gerade dabei, die verschiedenen Sender auszuprobieren, die tatsächlich alle das gleiche Bild zeigten, als auch Kirstin ihr Heim betrat. Noch während er sie im Flur herumhantieren hörte, wurde auf dem Bildschirm ein Text eingeblendet: „Wir bitten Sie um Ihre Aufmerksamkeit für eine Ansprache der Bundespräsidentin.“

„Kirstin, komm“, rief Erik Richtung Flur, „die Bundespräsidentin!“

„Ich komme!“ Kurz darauf betrat Kirstin das Zimmer. Ihr Gesicht war leicht gerötet, da sie den Weg von der Haltestelle heute etwas schneller angegangen war. Sie küssten sich flüchtig, was den besonderen Umständen geschuldet war und nahmen auf der Couch Platz. In diesem Moment erschien auf dem Bildschirm auch schon die Bundespräsidentin. Sie saß hinter einem schweren dunklen Schreibtisch, auf dem lediglich eine Vase mit einem Blumenstrauß stand. Die Bundespräsidentin, die vor kurzem sechsundfünfzig geworden war, trug einen lindgrünen Blazer zu einer weißen Bluse. Eine dezente Perlenkette rundete die gepflegte Erscheinung ab, die einen entspannten Eindruck machte und freundlich in die Kamera lächelte. „Jetzt bin ich aber gespannt“, konnte Erik gerade noch sagen, als die Bundespräsidenten auch schon ihre Ansprache begann.

„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, der Generalsekretär der vereinten Nationen hat mich heute früh darüber informiert, dass er für zehn Uhr Ortszeit, das heißt sechzehn Uhr unserer Zeit, eine außerordentliche Generalversammlung einberufen hat. Gleichzeitig hat er mich gebeten, Sie darüber in Kenntnis zu setzen, sodass sie die Möglichkeit erhalten, an der Übertragung dieser Versammlung teilzunehmen. Nach den mir vorliegenden Informationen wird eine Botschaft verkündet, die für die Menschen auf diesem Planeten von erheblicher Bedeutung sein soll. Der Inhalt dieser Botschaft ist im Einzelnen bisher nur wenigen Amtsträgern bekannt. Hierzu gehören neben dem Generalsekretär der Vereinten Nationen die Präsidentinnen der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union, die Präsident der Russischen Föderation und der OAU sowie die Staatschefs von China und Indien. Diese haben nach der Prüfung der Fakten dem Vorschlag des Generalsekretärs der UN zugestimmt, eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen. Ich gebe zu, dass dieser Vorgang einzigartig ist und dass ich genauso wie sie mit Bangen und Hoffen diesem Termin entgegensehe. Was immer auch die Botschaft sein mag, ich bitte Sie in jedem Fall Ruhe zu bewahren. Ich versichere Ihnen, dass wir alles in unserer Macht stehende tun werden, auch zukünftig Schaden von den Menschen abzuwenden. Ich danke Ihnen!“

Erneut erschien auf dem Bildschirm das Emblem der UNO, verblasste aber gleich wieder, um einer Ansicht des UN-Gebäudes in New York zu weichen. Es handelte sich wohl um eine Aufnahme aus einem Flugzeug oder Hubschrauber, denn das Gebäude wurde in niedriger Höhe umflogen.

„Selbst unsere Bundespräsidentin ist augenscheinlich nicht über Einzelheiten informiert.“ Kirstin war sichtlich betroffen.

Erik, der bisher fast bewegungslos die Rede der Bundespräsidentin verfolgt hatte, drehte sich nun zu ihr um. „Sie wissen nichts. Auch die Regierung nicht. Es ist unglaublich! Wie ist so etwas in einer Demokratie möglich? Wo ist die Presse?“

Kirstin zuckte hilflos mit ihren Schultern. „Mir ist ehrlich gesagt, ein bisschen mulmig.“

„Mir geht’s nicht besser“, pflichtete ihr Erik bei.

Aber um sie aufzurichten, fügte er an: „Es wird schon nicht so schlimm werden. Denken wir positiv. Die letzte Woche war doch schon super.“

Sie sahen sich an, ihre Gesichter verzogen sich und dann brach es aus ihnen heraus, ein befreiendes, herzhaftes Lachen.

Einige Minuten später erschien auf dem Bildschirm der Plenarsaal der UNO. Ein Kameraschwenk zeigte, dass das Plenum von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, vollständig war. Überall diskutierten die Abgesandten angeregt, was anlässlich des ungewöhnlichen Vorgangs kein Wunder war. Eine auf dem Bildschirm eingeblendete Uhr zeigte die Zeit in New York an: 09:58 Uhr. Nun fuhr die Kamera auf einen Mann in der ersten Reihe zu. Es handelte sich um Abdallah Bin Nadim Al Talib, den Generalsekretär. Er war ein strenggläubiger Moslem, dem es nach vielen Jahren unermüdlicher Verhandlungen gelungen war, Israelis und Palästinenser zu einem Übereinkommen zu bewegen, dass nun bereits fast fünfzehn Jahre Bestand hatte. Trotz wiederholter Rückschläge hatte er in geduldiger Kleinarbeit, Schritt für Schritt, die tiefen Gräben, die beide Parteien trennten, zugeschüttet und endlich für so etwas wie Frieden in der Nahostregion gesorgt. Amerikaner, Russen und Europäer hatten ihm schließlich die Verhandlungsführung überlassen, nachdem sie anerkennen mussten, dass wohl nur dieser Mann, ein Mann aus dieser Region, erfolgreich sein konnte. Der Frieden hatte sich als Segen für Israelis und Palästinenser, aber auch für die Menschen in den angrenzenden Staaten herausgestellt und brachte nicht nur Wohlstand für breite Schichten, sondern auch, wenngleich im bescheidenen Umfang, die Schaffung demokratischer Verhältnisse. Leider gab es noch immer viele Konflikte und kriegerische Auseinandersetzungen in dieser Welt, insbesondere in Afrika und im Kaukasus. Die Staatengemeinschaft zeigte sich nicht nur dankbar, dass der Nahe Osten endlich befriedet war, sondern hegte die Hoffnung, dass das Verhandlungsgeschick des Abdallah Bin Nadim Al Talib auch an anderer Stelle Wirkung zeigen könnte und hatte ihn daher vor rund vier Jahren zum Generalsekretär der Vereinten Nationen gewählt. Allgemein vertrat man die Auffassung, dass er einen guten Job machte, auch wenn ihm ein so großer Erfolg wie in der Vergangenheit bisher nicht vergönnt war.

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