Marco Gruber - DELTA OPERATOR

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Stell dir vor,
du wirst verraten,
im Stich gelassen,
dem Feind ausgeliefert,
ohne Aussicht auf Rettung…
du wirst für tot erklärt,
und vergessen…
und ein Mann ist dafür verantwortlich…
du kämpfst, überlebst trotz allem…
Jahre später triffst du ihn wieder,
er ist allein,
hilflos seinen Feinden ausgeliefert,
und nur du kannst sein Leben retten…
Was wirst du tun?
Verrat, Gefangenschaft, Folter, Flucht…
All das hat Stefan Berger überlebt. Doch sein Wunsch, alles hinter sich zu lassen und neu zu beginnen, bleibt nur ein Traum.
Dunkle Schatten der Vergangenheit holen ihn wieder ein, als er völlig unerwartet seinem schlimmsten Feind erneut gegenübersteht.
Und dieses Mal liegt es an ihm, jenem Mann das Leben zu retten, der ihn einst in die Hölle geschickt hat.

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„Roger, Three-Two. Koordinaten sind bestätigt, erreichen Evakuierungspunkt in ungefähr fünfundvierzig Minuten, over.“

„Verstanden, Four-One.“

Dann war es still und Crowe sah sich nach seinen Männern um, die sich inzwischen allesamt erhoben hatten und sich zum Abmarsch bereithielten. Der Lieutenant lag zitternd auf der zusammenklappbaren Trage des Sanitäters und stöhnte leise, als er kraftvoll von zwei Männern des Alpha-Teams hochgehoben wurde. Das Funkgerät knackte erneut.

„Wir holen Sie da raus, Four-One.“

Crowe verzog das Gesicht und hoffte, dass der Mann wusste, wovon er redete.

„Roger. Alpha-Four-One, out.“

Crowe gab dem Funker das Mikro zurück, brachte seinen M4-Karabiner in Anschlag und ließ das Team vorrücken. Wenige Augenblicke später stießen Martinez und Steele wieder zum Team und nahmen ihren Platz in der Formation ein. Crowe glaubte nicht wirklich daran, dass die Sprengfallen und Minen, die die beiden Corporals soeben gelegt hatten, die Chinesen lange aufhalten würden. Doch wenn es später nur ein paar Minuten Zeitgewinn sein würden, dann konnte das unter Umständen entscheidend sein.

Ohne einen hörbaren Laut zu verursachen, verschwand das Delta-Team im Unterholz des nordwestchinesischen Nadelwaldes und bahnte sich seinen Weg die Ausläufer des Altaigebirges empor, direkt auf die vereinbarte Landezone zu. Fünf Minuten später vernahm First Sergeant Steven Crowe das donnernde Geräusch der explodierenden Claymoreminen mit einem grimmigen Lächeln. Obwohl er mit Sicherheit wusste, dass es noch lange nicht vorbei war, wusste er aber ebenfalls, dass ihre Verfolger nun noch vorsichtiger und damit langsamer vorrücken würden.

Crowe fluchte leise, als er über die weite schneebedeckte Fläche blickte, die vor ihm lag. Das Team hatte sich im Dickicht am Waldrand verborgen und wartete auf weitere Befehle. Crowe kontrollierte seine Position mit Hilfe des GPS-Empfängers und stellte zufrieden fest, dass er genau da war, wo er sein sollte. Nur leider hatten sie etwas länger gebraucht, als er geglaubt hatte. Einmal hatten sie stoppen müssen, damit der Sani den Lieutenant neu verbinden konnte. Crowe hatte die Wunde gesehen, die käsige, verschwitzte Haut am Bein des Offiziers, und gewusst, dass er nicht mehr viel Zeit hatte, wenn er den Mann lebend hier rausbringen wollte. Die beiden Scharfschützen waren etwa zweihundert Meter zurückgefallen und hatten besorgt feststellen müssen, dass die chinesischen Verfolger wesentlich schneller vorangekommen waren, als es die Amerikaner erwartet hatten. Als die beiden Deltas die schlechten Nachrichten an Crowe meldeten, ließ dieser das Team sofort abrücken.

Die Schneefläche lag strahlend weiß vor Sergeant Crowes Visier und sah für jeden Skifahrer zweifellos äußerst einladend aus. Auf ein Aufklärungsteam der Delta-Force hingegen, das mit seinen dunklen Wald-Kampfanzügen auf der offenen, hellen Fläche wie auf einer Zielscheibe erkennbar sein würde, übte der helle Schnee eine ganz andere Wirkung aus. Crowe verstaute den GPS-Empfänger und erhob sich geschmeidig und lautlos. Dann trat er aus dem Unterholz und hob seinen Karabiner. Durch das immer weniger wirkungsvolle Nachtsichtvisier konnte er nicht mehr erkennen als mit freiem Auge. Die Morgendämmerung hatte schon so weit eingesetzt, dass man Geländekonturen, Steine und kleine Bäume bereits über mehrere hundert Meter Entfernung erkennen konnte. Und gegen den Horizont war man nun deutlich zu sehen.

