Marco Gruber - DELTA OPERATOR

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Stell dir vor,
du wirst verraten,
im Stich gelassen,
dem Feind ausgeliefert,
ohne Aussicht auf Rettung…
du wirst für tot erklärt,
und vergessen…
und ein Mann ist dafür verantwortlich…
du kämpfst, überlebst trotz allem…
Jahre später triffst du ihn wieder,
er ist allein,
hilflos seinen Feinden ausgeliefert,
und nur du kannst sein Leben retten…
Was wirst du tun?
Verrat, Gefangenschaft, Folter, Flucht…
All das hat Stefan Berger überlebt. Doch sein Wunsch, alles hinter sich zu lassen und neu zu beginnen, bleibt nur ein Traum.
Dunkle Schatten der Vergangenheit holen ihn wieder ein, als er völlig unerwartet seinem schlimmsten Feind erneut gegenübersteht.
Und dieses Mal liegt es an ihm, jenem Mann das Leben zu retten, der ihn einst in die Hölle geschickt hat.

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Einzelne Strähnen seines dunkelbraunen Haars fielen ihm ins Gesicht. Ein dunkler Dreitagebart und eine etwa fünf Zentimeter lange weiße Narbe an seinem entblößten Hals verliehen ihm etwas Wildes, etwas Abenteuerliches, das sie irgendwie anzog. Sie hatte sich ihm etwas genähert, um ihn genauer zu betrachten, hatte den unaufdringlich männlichen Duft eines ihr nicht bekannten Eau de Colognes wahrgenommen, als er mit geschlossenen Augen und ohne erkennbare Gemütsregung noch mal etwas zu ihr gesagt hatte.

„Ich mein es Ernst, Lady. Lassen Sie´s einfach bleiben.“

Daraufhin war sie peinlich berührt zurückgeschreckt und hatte es den Rest des Fluges vermieden, zu ihm hinüber zu blicken. IDIOT, dachte sie und wusste aber nicht, ob sie damit diesen wortkargen Typ neben sich oder doch sich selbst meinte.

Der Mann schlief immer noch, als die Maschine stark bremste, zuerst durch die enorme Umkehrschubleistung der beiden gewaltigen Triebwerke und anschließend durch die rotglühenden Bremsen an den Rädern der schweren Fahrwerke. Er schlief, als das Flugzeug von der Landebahn auf die Rollbahn nach rechts abbog und sich dem Terminal näherte. Erst als die Boeing auf ihrer Parkposition stehen blieb, öffnete er die Augen und richtete sich auf. Sein Blick, als er gewohnt seine direkte Umgebung beobachtete und dabei die ihn ängstlich anblickende Brünette schweifte war klar, seine grauen Augen leuchteten kühl und reserviert. Er sah sie einige Augenblicke an, dann huschte der Hauch eines Lächelns auf seine Lippen.

„Es tut mir leid, Lady“, begann er vorsichtig und beobachtet dabei ihr schönen tief grünen Augen, „aber ich bin momentan so ziemlich die schlechteste Gesellschaft, die man sich wünschen kann.“ Sie sagte nichts, sah ihn nur unsicher an, während um sie herum die ersten Passagiere übereifrig aufsprangen, um ihr Handgepäck aus den überfüllten Staufächern zu holen.

„Schon gut“, sagte er, als sein Lächeln langsam wieder verschwand, „vergessen Sie´s einfach.“

Vermutlich hätte sie ihn verstanden, wenn sie nur im Ansatz erahnt hätte, was dieser attraktive und seltsam unnahbare Mann in letzter Zeit erlebt hatte. Doch das, was Steven Crowe durchgemacht hatte, würde sie sich in ihren schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können.

„Vergessen Sie´s einfach.“

Er selbst würde niemals vergessen können, niemals.

Nachdem Steven Crowe beinahe eine Stunde auf seinen Koffer an einem völlig überlasteten Gepäckausgabeband gewartet hatte, buchte er einen Mittelklassewagen bei Avis und verließ den Ankunftsterminal. Er fand den dunkelgrauen Chevrolet auf seinem zugewiesenen Parkplatz, verstaute sein Gepäck im Kofferraum und stieg ein. Das Navigationsgerät, dessen melodisch weibliche Stimme ihn begrüßte, schaltete er kurzerhand ab. Er brauchte es nicht, denn er war schon oft hier gewesen und auch dort, wo er hinwollte, kannte er sich aus. Die Klimaanlage, die verzweifelt gegen die brütende Sommerhitze auf dem riesigen Asfaltplatz ankämpfte, ließ er laufen. Crowe war Hitze gewöhnt, hatte er seine Zeit doch zuletzt fast ausschließlich in tropisch schwül feuchter Umgebung verbracht. Doch jetzt hatte er nicht das Geringste gegen ein bisschen angenehme Abkühlung einzuwenden.

