Marianne Christmann - Doppeltes Spiel

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Ein Bankbeamter wird vor seinem Haus ermordet aufgefunden. Die Polizei vermutet das Motiv im privaten Bereich, da keine Wertgegenstände fehlen.
Die ermittelnde Kommissarin und ihr Kollege tappen lange Zeit im Dunkeln obwohl es mehrere Verdächtige gibt. Im Laufe der Ermittlungen stoßen sie auf den Patensohn des Ermordeten, der ein sehr unangenehmer Mensch zu sein scheint und auch schon einiges auf dem Kerbholz hat.
Julia Sommer, die Pathologin ist und den Toten obduziert hat und die Schwester der Kommissarin ist, macht ein neuer Kollege zu schaffen, der sie permanent belästigt und bedrohlich auf sie wirkt, zumal sie mit einer Frau verpartnert ist, ihr Privatleben am Arbeitsplatz aber unter Verschluss hält. Als ihre Lebensgefährtin, die Journalistin bei der hiesigen Zeitung ist, herausfindet was die beiden Männer verbindet, kostet das sie und Julia fast das Leben …

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„Wann sagen wir es den Eltern?“, wollte Verena noch wissen. „Hast du Angst davor, es deinen Eltern zu sagen?“

„Angst ist nicht das richtige Wort. Meine Eltern sind eigentlich recht offen, aber trotzdem kann ich nicht wirklich einschätzen, wie sie darauf reagieren werden.“

„Sie werden es locker aufnehmen.“

„Wieso bist du dir da so sicher?“

„Nun, ich kenne deine Eltern schon von klein auf und ich weiß, dass sie zu dir stehen werden. Sie lieben dich und wollen, dass du glücklich bist. Egal mit wem. Du bist doch glücklich?“

„Hm, da muss ich mal nachdenken“, sagte Julia und machte ein unschuldiges Gesicht.

„Biest“, sagte Verena.

„Wieso? Ich bin sehr glücklich mit dir, ich weiß gar nicht, warum du dich aufregst.“

„Da hast du aber gerade noch rechtzeitig die Kurve gekriegt“, meinte Verena und lachte.

„Nein, im Ernst, ich liebe dich sehr und bin sehr, sehr glücklich mit dir, Verena.“

„Das wollte ich hören. Ich bin nämlich auch sehr glücklich mit dir.“

„Zurück zum Thema: wie halten wir es mit unseren Eltern?“

„Wie wäre es, wenn wir am Wochenende nach Hause fahren. Du redest mit deinen Eltern, ich mit meinen. Es wird bestimmt nicht so schlimm, wie du es dir vorstellst.“

„Du hast es da einfacher.“

„Wieso?“

„Dein Bruder hat sich doch vor kurzem geoutet, dass er schwul ist und deinen Eltern seinen Freund vorgestellt. Die sind also schon Kummer gewohnt. Was haben sie denn genau gesagt?“

„Zuerst waren sie natürlich baff. Sie wollten doch unbedingt Enkelkinder haben. Meine Mutter hat sich zuerst wieder gefasst und gemeint, die Hauptsache wäre, dass Harald glücklich ist. Bei meinem Vater hat es etwas länger gedauert.“

„Und inzwischen? Hat er es akzeptiert?“

„Ja, hat er. Harald ist ein Stein vom Herzen gefallen. Aber ich denke, wenn ich nun noch ankomme und sage, dass ich lesbisch bin, dann ist das schon etwas Anderes.“

„Warum denn?“

„Dann sind schon zwei ihrer drei Kinder homosexuell. Ich fürchte, dann muss Volker für die ersehnten Enkelkinder sorgen.“

Verena zwinkerte Julia zu.

„Ich habe keinen blassen Schimmer, wie meine Eltern das aufnehmen werden. Oder Max und Caro. Muss das wirklich sein?“

„Ja, muss es. Du wirst sehen, es wird halb so schlimm. Deine Geschwister sind in Ordnung.“

„Na schön. Irgendwann müssen sie es ja erfahren.“

Am darauffolgenden Wochenende fuhren Julia und Verena nach Hause, um mit ihren Eltern zu reden.

Kapitel 11

Julia stand im Wohnzimmer ihres Elternhauses und sah zu, wie ihre Mutter den Kaffeetisch deckte.

„Was wolltest du denn mit uns besprechen?“, fragte ihr Vater und sah von seiner Zeitung auf.

Julia wusste nicht, wie sie beginnen sollte und druckste ein wenig herum aber schließlich platzte sie heraus: „Verena und ich lieben uns und wollen zusammenbleiben. Wir sind ein Paar.“

Sie war froh, dass es endlich heraus war und schaute ihre Eltern an. Was kam nun auf sie zu? Schließlich war sie volljährig und es war ihr Leben. Einen Moment war es ganz still im Raum, nur das Ticken der Wanduhr zu hören. Dann sagte ihre Mutter:

„Kind, das habe ich schon lange gewusst oder geahnt, nur eine Bestätigung hatte ich bisher noch nicht.“

Julia war verblüfft.

„Du wusstest es … wieso? Das kann doch gar nicht sein. Ich weiß es doch selbst noch nicht so lange.“

Frau Sommer lachte.

