Marco Gruber - DELTA OPERATOR

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Stell dir vor,
du wirst verraten,
im Stich gelassen,
dem Feind ausgeliefert,
ohne Aussicht auf Rettung…
du wirst für tot erklärt,
und vergessen…
und ein Mann ist dafür verantwortlich…
du kämpfst, überlebst trotz allem…
Jahre später triffst du ihn wieder,
er ist allein,
hilflos seinen Feinden ausgeliefert,
und nur du kannst sein Leben retten…
Was wirst du tun?
Verrat, Gefangenschaft, Folter, Flucht…
All das hat Stefan Berger überlebt. Doch sein Wunsch, alles hinter sich zu lassen und neu zu beginnen, bleibt nur ein Traum.
Dunkle Schatten der Vergangenheit holen ihn wieder ein, als er völlig unerwartet seinem schlimmsten Feind erneut gegenübersteht.
Und dieses Mal liegt es an ihm, jenem Mann das Leben zu retten, der ihn einst in die Hölle geschickt hat.

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„Das kann der Mistkerl nicht machen!“ polterte der bis dato sehr ruhige Colonel Edward Bremner von der United States Air Force. Der schlaksige Texaner sah mit seiner fortgeschrittenen Stirnglatze und dem dünnen Oberlippenbart wesentlich harmloser aus, als er es war. Die meisten seiner Untergebenen konnten dies nur bestätigen.

„Die verdammten Araber werden sich gegenseitig massakrieren und die, die übrig geblieben sind, werden danach gemeinsam auf die Israelis losgehen. Das ist doch Irrsinn!“ Bremner war fassungslos.

„Warten Sie ab, Edward. Es kommt noch besser“, brummte General Grant, der den Inhalt der Akte bereits kannte und sein berüchtigtes Temperament daher zügeln konnte. Franklin berichtete weiter.

„Weiters ist geplant, die Besetzung von Teheran einfach aufzuheben und alle Truppen aus dem Iran abzuziehen.“

„So kurz vor den ersten freien Wahlen? Das kann nicht sein Ernst sein, oder?“ General Garrett dachte an seine Marines, die für diesen bis dato letzten Kampf gegen den Terror gestorben waren. Dass das alles umsonst gewesen sein sollte, konnte er einfach nicht glauben.

„Wie lange glaubt dieser Idiot denn, dass es dauert, bis die Mullahs wieder die Macht ergriffen haben, wenn keiner meiner Männer dort unten ist und denen die Mündung eines M16 auf die Nase drückt. Oder was ist mit dem Irak?“ fragte Garrett. „Und die ohnehin sehr brüchige Demokratie, die dort im Be­griff ist zu entstehen, wie lange würde die halten, ohne den Schutz unserer Flugzeugträger im Golf?“

„Und Afghanistan?“, ergänzte der Marine nach einer kurzen Pause, die er zum Luftholen genutzt hatte. „Wir haben nach wie vor große Probleme in den nördlichen Gebirgsregionen. Da liegt noch jahrelange Arbeit vor uns, bis wir die verdammten Taliban endlich ausgerottet haben. Die sitzen da immer noch irgendwo in ihren Höhlen und hecken was gegen uns aus.“

„Cliff, ich verstehe Ihre Aufregung. Uns ging es genauso. Aber warten Sie bitte noch kurz ab, bis Sie alles gehört haben, okay?“, versuchte Franklin den Heißsporn der Marines zu beruhigen. „Hören Sie sich den Rest an und danach werden wir uns alle darüber unterhalten. Eins kann ich Ihnen aber vorab schon sagen: Afghanistan wird ebenfalls aufgegeben.“

Garrett schüttelte den Kopf und verdrehte die Augen. Es sog tief Luft ein und lockerte sich den Kragen, der ihm in den letzten Minuten zu eng geworden war. Das war alles einfach unglaublich, einfach unakzeptabel und größenwahnsinnig. Franklin hingegen blieb ruhig, als er fortfuhr.

„Der Präsident will den Krieg gegen den Terrorismus, den wir seit 2002 führen, beenden. Er hat vor, eine radikale Änderung in der US-Außenpolitik durchzuführen. James hat genug davon, dass amerikanische Soldaten überall auf der Welt die Polizisten und Aufpasser spielen sollen. Er möchte, dass diese Rolle an die regional zuständigen Länder übertragen wird. Was an sich eigentlich gar keine so schlechte Idee ist, nur nicht in dieser extrem kurzen Zeit, quasi von heute auf morgen. Das, was George W. Bush angefangen und zu einem unrühmlichen Ende geführt hat, und das, was President Obama und auch President James zu Beginn seiner Amtszeit danach erheblich besser gemacht haben, steht jetzt alles auf dem Spiel. Wir haben viel erreicht, doch es ist noch so verdammt viel zu tun. Es ist ernst, meine Herren.“

Franklin machte eine kurze Pause und sah in die Augen der anderen Offiziere, die sich nur mühsam zurückhielten, dann fuhr er fort.

