Paul D. Peters - Der Sturm der Krieger

Здесь есть возможность читать онлайн «Paul D. Peters - Der Sturm der Krieger» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Sturm der Krieger: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Sturm der Krieger»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Dies ist die Fortsetzung des Romans 'Der Vater der Wölfe'. Der Werwolf Warug, der seinen Vater und Gott retten sollte, ist zum größten Frevler am Klan geworden. Am Baum der Anklage hat er seine Strafe zu büßen, während gleichzeitig ein schrecklicher Krieg droht. Unter dem Befehl der Harpyiengötzen marschiert auf die Königreiche der Menschen eine gigantische Armee der Schnabelbrut zu und noch weiß niemand, wie sie aufgehalten werden kann. Alle Werkrieger und Matronen werden schließlich zusammengerufen, damit sie sich auf einem heiligen Berg einfinden um das Allthing der Wilden Götter abzuhalten. Um den Norden der Welt zu verteidigen gilt es mehr als eine große Schlacht zu gewinnen… //Website zur Roman-Reihe: wilde-goetter.de

Der Sturm der Krieger — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Sturm der Krieger», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Arda, steh mir bei“, flüsterte sie zitternd.

Sie begann zu schluchzen, wollte schon wieder zurückgehen zum Heiligen Hain, aber dann drehte sie sich doch wieder zu ihm um.

„Sie nennen dich jetzt den Gottschlächter. Warug Gottschlächter, der größte Frevler in der Geschichte des Klans.“ Immer resignierender wurde ihr Tonfall, während sie ihm aus irgendeinem Grund heraus seine Situation zu erklären begann. „Und doch... Alle, die nicht in Trauer oder gar Wahn versunken sind, sagen manchmal, dass du es tun musstest, weil er zum Dämon geworden war. Ich kann dies fast so wenig glauben, wie deine Tat.“

Warugs Wahrnehmung und Geist wurde für einen Moment viel klarer und trotz all der Pein hatte er sie gut verstanden. Unbedingt hätte er ihr jetzt antworten wollen, aber aus seinem Mund, der nur noch wie eine blutende Höhle inmitten einer erbleichten Ruine war, kamen bloß wieder Röcheln und Speichel.

„Viele wollen dich tot sehen, aber sie erlaubt es nicht. Gava Meduna sagt, dass du am Leben bleiben musst. Es war allein ihre Anordnung und alle müssen folgen. Und dabei bin gerade ich es, die ihr gerade jetzt nicht gehorcht.“

Sie drehte sich um, entfernte sich langsam von ihm. Dann hielt sie inne, blickte über die schneebedeckten Wipfel hinauf in einen viel zu grauen Himmel. Langsam glitten die Flocken hernieder, auf sie, auf den Wald, auf die Bäume der Anklage, wo seit jeher die größten Verbrecher und Verräter gehangen hatten, doch noch nie war es ein Mörder am eigenen Gott als Gekreuzigter gewesen.

Im Dunkel des Forstes erblickte Sanara Wölfe, die sie lautlos beobachteten und langsam um die Lichtung schlichen. Brüder in Tiergestalt, die vielleicht sogar auf dem Geheiß Gava Medunas anwesend waren und von denen sie manche an der Fellzeichnung erkannte.

„Ich bin niemals hier gewesen und ich sprach kein Wort zu ihm“, flüsterte sie leise.

Sie wusste ganz genau, dass sie gehört wurde.

„Manche meinen, dass wir dich brauchen“, begann sie und ging wieder einige Schritte auf den Gekreuzigten zu, aber ohne den Kopf zu heben. „Der Schmerz ist für alle unerträglich, aber dich, dich können wir anschreien, verfluchen und sogar quälen. Dich können wir als den einen Schuldigen für unseren größten Verlust benennen. Und du musst es ertragen, du hast keine Wahl. Aber hast du es auch wirklich verdient? Sind wir wahrhaft gerecht mit dem, was wir dir antun? Will ich, dass du...?“

Die rothaarige Frau brach ab. Der schwarzhaarige Mann röchelte.

Wieder konnte er keine Antwort geben, aber innerlich war er sich gewiss, dass er all das verdient hatte. Warug wusste zwar ganz genau, dass er einen Dämon erschlagen hatte, aber er trug alle Schuld an dessen Verfall zuvor. Einst Geächteter, dann Gnadenwandler und nun Gottschlächter: das Schicksal meinte es wahrlich nicht gut mit ihm.

„Manche meinen sogar, dass es ohnehin im Sinne der Allmutter geschehen sei“, setzte Sanara mit einem Blick auf die Wölfe im Dunkel des Forstes fort. „Die Dritte Niederkunft des Einen Feindes naht und Krieg wird über die Welt ziehen. Kein Gott, keine Hoffnung, bloß Untergang. Vielleicht wäre der Klan mit dem Fatalismus, der seine Klauen und Zähne von nun an führen wird, wichtiger für das Wilde Heer, als wir es jetzt noch zu ahnen vermögen. Die erste Schlachtreihe würde ohnehin zur Gänze fallen, warum also nicht mit der verzweifelten Raserei von Verlorenen, die alles mit sich reißen? Ein höherer Plan vielleicht, aber ein erbarmungslos berechnender. Bei Arda und Erennos, was rede ich da eigentlich?“

Deva Sanara seufzte laut, rieb sich die Augen und setzte sich auf einen Stein am Rande der Lichtung. Inzwischen fiel es ihr sehr schwer, zu ihm hoch zu sehen. Mehr und mehr verflog der Zorn in ihr und sie fühlte mit einem Mal sehr viel Mitleid, fast Angst um ihn. Sie wollte nicht, dass es für ihn auf eine solch erbärmliche Weise enden würde, egal was er getan hatte und ob es nun richtig gewesen war oder eben nicht. Ihr Gefährte von Einst wurde gefoltert, war zutiefst verhasst und verachtet, doch durfte auch sie über ihn so urteilen wie die anderen? Hatte sie ihn auf langer Reise nicht besser kennenlernen können und sein wahres Wesen erkannt? Hatte sie schließlich ihm nicht nur ihren Respekt, sondern auch ihre Zuneigung geschenkt?

