Marco Gruber - DELTA OPERATOR

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Stell dir vor,
du wirst verraten,
im Stich gelassen,
dem Feind ausgeliefert,
ohne Aussicht auf Rettung…
du wirst für tot erklärt,
und vergessen…
und ein Mann ist dafür verantwortlich…
du kämpfst, überlebst trotz allem…
Jahre später triffst du ihn wieder,
er ist allein,
hilflos seinen Feinden ausgeliefert,
und nur du kannst sein Leben retten…
Was wirst du tun?
Verrat, Gefangenschaft, Folter, Flucht…
All das hat Stefan Berger überlebt. Doch sein Wunsch, alles hinter sich zu lassen und neu zu beginnen, bleibt nur ein Traum.
Dunkle Schatten der Vergangenheit holen ihn wieder ein, als er völlig unerwartet seinem schlimmsten Feind erneut gegenübersteht.
Und dieses Mal liegt es an ihm, jenem Mann das Leben zu retten, der ihn einst in die Hölle geschickt hat.

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Sergeant Bruce Dobbs ließ den Wagen auf dem Parkplatz zurück und marschierte über den sirrend heißen Asphalt auf das Kommandogebäude zu. Das große, graue Gebäude vermittelte einen kraftvollen, beinahe unzerstörbaren Eindruck – ganz so, wie es der Architekt und der damalige kommandierende General des Corps wahrscheinlich geplant hatten.

Dobbs salutierte dem Posten am Eingang und betrat das Gebäude. Wenige Minuten später stand er im Vorzimmer des Stützpunktkommandanten und meldete sich bei einem Corporal an, der hinter einem kleinen Schreibtisch saß und schwitzte. Der Corporal betätigte die Gegensprechanlage und bedeutete kurz darauf Dobbs, dass er zum Kommandanten eintreten dürfe.

Als Dobbs schließlich vor dem Schreibtisch des Mannes stillstand, der ihn reaktiviert hatte, klopfte sein Herz und er war aufgeregt.

„General, Sergeant Dobbs meldet sich wie befohlen, Sir!“

Dobbs Blicke waren geradeaus gerichtet, seine breiten Schultern spannten sich unter dem frisch gebügelten Hemd. Er wagte es nicht, dem Offizier ins Gesicht zu blicken, bevor dieser ihn angesprochen hatte.

„Rühren, Sergeant“, sagte General Cliff Garrett ruhig. Der rothaarige Zweisternegeneral betrachtete den Mann, der vor seinem Eichenholzschreibtisch stand, aufmerksam. Dobbs entspannte sich ein wenig, sofern man von einem entspannten Marine überhaupt jemals sprechen konnte. Der groß gewachsene Mann sah noch eindrucksvoller aus, als Garrett ihn in Erinnerung hatte. Dobbs schien noch an Gewicht zugelegt haben, was jedoch nicht von übermäßigem Biergenuss herzurühren schien. Die kraftvollen Oberarme schienen das kurzärmelige Hemd beinahe zu zerreißen, die ausgeprägte Brustmuskulatur war nicht zu übersehen. Garrett sah den Mann zufrieden an und deutete auf einen Stuhl, der gegenüber dem überdimensionalen Schreibtisch stand.

„Sergeant, setzen Sie sich und berichten Sie mir von Kanada“, begann er.

Dobbs kam der Einladung unverzüglich nach und nahm auf dem für ihn zerbrechlich aussehenden Stuhl Platz. Dann erzählte er Garrett, wie er dessen Befehl ausgeführt hatte.

Der General lehnte sich in seinem Ledersessel zurück und hörte ihm aufmerksam zu.

„Ist der Mann – kooperativ?“, fragte Garrett, als Dobbs fertig war.

Der breitschultrige Marine schüttelte bedauernd den Kopf.

„Nein, Sir. Er schweigt beharrlich. Stufe Eins unseres Verhörs war nicht erfolgreich.“

Garrett verzog missmutig das Gesicht.

„Stufe Zwei wird der alte Mann wahrscheinlich nicht durchstehen, Sergeant. Wir werden uns was anderes überlegen müssen, um ihn zum Sprechen zu bringen.“

„Das glaube ich auch, Sir“, stimmte Dobbs zu.

Garrett trommelte mit den Fingern auf dem polierten Holz seines Schreibtisches und dachte nach. Dann fiel sein Blick auf mehrere Bilderrahmen, die auf dem linken Ende seines Tisches standen. Garrett hielt inne, und betrachtete die vertrauten Gesichter auf den Fotos. Sein Blick wurde weich, dann plötzlich unbeschreiblich hart. Einige Sekunden schien er mit irgendetwas in seinem Inneren zu ringen. Dobbs rutschte unbehaglich auf dem kleinen Stuhl herum und beobachtete den Offizier. Als Garretts kalte Augen ihn danach ansahen, erstarrte er augenblicklich.

„Ich glaube, wir werden zu etwas drastischeren Maßnahmen greifen müssen, Sergeant“, brummte Garrett.

Dobbs nickte und wusste, was er zu tun hatte.