Er manövrierte den Wagen aus der engen Parklücke und verließ den Parkplatz. Er gelangte auf den Saarinen Circus, folgte dem Dulles Airport Access und fuhr schließlich die Toll Road entlang, bis er auf die I-495 gelangte. Dort fuhr er bei angenehm lichtem Verkehr etwa elf Meilen, um dann nach Süden auf die I-95 abzubiegen. Er beschleunigte den Wagen und fuhr weiter nach Süden, gelangte über die Staatsgrenze nach North Carolina. Nach etwa fünfeinhalb Stunden Fahrt entdeckte er ein Motel, das mit grellgrüner Leuchtreklame um Gäste warb und gleich neben dem Highway lag. Er lenkte seinen Chevrolet auf den schäbigen Parkplatz und bezahlte bei einem desinteressierten Portier für eine Nacht im Voraus. Als er geduscht hatte, fiel er ins Bett und schlief beinahe augenblicklich ein. Sein Schlafdefizit machte ihm immer noch zu schaffen.

Fort Bragg. North Carolina, USA

17. Juli 2016

Der Chevrolet blieb langsam stehen und der Motor verstummte, als der Wachsoldat mit grimmigem Gesichtsausdruck an die Fahrerscheibe trat. Er bückte sich und spähte ins Innere des Wagens, den Mann am Steuer kannte er nicht.

„Guten Morgen Corporal“, sagte Steven Crowe freundlich und hielt dem Soldaten seinen Dienstausweis entgegen. Der Corporal der US Army, ein kleiner schmächtiger Mann mit kurzrasiertem Haar und käsig weißem Gesicht schnappte sich die ID-Karte und las die Daten. Dann hellte sich sein Blick auf und er straffte sich etwas.

„Guten Morgen First Sergeant“, bellte er Crowe entgegen. Doch es schien ein Problem zu geben, denn der Wachsoldat gab ihm die Karte nicht zurück.

„Einen Moment bitte, ich werde diesen Ausweis überprüfen müssen“, sagte der Corporal, drehte sich um und verschwand im Wachhäuschen. Das Ausstellungsdatum auf dem Ausweis war viel zu alt, dachte der Corporal, der im Zweifelsfall immer auf Nummer Sicher ging. Und außerdem hatte man das Design der Plastikkarten letztes Jahr geändert. Er griff nach einem Telefon, erkannte Crowe durch die Panzerglasscheibe und begann zu sprechen. Etwa eine knappe Minute später, legte der Corporal den Hörer wieder auf und verließ die Wachstube – zusammen mit zwei weiteren Wachen, die ihre M4-Karabiner vor der Brust trugen. Mit einer Hand auf dem Griff seiner Glock blieb der Corporal etwa zwei Meter vor dem Chevi stehen.

„Es tut mir leid, Sir“, sagte er und benutzte damit eine Anrede, die für einen Offizier, aber auch für einen Zivilisten üblich war, „aber dieser Dienstausweis ist nicht gültig. Ich muss sie bitten, auf der Stelle auszusteigen und unseren Anweisungen zu folgen.“

Crowe betrachtete die drei Männer, die mit angespannten Gesichtern auf dem in der Morgensonne dampfenden Asfalt vor dem großen Einfahrtstor standen und nahm die Hand vom Lenkrad, ließ sie nach unten sinken, außerhalb des Blickfeldes der Wachsoldaten. Das war ein Fehler.

„Das kann nicht sein, Corporal…“, begann er, um dann rüde unterbrochen zu werden.

„Beide Hände aufs Lenkrad und Schnauze halten, Mister!“, brüllte der Corporal plötzlich mit gezogener Handfeuerwaffe.

„Sofort aussteigen und lassen Sie ihre Hände oben!“

Crowe, der schon in zu viele feuerbereite Mündungen von viel zu vielen Feuerwaffen geblickt hatte, erstarrte. Dann hob er langsam, ganz langsam seine Hände und legte sie aufs Lenkrad.

„Aussteigen, Sofort!“, brüllte der Corporal der mittlerweile von zwei weiteren herbeieilenden Wachen Verstärkung erhielt, die sich rechts neben dem Chevrolet mit schussbereiten Gewehren aufbauten.

„Ganz ruhig, Corporal“, sagte Crowe. „Ich steige jetzt ganz langsam aus, okay?“

Das Schloss klickte und die Tür des Wagens sprang auf. Crowe schob sie vorsichtig weiter auf und stieg ganz langsam aus. Als er aufrecht stand, hob er beide Arme und folgte den Anweisungen des Corporals, sich umzudrehen. Keine fünf Sekunden später wurden seine Arme brutal nach unten gerissen und Handschellen klickten. Crowes Körper spannte sich, seine Sinne verschärften sich und nur mühsam unterdrückte er den langjährig antrainierten Impuls, zuzuschlagen.

Er war ein Gefangener, schon wieder.

Crowe saß in einem kleinen fensterlosen Raum und wartete. Der Ventilator an der grau gestrichenen Decke drehte sich langsam, die Wände konnten wieder mal einen neuen Anstrich vertragen und der Linoleumboden war erst vor kurzem frisch gewischt worden. Ein einzelnes schwarzes Kreuz zierte die Wand gegenüber des Tisches, an dem er nun schon seit mindestens eineinhalb Stunden saß und sich fragte, was zum Teufel er falsch gemacht hatte. Er beschwor sich ruhig zu bleiben und versuchte sich zu entspannen.

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