Marco Gruber - DELTA OPERATOR

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Stell dir vor,
du wirst verraten,
im Stich gelassen,
dem Feind ausgeliefert,
ohne Aussicht auf Rettung…
du wirst für tot erklärt,
und vergessen…
und ein Mann ist dafür verantwortlich…
du kämpfst, überlebst trotz allem…
Jahre später triffst du ihn wieder,
er ist allein,
hilflos seinen Feinden ausgeliefert,
und nur du kannst sein Leben retten…
Was wirst du tun?
Verrat, Gefangenschaft, Folter, Flucht…
All das hat Stefan Berger überlebt. Doch sein Wunsch, alles hinter sich zu lassen und neu zu beginnen, bleibt nur ein Traum.
Dunkle Schatten der Vergangenheit holen ihn wieder ein, als er völlig unerwartet seinem schlimmsten Feind erneut gegenübersteht.
Und dieses Mal liegt es an ihm, jenem Mann das Leben zu retten, der ihn einst in die Hölle geschickt hat.

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Meine Güte, es war einfach nur Pech!

Dobbs fühlte sich jetzt eigentlich sicher. Er war schon zehn Minuten unterwegs und mittlerweile weit genug vom Tatort entfernt. Der Mantel und die Remington lagen im Kofferraum seines Chryslers, den er ein paar Blocks weiter geparkt hatte und den er jetzt durch die nächtlichen Straßen der Bronx lenkte. Außerdem kamen die Bullen in dieser Gegend wesentlich später, als bei einem Mord in Manhattan. Lag wahrscheinlich daran, grinste Dobbs und strich sich über seinen dunklen Kinnbart, dass in Manhattan ein oder zwei Morde weniger pro Tag passierten – ganz grob gerechnet.

Weitere zwanzig Minuten später hatte Dobbs seinen Wagen in der stockdunklen Tiefgarage eines schäbigen Wohnblocks geparkt und befand sich im Lift nach oben. Er verließ die stickige Kabine und überwand die kurze Distanz durch den dreckigen Flur. Als er den Schlüssel ins Türschloss steckte, hörte er das metallische Klingeln des alten Telefons. Dobbs Herzschlag erhöhte sich, sein Mund fühlte sich trocken an. Wer wusste von dieser Nummer und wer rief ihn um diese Uhrzeit an? Es war mitten in der Nacht und er erwartete keinen Anruf. Das Telefon klingelte unbeeindruckt weiter, ein terrorisierend lautes Geräusch inmitten der totenstillen Wohnung. Dobbs schwitzte, als er nach dem Hörer griff.

„Hallo!“ sagte er vorsichtig.

„Dobbs?“ vernahm er die Stimme am anderen Ende der Leitung. Eine irgendwie sehr bekannte Stimme, dachte Dobbs, der sich unbewusste versteift hatte.

„Ja, ich bin dran. Wer zum Henker …“

„Sehr gut“, unterbrach ihn die Stimme barsch.

Dobbs hielt die Luft an, er fühlte sich ertappt, überführt, … Er hatte keine Ahnung, was er tun sollte, deswegen hörte er weiter zu.

„Sergeant, ich habe wieder Verwendung für Sie.“

Dobbs erstarrte, als er die Stimme erkannte. Sein Mund fühlte sich trocken an und sein Herz raste. Es war nicht die Polizei, es war auch nicht sein Auftraggeber, der von dem Fiasko vielleicht bereits erfahren hatte. Es war …

„Sind Ihre Sachen gepackt?“ hörte Dobbs den Mann am anderen Ende der Leitung fragen.

Dobbs schluckte und schloss die Augen. Es war verdammt lange her, seit er zuletzt diese Stimme gehört hatte – beinahe eine Ewigkeit.

„Selbstverständlich, Sir.“

Lake Skegemog, Michigan, USA

20.Juli 2016

Das kleine Motorboot glitt langsam über die spiegelglatte Oberfläche des Lake Skegemog, der vom etwas größeren Elk Lake abzweigte und im Nordosten des riesigen Binnenmeeres Lake Michigan an der Grenze zu Kanada lag. Die Sonne stand noch sehr tief im Osten und warf lange Schatten der abgestorbenen Baumstümpfe, die mitten aus dem See ragten, über das tiefblaue seichte Wasser. Einzelne Seemöwen und ein Kormoran glitten lautlos durch die warme Morgenluft, immer Ausschau nach einem lohnenden Fang unterhalb der Wasseroberfläche haltend.

Joseph Theodor Gibson hatte seinen Fang für heute schon gemacht. Zufrieden betrachtete er die beiden Regenbogenforellen in dem Kübel mit Seewasser, die er draußen auf den ruhigen Gewässern des Sees geangelt hatte. Er hätte auch Gelbbarsche oder einen Hecht aus dem Wasser ziehen können, wenn er sich nur ein bisschen mehr in Geduld geübt hätte, doch irgendwie verspürte er heute eine unerklärliche Unruhe, die ihn seinen morgendlichen Angelausflug nicht richtig genießen ließ und die ihn nun nach Hause trieb. Und Joe Gibson war ein Mann, der auf seine Intuition hörte. Sie hatte ihm schon mehrmals ausgezeichnete Dienste erwiesen und mehr als einmal das Leben gerettet – früher, in einem anderen, aufregenderen Dasein als jenes, das er jetzt fristete.