„Julia, so wie du und Verena euch immer angesehen habt, wie ihr miteinander umgegangen seid, da war doch alles klar. Wir alle haben es mehr oder weniger geahnt oder gewusst.“

„Ihr alle?“

„Nun ja, mir war es nicht gleich so klar, aber dann habe ich mit deiner Mutter darüber gesprochen und dann war es offensichtlich“, schaltete sich nun ihr Vater ein.

„Und?“, fragte Julia, „wie ist eure Einstellung dazu?“

„Es ist zwar nicht gerade an der Tagesordnung, aber Hauptsache ist, dass du, dass ihr, glücklich seid. Ich zumindest habe nichts dagegen und kann auch damit umgehen“, sagte ihre Mutter.

„Und du, Papa?“, fragte Julia und sah ihren Vater beklommen an.

Der hüstelte und ließ sich Zeit mit dem antworten. Dann sagte er: „Ich bin derselben Meinung wie deine Mutter. Hauptsache, ihr seid glücklich.“

Er brachte ein schiefes Grinsen zustande.

Julia fiel ein riesiger Stein vom Herzen und sie umarmte ihre Eltern.

„Ich bin sehr froh und erleichtert, dass ihr es so aufgenommen habt“, sagte Julia. „Wissen es denn Max und Caro auch?“

„Ich denke schon“, antwortete ihre Mutter, „zumindest vermuten sie es. Sie sind ja schließlich nicht blind und auch nicht dumm.“

„Wir mögen Verena, schließlich ist sie schon seit ihrer Kindheit bei uns ein- und ausgegangen. Es ist also alles im Lot“, fügte ihr Vater noch schmunzelnd hinzu.

Julia lief sofort zu Verena, um ihr mitzuteilen, wie ihre Eltern reagiert hatten. Auch Verena hatte gute Nachrichten. Sie war ja nicht so ängstlich gewesen, da ihr Bruder sich ja schon geoutet hatte. Als ihre Eltern nun erfuhren, dass sich ihre Tochter in ihre beste Freundin verliebt hatte, waren auch sie nicht sehr überrascht.

Julia und Verena verbrachten ein harmonisches Wochenende zu Hause und fuhren am Sonntagabend wieder zurück nach Ulm.

Endlich hatte Julia ihre Facharztausbildung in Rechtsmedizin geschafft. Nach fünf anstatt den üblichen sechs Jahren. Sie war in Hochstimmung. Inzwischen war sie achtundzwanzig und hatte noch keinen Cent verdient. Andererseits konnte sie eine qualifizierte Ausbildung vorweisen. Nun musste sie nur noch einen Job an einem Institut für Rechtsmedizin finden.

Verena hatte in Ulm eine Stelle als Journalistin gefunden, zunächst als freie Mitarbeiterin, später dann festangestellt. Sie bekam ein kleines Gehalt, das reichte für die Miete und die Nebenkosten. Julia war mit ihrem Studium vollkommen ausgelastet und konnte nicht noch nebenbei arbeiten.

Daher erboten sich beide Elternpaare, ihnen einen Zuschuss zukommen zu lassen, was Julia und Verena nach einigem Überlegen dankend annahmen. So kamen sie ganz gut über die Runden.

Nachdem Julia ihren Abschluss hatte, gönnten sich beide erst einmal eine Auszeit von vier Wochen. Verena hatte noch Urlaub zu bekommen, den sie jetzt nahm.

Es war herrlich, einmal nicht lernen oder arbeiten zu müssen. Sie genossen die freie Zeit in vollen Zügen.

Eines Abends tat Verena sehr geheimnisvoll. Sie hatte einige Zeit in der Küche gewerkelt und Julia striktes Verbot erteilt, diese zu betreten. Jetzt war sie fertig und holte sie.

„Komm“, sagte sie, „das Essen ist fertig. Ich habe eine Überraschung für dich.“

Sie führte Julia in die Küche, wo der Tisch liebevoll gedeckt war. Kerzen brannten. Es duftete verführerisch. Eine Flasche Rotwein stand entkorkt auf dem Tisch.

„Was ist denn hier los?“, fragte Julia.

„Das wirst du gleich sehen“, antwortete Verena.

Nachdem sie gegessen hatten und noch den restlichen Wein genossen, holte Verena ein Päckchen aus ihrer Tasche und legte es auf Julias Platz.

„Was ist das?“, fragte diese.

„Mach‘ es auf.“

Julia entfernte das Papier und eine kleine Schachtel kam zum Vorschein. Sie öffnete sie und erblickte einen Ring.

Fragend sah sie Verena an.

„Äh, ja“, stotterte die, jetzt doch ein wenig verlegen und atemlos, „ich wollte dich fragen ob du … na ja, ob du mich heiraten willst.“

Julia war sprachlos.

Sie sah von dem Ring zu ihrer Freundin und wieder zurück. Dann sagte sie: „Ja, ich will dich heiraten.“

Verena sprang jubelnd in die Höhe, wobei die Flasche bedenklich ins Wanken geriet. Julia konnte sie gerade noch festhalten, bevor sie zu Boden stürzte.

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