British Columbia, Kanada

13. August 2016

Der schwarze Jeep Cherokee preschte über die Schotterstraße und zog eine beachtliche Staubwolke hinter sich her. Der schwere Wagen schluckte die Schlaglöcher des Waldweges mühelos und fuhr sich einfach großartig. Bruce Dobbs genoss die Wärme der Sonne, die durch das Dachfenster ins Innere des Wagens schien. Er hatte die Klimaanlage nur auf kleinster Stufe laufen, das Radio war ausgeschaltet.

Dobbs kannte den Weg, er war ihn zuvor schon einmal abgefahren. Damals war er nicht allein im Wagen gewesen, doch unterhalten hatte er sich auch nicht mehr als jetzt. Dazu war sein damaliger Fahrgast eindeutig nicht in Stimmung gewesen, dachte Dobbs.

Er fuhr um eine Biegung des Waldweges und bremste scharf ab, als er einen umgestürzten Baum entdeckte, der halb in die Fahrbahn ragte. Dobbs fuhr langsam um das Hindernis herum, verließ dabei mit zwei Reifen die Straße, doch kehrte danach unversehrt wieder auf den Weg zurück. Der Allradantrieb funktionierte einwandfrei, stellte Dobbs zufrieden fest. Zwanzig Minuten später bog er vom relativ breiten Waldweg in einen kleinen, fast unsichtbaren Holzfällerweg ein, der verborgen hinter einem großen Busch abzweigte. Dobbs musste nun das Fenster schließen, da Zweige und tiefhängende Äste gegen den Jeep schlugen. Er machte sich keine Sorgen wegen Kratzer im Lack. Schließlich gehörte ihm das Auto nicht und die Verleihfirma war versichert. Er kam nun wesentlich langsamer voran, da der Weg wesentlich schmaler und ungleich holpriger war, und viele enge Kurven aufwies. Schließlich tauchte die Lichtung nach weiteren fünfzehn Minuten vor ihm auf.

Dobbs drosselte die Geschwindigkeit und bremste vor der kleinen Jagdhütte, die am Rand der Lichtung stand. Die Hütte war eigentlich ein Blockhaus kanadischen Stils, mit dicken Holzwänden, doppelten Isolierfenstern und starken, belastbaren Dachbalken. Die dicke Holzschindeldeckung war absolut wasserdicht und widerstand der menschenfeindlichen Witterung, die hier oben in den Wintermonaten herrschte. Dobbs schlug die Fahrertür zu und ging auf die Hütte zu. Der Motor des schweren Wagens tickte, die Klimaanlage surrte auch noch nach, ansonsten war es still. Dobbs roch die frische Waldluft, die mit ihren tausenden Duftnuancen nur von den unbedeutenden Rauchschwaden durchmischt wurde, die aus dem kleinen, aus roten Klinkerziegeln gemauerten Kamin aufstiegen.

Als er etwa zehn Meter von der Hütte entfernt über den lehmigen Waldboden ging, sah er die Mündung der 9mm Beretta, die durch den Spalt eines leicht geöffneten Fensters direkt auf ihn zielte.

„Alles in Ordnung, Lavinski“, sagte er laut und deutlich, damit man ihn auch verstand. Augenblicklich hob sich der Lauf und verschwand im Inneren der Hütte. Wenige Sekunden später öffnete sich die Tür und ein Mann, der wesentlich kleiner und um Welten schmäler war als Dobbs, trat heraus. Auch er hatte kurz geschnittene Haare, ansonsten unterschied er sich in allem von Dobbs. Marvin Lavinski war nur etwa eins fünfundsiebzig groß, hatte schmale Schultern und einen langen Hals. Eine hässliche Hakennase zog sofort sämtliche Blicke auf sich und lenkte automatisch von den dunkelblauen, intelligenten Augen ab, die die Umgebung unablässig beobachteten. Lavinski steckte die Beretta zurück in das Lederhalfter, das er über dem grauen Ripshirt links am Oberkörper trug.

„Wie geht es unserem Gast?“, wollte Dobbs wissen, als er neben Lavinski stehen blieb.

„Er schweigt beharrlich und ignoriert mich, Sarge“, antwortete Lavinski. „Wenigstens hat er was gegessen und sieht nicht mehr so aus, als ob er jeden Moment tot umfallen würde“ ergänzte er.

„Sehr gut, Corporal“, brummte Dobbs und betrat die Hütte. Der riesige Marine trug einen kleinen ledernen Aktenkoffer bei sich, den er auf den schmalen Tisch in der Kochnische der Hütte legte. Er öffnete den Kühlschrank und fischte sich eine Dose Budweiser heraus. Es zischte und Dobbs leerte die Dose in einem Zug. Danach zerdrückte er das Aluminium, als wäre es Seidenpapier und warf die Dose in den Abfalleimer.

„Gehen wir runter und reden wir mal mit unserem Freund“, sagte Dobbs und schnappte sich wieder seine Aktentasche.

„Er wird uns nichts sagen, Sergeant“ erwiderte Corporal Lavinski, der die letzten neun Tage mit dem Doktor verbracht hatte.

„Wir werden sehen“, grunzte Dobbs, als er die schwere Falltür anhob, die in den gemauerten Keller der Hütte führte.

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