Wieder Tränen auf ihrem Gesicht, die sie zunächst gar nicht bemerkte. Nun wurde ihr völlig klar, weshalb Gava Meduna ihr verboten hatte, auch nur in seine Nähe zu kommen oder gar mit ihm zu reden. Sie begann sich für ihr Fehlverhalten zu schämen.

„Der Zirkel wird ohne sein spirituelles Licht nicht untergehen, aber der Klan wird es, so viel ist gewiss. Und ich muss es mitansehen, so wie die gesamte Schwesternschaft. Ohne Gorond wird es keine neu erwachten Werkrieger mehr geben können. Ohne Gorond wird das Revier nicht mehr ausreichend bewacht werden können. Der Feind hat wieder einen großen Sieg über einen Klan errungen und so wie andere zuvor wird dieser vom Antlitz der Schöpfung getilgt werden. Der Magnor ist mit seinem Vater gefallen. Gottlos und führerlos seid ihr, daher greifen Wahn und Disziplinlosigkeit um sich. Schlimme Dinge sind passiert, viele schlimme Dinge. Manche Werwölfe sind verschwunden, manche nahmen sich das Leben und andere warfen sich gegen unbezwingbare Gegner. Manchmal mussten wir es beenden...“

Sanara kam mit ihren Worten an einen ganz besonders schrecklichen Vorfall in den Sinn. Ein Rudel hatte bereits am vierten Tag nach dem Tod ihres Gottes auszurücken um einen Werwolf zur Strecke zu bringen, der in einer kleinen Kirche am Rande des Königreichs Avandor ein Massaker angerichtet hatte. Sie erblickten ihren in Blut getränkten Bruder auf einem Leichenberg von unschuldigen Sterblichen, wo er leise winselnd Gorond betrauert hatte. Es hatte keine Gegenwehr von ihm gegeben, als er niedergestreckt worden war. Dies war schließlich auch jener Tag gewesen, als Sanara ihre Herrin zum ersten Mal laut weinen gehört hatte. In den Katakomben unter dem Tempel von Sonne und Wolf, alleine und hinter der verschlossenen Pforte ihres Raums.

Die Deva schreckte aus ihren Gedanken auf, als sie ein lautes Heulen in unmittelbarer Nähe hörte. Sie sollte endlich gehen, so wurde es ihr schnell klar. Sie war ohnehin schon viel zu lange hier, hatte viel zu viel gesagt und eigentlich hätte sie ihn gar nicht sehen dürfen.

Sie musste sich sehr überwinden, um noch einmal auf den Gekreuzigten zu blicken. Er hatte offenbar das Bewusstsein wieder verloren, so stellte sie fest. Fast war sie froh darüber, denn so musste sie nicht mehr in ein so vollkommen gequältes Gesicht sehen und vielleicht waren ihm sogar einige ihrer schlimmen Worte erspart geblieben, da er sie nicht mehr hören hatte können. Sie konnte, sie wollte nicht mehr länger hier sein.

„Es tut mir leid“, entkam es ihr plötzlich. „Es tut mir leid um dich, um... uns...“

Dann sprang sie auf und lief davon, hinein in den Wald, zurück zum Heiligen Hain. Sie weinte und stolperte, sie schrie und betete. Manch ein Wolf sah ihr hinterher und mehr als einer senkte winselnd sein Haupt.

Warug Gottschlächter hatte sie tatsächlich schon länger nicht mehr hören oder sehen können, aber als er später wieder zu sich kam, schrie er nicht nur wegen der Pein in seinem Körper, sonder auch weil sie nicht mehr da war.

Am Abend des neunten Tages wurde die Hainstatt der Wölfe erfüllt von einem magischen Licht. Durch das Sphärenportal im Wald der Welt war er mit den Seinen gekommen und schließlich über einen Geisterpfad direkt hierher gelangt. Die Luft erglühte und zuerst berührte ein doppelt behuftes Bein von enormer Größe den Boden zwischen den Megalithen des Hauptplatzes. Nach dem Tod Goronds betrat zum ersten Mal ein anderer Wilder Gott den Wald der Welt: der Keilergott Toruskorr. Eine Leibgarde seiner Werkinder und Matronen-Botschafterinnen vom Zirkel im Osten begleiteten ihn. Tatsächlich wusste so gut wie niemand davon, außer der Erzmatrone, dass diese heilige Audienz für wenige Stunden stattfinden würde, ehe Toruskorr wieder in sein Reich zurückkehren sollte. Demnach fanden sich so überraschte wie neugierige Werwölfe, Matronen und Blutfolger auf dem Hain ein. In Ehrfurcht knieten sie nieder und senkten die Häupter.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Sturm der Krieger»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Sturm der Krieger» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der Sturm der Krieger»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Sturm der Krieger» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x