Er manövrierte das kleine Boot durch die unzähligen abgestorbenen Baumstümpfe, wich Sandbänken und Untiefen, sowie den gefährlichen Felsbrocken aus, die auf seiner Karte eingezeichnet waren und näherte sich schließlich dem östlichen Ufer des Sees. Durch vereinzelte Nebelschwaden, die sich im Laufe des Vormittages noch auflösen würden, konnte er nun bereits den Waldrand und sein direkt davor geparktes Wohnmobil erkennen, das er sich vor zwei Jahren, ein paar Monate nach seinem unschönen Abschied von den Special Forces gekauft hatte. Und seine nach wie vor scharfen Augen erkannten auch den dunklen Wagen, der direkt daneben parkte.

Gibsons Laune verschlechterte sich. Wenn man hier draußen Besuch bekam, dann hieß das im Allgemeinen, dass man irgendein Problem hatte. Er spähte gegen das wärmer werdende Sonnenlicht und versuchte zu erkennen, wer da auf ihn wartete. Der Außenborder tuckerte eintönig und trieb das kleine Boot weiter auf das Ufer zu. Gibson spähte hinüber zu dem Wagen und erkannte, dass eine Person ausstieg, die Tür zuwarf und sich dem Ufer näherte.

Sein Gefühl der Unruhe hatte sich hiermit bestätigt, dachte Gibson, der dummerweise keine Waffe dabeihatte und nur hoffen konnte, dass der Mann, wie er nun beim Näherkommen erkannte, nichts von ihm wollte. Und sollte er doch irgendetwas im Schilde führen, dann wäre es für den Mann besser, er wäre schwer bewaffnet, den Gibson hatte schon mehrere Menschen getötet – und das ohne Waffen und nur mit seinen bloßen Händen.

Der Mann, erkannte Gibson nun, hatte seine Hände in den Taschen einer schwarzen Jacke stecken und trug eine Baseballmütze, sodass er das Gesicht nicht erkennen konnte. Gibson verlangsamte die Fahrt des Bootes, klappte den Außenbordmotor hoch und schlitterte langsam gegen die kiesige Böschung des Ufers. Ohne den anderen Mann aus den Augen zu lassen, der unbeweglich dastand und ihn beobachtete, sprang Gibson aus dem Boot, landete im knietiefen Wasser und watete ans Ufer. Mit einem einzigen kraftvollen Ruck zog er das Boot so weit aus dem Wasser, dass es nicht mehr von alleine abtreiben konnte. Den Eimer mit den beiden Forellen vergaß er vorerst und näherte sich stattdessen dem Mann.

„Morgen, Mister!“, begrüßte er den anderen Mann vorsichtig, der etwa zehn Meter entfernt war.

„Kann ich Ihnen irgendwie weiterhelfen?“

Der andere Mann nahm seine Hände aus den Jackentaschen und griff nach seiner Baseballmütze. Er nahm sie ab, fuhr sich durch sein dunkles, langes Haar und lächelte.

„Ich glaube, das kannst du in jedem Fall, Colonel“, antwortete Steven Crowe.

„Mein Gott!“, keuchte Colonel a.D. Joseph T. Gibson von der 1st Special Forces Operational Detachment Delta.

„Das kann nicht sein“, flüsterte er und trat näher an die Gestalt heran, die aus dem Nebel aufgetaucht war und die eigentlich nicht hier sein dürfte.

Dieser Mann war tot. Gibson hatte damals seine Schreie über Funk selber gehört. Damals in der Einsatzzentrale, als Gibson sich völlig hilflos und überflüssig gefühlt hatte, mit keiner Möglichkeit, seinem Freund und all den anderen Deltas zu helfen. Er würde nie die Gefühle der unbändigen Wut und der Enttäuschung vergessen, die er damals empfunden hatte.

Doch das Gefühl, das in ihm hochstieg, als er weiter auf diesen Geist zuging und ihn schließlich umarmte, war ein völlig anderes, aber in seiner Stärke nur unwesentlich schwächer.

„Stevie Crowe!“, lachte er nun auf und klopfte ihm herzhaft auf Schultern und Rücken, so als wollte er überprüfen, ob er wirklich lebendig war. Er spürte Tränen der Freude, die ihm über die stoppeligen Wangen liefen.

„Ich fass es nicht! Ich dachte wirklich, dich hätt´s erwischt, mein Freund.“

Crowe lachte ebenfalls, als er sich mühsam aus der herzlichen Umarmung seines Freundes befreite. Es tat verdammt gut, diesen alten Delta Operator wieder zu sehen.

„Ja, ich bin immer noch da, Joe. Aber wenn du nicht aufhörst, mich dermaßen zu herzen, dann bringst du das zu Ende, was die Chinesen angefangen haben.“

Beide Männer lachten, klopften sich gegenseitig auf die Schulter und schlenderten schließlich hinüber zum Wohnmobil.

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