Wilma Burk - Die Liebe ist kein leichtes Spiel

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Am Anfang steht die erste Begegnung. Einer fühlt sich zum andern hingezogen. Doch wie nähert man sich, lässt den andern von seiner Liebe wissen? Der eine junge Mensch versucht es vielleicht scheu, der andere forsch. Sind sie dann miteinander verbunden, so möchte jeder glauben, das Leben könne nur noch im siebenten Himmel stattfinden. Doch so ist das Leben nicht. Nun gilt es gemeinsam zu bestehen in einer Lebensgemeinschaft oder Ehe. Dabei können Alltag und Versuchung drohen, die Liebe zu ersticken. Manche scheitern daran.
Hält die Liebe aber ein Leben lang, so finden sie zu einer Verbundenheit, die noch über den Tod hinaus wirkt.
Davon erzählen die Geschichten. Ob ein Mensch nun jung ist, schon an Jahren oder alt, die Liebe gibt es in jedem Alter.

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Es ließ ihr aber keine Ruhe. So rief sie den Wirt heran, bezahlte und fragte beiläufig, wer der alte Mann sei.

„Das ist der Louis, der alte Senner oben von der Kuchl-Alm. Der ist schon ein bisschen seltsam“, antwortete der Wirt.

„Louis? Hat er auch einen Nachnamen?“

„Ja mei, für uns ist es halt der alte Louis. Aber ich glaub’, Hofbauer heißt er. Ja, genau, Louis Hofbauer.“

Betroffen blickte Henriette hinüber.

Der Wirt ging.

Auch Corinna starrte zu dem Alten hin. „Henriette, ist er das?“

Nervös stopfte Henriette ihr Portmonee in die Tasche. Ihre Hände zitterten dabei. „Er muss es wohl sein“, sagte sie bedrückt.

Ganz langsam drehte sie sich ihm zu und sah ihn voll an. Sie wich ihm nicht mehr aus. Mit den Augen sagte sie ihm, dass nun auch sie ihn erkannt hatte. Waren seine Augen auch kleiner geworden, sie spürte die Wärme, mit der er sie ansah, die Liebe einer vergangenen Zeit. Lang war es her, dass sie sich miteinander verbunden fühlten.

Er hatte es also nicht geschafft, sich von seinem Heimatort zu lösen, die Berge haben ihn festgehalten. Was hatte das Leben aus ihm gemacht? Sie saß hier, noch immer eine auffällige Erscheinung, eine tüchtige Geschäftsfrau, die im Leben noch etwas zu sagen hatte; er dagegen wirkte, als wäre er für die Welt schon verloren, ein seine Einsamkeit suchender Senner, dem vielleicht sein Hund und die Kühe wichtiger waren als jeder Mensch. Ein ganzes gelebtes Leben lag zwischen ihnen und trennte sie. Die Erinnerungen an eine Zeit, in der sie zusammengehörten, der Welt gemeinsam trotzen wollten, war wie eine Sage, von der man nicht wissen konnte, ob sie wirklich einmal wahr gewesen ist. Sie wussten noch voneinander, aber es gab für sie keine Brücke mehr zueinander über das, was sie trennte, über die lange Zeit, die sie verändert hatte. Er machte keinen Versuch, sie anzusprechen, und sie wollte es auch nicht.

Henriette drängte zum Aufbruch.

Corinna warf noch einmal einen neugierigen Blick auf den Louis Hofbauer, der einmal die große Liebe ihrer Großmutter gewesen war, ehe sie hinausgingen.

Der Blick des alten Senners folgte ihnen, solange er sie sehen konnte. Henriette spürte es.

Als sie im Auto saßen und weiterfuhren, fragte Corinna: „Dieser Louis, war der sehr viel älter als du?“

„Nein, das war er nicht, nur ein paar Jahre.“

„Aber das war doch ein sehr alter Mann?“

„Ja, heute ist er wohl sehr viel älter als ich. Das Leben geht sehr unterschiedlich mit den Menschen um. Dem einen lässt es mehr Zeit zum Altern, dem andern weniger.“ Ein wenig Trauer schwang in Henriettes Worten mit.

Sie schaute in den Rückspiegel. Der junge Mann fuhr wieder dicht hinter ihnen her. Gar nicht mehr verstohlen drehte sich auch Corinna neugierig um. Sie wollte wissen, ob er ihr folgte.

‚Liebeskummer dauert eben immer nur so lange, bis der Nächste kommt. Mal braucht es länger und mal geht es schneller, bis es vorbei ist’, dachte Henriette und lenkte ihr Auto die kurvenreiche Straße in die wundervolle Bergwelt hoch, die Louis wohl nie losgelassen hat.

Ein Lächeln von Gitte

Wie sehr wünschte sich Harry, einmal Geld wie die anderen zu haben, um es für Gitte bei den Schaustellern des Frühlingsfestes der Stadt ausgeben zu können. Einmal wollte er nicht zusehen müssen, wie Manfred und die andern für jeden Euro ein dankbares Lächeln von ihr erhielten.

Schon hatte die Mutter das abgewetzte Portmonee gezückt, schon den Fünf-Euro-Schein in der Hand, um ihn Harry zu schenken. Doch der Vater kam dazu.