Langsam ging Crowe vorwärts, wobei er sich leicht gebückt hielt und unablässig die Umgebung sondierte. Auf ein Zeichen seines erhobenen linken Arms hin folgten ihm seine Männer. Der Lieutenant war inzwischen völlig in Bewusstlosigkeit verfallen und gab keine erkennbaren Lebenszeichen mehr von sich. Dass es nicht gut aussah, konnte Crowe am besorgten Gesichtsausdruck des Sanitäters erkennen, der dauernd in der Nähe des verwundeten Offiziers blieb. Crowe gab Zeichen, rascher vorzurücken und beschleunigte seine Schritte. So schnell wie möglich wollte er die offene Fläche überwinden und im Geröll etwa dreihundert Meter voraus Deckung beziehen. Von dort waren es nur mehr etwa vierzig bis fünfzig Meter bis zur Landezone – ein kleines Plateau, das vom Hubschrauber schnell und zielsicher angeflogen werden konnte. Die Anhäufung der großen Steinbrocken vor seinen Augen sah im Vergleich zur offenen Fläche sehr einladend aus und zog die Männer des Teams magisch an. Den größten Teil des Schneefeldes hatten sie bereits überwunden, nur eine kleine Senke lag noch zwischen ihnen und der relativen Sicherheit des Gerölls.

Der Gewehrschuss, der die Stille des anbrechenden Tages zerriss, ließ die rettenden Felsbrocken plötzlich wieder unendlich weit entfernt scheinen. Crowe wirbelte herum und ließ sich zu Boden fallen. Durch sein Visier suchte er den Waldrand ab und versuchte hastig, den Schützen auszumachen. Aus den Augenwinkeln bemerkte er einen seiner Männer, der auf die Knie gesunken war und lautlos nach vorne kippte. Das Gesicht des Mannes, es war Sergeant Miles Freeman, einer der beiden Scharfschützen, klatschte ungebremst in den firnigen Schnee und er rührte sich nicht mehr. Crowe fluchte und visierte weiter den Waldrand an, konnte jedoch immer noch nichts entdecken. Ein weiterer Schuss krachte und ein gequältes Aufschreien war zu hören. Doch Crowe hatte das Mündungsfeuer gesehen und belegte die Stelle mit einer Salve aus seinem M4. Mehrere Männer des Teams folgten seinem Beispiel und eröffneten das Feuer. Corporal Martinez, der neben Crowe in Deckung lag, pumpte eine Gewehrgranate genau dorthin, wo Crowe das Unterholz des Waldes zersiebt hatte. Die Granate detonierte und verzerrte Schmerzensschreie gellten über die Schneefläche. Rauch stieg auf, doch geschossen wurde nicht mehr. Hastig sah Crowe sich um. Freeman lag bewegungslos im Schnee, ein weiterer seiner Männer, Specialist Steele, krümmte sich und hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die linke Schulter. Crowe sah das Blut, das zwischen den verkrampften Fingern des Sprengstoffexperten hervorschoss und verfluchte sein Pech.

„Vorrücken, Deltas! Los, weiter!“, brüllte Crowe und hielt dabei den Waldrand im Auge. Das Team erhob sich aus der Deckung und rückte nun schneller auf die Geröllhalde vor. Zwei seiner Männer hatten Sergeant Freeman geschnappt und trugen ihn gemeinsam auf die Felsbrocken zu. Arme und Beine des Sergeants schlenkerten unkontrolliert und schlaff, wie die einer Puppe. Crowe selber half Steele auf die Beine und stützte den jungen Mann, der vor Schmerzen stöhnte. Mehrmals versagten Steele die Beine und Crowe musste das ganze beträchtliche Gewicht des Operators alleine tragen. Immer abwechselnd blieben die Männer zurück, die niemanden zu tragen hatten, und schossen auf den Waldrand. Dann stürmten diese Männer vor und andere gaben ihnen Feuerschutz. Schließlich erreichten sie die schützenden Felsbrocken gerade in dem Moment, als am Waldrand die Hölle losbrach. Crowe feuerte noch einige Salven auf die unsichtbaren Verfolger, bevor er den Kopf einzog und vor den Mörserschrapnellen in Deckung ging, die auf die Amerikaner niederhagelten. Während er einen weiteren Schmerzensschrei eines seiner Männer hörte und das Donnern der Explosionen einen kurzen Moment aufhörte, glaubte er, das entfernte Geräusch von Rotorblättern zu hören.

Chief Warrant Officer Mike Gillespie sah das Feuergefecht schon aus vier Kilometern Entfernung und betätigte sein Funkgerät. Während er das Rufzeichen der Deltas unten im Wald mehrmals wiederholte, gab er mehr Schub auf die Turbinen des Blackhawk und die beiden Crew Chiefs hinten im Laderaum luden die Maschinenkanonen durch. Gillespie ging tiefer und raste nur wenige Meter über dem kargen Boden der Tiefebene dahin, als er das Rattern von MG-Salven in seinem Headset hörte. Dann hörte er die Stimme und erschauderte.

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