Rolf-Dieter Meier - Ernteplanet

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Die Wahrscheinlichkeit, dass Außerirdische die Erde besuchen, ist mehr als gering. Aber was, wenn es doch geschieht? Was hätten wir zu erwarten? Aliens, die schier unfassbare Weiten überwinden, nur um uns zu vernichten? Oder würden sie uns, den Unwissenden auf die Sprünge helfen? Würde dieser Besuch Tod und Verderben bringen oder das Paradies auf Erden? Was in solch einem Fall geschehen würde, lässt sich auch nicht annähernd voraussagen und bleibt letztendlich der Phantasie jedes Einzelnen überlassen!
Eine der vielen Möglichkeiten, wie sich der Besuch einer außerirdischen Spezies gestalten könnte, wird in diesem Roman beschrieben. Vor allem stellt sich doch die Frage, welche Gestaltungsmöglichkeiten verbleiben den Menschen noch, wenn eine weitaus höher entwickelte Zivilisation in das tägliche Leben eingreift. Und weitaus höher entwickelt muss diese Zivilisation sein, der es gelingt, die unendlichen Weiten des Weltraums zu durchqueren. Auch die Frage nach dem Grund des Interesses an uns und ihres Erscheinens ist berechtigt und bewegt die Menschen jener Zeit. Wie reagieren Wissenschaftler und Politiker auf die neue Situation? Funktionieren die Institutionen noch wie gewohnt oder unterliegen alle Handlungen bereits dem Willen der Außerirdischen? Unterstellt, diese fremde Zivilisation nimmt für sich hehre ethische Grundsätze in Anspruch, kann sie dann die Menschen ihren Zielen unterwerfen?
Lassen Sie sich in eine Geschichte entführen, die sich so oder so ähnlich in der Realität nicht abspielen wird. Die aber Fragen zur menschlichen Existenz aufwirft, die letztendlich fragiler ist, als manche glauben. Das Ende des homo sapiens durch eine Katastrophe biblischen Ausmaßes ist nicht ausgeschlossen und wer weiß, wie oft die Erde, unser blauer Planet, einer solchen Katastrophe in der Vergangenheit nur knapp entgangen ist.

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„Scheiße!“ Es war die junge Frau, die auf diese Weise ihr Missfallen zum Ausdruck brachte. Beide starrten auf den Player in ihren Händen.

„Was ist denn das?“ Der junge Mann begann, genauso wie seine Begleiterin, die Tasten seines Gerätes wie wild zu bedienen.

„Überall der gleiche Mist!“ stellte sie unverblümt fest. Kirstin beobachtete fasziniert das Treiben der Beiden. Sie musste zugeben, dass sie die Neugierde gepackt hatte und sie gerne wissen wollte, was da vor sich ging.

„Warte mal“, sagte nun der junge Mann, „das ist die Bundespräsidentin.“

„Auf allen Kanälen?“ Die junge Frau konnte es immer noch nicht fassen, dass ihr der Musikgenuss so plötzlich abhanden gekommen war.

Der junge Mann rief sie zur Ordnung: „Nun hör doch mal zu!“

Sichtlich genervt folgte sie der Anweisung ihres Begleiters und hörte sich nun schweigend an, was die Kopfhörer von sich gaben.

An verschiedenen Tischen begannen Handys zu klingeln, wobei es sich mehr um ein Sammelsurium von Tönen, Geräuschen und Musikversatzstücken handelte. Kirstin verspürte ein Kribbeln in der Magengegend, dass sie gut kannte. Ein Gefühl, das eintrat, wenn sie einer Situation gegenüberstand, die sie nicht einschätzen konnte. Einen Moment keimte so etwas wie Furcht in ihr auf, verschwand aber gleich darauf wieder und eine unerklärliche, dem Moment nicht angemessene Heiterkeit nahm von ihr Besitz. An einem der Tische ertönte sogar lautes Gelächter, als hätte man einen guten Witz erzählt. Die beiden jungen Leute am Nebentisch lauschten noch immer der für Kirstin unhörbaren Stimme. Die Mienen wirkten nun konzentriert, also musste es wohl von einiger Bedeutung sein. Eine laute Männerstimme riss sie aus ihren Gedanken.