„Du gibst ihm kein Geld mehr!“, befahl er. Mit seinen breiten Schultern fast den Türrahmen füllend stand er in der Küchentür, das Kinn vorgeschoben und den Blick der blutunterlaufenen Augen herrisch auf Harry gerichtet. Ein leichter Alkoholdunst umgab ihn.

Harry hätte die Faust in das Geschirr auf dem Tisch schlagen mögen. Wieder duckte sich die Mutter, wieder steckte sie zögernd das Portmonee weg. Müde stricht sie sich dabei eine unordentliche Haarsträhne aus der Stirn.

„Wie viel hat denn der Herr Sohn verdient, dass er das Geld zum Fenster hinauswerfen möchte?“, höhnte der Vater.

Harry warf den Kopf in den Nacken und wollte sich an ihm vorbeischieben.

Der Vater aber packte ihn bei den mageren Schultern. Dabei stieß er ihm seinen widerlichen Atem ins Gesicht und fuhr ihn an: „Keine Antwort, was? – Durch die nächste Gesellenprüfung wirst du auch wieder fallen, oder? Kannst ja deinem Vater weiter auf der Tasche liegen.“ Dann stieß er ihn von sich aus der Küche.

Harry knallte die Wohnungstür hinter sich zu. Noch mit geballten Fäusten sprang er die kahle Treppe hinunter. Von den Wänden des Aufgangs bröckelte der Putz. Er biss die zähne zusammen, als er über den düsteren Hinterhof ging. Oben am Fenster stand seine Mutter und sah ihm nach. Er wusste es, aber er warf nicht einen Blick hinauf.

Warum lehnte sie sich nie auf? Warum duckte sie sich ein Leben lang und ließ es zu, dass der Vater ihn beschimpfte, wenn nicht noch Schlimmeres. Wie er es hasste, dieses Leben in dem schmutzigen Hinterhof in der Altstadt dieser Stadt.

Eines Tages aber wird alles anders werden! Wenn schon Altstadt, dann wird er In einem Vorderhaus wohnen, wie Gitte und Manfred. Von einem Balkon mit bunten Blumen wird er auf die Straße schauen können. Vielleicht kann er sogar in einen der Neubauten am Rande der Stadt ziehen, sobald er in der Fabrik Meister geworden ist und eine große Werkstatt leitet. Dann kann er die Lehrlinge schelten, so, wie er jetzt gescholten wurde. Doch dazu musste er erst die Gesellenprüfung bestehen. Er konnte nachts kaum noch schlafen vor Angst, dabei wieder durchzufallen.

Vor dem Haus warteten schon seine Freunde auf ihn: Gunter, Horst, Manfred und als einziges Mädchen bei ihnen Gitte.

„Endlich!“, maulte Gunter. „Das hat ja wieder mal eine Ewigkeit gedauert, bis du kommst.“ Obwohl er kleiner war, sah er Harry geradezu von oben herab an.

Harry entschuldigte sich schüchtern und biss sich auf die Lippen. Scheu sah er zu Gitte. Leuchteten ihre samtbraunen Augen auf, als sie ihn ansah? Er musste sich irren. Verlegen versuchte er, die Ärmel seiner ausgewachsenen Jacke bis zum Handgelenk hinunterzuziehen.

Manfred packte Gitte neckend bei ihren schulterlangen Locken. Biegsam wand sie ihre schlanke Figur, um sich zu befreien und lachte spielerisch dabei.

Harry zog sich das Herz zusammen.

Horst drängte zum Aufbruch und schob sich an Gittes Seite. Manfred jedoch legte wie selbstverständlich seinen Arm um ihre Schulter. Gunter kaute gelangweilt Kaugummi und lief wie Harry hinterher. So gingen sie die Straße hinunter zum Rummelplatz.

Je näher sie kamen, umso lauter wurde es. Da dudelte Musik aus Lautsprechern, priesen Ausrufer ihre Attraktionen an und schrieen sich Losverkäufer die Kehle heiser. Mädchen kreischten, Bahnen ratterten und Schüsse knallten. Leuchtend grelle bunte Farben verwirrten das Auge und Gerüche nach Süßem, nach Mandeln oder Gebratenem drängte sich auf. Lachende, schwatzende Menschen schoben sich durch die Gänge an Buden, Zelten, Karussells und sonstigen Attraktionen vorbei. Auch die Freunde mit Harry mischten sich erwartungsvoll darunter.

Bald zog Manfred lässig Geld aus der Tasche und spendierte Gitte Fahrten mit Autoskootern, auf der Achterbahn, Riesenrad und Kettenkarussell. Gunter und Horst machten alles mit. Manchmal bezahlten sie auch für Harry eine Fahrt, der sich ja sonst nichts leisten konnte. Doch meistens stand er abseits und musste zusehen, wie Gitte sich amüsierte – und immer an Manfreds Seite. Krampfhaft umschloss seine Hand dabei die wenigen Cents in seiner Tasche. Nein, bei Gitte hatte er keine Chance! Nichts gab es, was ihr nicht schon von Manfred geboten wurde, dachte er traurig.

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