„Punkt eins ist also: Änderung der Außenpolitik, Beendigung des zuletzt ohnehin schon gemäßigten Antiterrorfeldzuges und Rückzug aus dem Nahen Osten.“

„Man könnte es auch die Opferung Israels nennen!“, ergänzte General Grant mit bitterer Miene. Sein eigenes Kommando würde mit der Beendigung des Antiterrorfeldzuges zweifellos mit untergehen. All die jahrelange Aufbauarbeit, der Schweiß, das Blut, das seine Männer vergossen hatten, all das würde umsonst gewesen sein.

Franklin nickte zustimmend und dachte an seine Freunde in der Marinebasis von Tel Aviv. Kurz waren seine Gedanken abgelenkt, dann fuhr er fort.

„Aber ich habe auch Zahlen und Fakten zu definitiv geplanten Eingriffen direkt ins Verteidigungssystem zur Verfügung. Hier ein paar davon …“

Franklin hob die rechte Hand und zählte die Punkte mit den Fingern mit.

„Erstens: Beschneidung des Verteidigungshaushaltes um ca. dreißig bis vierzig Prozent, vielleicht auch mehr, das steht noch nicht genau fest.“

Garrett sog hörbar die Luft ein, Bremner wurde blass und Franklin fuhr fort.

„Zweitens: Was die Navy betrifft … Streichung des kurz vor der Fertigstellung befindlichen Arsenalschiffprogramms, und damit Eliminierung eines der fortschrittlichsten und effektivsten Waffensysteme, die man sich nur vorstellen kann … Verschrottung von drei unserer derzeit fünfzehn Flugzeugträgern und damit Kürzung auf die Kapazität von vor dem 11. September 2001 … Ein großer Teil der Atlantikflotte soll mangels eines Bedrohungsszenarios außer Dienst gestellt werden, dazu gehören insgesamt gesehen circa die Hälfte der Boomer, also der strategischen Unterseeboote mit Interkontinentalraketen an Bord … komplette Streichung des Superflugzeugträgerprogramms, also Vernichtung der geplante X-Klasse …“

Franklin sah wieder in die Runde der Infanterie- und Luftwaffenoffiziere, die irgendwie wohl noch hofften, dass das alles war, obwohl das auch schon genügt hätte. Doch er erhob stattdessen den dritten Finger seiner rechten Hand.

„Drittens: Das Raumflugprogramm wird komplett zurückgefahren, die Marsmission ist gestorben … etwa ein Drittel der festlandgestützten Atomwaffen wird demontiert und eingemottet.“

Es war totenstill in dem schwülen Raum, man konnte nur das leise Surren des Deckenventilators hören. Colonel Bremner, der wohl als Einziger die Folgen dieser Entscheidung in ihrer gesamten Tragweite abschätzen konnte, war käsebleich. Er brachte kein Wort heraus, jetzt, da er seine Zukunft in Scherben liegen sah.

„Und viertens: Die 3rd Division der US Marines soll aufgelöst und die Stützpunkte in Okinawa und Hawaii sollen aufgelassen werden.“

„Dafür gibt es seit 1952 ein Gesetz, das genau das verhindern soll, verdammt!“, polterte General Garrett, der die geplante Kastrierung seiner ohnehin nur drei Divisionen nicht fassen konnte. „Er kann doch das Gesetz nicht einfach aufheben lassen!“

General Grant grunzte mürrisch, als er sich aus seinem Sessel erhob. „Wenn die öffentliche Stimmung vorhanden ist, und der Präsident genug Unterstützung im Kongress und aus den Reihen des Senats bekommt, dann kann er viel ändern, sehr viel …“

Garretts Zähne knirschten beinahe und seine Gesichtsfarbe war wesentlich bleicher, als sie das zu Beginn des Zusammentreffens gewesen war.

Franklin sah auf. „Kurz: Wir lassen die Hosen vor der Welt herunter und können nur hoffen, dass uns in Zukunft alle in Ruhe lassen und auf der ganzen beschissenen Erde alle in Frieden und Eintracht miteinander leben.“

Niemand konnte über diese letzte sarkastische Bemerkung lächeln, zu tief saß der Schock über das Gehörte.

„Wie sicher sind Sie sich mit dem, was Sie da gesagt haben? Ist die Quelle vertraulich?“ fragte General Garrett, der sich wieder einigermaßen beruhigt hatte.

„Zu fünfundneunzig Prozent, Cliff. Präsident James hat die Richtung vorgegeben, seine Berater haben Maßnahmen ausgearbeitet, James hat sie zusammengestaucht und Drastischeres verlangt, und schließlich ist diese Akte entstanden. Vielleicht wird noch das eine oder andere abgeändert, doch ich habe das sichere Gefühl, dass es deswegen nicht besser wird.“

„Das bedeutet für mich nur eins: Der Mann hat den Verstand verloren, eine andere Erklärung habe ich dafür nicht.“ Garrett schüttelte ungläubig den Kopf.

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