Andrea Lieder-Hein - Pauline ermittelt...
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Zusammen mit vielen Helfern ermittelt Pauline humorvoll im Ruhrgebiet…
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„ Schau mal, Mama, den Flyer habe ich bei uns in der Klinik in allen Wartezimmern ausgelegt. Die Erläuterungen der Diabetes-Stiftung sind sehr gut verständlich .“ Wahrscheinlich meinte sie damit, dass solch ein Flyer den Tod ihres Vaters damals hätte verhindern können.
***
Gegen drei waren alle eingetrudelt und machten sich auf zum evangelischen Friedhof in Kupferdreh.
Phil hatte dort oft lange vor Gräbern gestanden und der Hinterbliebenen gedacht. Er wurde dann immer sehr stumm und fragte sich, wie man wohl mit solch einem schmerzhaften Verlust fertig werden könne. Mittlerweile lag er selbst seit Jahren mitten unter ihnen. Pauline hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, Phil immer alles zu erzählen, was so passiert war. Fynn und Emma fanden den unsichtbaren Opa toll und machten es ihr nach. Manchmal brachten sie ihm kleine Geschenke mit.
Als Emma plötzlich ein paar Taubenfedern aus ihrer Tasche kramte und sie Opa auf’s Grab legte, schossen Jule die Tränen in die Augen und ihre Hände fingen an zu zitterten. Johannes legte den Arm um seine Frau und küsste ganz vorsichtig ihr Ohr.
***
Am Abend des 3. Oktober fühlte sich die Wohnung von Pauline seltsam leer an. Alle waren wieder daheim.
Was ihre jüngste Tochter Sophia wohl gerade machte?
Sophia kam als einziges Familienmitglied nicht zum Familientreffen. Sie kam gar nichtzu Pauline oder ihren Geschwistern, außer an Weihnachten. Einmal im Jahr also konnte Pauline die Entwicklung von Sophia und deren Sohn Tjark verfolgen. Es stimmte sie immer traurig, wenn sie an Sophia und ihren Enkel Tjark dachte.
Ihre jüngste Tochter wurde geboren, als ihr Vater bereits tot war. Sie wurde in eine Zeit hineingeboren, in der Pauline noch nicht wieder am Leben teilnehmen konnte. Die Trauer und die Selbstvorwürfe waren noch zu stark präsent. In dieser schweren Zeit nahm Christian ihr viel ab. Obwohl er erst sechs war, half er ihr in der Küche, bereitete sogar kleinere Mahlzeiten für seine Mama und seine zwei Jahre jüngere Schwester Jule zu. Seit der Zeit hatte Pauline zu Christian und Jule ein enges Verhältnis, an dem Sophia nicht teilnehmen konnte, weil sie damals zu klein war.
Später, als Sophia laufen lernte und viel über ihren Papa erfuhr, reagierte sie stets abweisend. So blieb es bis heute. Ihr Vater hatte sich in ihren Augen heimlich davon gemacht, ehe sie ihn kennen lernen durfte.
Mit gerade mal 17, und nur noch zwei Jahre von ihrem Abitur entfernt, wurde Sophia schwanger. Es bestand durchaus die Möglichkeit, trotz der Schwangerschaft ihr Abi machen zu können. Pauline hatte sogar schon positive Gespräche mit der Schulleitung geführt, aber Sophia brach ihre Schulausbildung ab.
Augenblicklich lebte sie in einer Frauen-WG und engagierte sich bei einer Organisation gegen Atomkraft und für den Schutz gequälter Tiere.
***
Es war schon dunkel und Pauline verspürte wenig Lust, jetzt mit Karlchen durch die Straßen zu laufen. Dennoch ... wer einen Hund besitzt, der muss Gassi gehen , dachte sie. Bei jedem Wetter und auch in der Dunkelheit . Also nahm sie die Leine vom Haken und freute sich über Karlchens begeistertes Schwanzwedeln.
Draußen vor der Türe schaute sie zunächst nach links. Bei Gerda brannte Licht in der Küche. Es sah gemütlich aus. Plötzlich überfiel sie ein schlechtes Gewissen. Die E-Mobile! Aber nun war erst Karlchen dran.
Dann schaute sie nach rechts, wo inzwischen die Neuen wohnten. Auch dort konnte Pauline etwas Licht entdecken. Es schien aus den hinteren Räumen nach vorne durch bis ins Küchenfenster.