„Da muss was passiert sein!“

Die Quelle des Ausrufs war ein Mann mittleren Alters, der sich von seinem Tisch in der nebenan liegenden Gaststätte erhoben und an den Nebentisch begeben hatte, um gebärdenreich auf die dort sitzenden Gäste einzureden. Aber nicht nur dort, sondern auch an den anderen Tischen wurde heftig diskutiert, wie Kirstin bei einem Rundblick feststellte. Ihre Aufmerksamkeit konzentrierte sich aber gleich wieder auf das junge Pärchen nebenan, die begannen, das Gehörte zu verarbeiten.

„Das ist ja ein Ding“, ließ sich der junge Mann vernehmen, um im Anschluss daran eine inhaltsschwere Pause einzulegen.

„Was machen wir nun?“ Das Mädchen schaute ihren Freund, wie Kirstin annahm, fragend an.

„Wir sollten nach Hause gehen und uns das ansehen“, beantwortete dieser ihre Frage.

Kirstin hielt es nicht länger aus und wollte gerade das Pärchen befragen, was in Gottes Namen eigentlich geschehen sei, als ihr Handy sie mit der ihr wohlbekannten Melodie davon Abstand nehmen ließ. Ein Blick aufs Display zeigte ihr, dass der Anrufer Erik war und mit einem Tastendruck nahm sie das Gespräch entgegen.

„Hallo Erik.“

„Kirstin, hast du es schon gehört? Alle Radio und Fernsehstationen bringen eine Ansprache der Bundespräsidentin.“ Erik klang aufgeregt.

„Nein, ich bin hier in dem kleinen Bistro, dem „A Capella“ und habe was gegessen. Aber plötzlich herrschte hier große Aufregung. Was gibt es denn? Einen Terroranschlag?“

„Nein, nein“, antwortete Erik, „zumindest haben sie nichts darüber gesagt. Aber um sechzehn Uhr unserer Zeit wird eine UN-Generalversammlung übertragen, die wir uns alle ansehen sollen. Das hört sich, meines Erachtens nach, nicht gut an. Aber vielleicht täusche ich mich und es ist genau das Gegenteil, etwas so erfreuliches, dass es die ganze Welt erfahren soll.“

„Hoffentlich hast du recht“, warf Kirstin ein. Die Skepsis, die sie für einen Moment übermannt hatte, verschwand allerdings wieder so schnell, wie sie gekommen war und machte einem wahren Wohlgefühl Platz.

„Ich habe von Kollegen erfahren, dass in allen Staaten, überall auf der Welt, die Staatsoberhäupter die gleiche Botschaft verkünden. Also muss es sehr wichtig sein. Die Bundespräsidentin hat auch gesagt, dass nur die nötigsten Dienste aufrechterhalten werden sollen. Aber das kannst du dir selber anhören. Sie wiederholen die Sendung alle fünfzehn Minuten. Das ist wirklich verrückt. Was ist da los?“

Kirstin schwieg und kämpfte gegen den Lachanfall an, der zu unpassender Zeit in ihr aufkeimte.

„Ich schlage vor, du kommst nach Hause. Ich gehe jetzt auch, es ist ja sowieso gleich Feierabend.“

Kirstin schwieg weiterhin.

„Kirstin, hörst du mich? Hallo!“

Das Gefühl der Heiterkeit, dass Kirstin übermannt hatte, ebbte ab und verwandelte sich in eine Gelassenheit, die jegliche Spannung von ihr nahm und sie in die Lage versetzte, Erik zu antworten.

„Ja, ich bin noch dran. Ich gehe gleich ins Büro und hör mich da mal um. Und dann komme ich nach Hause. Ich werde rechtzeitig da sein.“ Sie stockte kurz, da ihr bewusst wurde, dass der Verkehr auf den Straßen nach der Aufforderung an alle, die Heimstatt aufzusuchen, alles zunichte machen könnte. „Also, ich hoffe es zumindest. Auf den Straßen wird viel los sein.“

„Dann halte dich nicht allzu lange auf und mach dich auf den Weg. Ich liebe dich.“

„Ich dich auch. Bis gleich.“ Kirstin schaltete ihr Handy ab und war erstaunt, dass Erik sogar in dieser Situation das „Ich liebe dich!“ herausgebracht hatte. Erneut wurde sie von einem Hochgefühl gepackt, über dessen Herkunft sie sich jedoch keine weiteren Gedanken machte. Da überall Aufbruchstimmung herrschte, musste sie sich einen Moment gedulden, bis der Kellner auch ihren Tisch erreichte und sie bezahlen konnte. Sie nutzte die Zeit über das Gehörte nachzudenken, konnte sich aber bei bestem Willen nicht vorstellen, was der Hintergrund für diese ungewöhnliche Ankündigung sein könnte. Bedeutsam musste es sein, das war klar, denn noch nie in der Geschichte der Menschheit hatte es einen vergleichbaren Aufruf gegeben, der viele Fragen provozierte, aber keine Antworten enthielt.

Auch im Büro, das Kirstin kurze Zeit später erreicht hatte, konnte sie keine weiteren aufhellenden Auskünfte erhalten. Der Spekulation war Tor und Tür geöffnet und die unglaublichsten Vermutungen wurden ausgesprochen und wieder verworfen. Eingedenk der zu erwartenden Staus auf den Straßen hielt sich Kirstin nicht länger auf als notwendig und machte sich schließlich auf den Heimweg. Auch im Bus setzte sich das Rätselraten fort, wobei wildfremde Menschen, die sich sonst eher schweigend gegenüber saßen, nun heftig miteinander debattierten. Nur kurz erstaunte Kirstin die Ruhe und Gelassenheit, mit der die Menschen das Ereignis erörterten, wo man normalerweise Anzeichen von Angst oder Panik erwarten würde. Das lag mit Sicherheit an der Form, die die Bundespräsidenten bei ihrer Ansprache gewählt hatte und die die Gemüter beruhigte. Kirstin konnte es nun kaum mehr abwarten, sich selbst ein Bild von dieser Rede zu machen und fieberte der Ankunft in ihrer Wohnung entgegen.

Erik hatte sich nach dem Telefonat mit Kirstin noch einmal zu Dr. Konzalik begeben. Dieser befand sich auch bereits im Aufbruch und war sichtlich genauso ratlos wie Erik.

„Mein Gott“, begann er, als Erik das Zimmer betrat, „hoffentlich kündigen sie keinen Zusammenbruch von Großbanken an. Oder eine neue Wirtschaftskrise.“ Er machte jetzt tatsächlich einen verzweifelten Eindruck, so als müsste er sich von der Aussicht einer dicken Erfolgsprämie verabschieden.

„Das wird wohl nicht der Grund sein. Da hätte es längst Zeichen von den Märkten gegeben“, entgegnete Erik, „das wird etwas sein, womit keiner rechnet. Etwas Ungewöhnliches.“

„Natürlich, was sonst.“ Dr. Konzalik schien peinlich berührt, dass ihm nichts Besseres eingefallen war, als eine Banken- oder Wirtschaftskrise ins Feld zu führen und versuchte seinen Ausrutscher zu heilen: „Sie haben vollkommen recht. Es muss etwas von großer Bedeutung sein, sonst hätte man nicht diesen erstaunlichen Weg gewählt mit all der Geheimniskrämerei. So etwas hat es ja noch nie gegeben.“ Dr. Konzalik betrachtete die Papiere auf seinem Schreibtisch, schob sie dann zu einem Stapel zusammen, um sie anschließend in seinem Aktenkoffer zu verstauen. Augenscheinlich wollte er die ausgefallene Arbeitszeit am Wochenende nachholen. Er legte die rechte Hand an die Stirn, als wäre ihm gerade eine Idee gekommen. „Vielleicht ist es ein großer Meteorit, der sich im Anflug auf die Erde befindet.“ Und wie zur Bekräftigung seines Gedankens fügte er an: „Ja, so muss es sein.“

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