Während sie noch in Überlegungen versunken auf das Küchenfenster schaute, hörte sie plötzlich eine Art Schrei. Pauline lauschte, aber es war nichts mehr zu hören. Sie hatte sich möglicherweise geirrt. Aber nein, da war ein Wimmern, und dann der Schatten einer Frau mit abwehrenden Händen. Schemenhaft nur, im wenigen Licht der hinteren Räume. Wie ein Scherenschnitt am Küchenfenster sah die Frau aus. Und dann war alles wieder weg. Kein Licht mehr, keine Frau, kein Wimmern.
Pauline überlegte, ob sie hätte klingeln sollen. Mit Karlchen an der Leine wäre das wahrscheinlich kaum gefährlich gewesen. Aber nein, sie wollte erst einmal gründlich darüber nachdenken. Zu ungenau waren ihre Beobachtungen. Außerdem war der 3. Oktober immer stressig, weil der Friedhofsbesuch sie an die schönen Jahre ihrer Ehe erinnerte. Und an Sophia und Tjark.
Jugendliebe
Mit Schrecken dachte Pauline daran, dass sie sich bis jetzt immer noch nicht um das Fitness-Studio gekümmert hatte. Aber ehe sich Kummer breit machen konnte, entschloss sie sich gegendas Studio und fürSpaziergänge mit Karlchen. Da sparte sie auch jede Menge Geld.
Da im Fernseher nichts Gescheites lief, entschloss sie sich, auf den Dachboden zu klettern. Dort war sie seit Phils Tod nicht mehr gewesen, denn dorthin hatten Freunde alle Sachen von Phil gebracht, die sie nicht hergeben mochte. Auch die rote Schachtel mit alten Fotos, Briefen, ihrem Tagebuch und kleinen Geheimnissen aus ihrer Kindheit lag dort oben und verstaubte mit den Jahren.
Mit einem mulmigen Gefühl stieg sie die ausziehbare Treppe zum Boden hoch und tastete sich zum Lichtschalter. Ein heller Lichtstrahl traf alle ihre in Dunkelheit gehüteten Erinnerungen. Auch die kleine rote Box. Vorsichtig näherte sie sich der Schachtel, wischte mit einem Tuch den Staub vom Deckel und öffnete sie.
Phils Briefe legte sie erst einmal zur Seite. Die Fotos ebenfalls, denn gleich das erste zeigte sie Arm in Arm mit ihrem Mann.
Darunter schlummerte ihr Tagebuch. Als sie es öffnen wollte, fiel ein Brief heraus, ein kleiner roter Umschlag mit einer krickeligen Handschrift. Auf dem Umschlag stand
Für Pauline
in Liebe
„ Manfred “, schmunzelte sie, „ Manfred de Buhr “. Sie erinnerte sich genau an ihre erste Liebe. Die de Buhrs lebten damals wie Pauline in Herne und Manfreds Eltern hatten eine Bäckerei. Pauline spielte gerne mit Manfred und seinen Geschwistern.
Christa, das einzige Mädchen, war schon zwölf. Peter war sieben, Uwe fünf und Wolfgang neun. Manfred war wie Pauline sechs und beide waren gerade eingeschult worden.
Besonders im Winter spielten alle Kinder gerne in der Bäckerei, denn dort war es kuschelig warm, duftete fantastisch und es gab immer etwas Leckeres zum Naschen.
Pauline hatte ein komisches Gefühl im Bauch, als sie den roten Umschlag öffnete und ein vergilbtes Zettelchen herausfischte.
Ich liebe dich
für immer
stand darauf. Damals hatte Manfred hinter ihr gestanden, als sie den Brief öffnete und als sie sich umdrehte, gab er ihr einen kleinen, verschämten Kuss. Dann drehte er sich abrupt um und stürzte davon. Drei Tage hatte sie ihn danach nicht mehr gesehen, bis er sich von seinem mutigen Schritt erholt hatte.
Sie und Manfred hatten die Grundschule, damals Volksschule genannt, gemeinsam vier Jahre besucht. In den Ferien zog Pauline mit ihren Eltern nach Lübeck zu Oma und Opa. Opa ging es damals schlecht, aber es war Oma, die dann sehr plötzlich starb.
***
Die folgende Nacht war für Pauline ein Albtraum gewesen. Männer mit Armen wie Presslufthämmer stürzten sich auf sie und schlugen auf sie und Karlchen ein. Eine tätowierte Faust traf sie mitten ins Gesicht. Mit einem Schrei wachte Pauline um 04:27 Uhr auf und konnte nicht mehr einschlafen. Ob der neue Nachbar so auf seine Frau einschlug? Pauline fröstelte es bei dem Gedanken.
Gegen sechs Uhr stand sie schon unter der Dusche und wusste nun genau, dass sie zur Polizei gehen würde. Ganz vorsichtig mal erkundigen.
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